DE456414C - Ansteck-Etikett zum Auszeichnen von Textilwaren u. dgl. - Google Patents

Ansteck-Etikett zum Auszeichnen von Textilwaren u. dgl.

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DE456414C
DE456414C DEH110392D DEH0110392D DE456414C DE 456414 C DE456414 C DE 456414C DE H110392 D DEH110392 D DE H110392D DE H0110392 D DEH0110392 D DE H0110392D DE 456414 C DE456414 C DE 456414C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
    • G09F3/12Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself by pins, staples, or the like

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Description

  • Ansteck-Etikett zum Auszeichnen von Textilwaren u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ansteck-Etikett, beispielsweise zum Auszeichnen von Textilstoffen u. dgl., das sowohl am Stoffrand wie auch auf der Stofffläche befestigt werden kann.
  • Solche Etikette werden bis daher beispielsweise mit zwei Nadeln versehen, die entweder um die Stoffkante gelegt oder durch den Stoff gestochen und sodann umgebogen werden. Bei solchen Etiketten hat man schon besondere Einrichtungen zum Sichern der Nadeln vorgesehen. Auch werden Etikette verwendet, bei welchen die durch den Stoff gestochene Nadel umgebogen und von einem am Etikett angebrachten Bügel überdeckt wird, der gleichzeitig die Nadel gegen Herausschieben aus dem Stoff sichert.
  • Die bekannten Etikette haben verschiedene Nachteile. Beispielsweise besteht die Gefahr, daß beim Umbiegen der Nadeln die Finger verletzt werden; ferner entsteht durch die mehr oder weniger zweckmäßige Nadelform und der Anschlußteile derselben nicht selten eine Beschädigung des Stoffes. Daher eignen sich die bekannten Etikette nicht für sehr feine Stoffe. Auch haben die bekannten Etikette den Nachteil, daß die Nadeln die Etikette durchstechen.
  • Die erwähnten Nachteile sollen durch das den Gegenstand der Erfindung bildende Etikett behoben werden.
  • Das Wesen der Erfindung beruht in der Hauptsache darin, daß bei einem Ansteck-Etikett auf der Rückseite mit der Nadel verbundene, von der Grundfläche des Etiketts abstehende Erhöhungen sich befinden, welche der Nadel als Stütze und Widerlager dienen. Die Erhöhungen sind gabelförmig ausgebildet und mit abgerundeten Zinken versehen. Die Gabel kann mit einer nach innen sich verengenden Öffnung ausgebildet werden. Die Nadel erhält eine schräge Stellung zur Fläche des Etiketts und ist an der Spitze gegen das Etikett abgebogen. Im geschlossenen Zustand liegt die Nadel in der öffnung der Gabel und stützt sich gegen den Bügel derselben ab.
  • Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Abb. i bis 4 zeigen das Etikett des einen Ausführungsbeispiels in vier verschiedenen Ansichten. Abb. i ist eine Vorderansicht, Abb. a eine Rückansicht, Abb.3 eine Seitenansicht und Abb. 4 ein Grundriß. Die Abb. ,5 bis 8 zeigen. dasselbe Etikett am Stoffrand befestigt, und zwar in entsprechenden Ansichten wie die Abb. i bis 4. Die Abb. 9 bis i i dagegen zeigen das Etikett auf der Stofffläche. Die Abb. 12 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einem geraden Bügel, die Abb. 13 dagegen ein Beispiel, bei dem der Bügel nach innen umgelegt und mit einer öffnung versehen ist.
  • Die Nadel ist nachdem Ausführungsbeispiel der Abb. i bis i i aus einem Drahtstück hergestellt, dessen beide Schenkel a und b abgebogen und einerseits als Schleife um die Oberkante c. des Etiketts gelegt, anderseits bei d und e durch das Etikett durchgestochen sind. Auf der Rückseite des Etiketts werden die durch das Etikett hindurchgestochenen. Schenkel im Winkel nach der oberen Kante des Etiketts hin über die um die Oberkante des Etiketts herumgebogenen Schenkel hinweg zusammengeführt, und zwar derart, daß das Drahtende a1 über das zur Nadel verlängerte Ende b1 greift. Die Nadel b1 erhält eine nach innen gebogene Spitze bz. Der im Winkel von dem Etikett abstehende Bügel f ist gabelförmig ausgebildet und mit abgerundeten Zinken /l versehen. Die Öffnung g der Nadel kann nach innen verengt werden. Wie aus den Abb. 5 bis 8 zu ersehen ist, legt man zum Befestigen des Etiketts c am Stoffrand h die Nadel um die Kante des Stoffes. und drückt sie durch denselben hindurch. Die Abb. 7 zeigt die Lage, welche die Nadel im durchstochenen Zustand Pinn;mrat. Wie hieraus zu ersehen ist, legt sich die Nadel zwischen die Zinken/' und stützt sich auf den Bügel. Dadurch wird einerseits die Nadel in ihrer Lage gehalten; sie wird ferner an einem Durchstechen des Etiketts gehindert; außerdem ist es nicht möglich, daß beim Umbiegen der Nadel Fingerverletzungen eintreten können, da sie lediglich am Rücken gefaßt werden muß und die Nadelspitze durch die Gabel des Bügels von selbst in die richtige Lage gebracht wird. Ein Beschädigen des Stoffes kann nicht eintreten, auch kann infolge der geschützten Nadel. ein Hängenbleiben der mit dem Etikett versehenen Stoffteile aneinander nicht eintreten. In den Abb. 9 bis i i ist das Etikett dargestellt auf einer Stofffläche. Hierbei ist zu ersehen, daß die Nadel b1 zum Befestigen durch den Stoff gestochen werden muß. Dadurch hat man die Sicherheit, daß es nicht wie bei den bekannten Etiketten vorkommt, daß das Etikett nur aufgesteckt ist und bei seitlicher Verschiebung auf dem Stoff kratzt und diesen beschädigt. Das Etikett nach der Erfindung eignet sich daher auch füt die feinsten und empfindlichsten Gewebe und erfordert keine besondere Sorgfalt für eine einwandfreie Befestigung. _ Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 12 hat der Bügel t einen nahezu geraden Rücken, im übrigen entspricht die Nadel der Ausführung nach den Abb. i bis ¢.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 13 ist der von der Grundfläche abstehende Bügel/. um 18o° nach innen gebogen und hat eine sich nach innen verengende Öffnung. Im übrigen entspricht die Nadelausführung dem Beispiel nach den Abb. i bis q..
  • Der . Grundgedanke der Erfindung kann jedoch auch in anderer Wise zur Ausführung: gelangen. Der Bügel kann beispielsweise aus einem Blechstück, Kartonstück oder aus sonstigem Material bestehen und mit einem Loch .versehen sein, in das die Nadelspitze eingreift. Die Anzahl der jeweils zur Verwendung gelangenden Anstecknadeln am Etikett oder an Schildern ist dem freien Ermessen anheimgestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ansteck-Etikett zum Auszeichnen von Textilwaren u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite des Etiketts mit der Nadel verbundene bügelförmige, von der Grundfläche des Etiketts abstehende, ErhöIi_ungen sich befinden, die der Nadel als Stütze und Widerlager dienen. a. Ansteck-Etikett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen auf der Rückseite des Etiketts gabelförmig sind und die Nadel zwischen die Zinken der Gabel eingedrückt wird. 3. Ansteck-Etikett nach . den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken der Gabel abgerundet sind. ¢. Ansteck-Etikett nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der Gabel sich nach innen verengt. 5. Ansteck-Etikett nach den Ansprüchen i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die als Widerlager der Nadel dienenden Erhöhungen zur Grundfläche des Etiketts schräg stehen. 6. Ansteck-Etikett nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur starren Verbindung des Drahtes mit dem Etikett -eine Drahtschleife über die obere Etikettkante nach der Rückseite abgebogen wird, während die Drahtenden dieser Schleife von der Vorderseite das Etikett durchstechen, auf der Rückseite im Winkel nach der oberen Kante hin zusammengeführt sind, sich hier kreuzen,. das zur Nadel ausgebildete abgebogene Drahtende schräg -zur Grundfläche des Etiketts liegt, an seiner Spitze nach innen abgebogen ist. und sich beim Anheften des Etiketts am Stoff gegen den von der Drahtschleife gebildeten Bügel. stützt.
DEH110392D 1927-03-03 1927-03-03 Ansteck-Etikett zum Auszeichnen von Textilwaren u. dgl. Expired DE456414C (de)

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