DE530169C - Ohrring - Google Patents

Ohrring

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DE530169C
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DE
Germany
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piece
earring
hook
sheet metal
tongue
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Expired
Application number
DE1930530169D
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English (en)
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Evonik Operations GmbH
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Degussa GmbH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C7/00Ear-rings; Devices for piercing the ear-lobes

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  • Adornments (AREA)

Description

Es sind Ohrringe bekannt, bei denen ein winkelförmiges Verschlußstück an das eine Ende eines federnden Drahthakens angelenkt ist. Bei diesen Ohrringen wird das winkelförmige Verschlußstück aus zwei Teilen hergestellt, nämlich aus dem angelenkten und dem freien Schenkel, die durch Löten o. dgl. miteinander verbunden werden. Der freie Schenkel wird als Fassung für Schmucksteine, Perlen o. dgl. oder als Platte für die Aufbringung von Verzierungen beliebiger Art ausgebildet. Häufig erhalten diese Ohrringe noch eine besonders angelötete Öse für das Anhängen eines Schmuckstückes. Zum Ver-Schluß des Ohrringes dient eine besondere Vorrichtung.
Die Erfindung gibt eine wesentlich einfachere Bauart eines solchen Ohrringes an, bei der jede Lötarbeit sowie jede besondere Verschlußvorrichtung wegfällt. Sie besteht darin, daß als Verschlußstück ein in Winkelform gebogenes Stanzstück aus Blech benutzt wird, dessen freier Schenkel als Zierstück oder Zierstückträger gepreßt ist und das sich
»5 bei geschlossenem Ohrring vor das freie Ende des federnd einschnappenden Drahthakens legt.
Durch diese Ausbildung ist es möglich, das Verschlußstück aus einem Stück herzustellen.
Das Stanzstück kann von vornherein eine solche Gestalt erhalten, daß zur endgültigen Gestaltung nur noch Biegungen notwendig sind. Der freie Schenkel kann durch Pressen in einfacher Weise mit Verzierungen versehen werden. Dadurch, daß das freie Ende des Drahthakens sich bei geschlossenem Ohrring federnd hinter den freien Schenkel des Verschlußstückes legt, wird eine besondere Verschlußvorrichtung überflüssig. Das aus Blech zu pressende Verschlußstück wird zweckmäßig so gestaltet, daß der den angelenkten Schenkel bildende Teil des Stanzstückes in der Verlängerung des freien Schenkels liegt und daß das Stanzstück in der Mitte eine ausgestanzte Zunge zur Bildung einer Aufhängeöse und am hinteren Ende zwei Zungen für die Gelenkverbindung mit dem Drahthaken besitzt.
Soll der Ohrring keine Einhängeöse für das Schmuckstück erhalten, dann wird die Zunge ganz herausgestanzt.
Durch das von der Zunge freigegebene Ausschnittloch im Verschlußstück greift zweckmäßig das freie Ende des Drahthakens, der auf diese Weise den Verschluß federnd sperrt. Damit dieses Ende sicher in das Loch geführt wird, kann auf der Rückseite des freien Schenkels des Verschlußstückes eine Rille eingepreßt werden, in der das Hakenende gleitet.
Bei einer anderen Ausführungsform besteht das Verschlußstück aus dem Zierstück und zwei seitlichen an den Enden gelochten Lappen, die zu zwei parallel laufenden Schenkeln
zusammengebogen werden und die Endöse des Hakendrahtes zwischen sich aufnehmen. Bei dieser Ausführungform ist zwischen den beiden Lappen ein Zwischenraum vorhanden, in den das Ende des Drahthakens eingreifen kann.
Soll auch diese Form des Verschlußstückes eine Einhängeöse erhalten, dann wird beim Ausstanzen eine zu dem Zierstück entgegengesetzt gerichtete Zunge stehengelassen, die zur öse gebogen wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen Fig. ι den aus Draht gebogenen Ohrringhaken, Fig. 2 bis 6 den Verschlußteil in verschiedenen Bearbeitungszuständen, Fig. 7,8 und 9 die fertigen Ohrringe in verschiedenen Ausführungen, Fig. 10 und 12 zwei weitere Arten des Verschlußgliedes, Fig. 11 den fertigen Ohrring gemäß Fig. 10. Der Haken 1 in Fig. ι ist aus elastischem Draht gebogen und hat am hinteren Ende die öse 2, mittels deren er mit dem Verschlußteil drehbar verbunden wird. Das Vorderende ist so gebogen, daß es leicht hinter einem Vorsprung am Verschlußteil einschnappen kann. Die Fig. 2 und 3 stellen zwei Ausbildungen des Verschlußstückes dar, die sich durch die Art des Vorderteiles unterscheiden, das in Fig. 2 als Perlschüssel 3, in Fig. 3 als Zierstück 4 ausgebildet ist. Beide Beispiele, zu denen Fig. 4 die Seitenansicht ist, zeigen im übrigen die im Mittelteil herausgestanzte Zunge 5, die nur an der Kante 6 noch festhängt, und das hintere Ende mit den beiden Lappen 7 und 8, die in dar aus den Fig. S und 6 ersichtlichen Weise zu ösen gebogen werden. In Fig. 5 und 6 ist der Vorderteil nach oben gebogen und in Fig. 5 aus der Zunge 5 die öse 5a geformt, die zum Einhängen eines Schmuckstückes offen ist. Fig. 6 zeigt keine vordere öse, hier ist die Zunge auch längs der Kante 6 herausgestanzt. Die Fig. 7 und 8 stellen die unter Verwendung der Verschlußteile nach den Fig. 5 und 6 zusammengesetzten Ohrringe dar, wobei zur Verbindung der ösen 7 und 8 mit der dazwischen gelegten öse 2 des Hakens eine Hohlniete 9 dient. Bei der Ausführung nach
Fig. 9 ist der Hakendraht über die öse hinaus verlängert und das Ende 10 so durch den Zungenschlitz geführt, daß es auf den Verschlußteil im Schließsinne wirkt. Der Verschlußteil nach Fig. 10 hat das Zierstück n und die beiden seitlichen Lappen und 13, die an den Enden gelocht sind. Die Verwendung zusammen mit dem Ohrringhaken zeigt Fig. 11, aus der ersichtlich ist, wie die beiden Lappen nach hinten zusammengebogen sind und die Löcher zur Befestigung des Hakens mittels einer Hohlniete dienen.
In Fig. 12 ist noch die Form des Verschlußstückes wiedergegeben, das außer den beiden seitlichen Lappen noch die nach unten zeigende Zunge 14 hat, die zur Einhängeöse für das besondere Schmuckstück gebogen werden kann.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Ohrring, bestehend aus einem federnden Drahthaken und einem an dem einen Ende angelenkten winkelförmigen Verschlußstück, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußstück ein Stanzstück aus Blech dient, dessen freier Schenkel (3, 4, 11) als Zierstiück oder als Zierstückträger gepreßt ist und das sich bei geschlossenem Ohrring vor das freie Ende des federnden Drahthakens (1) legt.
2. Ohrring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den angelenkten
. Schenkel des Verschlußstückes bildende Teil des Blechstanzstückes in der Verlängerung des freien Schenkels (3, 4) liegt und daß das Blechstanzstück in der Mitte zweckmäßig eine ausgestanzte Zunge (5) zur Bildung der Anhängeöse (5°) und am hinteren Ende zwei Zungen (7, 8) für die Gelenkverbindung mit dem Drahthaken (1) besitzt.
3. Ohrring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei geschlossenem Ohrring das freie Ende des Hakens (1) durch das von der Zunge (5) freigegebene Loch greift.
4. Ohrring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blechstanzstück aus dem Zierstück (11) und zwei seitliehen an den Enden gelochten Lappen (12, 13) besteht, die zu zwei parallellaufenden Schenkeln zusammengebogen werden und die öse (2) des Hakens (1) zwischen sich aufnehmen.
5. Ohrring nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück eine zu dem Zier stück (11) entgegengesetzt stehende Zunge (14) "besitzt, die zur Bildung der Aufhängeöse dient. 110
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930530169D 1930-02-06 1930-02-06 Ohrring Expired DE530169C (de)

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ID=6554383

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