DE453322C - Schreibmaschine mit schalldaempfendem Gehaeuse - Google Patents

Schreibmaschine mit schalldaempfendem Gehaeuse

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Publication number
DE453322C
DE453322C DEU8905D DEU0008905D DE453322C DE 453322 C DE453322 C DE 453322C DE U8905 D DEU8905 D DE U8905D DE U0008905 D DEU0008905 D DE U0008905D DE 453322 C DE453322 C DE 453322C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine frame
typewriter
sound
absorbing
sides
Prior art date
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Expired
Application number
DEU8905D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Underwood Typewriter Co
Original Assignee
Underwood Typewriter Co
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Publication date
Application filed by Underwood Typewriter Co filed Critical Underwood Typewriter Co
Priority to DEU8905D priority Critical patent/DE453322C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE453322C publication Critical patent/DE453322C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/08Sound-deadening, or shock-absorbing stands, supports, cases or pads separate from machines

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Schreibmaschine mit schalldämpfendem Gehäuse. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schreibmaschine mit schalldämpfendem Gehäuse, welches derart gestaltet ist, daß eine Arbeitskammer für den zu beiden Seiten des Maschinengestells sich hinaus bewegenden Wagen gebildet wird.
  • Nach der Erfindung wird das Wagengehäuse, welches auf dem durchbrochenen Maschinengestell angebracht ist und selbst schalldämpfend ist, mit einem nach unten gerichteten Fortsatz ausgestattet, der eine Tasche bildet für das nach hinten herabhängende, mit dem Wagen sich hin und her bewegende Schreibblatt und gleichzeitig als Abschlußplatte für die hintere Öffnung des Maschinengestells dient. Die Tasche kann zu beiden Seiten des Maschinengestells vorragend sich so weit erstrecken, daß für das sich seitlich parallel zu sich selbst bewegende Arbeitsblatt reichlich Platz geschaffen ist. Das eigentliche Wagengehäuse wird zweckmäßig nach Art eines Deckels hinten durch Scharnier mit der Tasche drehbar verbunden.
  • Durch die oben beschriebene Einrichtung wird eine vollkommen sichere Schalldämpfung erzielt, da das gesamte Gebilde vollkommen umschlossen ist und für das nach hinten hängende Schreibblatt Raum geschaffen ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. i ist eine senkrecht geschnittene Seitenansicht einer Underwood-Schreibmaschine mit den gemäß der Erfindung ausgebildeten Einrichtungen zur Schalldämpfung. Abb.2 ist eine Seitenansicht der Einrichtung nach Abb. i. Abb. 3 ist eine schaubildliche Ansicht der auseinandergenommenen Schalldämpfeinrichtung. Abb. ¢ ist eine schaubildliche Ansicht der Einrichtung nach Abb. i. Abb. 5 ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Anordnung nach Abb. i, und Abb. 6 endlich ist eine Aufsicht auf die Einrichtung nach Abb. i, wobei gewisse Teile der Schalldämpfeinrichtung entfernt sind.
  • Die Unterwood-Schreibmaschine besteht aus einem Hauptgestell io und einer vorderen Verlängerung i i, in welcher Reihen von Tasten 12 angeordnet sind, die an den Enden von in einer Führungsplatte 15 arbeitenden Tastenhebeln 13 sitzen. Letztere treiben Typenhebel 14 an und lassen die Typen 16 gegen eine in einem Schreibwalzenrahmen 18 gelagerte Schreibwalze 17 schlagen. Dieser Rahmen i8 bildet einen Teil eines Schlittens 2o, der für den absatzweisen Vorschub entsprechend einem Buchstabenabstand auf einer vorderen Schiene 21 und auf einer hinteren Schiene z2 am Gestell io gelagert ist. Der Schlitten ist mit verschiedenen nach vorwärts gerichteten Handgriffen, so z. B. dem Handgriff 25 für die Zeilenschaltung, versehen.
  • Die Maschine besitzt Öffnungen am Boden, an den Seiten, an der Rückseite, an der Oberseite und an der Vorderseite, -durch welche die während des Schreibens erzeugten Geräusche nach außen austreten können. Um diese Üffnungen zu schließen, sind Schalldämpfeinrichtungen vorgesehen. Zum Schließen der Bodenöffnung dient ein Abschlußglied 3o 1n Form einer pfannenförmigen Platte, die an ihren oberen Kanten nach auswärts gerichtete Flanschen 31 besitzt, welche sich gegen die unteren Kanten des Maschinengestells legen. Die Platte kann auf Füßen 32 ähnlich den üblichen Schreibmaschinentragfüßen ruhen und am Hauptgestell durch Schrauben 33 befestigt werden, welche sich nach aufwärts durch die Füße hindurch in die üblichen Eckpfosten 35 des Maschinengestells erstrecken. Die Maschine wird auf diese Weise relativ zur Platte festgehalten, und sowohl die Maschine als auch die Platte werden von den Füßen 32 getragen.
  • An der Vorderseite der Maschine sind öffnungen zwischen der Führungsplatte 15 und der Grundplatte vorhanden und ebenso eine Öffnung oberhalb der Tastenhebel, in welcher Öffnung die Typenhebel angeordnet sind. Um die Öffnung unterhalb der Führungsplatte zu schließen, ist die Platte 30 vorgesehen, die an der Vorderseite mit einer aufwärts gerichteten Verlängerung 38 versehen ist. Letztere erstreckt sich von der Platte 3o nach der Führungsplatte, an welcher sie befestigt ist, wobei Schlitze 40 für den Durchgang der üblichen, die Leertaste tragenden Hebel vorgesehen sind. Die Öffnung oberhalb der Tastenhebel wird durch eine Vorderplatte 41 abgeschlossen, die an der Maschine mittels in das Gestell io eingeschraubter Schrauben -.2 gehalten wird und Öffnungen besitzt, durch welche die Taste 43 zur Auslösung der die Zeilenlänge begrenzenden Sperrung und die Welle herausragen, die die Farbbandumschalttaste 44 trägt.
  • Die- üblichen Öffnungen an den Seiten der. Maschine, durch welche die Inneneinrichtung zugänglich ist, sind durch lösbare Platten 5o abgeschlossen, die am Maschinengestell durch Schrauben befestigt sind. Um die öffnung an der Oberseite der Maschine zu schließen, ist ein Verschluß vorgesehen, welcher Kammern bildet, in denen der Schreibwalzenschätten und die von diesem getragenen Schreibblätter frei arbeiten können. Zu diesem Zweck sind wagerechte Verlängerungen 52 vorgesehen, die an Flanschen 53 an den oberen Kanten der Seitenplatten 5o befestigt sind und vordere Flanschen 54 besitzen, die an der Vorderplatte 41 befestigt sind. Letztere und die Verlängerungen stützen sich so gegenseitig. Eine, ausgenommen an der Oberseite, geschlossene Kammer 6o ist an der Hin-' terseite der Maschine vorgesehen, und in ihr bewegen sich die überhängenden Enden der vom Schreibwalzenschlitten getragenen Schreibblätter. Diese Kammer erstreckt sich zwischen den äußeren Seitenkanten der wagerechten Verlängerungen 52 und wird gehalten von Seitenflanschen 62 und nach abwärts gerichteten Flanschen 63 an den Verlängerungen 52 sowie von dem hinteren Flansch 31 der Bodenplatte 3o. Die Kammer 6o bildet somit überragende Räume an den beiden Seiten und der Hinterseite der Schreibmaschine und dient als Abschluß für die hintere Öffnung im Maschinengestell. Um die Öffnungen an der Oberseite zu schließen, ist ein Deckel 70 vorgesehen, welcher sich von dem einen Seitenflansch 62 der wagerechten Verlängerung 52 nach dem anderen und von der Vorderplatte 41 nach der Hinterwand 66 der Kammer 6o erstreckt. Der Deckel deckt somit die öffnung an der Oberseite vollkommen ab, einerlei, welche Stellung der Schreibwalzenschlitten und seine Schreibblätter einnehmen. Vorzugsweise ist der Deckel durch Scharniere mit der Oberkante der Hinterwand 66 der Kammer 6o verbunden und wird aufgeklappt, wenn die Maschine zugänglich gemacht werden soll. Die Aufwärtsbewegung wird durch eine Feder 71 erleichtert, die mit ihrem einen Ende an einem von dem Deckel getragenen Arm 72 und mit ihrem anderen Ende an einem Ansatz 73 an der wagerechten, an dem Maschinengestell befestigten Verlängerung 52 befestigt ist und normalerweise bestrebt ist, den Deckel zu öffnen, wobei aber das Gewicht des Deckels groß genug ist, um ihn geschlossen zu halten. Der Deckel ist mit einem Fenster 74 versehen, damit der Schreibwalzenschlitten und die darin eingebrachten Schreibblätter beobachtet werden können.
  • Der Deckel besitzt eine vordere Wand 8o, welche in geringem Abstand oberhalb der Oberkante der Vorderplatte 41 endet, um einen Schlitz zu bilden, durch welchen die verschiedenen Bedienungshandgriffe für den Schlitten, z. B. der Zeilenschalthandgriff 25, hindurchragen. Der Schlitz ist durch zusammenwirkende Polster 81 und 82 geschlossen, die an der Vorderwand 8o einerseits und der Vorderplatte 41 anderseits befestigt sind.
  • Um die Haube vollkommen zu schließen, wenn der Deckel niedergeklappt ist, überlappen die Seitenwandungen des Deckels unter gegenseitiger Berührung die Außenflächen der Seiten$anschen 62 an den seitlichen Verlängerungen 52 (Abb: 5). Um den Deckel in seiner Schlußlage zu begrenzen, sind Absätze 85 (Abb.3 und 4) vorgesehen, die sich gegen die Oberkante der Vorderplatte 41 legen.
  • Die verschiedenen Abschlußstücke können mit Futtern schalldämpfenden Materials versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibmaschine mit schalldämpfendem, eine Arbeitskammer für den zu beiden Seiten des Maschinengestells hinaus sich bewegenden Wagen bildenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das schalldämpfende, auf dem durchbrochenen Maschinengestell angebrachte Wagengehäuse einen nach unten gerichteten, eine Tasche bildenden Fortsatz besitzt, der das hinten herabhängende, mit dem Wagen sich bewegende Schreibblatt aufnimmt und gleichzeitig als Abschlußplatte für die hintere Öffnung des Maschinengestells dient. Schreibmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche so weit zu beiden Seiten des Maschinengestells vorragend sich erstreckt, daß für das sich seitlich parallel zu sich selbst bewegende Arbeitsblatt reichlich Platz geschaffen ist. 3. Schreibmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das eigentliche Wagengehäuse nach Art eines Dekkels hinten durch Scharnier drehbar mit der Tasche verbunden ist.
DEU8905D 1925-07-08 1925-07-08 Schreibmaschine mit schalldaempfendem Gehaeuse Expired DE453322C (de)

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DE453322C true DE453322C (de) 1927-12-03

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