DE45241C - Antrieb von Wellen durch elektrische Motoren - Google Patents
Antrieb von Wellen durch elektrische MotorenInfo
- Publication number
- DE45241C DE45241C DENDAT45241D DE45241DC DE45241C DE 45241 C DE45241 C DE 45241C DE NDAT45241 D DENDAT45241 D DE NDAT45241D DE 45241D C DE45241D C DE 45241DC DE 45241 C DE45241 C DE 45241C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- armature
- brake
- magnetic field
- shaft
- axis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- LTMHDMANZUZIPE-PUGKRICDSA-N digoxin Chemical compound C1[C@H](O)[C@H](O)[C@@H](C)O[C@H]1O[C@@H]1[C@@H](C)O[C@@H](O[C@@H]2[C@H](O[C@@H](O[C@@H]3C[C@@H]4[C@]([C@@H]5[C@H]([C@]6(CC[C@@H]([C@@]6(C)[C@H](O)C5)C=5COC(=O)C=5)O)CC4)(C)CC3)C[C@@H]2O)C)C[C@@H]1O LTMHDMANZUZIPE-PUGKRICDSA-N 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Bei der Kraftübertragung vermittelst Elck- I tricitä't bildet der Antrieb eine besondere '
Schwierigkeit, namentlich in den Füllen, wo ' die hohe Tourenzahl der Dynamo auf langsam
laufende Wellen übertragen werden soll und wo es sich um wechselnde Geschwindigkeiten,
wie bei dem Strafsenbetrieb u. s. \v., handelt.
Vorliegende Construction soll, für derartige Zwecke dienen. Dieselbe ist in beiliegender
Zeichnung für einen besonderen Fall dargestellt. Naturgemäfs läfst sich diese Anordnung
für andere Zwecke beliebig verändern. · Das Magnetfeld der Dynamomaschine c wird
auf der Achse des Fahrzeuges α, also auf der Antriebsachse selbst befestigt, so dafs eine
Drehung des Magnetfeldes auch eine Drehung der Fahrzeugachse bedingt. Der Anker d sitzt
mit der Bremsscheibe e auf einer Nabe f,
welche auf der Antriebsachse α vermittelst Lagerbüchsen leicht drehbar montirt ist.
Das Magnetfeld tra'gt die Schleiffedern g,
wahrend unter diesen Schleiffedern g der Commutator /1 an der mit dem Anker fest
verbundenen Bremsscheibe angebaut ist. Auf der üufseren Nabe der Bremsscheibe e sitzen
zwei Schleifringe j, durch welche der Strom dem Anker zugeführt wird. Durch Aenderung
der Stromzuführung nach dem Anker wird je nach Bedarf das Vorwärts- oder Rückwa'rtslaufcn
des Ankers bewirkt. Noben dem Magnetfeld c auf der Antriebsachse α sitzen
ebenfalls Schleifringe A", durch welche die Zu- und Abführung des Stromes nach dem Magnetfeld erfolgt. ' ■
An dem Wagenrad b und der Bremsscheibe e ist eine Bremsvorrichtung / und m angeordnet,
welche durch. einen Hebel η von dem Fahrer bedient wird. Dreht man den Hebel η in der
linken Richtung (nach I), so wird durch Andrücken des Bremsklotzes m gegen die Bremsscheibe
e die Bremsscheibe und der damit in Verbindung stehende Anker gebremst.
Umgekehrt, wird der Hebel η nach rechts
(II) gedreht, so wird das Wagenrad b gebremst und die mit dem Anker verbundene
Bremsscheibe e ganz freigegeben, so dafs sich der Anker vollkommen ungehindert drehen
kann. Aufserdem ist mit dem Bremshebel η eine Contactvorrichtung verbunden, welche die
Stromzuführung zu der Dynamomaschine herstellt, sobald der Hebel in seine Mittelstellung
in der Richtung nach rechts (II) gedreht wird. Man kann auch die Bremsvorrichtung
des Maschinenelementes durch Elektromagnete herstellen.
Nach angestellten Versuchen macht ein geeignet construirter Elektromotor bei gleichbleibender
Stromzuführung und bei gleicher Kraftentwickelung dieselbe Tourenzahl, einerlei,
ob man das Magnetfeld oder den Anker sich drehen läfst. Lafst man Anker und Magnetfeld
gleichzeitig laufen, so machen beide die halbe Umdrehungszahl, indem sie in entgegengesetzter
Richtung laufen. Wenn daher die Antriebsachse α in Lagern ο liegt, so kann
man durch Festhalten des Ankers d die Zugkraft allein durch das Magnetfeld c ausüben
lassen, oder aber man kann durch Verlang-
samung der Umdrehungsgeschwindigkeit des Ankers d dem Magnetfeld c und mit ihm der
Antriebsachse α eine proportionale Geschwindigkeit geben.
Die Wirkung der beschriebenen Vorrichtung
ist nun folgende:
Wenn das Fahrzeug stillsteht, mufs die'
Bremse auf dem Wagenrad b, angezogen sein, hierdurch ist aber die Bremsscheibe e und mit
ihr-der Anker <f freigegeben; aufserdem ist der
Contact für die Stromzuführung unierbrochen.
, Stellt man nun den Bremshebel η auf die Mittelstellung,
so schliefst man den Stromkreis, und
. da hierbei die Bremse »i auf der Bremsscheibe
e noch nicht anliegt, so wird . der Anker sofort seine normale Geschwindigkeit
·■ annehmen.
Hat der Anker seine normale. Umdrehungszahl erreicht, so . entwickelt der Motor seine
gröfste Kraft bei verhültnifsmiifsig geringem
Stromconsum. Soll angefahren, werden, so legt der Fahrer den Bremshebel η nach links
(I); hierdurch bremst er den Anker d, indem er den Bremsklotz m gegen die Bremsscheibe e
andrückt. In demselben Mafse aber, in welchem, hierdurch die Umdrehung des Ankers d
verlangsamt wird, nimmt das Magnetfeld c die Zugkraft auf, indem es sich in entgegengesetzter
Richtung dreht. Mit dem Magnetfeld c dreht
- sich aber auch die Antriebsachse, welche demnach in demselben Mafse in der Geschwindigkeit
zunimmt, in welchem, der Anker infolge des Bremsens seine Umdrehung verlangsamt.
. Wird der Anker schliefslieh durch die Bremse ganz festgehalten, so hat das Magnetfeld mit
. der Antriebsachse die maximale Zugkraft und Geschwindigkeit. Soll angehalten werden, dann
mufs der Fahrer den Bremshebel nach rechts (II) drehen, um das Wagenrad b bremsen zu
können,: Er giebt dadurch zunächst das Bremsrad e frei, wonach der Anker sich widerstandslos
drehen und dadurch die Zugkraft des Magnetfeldes übernehmen kann. Sobald der
Bremshebel ή über die Mittelstellung hinausgeführt wird, ist die Stromzuführung unterbrochen,
und es steht dem Halten des Wagens durch Bremsen des Wagenrades b nichts mehr
im Wege.
Denkt man sich bei der beschriebenen Anordnung die Wagenräder bb fort, so ist die
ganze Vorrichtung auf der Achse a als Transmission in jeder beliebigen Weise und zu
allen Zwecken der Kraftübertragung zu verwenden.-
Bringt man auf der Achse α eine Bremsvorrichtung an, welche feststeht, während die
Achse sich dreht, so kann man das eine Maschinenelement von der Achse aus bremsen.
Richtet man dagegen sowohl das Magnetfeld als den Inductor auf der Achse α beweglich
ein, so kann durch Bremsvorrichtungen jedes Maschinenelement zum Antrieb der Achse benutzt
werden.
Die Form der Dynamomaschine kann eine beliebige sein; auch kann bei der beschriebenen
Vorrichtung der Inductor fest mit der Achse verbunden und das Magnetfeld beweglich
und durch eine Bremse' beeinflufst angeordnet werden.
Die beschriebene Bremsvorrichtung kann durch die verschiedensten Anordnungen ersetzt
werden, wie z. B. durch Frictionsscheiben, konische Eingriffe, Bremsba'nder, Arretirungen,·
Klemmen, elektromagnetische Bremsen u. s. w.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei elektrischer Kraftübertragung die Combination der Maschinenelemente von Dynamos (Anker und Magnetfeld) mit anzutreibenden Wellen oder Achsen entweder in der Weise, dafs das eine Maschinenelement mit der Welle oder Achse fest verbunden ist, während sich das andere Element zwar drehen kann, aber in peiner Bewegung durch eine Bremse, Kupplung oder Arretirung etc. beeinflufst wird, oder in der Weise, dafs beide Maschinenelemente auf der anzutreibenden Welle zwar beweglich angebracht, jedoch durch Bremsen oder Kupplungen oder Arretirungen entweder von der Welle aus oder unabhängig von der Welle in ihrer Bewegung. beeinflufst werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45241C true DE45241C (de) |
Family
ID=320425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45241D Expired - Lifetime DE45241C (de) | Antrieb von Wellen durch elektrische Motoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45241C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051178B (de) * | 1952-11-19 | 1959-02-19 | Carlo Carra | Elektromotorisch angetriebenes Vorderrad eines Kleinfahrzeuges, insbesondere fuer Volksbelustigungen |
-
0
- DE DENDAT45241D patent/DE45241C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051178B (de) * | 1952-11-19 | 1959-02-19 | Carlo Carra | Elektromotorisch angetriebenes Vorderrad eines Kleinfahrzeuges, insbesondere fuer Volksbelustigungen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO2011103971A2 (de) | Positioniervorrichtung für eine windkraftanlage und windkraftanlage | |
| DE2520285B2 (de) | Elektromotor zum Antrieb von Haushaltswäscheschleudern, Rasenmähern o.a. Geräten | |
| DE45241C (de) | Antrieb von Wellen durch elektrische Motoren | |
| DE938680C (de) | Stufenloses, elektrisches UEbersetzungsgetriebe | |
| DE202018103172U1 (de) | Motoranordnung | |
| WO2011032576A1 (de) | Vorrichtung zur bremsenergie-wiederverwendung | |
| DE3825355A1 (de) | Elektromagnetische kupplungsvorrichtung | |
| DE560784C (de) | Elektromotor fuer Hebezeuge, insbesondere Elektrozuege | |
| AT134156B (de) | Planetenräderwechselgetriebe. | |
| DE355391C (de) | Einrichtung zum Betrieb von Zuegen, bei denen der Triebwagen die Treibmaschine, zweielektrische Maschinen und ein Umlaufgetriebe enthaelt | |
| DE355640C (de) | Antrieb von Arbeitsmaschinen wechselnder Arbeitsbewegung, wie Hobelmaschinen o. dgl., durch einen Elektromotor mit Doppeldrehung | |
| DE653635C (de) | In die Radnabe eingebaute elektrische Fahrradlichtmaschine | |
| DE506224C (de) | Umlaufraederwechselgetriebe | |
| DE919218C (de) | Fahrradnabe mit eingebauter, niedrigpoliger Lichtmaschine | |
| DE632636C (de) | Elektromagnetisch gelueftete, in einem geschlossenen Block untergebrachte Bremse fuer Elektromotoren | |
| DE228181C (de) | ||
| AT148208B (de) | Elektrische Fahrradbeleuchtung. | |
| DE597306C (de) | Einrichtung zum Verdoppeln der Drehzahl von Elektromotoren, die zum Antrieb von Fahrzeugen, insbesondere von Schienenfahrzeugen dienen | |
| DE588712C (de) | Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge | |
| DE489315C (de) | Doppelantrieb fuer Aufzugsmaschinen | |
| DE48562C (de) | Elektrisch mechanischer Geschwindigkeitsregeier | |
| DE285815C (de) | ||
| AT93009B (de) | Einrichtung zum Betriebe von Zügen mit über mehrere Zugachsen verteilten elektrischen Maschinen. | |
| DE417723C (de) | Mechanische Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE417729C (de) | Umlaufraederwerk zur UEbertragung eines Antriebes in beiden Drehrichtungen |