DE452385C - Windevorrichtung fuer Federwindemaschinen - Google Patents
Windevorrichtung fuer FederwindemaschinenInfo
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- DE452385C DE452385C DEM85309D DEM0085309D DE452385C DE 452385 C DE452385 C DE 452385C DE M85309 D DEM85309 D DE M85309D DE M0085309 D DEM0085309 D DE M0085309D DE 452385 C DE452385 C DE 452385C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F3/00—Coiling wire into particular forms
- B21F3/02—Coiling wire into particular forms helically
- B21F3/06—Coiling wire into particular forms helically internally on a hollow form
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
- Windevorrichtung für Federwindemaschinen. Zusatz zum Patent 42o 623. In dem Patent ,42o 623 ist eine Windevorrichtung unter Schutz gestellt, bei welcher zwei Windewerkzeuge zwecks Veränderung des Federdurchmessers zwangläufig gesetzmäßig zueinander verschoben werden.
- Eine derartige Einrichtung läßt sich gemäß der vorliegenden Erfindung noch dadurch verbessern, daß an Stelle der zwangläufig in gegenseitiger Abhängigkeit verschiebbaren Wickelwerkzeuge ein einziges Werkzeug Anwendung findet, dessen Anlaufflächen einen bestimmten Winkel einschließen, in dem die Federwindung erfolgt.
- Eine derartige Vereinfachung in der Konstruktion,der Federwindeeinrichtung ermöglicht die mühelose Einstellung der Maschine auch durch ungelernte Arbeitskräfte, ohne daß hierunter die Leistung der Maschine und die Güte der hergestellten Federn leidet. Der Erfindungsgedanke läßt sich bei jeder Art Fedexwindemaschinen anwenden, nämlich zur Herstellung sowohl von zylindrischen Schraubenfedern oder von besonderen Zug- oder Druckformfedern. Auch bei selbsttätigen Maschinen ist die Erfindung ohne weiteres anwendbar. Außer ,der Vereinfachung in der Einstellung ergeben sich noch weitere Vorteile, die im nachstehenden näher erläutert werden.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung an prinzipiellen Beispielen erläutert.
- Abb. i zeigt das Wickelwerkzeug bei der Arbeit, Abb.2 die für verschiedene Federdurchmesser mögliche Einstellung und Abb. 3 eine Aufsicht auf Abb. i; in Abb. ¢ ist beispielsweise eine konstruktive Verwirklichung des Wickelwerkzeuges und in Abb. 5 die Arbeitsweise desselben gezeigt. Die Federherstellung mit Hilfe der bisher bekannten Federwindemaschinen war in großem Maße hinsichtlich der Genauigkeit der Federn von der Erfahrung und Geschicklichkeit des Arbeiters abhängig, die wiederum nur durch langjährige Praxis erworben werden konnte. Der Grund: hierfür besteht darin, daß die richtige Einstellung der Wickelstifte oder Rollen in bezug auf die herzustellende Feder gefühlsmäßig ermittelt werden muß.
- Diese Schwierigkeit besteht bei der Verwendung des neuen. Wickelwerkzeuges nicht mehr. Das neue Werkzeug Q11, welches schematisch in Abb. i gezeigt ist, besitzt als Arbeitsfläche einen Winkel B, dessen Größe sich aus den in Abb. z dargestellten verschiedenen Einstellungen ohne weiteres ergibt. Man sieht, daß bei Verschiebung des Werkzeuges längs der Linie a-b die beiden Schenkel des Winkels stets Tangenten an dem zu erzeugenden Federdurchmesser sind. Der Winkel B bestimmt sich dabei-durch die beiden Symmetrielinien 0-M und: 0-N. Theoretisch schneidet diese Linie a-b in ihmer Verlängerung den Schnittpunkt O der X- und Y-Achse, wenn die X-Achse sämtliche Federmittelpunkte enthält und die Y-Achse die Mitte der Drahtzuführung bedeutet. In dieser Linie wird der Draht Y dem Windewerkzeug A, B durch die Zuführungsrollen W und die Drahtführung f zugeleitet.
- Der im Wickelwerkzeug befindliche Gang r kann sich bei größer oder kleiner werdendem Durchmesser beliebig auf den beiden Anlauf-Hächen B verschieben, was bei Rollen- oder Wickelstiften nicht möglich ist, ohne dadurch die Anlaufwinkel a und ß zu verändern. Es genügt deshalb, daß das Werkzeug A so verschoben wird, daß die durch den Schnitt der beidem. Anlaufflächen gebildete Schnittlinie sich auf einer durch den Punkt O gehenden Geraden ,a-b verschiebt.
- Diese Gerade ist so gerichtet, daß bei größer werdender Federwindung Y, deren Mittelpunkt Z sich auf einer ebenfalls durch den Punkt O gehenden Geraden x-x' bewegt, die Anlaufflächen B bei einer beliebigen Verschiebung des Wickelwerkzeuges A auf der Geraden b -a, also bei größer oder kleiner werdendem Durchmesser der Federwindung Y, die kreisrunde Oberfläche der Federwindung r so tangieren, daß die gewählten Anlaufwinkel a und ß erhalten bleiben.
- Das Werkzeug selbst wird beispielsweisse gemäß der Darstellung nach Abb.3 aus drei nebeneinanderliegenden, auswechselbaren Platten c, d, e gebildet, wobei die Platte d den verschiedenen Drahtstärken entspricht. Sobald beim Verstellen des Werkzeuges für eine andere Drahtstärke die richtige Distanzierplatte d eingelegt ist, wird die Maschine die gewünschte Feder fehlerlos herstellen.
- Die Vorspannung der zu erzeugenden. Feder Mt sich in einfacherer und .sicherer Weise als bisher dadurch erreichen, daß das Werkzeug A parallel zur Achse Z-Z (Abb. 3) verschoben wird.. Auch hier war bei den früheren Ausführungen eine willkürliche Einstellung durch Verschieben oder Verdrehen der Wickelstifte erforderlich. Auch ein weiterer Nachteil der bisherigen. Konstruktionen, nämlich die Tatsache, daß der formgebende Wickelstift .einseitig stark belastet wurde, wird durch die Erfindung vermieden.
- Zur Herstellung von Formfedern. ist nur eine entsprechende Hinundherbewegung des Werkzeuges A längs -der Linie a-b erforderlich, die gegebenenfalls mit einfachen Hilfsmitteln zwangläufig gestaltet werde. kann. Die der Feder erteilte Vorspannung oder Steigung läßt sich ferner noch dadurch regeln., daß das Werkzeug Al um die Achse 0-b geschwenkt wird.
- Die Abb. q. und 5 zeigen beispielsweise eine konstruktive Ausführung der Vorrichtung. Das aus den drei Teilen c, d und s zusammengesetzte Werkzeug hat, wie aus Abb. 5 ersichtlich, die Form eines Winkels. Das Mittelstück d steht gegenüber der Deckplatte c und Führungsstücke etwa um einehalbe Drahtstärke zurück. Notwendig ist es, daß das Mittelstück jeweils der Drahtstärke angepaßt und bei starkem Verschleiß ausgewechselt wird. Die beiden Stücke c, e können ebenfalls ausgewechselt werden. Dies geschieht einfach durch Lösen der Schraube h. Die genaue Lage wird durch die beiden Stifte g erhalten, die außerdem das schnelle Zusammensetzen der' Teile erleichtern.
- Der Draht #r' wird dem Wickelwerkzeug durch die Rollen W zugeführt. Durch Verstellen der beiden Schrauben L und m schwenkt das Werkzeug um die Achse n-o. Mittels der beiden Stellschrauben p und g kann das W,indewerkzeug um die Achse a-b geschwenkt werden und hierdurch de Steigung der herzustellenden Feder verändert werden. Der Federdurchmesser selbst wird durch einfaches Drehen der Schraube t, die ein Verschieben des Wickelwerkzeuges bedingt, eingesteUt. tt ,ist der Abschneidedorn und v das Abschneidewerkzeug, r der im Wickelwerkzeug sich befindende Federgang.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Windevorrichtung für Federwindemaschinen nach Patent ¢2o 623, .dadurch gekennzeichnet, daß an. Stelle der zwangläufig in gegenseitiger Abhängigkeit verschiebbaren Wickelwerkzeuge ein einziges Werkzeug (A) vorgesehen ist, dessen Anlaufflächen (B) einen Winkel einschließen, der der Summe der gewählten Anstea(1.-winkel (a und ß) entspricht. a. Windevorrichtung für Federwindeunaschinen nach Anspruch i, dadurch gakennzeichnet, daß das Werkzeug (A) aus mehreren aufeinanderliegenden Platten (c, e) besteht, die für eintretenden Verschleiß oder für verschiedene Drahtstärken der Feder auswechselbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM85309D DE452385C (de) | 1924-06-13 | 1924-06-13 | Windevorrichtung fuer Federwindemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM85309D DE452385C (de) | 1924-06-13 | 1924-06-13 | Windevorrichtung fuer Federwindemaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452385C true DE452385C (de) | 1927-11-09 |
Family
ID=7320174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM85309D Expired DE452385C (de) | 1924-06-13 | 1924-06-13 | Windevorrichtung fuer Federwindemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE452385C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE901407C (de) * | 1950-12-07 | 1954-01-11 | Hermann Dederichs | Verfahren zum selbsttaetigen Herstellen von Schraubenfedern mit an jedem Ende angeordneter OEse |
| US2774407A (en) * | 1950-04-27 | 1956-12-18 | Willem J B Jansen | Methods of and machines for winding spiral springs |
| DE1063109B (de) * | 1955-08-25 | 1959-08-13 | Karl Hack | Federwindemaschine mit nur einem Windewerkzeug |
-
1924
- 1924-06-13 DE DEM85309D patent/DE452385C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2774407A (en) * | 1950-04-27 | 1956-12-18 | Willem J B Jansen | Methods of and machines for winding spiral springs |
| DE901407C (de) * | 1950-12-07 | 1954-01-11 | Hermann Dederichs | Verfahren zum selbsttaetigen Herstellen von Schraubenfedern mit an jedem Ende angeordneter OEse |
| DE1063109B (de) * | 1955-08-25 | 1959-08-13 | Karl Hack | Federwindemaschine mit nur einem Windewerkzeug |
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