DE45686C - Ziegelförderungsvorrichtung - Google Patents
ZiegelförderungsvorrichtungInfo
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- DE45686C DE45686C DENDAT45686D DE45686DA DE45686C DE 45686 C DE45686 C DE 45686C DE NDAT45686 D DENDAT45686 D DE NDAT45686D DE 45686D A DE45686D A DE 45686DA DE 45686 C DE45686 C DE 45686C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B9/00—Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
- B66B9/16—Mobile or transportable lifts specially adapted to be shifted from one part of a building or other structure to another part or to another building or structure
- B66B9/187—Mobile or transportable lifts specially adapted to be shifted from one part of a building or other structure to another part or to another building or structure with a liftway specially adapted for temporary connection to a building or other structure
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
C. H. EICHLER in DRESDEN. Ziegelförderungsvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. März 1888 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung hat den Zweck, die zu vermauernden Ziegel nach
den Stockwerken mit Hülfe einer Maschine zu fördern und hiermit das Tragen, Zuwerfen
u. s. w. der Ziegel durch Arbeiter in Wegfall zu bringen.
Die Maschine ist durch die Zeichnung veranschaulicht. Es stellt in derselben dar:
Fig. ι senkrechter Durchschnitt durch die Mittelachse nach Linie I-II, von vorn gesehen,
Fig. 2 theilweise Vorderansicht und senkrechter Schnitt durch die Mittelachse nach Linie
I-II, von vorn gesehen,
Fig. 3 Schnitt durch die Mittelachse nach Linie III-IV,
Fig. 4 Grundrifs und Querschnitt nach Linie V-VI,
Fig. 5 Querschnitt durch die Klauenkammer nach Linie VII-VIII und die Einwurföffnung O,
Fig. 6 Querschnitt durch das Steigrohr R nach Linie IX-X.
Die Wirkung der Maschine beruht auf der Schubthätigkeit des in der Einwurfkammer E
auf- und abgleitenden Kolbens K, auf welchen sich jeder durch die Oeffhung O in die Kammer
E eingeführte Ziegel setzt, diesen während der Kolbenaufwä'rtsbewegung nach oben zwischen
die Klauen oder Backen B schiebt, so dafs er von denselben gepackt und festgehalten
wird und bei Rückgang des Kolbens nicht zurückfallen kann. Mit jedem Kolbenhub wird
so der auf dem Kolben sitzende Ziegel den zwischen den Klauen B gehaltenen, sowie die
über diesen schon in der Steigröhre R befindlichen Ziegel um die Länge eines Ziegels vorwärts
schieben bis oben an die schräge Ebene S, auf welcher sie von selbst nach dem bestimmten
Ort befördert werden.
Damit das Einwerfen der Ziegel durch die Oeffhung O innerhalb eines Kolbenhubes ungehindert
von statten geht, mufs auch die Einwurfskammer E möglichst schnell wieder zugänglich,
d. h. der Kolben K schnell herabgefallen sein. Es geschieht dies, indem der
Kolben nach vollbrachtem Aufschub frei herabfällt; eine untergelegte Gummiplatte G nimmt
den Stofs auf, die oberhalb des Kolbens befestigte Holzplatte P soll den Ziegeln eine
weichere Auflage bieten, als dies der eiserne Kolben thun würde.
In dem Maschinengestell, welches aus den beiden durch Queranker Q mit einander verstrebten
Seitenwänden W und dem daraufgeschraubten Aufsatz V besteht, sind die Wellenachsen
A gelagert, und zwar in den Stegen der Seitenwände. Auf diesen Wellen sitzen
die in einander greifenden Zahnräder Z und die den Kolben treibenden, nur etwa in Y4
ihres Umfanges gezahnten Hubräder H. Bei Drehung des Getriebes T durch die Kurbeln C
werden durch Vermittelung der Räder Z die Wellen A und damit die Hubräder H in zu
einander entgegengerichtete Drehung versetzt. Das auf der Kurbelwelle F sitzende Sperrrad J
verhindert mit seinem Sperrkegel die rückgängige Drehung der Kurbelwelle.
Die in dem Gestellaufsatz V senkrecht geführte Kolbenstange endigt unten in eine doppelte,
nach oben sich zu beiden Seiten symmetrisch verbreiternde Zahnstange U, welche behufs
Aufwärtsschubes des Kolbens K zeitweilig mit den Hubrädern H in Eingriff gelangt. In
Fig. ι und 3 ist der Augenblick dargestellt, in welchem sich die nach der Pfeilrichtung drehenden
Hubräder anschicken, den mit dem hereingeworfenen Ziegel belasteten Kolben K aufwärts
zu bewegen; dagegen in Fig. 2 derjenige Augenblick, in welchem der Kolben in seinem
höchsten Punkt angekommen ist und den Ziegel zwischen die Klauen B geschoben hat.
Wegen der Verbreitung der Doppelzahnstange U nach oben mufs der Theilkreis der
Zähne der Hubräder nach ihrer Bewegungsrichtung zu entsprechend spiralförmig verlaufen,
wenn die gezahnten Theile der Hubräder H mit den Zahnstangen U in Eingriff bleiben
sollen. Mit dem Weiterdrehen der Hubräder, die selbstverständlich mit der Zahnstange die
gleiche Anzahl Zähne haben, hört der Eingriff der Zähne auf, es fällt jetzt der Kolben K
herab, und würde derselbe plötzlich ganz frei fallen, wenn dies die hinter den Radzähnen
beginnende, spiralförmig abfallende Curve am Umfange der Hubräder, von welcher die
schwebende Zahnstange vorübergehend etwas getragen wird, zuliefse.
In dem auf dem Gestell W festgeschraubten Aufsatz V befinden sich die Einwurfskammer E
oder der nach Mafsgabe des Ziegelquerschnitts, also rechteckig gestaltete Kolbencylinder, dessen
eine Seitenwand mit der Einwurfsöffnung O durch Lösung der drei Schraubenmuttern M
abnehmbar ist. Zur Abführung des etwa in das Innere der Kammer gelangenden Ziegelstaubes
dienen die zwei unten ins Freie führenden schrägen Schlitze s.
An den Cylinder E schliefst sich oben die Klauenkammer, in welcher die etwas nach oben
gerichteten und dahin beweglichen Klauen oder Backen B sich in den Lagern L stützen. Durch
Abnehmen der aufgeschraubten Deckel D kann man zu den Klauen und ihren Lagern gelangen,
im Falle sich das nothwendig machen sollte. Der Aufsatz V besitzt oben eine Mündung
N zur Aufnahme des unteren Endes der aus Latten zusammengesetzten Steigröhre R.
Letztere kann durch zwischengeschaltete Röhrenstücke nach Bedarf und bis zum höchsten
Stockwerk eines Baues verlängert werden. Oben wird sie mit einer schrägen Rinne S, die als
Rutschbahn für die hinaufgeförderten Ziegel dient, in Verbindung gebracht, um die Ziegel
nach dem Verbrauchs- bezw. Ablagerungsort hinzuleiten.
Zur leichteren Fortbewegung der Maschine von einer Stelle oder einem Bau zum anderen
kann dieselbe durch Anbringung von Fahrrädern an dem Gestell W fahrbar gemacht
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei einer Vorrichtung zum Fördern von Ziegeln die Verbindung der durch ein Rädervorgelege TZZ getriebenen Hubscheiben HH mit der verjüngten Zahnstange U, so dafs nach Erreichung des höchsten Hubes des Förderkolbens, während die Ziegelsäule durch die Klinken -B B gehalten wird, der Förderkolben selbstthätig wieder nach unten gleitet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45686C true DE45686C (de) |
Family
ID=320839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45686D Expired - Lifetime DE45686C (de) | Ziegelförderungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45686C (de) |
-
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- DE DENDAT45686D patent/DE45686C/de not_active Expired - Lifetime
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