DE588712C - Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

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DE588712C
DE588712C DER83110D DER0083110D DE588712C DE 588712 C DE588712 C DE 588712C DE R83110 D DER83110 D DE R83110D DE R0083110 D DER0083110 D DE R0083110D DE 588712 C DE588712 C DE 588712C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H7/00Brakes with braking members co-operating with the track
    • B61H7/02Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes
    • B61H7/04Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes attached to railway vehicles
    • B61H7/06Skids
    • B61H7/08Skids electromagnetically operated

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  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Bremsvorrichtungen, insbesondere für auf Schienen laufende Fahrzeuge, mit Elektromagneten, die, erregt, zwecks Erhöhung des Anhaftgewichtes des Fahrzeuges auf die Schienen einwirken.
Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung dieser Art,, bei welcher ein zur Speisung * der Elektromagnete dienender Stromerzeuger, welcher durch Freilauf mit dem Antriebsmotor des Fahrzeuges gekuppelt ist, mit einem Schwungrad versehen ist, so daß auch bei schnell abnehmender Geschwindigkeit des Fahrzeuges der Stromerzeuger fortfährt, die Elektromagnete eine Zeitlang mit Strom zu speisen.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar veranschaulichen
Abb. ι und 2 im Aufriß und Grundriß die Vorrichtung, welche auf einem Fahrzeug angebracht ist.
Abb. 3 zeigt die Freilaufanordnung im Schnitt.
ι und 2 sind die beiden Radsätze des Fahrzeuges, 3 ist der Fahrzeugkasten und 4 der Antriebsmotor. Auf den Achslagergehäusen 5 und 51 der Radsätze sind Längsträger 6 und 6X befestigt, und auf diesen Längsträgern sind Elektromagnete 7 und 71 und 8 und 81 angebracht. Diese Elektromagnete, die.in beliebiger Anzahl angebracht werden können (im vorliegenden Falle sind je zwei Elektromagnete vorgesehen), sind den Schienen gegenüber in verhältnismäßig geringer Entfernung von denselben befestigt. Sie werden entweder durch die Akkumulatorenbatterie des Fahrzeuges oder irgendeine andere elektrische Kraftquelle oder aber auch durch einen besonderen Stromerzeuger 9 gespeist, der durch den Motor mittels Kettenräder 10 und 11, einer Kette der Mitnehmermuffe 12 und des Schwungrades 13 gesteuert wird.
Die Muffe 12 ist nach Art einer Freilauf muffe angeordnet, d. h. sie nimmt das Schwungrad und den Stromerzeuger mit, solange die Geschwindigkeit des Motors zunimmt. In dem Falle aber, wo der Motor langsamer läuft, treibt die Trägheit des Schwungrades den Stromerzeuger während einer gewissen Zeit mit einer Geschwindigkeit, die größer ist als diejenige5 des Motors. Gemäß Abb. 3 nimmt das Rad 11 (Abb. 1 und 2)· die Welle 14 mit, auf welche das Sperrstück 15 aufgekeilt ist. Konzentrisch zu diesem Sperrstück 15 ist eine Muffe 16 angeordnet, die auf die Welle des Schwungrades aufgekeilt ist. Rollen 17 von geeignetem Durchmesser sind in den Zwischenräumen zwischen dem Sperrstück und der Muffe angebracht und ihr Durchmesser ist etwas geringer als der Unterschied zwischen den Radien R und R1. Der Abb. 3 kann man entnehmen, daß das Sperrstück 15, welches sich in der Pfeilrichtung dreht, die Muffe 16 dadurch mitnimmt, daß die Rollen 17 zwischen den Flächen der Muffe und den Zähnen des Sperrstückes festgeklemmt werden. Läßt dagegen die Geschwindigkeit des Motors nach,
so gibt die durch die Trägheit des Schwungrades mitgenommene Muffe 16 die Rollen 17 frei, die sich dann gegen die Flächen 18, 18*, i82 undi83 legen. Die Muffe ist dann frei, da sie nicht mehr mit dem Sperrstück 15 verbunden ist.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Will der Fahrzeugführer bremsen, so schickt er Strom in die Elektromagnete 7, 71
ίο und 8, 81 und gleichzeitig betätigt er die Bremsen, was beispielsweise dadurch bewirkt werden kann, daß er auf einen Hand- oder Fußhebel einwirkt. Die von den Elektromagneten ausgeübte Wirkung besteht darin, das Anhaftgewicht zu erhöhen und demgemäß eine kräftige Bremsung zu erzielen. Der in die Elektromagnete geschickte Strom wird durch den Stromerzeuger 9 geliefert, der infolge, des Freilaufs seine Drehzahl weniger verringert als das Fahrzeug seine Geschwindigkeit während der Bremsperiode. Das Schwungrad 13 wirkt hierbei in der Weise, daß es hinreichend Kraft aufspeichert, um der Dynamo zu ermöglichen, die Elektromagnete während der ganzen Bremsdauer zu speisen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Bremsvorrichtung, insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit Elektromagneten, die bei Erregung zwecks Erhöhung des Anhaftgewichtes des Fahrzeuges auf die Schienen einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Speisung der Elektromagnete dienender Stromerzeuger, weleher durch Freilauf mit dem Antriebsmotor des Fahrzeuges gekuppelt ist, mit einem Schwungrad versehen ist, wodurch auch bei schnell abnehmender Geschwindigkeit des Fahrzeuges der Stromerzeuger ^0 fortfährt, die Elektromagnete ein Zeitlang mit Strom zu speisen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER83110D 1931-10-24 1931-10-24 Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge Expired DE588712C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749209C (de) * 1941-11-02 1944-11-17 Beleuchtungsanlage fuer Fahrraeder
DE1151834B (de) * 1960-12-10 1963-07-25 Knorr Bremse Gmbh Schienenbremsmagnet fuer Eisenbahnfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749209C (de) * 1941-11-02 1944-11-17 Beleuchtungsanlage fuer Fahrraeder
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