DE45563C - Abänderung des unter Nr. 41 138 patentirten Nähmaschinenschiffchen - Treibers - Google Patents
Abänderung des unter Nr. 41 138 patentirten Nähmaschinenschiffchen - TreibersInfo
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- DE45563C DE45563C DENDAT45563D DE45563DA DE45563C DE 45563 C DE45563 C DE 45563C DE NDAT45563 D DENDAT45563 D DE NDAT45563D DE 45563D A DE45563D A DE 45563DA DE 45563 C DE45563 C DE 45563C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/08—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
- D05B57/10—Shuttles
- D05B57/14—Shuttles with rotary hooks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Schiffchentreiber dient dazu, das
Schiffchen in der Art zu führen, dafs sich die. über das Schiffchen bezw. die Spule gleitende
Fadenschlinge stets frei bewegen kann und beim Abgleiten zwischen Schiffchentreiber und
Schiffchen nicht gezerrt wird.
Diese Schiffchenführung wird dadurch bewirkt, dafs ein Doppeltreiber angewendet wird,
der seine rotirende Bewegung von der Hauptwelle erhält, während ein Theil desselben, der
sogenannte Hülfstreiber, auf einem 'festen Excenter rollend, dem Schiffchen im geeigneten
Moment eine gewisse Voreilung mittheilt, so dafs das Schiffchen einmal nur von dem
Haupttreiber, ein anderes Mal nur von dem Hülfstreiber bewegt wird, wobei dieser wechselnde
Angriff nicht stofsweise, sondern ganz allmälig erfolgt.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt
Fig. ι einen Durchschnitt durch die Stichplatte und die Stirnansicht des neuen Schiffchentreibers,
Fig. 2 die Stirnansicht des in den Schiffchentreiber gelegten Schiffchens, während Fig. 3
und 4 das Schiffchen in Vorder- und Rückansicht zeigen.
Fig. 5 zeigt den Schiffchentreiber und das Schiffchen in der in Fig. 2 angegebenen Stellung
mit eingelegter Spule,
Fig. 6 die Spule in der Seitenansicht.
Fig. 7 zeigt Schiffchentreiber und Schiffchen von einander getrennt in Seitenansicht und
Fig. 8 in ihrer Zusammenstellung ebenfalls in der Seitenansicht.
Die Fig. 9 und 10 zeigen die verschiedenen Angriffsweisen des Haupt- und Hülfsschiffchentreibers.
A ist die Stichplatte und B, Fig. 1, ein Theil
des Nähmaschinengestelles, in dem die Welle C gelagert ist.
Mit dem Nähmaschinengestell ist das Excenter D, Fig. ι und 7, verbunden, und auf dem
Ende der Welle C der Hauptschiffchentreiber E befestigt, welcher den drehbaren Hülfstreiber P
trägt, Fig. i.
Dieser Hülfstreiber P gleitet mit einer an seiner Unterseite befestigten Rolle q bei der
Drehung des Treibers E auf dem Excenter D.
Das Schiffchen (Fig. 3.) ist kreisrund und mit einem Flantsch G1 versehen, welcher an der einen
Seite fortgeschnitten und an dieser Stelle durch einen aufrecht stehenden Rand r G" ersetzt ist.
Der Boden des Schiffchens enthält einen Ausschnitt G'", Fig. 3 und 4, in den die Zunge u
des Hülfstreibers P im geeigneten Augenblick eingreift und das Schiffchen mitführt, indem
sie sich gegen die Seitenwandung des Schiffchens legt.
Dieser Moment tritt ein, wenn bei der Rotation des Schiffchentreibers E das Röllchen q
des Hülfstreibers den höchsten Punkt des Excenters D passirt. Die Zunge u des Hülfstreibers
P erhält dann eine seitliche Bewegung, tritt in den Ausschnitt G'" des Schiffchenbodens
G ein, lehnt sich . gegen den Rand dieser Oeffnung und schiebt hierbei das Schiff-
chen so weit vor,' dafs die Berührung der Treibkante H des Hauptschiffchentreibers E
aufgehoben wird und ein freier Durchgang für den Nadelfaden entsteht.
Ist die Nadel durch den Stoff gedrungen und hat sie ihre tiefste Stellung erreicht, so ist
die Greiferspitze des Schiffchens, wie gebräuchlich, bereit, in die Fadenschlinge einzutreten
(Fig. 9). Die Spule ist fortgelassen, um die Treibflächen des Schiffchentreibers klarer zeigen
zu können.
Der Haupttreiber E bewegt das Schiffchen und liegt zu diesem Zwecke mit seiner Treibkante
H an dem Schiffchenrand an. Bei fortschreitender Rotation geht nun die Greiferspitze durch die Fadenschlinge hindurch und
führt dieselbe um Schiffchen und Spule herum. Damit nun behufs Abgleitens der Fadenschlinge
von dem Schiffchen die Schlinge nicht mit Gewalt zwischen Treiber und Schiffchen hindurchgezerrt
wird, tritt der Hülfstreiber P in Wirksamkeit. Bei der Drehung des Treibers E
rollt das Röllchen q, Fig. 1, wie erwähnt, auf dem Excenter D, gelangt allmälig auf den
höchsten Punkt der Excentricität und nähert so allmälig die Zunge u der Schiffchenwandung,
bis diese endlich berührt wird und (Fig. 10) das Schiffchen dadurch eine Voreilung
erhält, infolge deren die Berührung der Treibkante H mit dem Schiffchen aufgehoben ist
und die Fadenschlinge frei passiren kann (Fig. 10).
Wie aus der Schilderung des Arbeitsganges ersichtlich, erfolgt der Wechsel des Antriebes
und der Vorschub des Schiffchens ganz allmälig, so dafs hierbei weder ein störendes Geräusch
noch eine nachtheilige Abnutzung der arbeitenden Flächen auftritt.
Die Spule M1, Fig. 6, wird auf den Stift k
des Schiffchens gesteckt und von der Spindelkapsel M" überdeckt, in deren Seite ein Ausschnitt
h für den Spulfaden angeordnet ist, welcher dann unter der Feder K und darauf
durch die Oese i des Bügels L geleitet wird. Die Spule sitzt lose auf dem Stift k und rotirt
nicht mit dem Schiffchen, da sie beim Nähen durch den Spulenfaden festgehalten wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An einem Nähmaschinen-Schiffchen-Treiber der unter No. 41138 patentirten Einrichtung die Anordnung des mittelbar mit dem Treiber verbundenen Hebels als drehbarer Hülfstreiber P an dem auf der Hauptwelle befestigten Haupttreiber E, wobei der Hülfstreiber P während der Drehung mit dem Haupttreiber auf einem festen Excenter D gleitet und hierdurch langsam eine seitliche Bewegung ausführt, infolge deren das Schiffchen eine stofsfreie Voreilung erhält, zum Zwecke, der Fadenschlinge ein freies Abgleiten von dem Schiffchen und der Spule zu ermöglichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45563C true DE45563C (de) |
Family
ID=320722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45563D Expired - Lifetime DE45563C (de) | Abänderung des unter Nr. 41 138 patentirten Nähmaschinenschiffchen - Treibers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45563C (de) |
-
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- DE DENDAT45563D patent/DE45563C/de not_active Expired - Lifetime
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