DE455397C - Verfahren zum optischen Veraendern der Abmessungen der Schallaufzeichnungen bei Tonfilmeinrichtungen - Google Patents

Verfahren zum optischen Veraendern der Abmessungen der Schallaufzeichnungen bei Tonfilmeinrichtungen

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Publication number
DE455397C
DE455397C DES71337D DES0071337D DE455397C DE 455397 C DE455397 C DE 455397C DE S71337 D DES71337 D DE S71337D DE S0071337 D DES0071337 D DE S0071337D DE 455397 C DE455397 C DE 455397C
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DE
Germany
Prior art keywords
sound
film
dimensions
optically changing
film devices
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Expired
Application number
DES71337D
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Gerlach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
    • G11B7/28Re-recording, i.e. transcribing information from one optical record carrier on to one or more similar or dissimilar record carriers

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  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. OKTOBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 455397 KLASSE 42 g GRUPPE
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
bei Tonfilmeinrichtungen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1925 ab
Es ist bekannt, daß bei der Wiedergabe von Tonfilmen sowie beim Kopieren und Projizieren von Bildfilmen Linsen verwendet werden, zum Zwecke, die Aufzeichnung in vergrößertem (oder auch verkleinertem) Maßstabe auf der lichtelektrischen Zelle, dem Positivfilm ο. dgl. abzubilden. Die Vergrößerung oder Verkleinerung erfolgt dabei nach beiden Koordinaten der Aufzeichnung im gleichen Maßstabe. Es ist jedoch beim Kopieren oder Wiedergeben von Tonfilmen zumeist erwünscht, die Aufzeichnung in den beiden Koordinatenrichtungen in verschiedenen Maßstäben zu vergrößern oder zu verkleinern. So ist es z. B. beim Kopieren eines Tonfilms aus Gründen der Ersparnis an Filmmaterial sehr vorteilhaft, die Aufzeichnung auf dem Positivfilm in verkleinertem Längsmaßstabe vorzunehmen, während die Breite
ao der Aufzeichnung zur besseren Wahrung der Amplitudenverhältnisse annähernd die gleiche bleibt. Bei der Wiedergabe ist es dagegen erwünscht, die Aufzeichnung mit möglichst starker Vergrößerung in der Längsrichtung des Films auf der lichtelektrischen Zelle abzubilden, um ein gleichzeitiges Abbilden mehrerer Zacken hinter dem Spalt der Zelle zu verhindern, während die Abbildung in der Querrichtung des Films mit Rücksicht auf die Abmessungen der Zelle gar nicht oder nur in geringerem Maße vergrößert wird.
Für solche Zwecke sind daher die bekannten Anordnungen mit gleichen Maßstabsänderungen unbrauchbar. Die Erfindung gibt ein Verfahren an, das es ermöglicht, Tonfilmphonogramme beim Kopieren oder Wiedergeben in zwei verschieden großen Koordinatenmaßstäben zu projizieren. Dies erfolgt durch Verwendung eines Linsensystems aus zwei Zylinderlinsen, deren Achsen einen Winkel miteinander bilden und deren Brennweiten für gewöhnlich voneinander verschieden sind. Solche Linsensysteme sind an sich in anderer Verwendung, nämlich zum Abbilden unbewegter Gegenstände, bekannt.
Durch geeignete Wahl der Lage beider Zylinderlinsen, ihrer Brennweite sowie des Winkels, den ihre Achsen miteinander bilden, läßt sich jede gewünschte rechtwinklige oder schiefe Maßstabsübertragung, bei der die Veränderungen in beiden Koordinatenrichtungen in verschiedenem Maße erfolgen, herbeiführen. Die Brennweiten beider Linsen brauchen nicht in allen Fällen voneinander verschieden zu sein; z. B. lassen sich in dem Falle, daß die Vergrößerung in der einen Koordinatenrichtung ebenso groß ist wie die Verkleinerung in der anderen Kcordinatenrichtung, auch zwei Linsen mit gleicher Brennweite verwenden, von denen sich die eine in der Nähe der Aufzeichnung, die andere in der Nähe der Abbildung befindet.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Erwin Gerlach in Berlin-Siemensstadt.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Der Film ^1 läuft mit der Geschwindigkeit V1 über die Rolle rv Er soll kopiert werden auf den Filmstreifen f2, der sich mit der Geschwindigkeit v2 über die Rolle r2 bewegt. Hierbei soll beispielsweise, ohne die Breite der Filmkurve zu verändern, die Filmlänge verkürzt werden. Zu diesem Zweck sind die
ίο beiden Zylinderlinsen S1 und z2 angebracht. Die Linse Z1 in der Mitte zwischen den beiden Filmen, deren Achse parallel zur Längsrichtung der Filme liegt, bildet in der Ebene ^1-O- p2-b die Querdimension im Verhältnis ι :i ab. Die Zylinderlinse a2, deren Achse parallel zur Querrichtung der Filme verläuft, verkleinert dagegen in der Ebene pt-c-p2-d die Längsdimensionen. Es kommen dauernd neue Stellen des Filmes ft in das Lichtfeld
und werden auf dem Film f2 abgebildet. Damit diese Abbildung während des Kopiervorganges relativ zum Film f2 ruht, müssen die Geschwindigkeiten V1, V2 der Filme, wie es z. B. bei Filmkopierverfahren mit gewöhnlieber Vergrößerung bekannt ist, so bemessen werden, daß sie im Verhältnis der in der Längsrichtung des Films erfolgenden optischen Vergrößerung oder Verkleinerung stehen.
Die Abbildung beschränkt sich auf die zum Verständnis notwendigen Teile der Anordnung. Die optische Einrichtung kann gegebenenfalls durch sphärische Linsen ergänzt werden, die unter Umständen mit den Zylinderlinsen zusammen aus einem Stück geschliffen sein können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    ■. Verfahren zum optischen Verändern der Abmessungen der Schallaufzeichnungen bei Tonfilmeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß durch für andere Verzerrungs- oder Entzerrungszwecke bekannte Mittel zwei in Winkelstellung ihrer Achsen angeordnete Zylinderlinsen mit für gewöhnlich verschiedener Brennweite (.S1, ^2) oder Einrichtungen, durch die beim Kopieren oder Projizieren (z.B. bei der Wiedergabe) die Geschwindigkeiten (^1 und V2) der Bewegung des Negativs und des Positivs (^1 und f2) zueinander im Verhältnis der Verzerrung in der Längsrichtung des Films stehen, die Tonaufzeichnung in ihrer einen Richtung, z. B. der Längsrichtung des Films, allein vergrößert oder verkleinert wird oder in der einen Richtung eine andere Vergrößerung oder Verkleinerung erfährt als in der anderen Richtung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES71337D 1925-09-01 1925-09-01 Verfahren zum optischen Veraendern der Abmessungen der Schallaufzeichnungen bei Tonfilmeinrichtungen Expired DE455397C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976836C (de) * 1950-05-06 1964-06-04 Bauer Eugen Gmbh Optische Einrichtung eines Lichttonwiedergabegeraetes

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