DE537333C - Guertelschloss mit eingesetzter Zeichenplatte - Google Patents
Guertelschloss mit eingesetzter ZeichenplatteInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B11/00—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
- A44B11/001—Ornamental buckles
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Befestigung von kleinen mit Buchstaben, Monogrammen,
Bildern, Vereinsabzeichen oder anderen Verzierungen versehenen Platten an S Gürtelschlössern. Um eine auswechselbare
Anbringung derartiger Zeichenplatten an den Gürtelschlössern zu ermöglichen und damit
den Verkauf zu erleichtern, hat man bisher die Zeichenplatten auf ihrer Unterseite mit
ίο Zungen versehen, mit denen sie am Schloßschild
befestigt werden können. Man hat auch das Schloßschild mit einem der Zeichenplatte
entsprechenden fensterartigen Ausschnitt versehen und dabei die Zeichenplatte unter dem
Ausschnitt auf der Unterseite des Schloßschildes mittels angelöteter Zungen befestigt.
Diese Befestigungsarten haben aber den Nachteil, daß die Zungen bei mehrmaligem Biegen leicht abbrechen. Weiterhin werden
ao durch die Zungen scharfe Vorsprünge gebildet, die zu einer Verletzung der Schauseite
des unter dem Schloßschild hergeführten Riemenendes Anlaß geben. Das Aufschieben
der Zeichenplatte in einer Schwalbenschwanzführung von der Seite her hat sich nicht als
günstig erwiesen, da die Führungsränder über die ganze Breite des Schloßschildes verlaufen
und nur zum Teil von der Zeichenplatte überdeckt werden, auch ist die Zeichenplatte
nicht genügend versteift, wenn nur zwei gegenüberliegende Ränder umgebogen werden, da man diese Platte gern aus dünnem
Blech zu drücken pflegt.
Gemäß vorliegender Erfindung wird die Zeichenplatte mit ihrem nach hinten umgebogenen
Rand auf einem am Schloßschild angeordneten entsprechenden Rand oder Wulst nach Art eines Schnappverschlusses
durch einfaches Aufdrücken befestigt. Dabei kann der Wulstrand auf dem Schloßschilde
durch Eindrücken einer der anzubringenden Zeichenplatte entsprechenden Rinne gebildet
werden, wobei die Zeichenplatte dann zweckmäßig mit einem nach hinten umgerollten
Rand versehen ist. Durch diese Ausbildung des Schnappverschlusses wird außer den erwähnten
Vorteilen noch ein vollständiges Bündigliegen der Zeichenplatte mit der Schauseite des Schloßschildes erreicht. Bei
dieser Ausbildung kann auch gegebenenfalls die Zeichenplatte aus einem metallnen Rahmen
mit eingesetztem Bild bestehen, wobei ein Durchdrücken des Bildes durch Aufliegen
auf dem Schloßschild verhindert wird.
Es kann aber auch das Schloßschild, wie bekannt, mit einem der Zeichenplatte entsprechenden
Ausschnitt versehen sein, und dann bilden die Ausschnittränder mit den Rändern der Zeichenplatte einen Schnappverschluß.
Durch diese Ausführungsform wird eine besonders leichte Auswechselbarkeit der Zeichenplatte erreicht, indem letztere durch
einfaches Auf- bzw. Abdrücken am Schloßschild befestigt bzw. davon entfernt werden
kann. Ferner kann gegebenenfalls die mittels Schnappverschluß auf dem Schloßschild be-
festigte Zeichenplatte geteilt ausgebildet sein, so daß, was besonders bei Monogrammen von
Wichtigkeit ist, eine beliebige Zusammenstellung und Anbringung verschiedener Buchstäben
am Schloßschild möglich ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι ein Gürtelschloß in Draufsicht, ίο Fig. 2 eine Ansicht des Gürtelschlosses von
unten,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. ι in größerem Maßstabe,
Fig. 4 und 5 ein zweites und drittes Ausführungsbeispiel
in der gleichen Darstellung wie Fig. 3.
α ist das in bekannter Weise gewölbte Schild eines Gürtelschlosses, in dessen abgebogenen
Längsrändern b einerseits eine Klemmvorrichtung c zum Festhalten des
einen Gürtelendes und andererseits ein in Schrägschlitzen geführter Klemmsteg d gelagert
ist, der zum Durchziehen und Festhalten des anderen freien Gürtelendes bestimmt ist.
In den Beispielen nach Fig. 1 bis 4 der Zeichnung ist das Schild α des Gürtelschlosses
in der Mitte mit einem quadratischen Ausschnitt versehen, dessen Ränder/ gemäß der
Erfindung in der Mitte mit nach oben bzw. außen vorspringenden Zungen g versehen
sind. Auf die vorspringenden Zungen des Schildausschnittes ist eine gewölbte und auf
ihrer Schauseite mit einem Buchstaben versehene Zeichenplatte h mit ihren gegenüber
der Unterseite vorspringenden und durch Bördelung gewissermaßen federnd ausgebildeten
Rändern i geklemmt, so daß die Ausschnittränder f mit den Plattenrändern i zusammen
einen Schnappverschluß bilden. Um hierbei ein zu starkes Vorstehen der Zeichenplatte
h gegenüber der Schauseite des Schloßschildes α zu vermeiden, ist das Schild rings
um den viereckigen Ausschnitt mit einer nach oben offenen Rinne k versehen, in die
die vorspringenden Ränder i der Zeichenplatte h eingebettet sind. Durch die Federung
der Zungeng· bzw. der Plattenränder j ist eine leicht lösbare und doch sichere Verbindung
zwischen der Zeichenplatte h und dem Schloßschild α geschaffen, so daß die Zeichenplatten
durch einfaches Auf- bzw. Abdrücken von den Zungen leicht ausgewechselt werden
können.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die zur Aufnahme eines Bildzeichens
o. dgl. dienende Platte gedoppelt. Und zwar besitzt der oben bzw. auf der Schauseite des
Gürtelschlosses liegende Plattenteil m einen fensterartigen Ausschnitt n. Unter diesem
Ausschnitt η liegt das auf einem besonderen und zwischen den von den beiden Hälften
m, m' der Platte gebildeten Spalt 0 geschobene Blättchen p aufgebrachte Bildzeichen.
Dabei ist das Bildzeichen bzw. das Blättchen/) noch durch eine aufliegende
durchsichtige Scheibe q aus Celluloid o. dgl. gegen Beschädigung geschützt. Im übrigen
ist die gedoppelte Platte m in der gleichen Weise wie die in Fig. 3 dargestellte Platte h
auf dem Schild α des Gürtelschlosses befestigt.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. S der Zeichnung wird der Schnapp Verschluß
im wesentlichen dadurch gebildet, daß in dem Schloßschild α eine der Gestalt der Zeichenplatte
entsprechend geformte Rinne r eingedrückt ist, deren oberer innerer Rand nach
der Rinnenmitte zu vorspringt, während der Rand der Zeichenplatte nach hinten umgerollt
ist und in die Rinne r eingreift. Hierbei besteht die Zeichenplatte aus einem metallnen
Rahmen s, in dem ein Bild t eingesetzt ist, das gegen Eindrücken durch den darunterliegenden
Teil a' des Schloßschildes α geschützt ist.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt, vielmehr
sind auch andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Insbesondere könnten solche go
nachträglich an einen Gegenstand mittels Schnappverschluß anzubringende Zeichenplättchen
statt nur an Gürtelschlössern auch bei anderen Gegenständen Anwendung finden, z. B. Zigarettenetuis o. dgl., bei denen es gilt,
ohne große Lagerhaltung die verschiedensten Wünsche der Käufer zu befriedigen. Auch
könnte die Ausführung des Schnappverschlusses selbst noch in anderer Weise als wie dargestellt erfolgen. So könnte gegebenenfalls
der Ausschnittrand f des Schloßschildes glatt, d. h. ohne Ausschnitte, also
nicht federnd, dagegen müßten dann die vorspringenden Ränder i der das Bildzeichen
tragenden Platte h bzw. m durch S-förmiges Biegen und Einschneiden federnd ausgebildet
sein. Ferner könnte die Zeichenplatte statt viereckig auch beliebig, z. B. rund oder oval,
gestaltet sein und statt in der Mitte auch mehr nach dem Rande zu oder in einer Ecke
des Schloßschildes, gegebenenfalls auch zu mehreren auf dem Schloßschild, angeordnet
sein.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Gürtelschloß mit eingesetzter Zeichenplatte als Trägerin von Buchstaben, Bildern, Abzeichen oder anderen Verzierungen, dadurch gekennzeichnet, daß das iao Schloßschild (α) an der Befestigungsstelle der Zeichenplatte (h) mit einem mit demSchild (α) aus einem Stück bestehenden Hals (g) versehen ist, auf den die mit einem nach hinten umgebogenen Rand (i) versehene Zeichenplatte Qi) gesteckt wird, wobei durch Unterteilung entweder der Hals (g) des Schloßschildes (α) oder der Rand (j) der Zeichenplatte Qi) federnd ausgebildet ist.
- 2. Gürtelschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals des Schloßschildes (α) durch den Innenrand (g) einer in das Schild eingedrückten Rinne (k) gebildet wird, die zur Aufnahme des nach hinten vorstehenden und zweckmäßig umgerollten Randes (i) der Zeichenplatte Qi) dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE537333T | 1930-02-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE537333C true DE537333C (de) | 1931-11-02 |
Family
ID=6557683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930537333D Expired DE537333C (de) | 1930-02-19 | 1930-02-19 | Guertelschloss mit eingesetzter Zeichenplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE537333C (de) |
-
1930
- 1930-02-19 DE DE1930537333D patent/DE537333C/de not_active Expired
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