DE452008C - Verfahren und Vorrichtung zur Erleichterung der Fuellung und Entleerung der bei Trockendestillation von bituminoesen Stoffen benutzten Kasten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erleichterung der Fuellung und Entleerung der bei Trockendestillation von bituminoesen Stoffen benutzten Kasten

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DE452008C
DE452008C DEP52563D DEP0052563D DE452008C DE 452008 C DE452008 C DE 452008C DE P52563 D DEP52563 D DE P52563D DE P0052563 D DEP0052563 D DE P0052563D DE 452008 C DE452008 C DE 452008C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B7/00Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven
    • C10B7/14Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven with trucks, containers, or trays

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Erleichterung der Füllung und Entleerung der bei Trockendestillation von bituminösen Stoffen benutzten Kasten. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eineVorrichtung zur Erleichterung der Füllung und Entleerung der bei Trockendestillierung von bituminösen Stoffen benutzten Kasten. Es ist bereits vorgeschlagen, zur Erleichterung des Füllens und Entleerens von Retorten zur Verkohlung von Holzabfällen sich durch Zwischenböden- unterteilter, fahrbarer Körbe zu bedienen, die bei dem Füllen bzw. dem Entleeren in eine passende Lage gedreht werden können.
  • Eine solche Drehbewegung benutzt auch die vorliegende Erfindung, die es jedoch zum ersten Male ermöglicht, auf solche Weise die bei der Trockendestillierung von bituminösen Stoffen, wie Schiefer und Braunkohle, gebräuchlichen Blechkasten, in welchen die Destillierung erfolgt, zu füllen und zu entleeren. Diese Kasten enthalten das zu destillierende Gut in dünnen Schichten und sind aufeinander auf Wagen gestapelt. Da die Schichtdicke je nach der Beschaffenheit des Gutes bemessen werden soll und eine Verminderung der Dicke eine Erhöhung der Anzahl der Kasten sowie der Kosten der Chargierung, der Aufstapelung, des Transportes und der Entleerung mitbringt, so ist ein Verfahren sowie eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, durch welche diese Kosten vermindert werden können, von außerordentlicher Bedeutung.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Abb. i die Füll- oder Chargiervorrichtung sowie ein mit Kasten beladener Wagen in Ladungs- oder Chargierstellung (der Wagen und die Kasten schräggestellt) veranschaulicht.
  • Abb. 2 stellt eine Endansicht des Wagens mit zwei Kastenstapeln dar, Abb. 3 eine Seitenansicht eines Wagens auf dem Wege zu der Füll- öder Chargiervorrichtung, die ebenfalls in Seitenansicht dargestellt ist, und Abb. 4 eine Vorderansicht einer Chargierrinne, die bei der Einführung des Gutes in die Wagenkasten benutzt wird.
  • Abb.5 veranschaulicht eine Seitenansicht der Entleerungsvorrichtung und eines beladenen Wagens auf dem Wege zu derselben, Abb. 6 eine Seitenansicht des Wagens sowie der Entleerungsvorrichtung während der Entladung, Abb. 7 einen Querschnitt eines der zu dieser Vorrichtung gehörigen Bleches zum Lösen des trockendestillierten Gutes von den Kastenböden, Abb. 8 eine veränderte Ausführungsform der Entleerungsvorrichtung und Abb. 9 die zu dieser letztgenannten Vorrichtung gehörigen Messer- oder Lösungsbleche in End- und Oberansicht.
  • Die Füll- oder Chargiervorrichtung besteht aus einem um wagerechte Zapfen 5 drehbaren Käfig 3 oder einem Rahmenwerk, in dessen einer Seite Bleche 4, eines über dem anderen, befestigt sind, die sich über die Rahmenlänge erstrecken und den Zweck haben, einerseits Deckel für die auf jedem Wagen i aufgestapelten, an beiden Enden offenen Kasten :2 zu bilden, anderseits das eine dieser Enden bei Einführung des Wagens in den Käfig (Abb. i) zu verschließen. Bei der Füllung wird der leere Wagen mit den aufgestapelten Kasten gegen und in den Käfig 3 hineingeschoben, wie in Abb.3 und i ersichtlich ist, wobei jeder Kasten 2 von dem entsprechenden Deckel4 bedeckt wird, so daß nur das eine Giebelende jedes Kastens offen bleibt. Der Käfig oder Rahmenwerk 3 wird nun mittels eines entsprechenden Antriebes um die Zapfen 5 in die in Abb. i veranschaulichte schräge Stellung gedreht, worauf zwei oberhalb der beiden Kastenstapel (Abb.2) des Wagens (Abb. i) angeordnete Rinnen 6 (von welchen nur eine in Abb. i dargestellt ist) von der oberen, punktierten Lage (Abb. i) über die offenen Enden der Kasten 2 jedes Stapels hinabgeklappt werden. Natürlich können auch mehr als zwei Kastenstapel auf dem Wagen angeordnet werden. In der Rinne 6 sind Öffnungen 7 vorgesehen, die beim Niederklappen der Rinnen vor die offenen Giebelenden der Kasten gelangen, so daß nach Öffnen einer Klappe 8 das Gut von einem oben liegenden Behälter 9 in sämtliche Kasten zwischen dem Deckel und Boden desselben hineinrutscht. Wenn die Kasten gefüllt sind, wird die Klappe 8 geschlossen, die Rinne 6 aufgeklappt, der Käfig 3 zu der Ausgangslage (Abb. 3) gedreht und der Wagen i aus dem Käfig gezogen, um nach dem Destillierofen bewegt zu werden. Nach Passieren des Ofens wird der Wagen mit den Kasten nach dem Entleerungsplatz gebracht.
  • Da ein bituminöser Stoff bei der Trockendestillation an dem Boden des umgebenden Kastens leicht festbacken kann, ist es zweckmäßig, bei der Entleerung eine Vorrichtung zu benutzen, die mit der Chargiervorrichtung hauptsächlich übereinstimmt, von derselben aber darin abweicht, daß die Decke14 der letztgenannten Vorrichtung durch Einrichtungen zum Lösen des trocken destillierten Gutes von den Kasten ersetzt sind. Die Entleerungsvorrichtung besteht aus einem um wagerechte Zapfen drehbaren Rahmenwerk (Käfig) io (Abb. 5, 6) mit dünnen Armen oder Blechen i i, die an der einen Seite des Rahmenwerkes befestigt sind und sich bis zu der entgegengesetzten, dem von dem Trockendestillierofen kommenden Wagen zugekehrten Seite des Rahmenwerkes erstrecken. Diese Bleche sind an ihren vorderen Enden durch ein Messerblech 12 miteinander verbunden, das derart angeordnet ist, daß es bei der Einführung des geladenen Wagens in das Rahmenwerk (Abb. 5) auf dem Boden des entsprechenden Kastens schleift und dadurch das gegebenenfalls an diesem Boden festgebackene, trockendestillierte Gut losmacht, so daß dasselbe bei Drehung des Rahmen- Werkes um 6o° bis go° in einen untenstehenden Wagen leicht entleert werden kann (Abb. 6).
  • An der Innenseite der Kasten :2 sind zweckmäßig Führungen 13 für das Messerblech 12 angeordnet. Nach der Entleerung wird das Rahmenwerk in seine Ausgangslage zurückgedreht und der. Wagen mit den entleerten Kasten nach dem adungspla.'tz zurückgeführt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 8 ist statt der Anordnung der Messerbleche 12 in dem Rahmenwerk an dem Vorderende jedes Kastenbodens ein solches quergehendes, zwischen Führungen 13 bewegliches Messerblech 14 angeordnet, das durch Arme 16 mit einem Bügel 17 am Hinterende des Kastens, gegen welche die Schneidekante des Messerbleches gekehrt ist, verbunden ist. Wenn der Wagen entleert werden soll und in das Rahmenwerk eingeschoben ist, wird dieses in die in Abb. 8 dargestellte Lage gedreht und Ketten oder Zugstangen einer Hebevorrichtung ig in die Bügel 17 eingehakt, so daß die Messerbleche 14 den Kastenboden entlang gezogen werden und dabei den Kasteninhalt (wenn er festgebacken ist) losmachen können, so daß der Inhalt in den darunter stehenden Wagen hineinfallen kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erleichterung der Füllung zur Trockendestillation bituminöser Stoffe dienender, auf Wagen gestapelter, an den Enden offener Kasten unter Verwendung eines drehbaren Fahrgestelles, dadurch gekennzeichnet, daß die auf jedem Wagen vorhandenen Kasten nach Einfahren in - das drehbare Gestell mit Deckeln bedeckt werden, die auch die Hinterenden der Kasten schließen, und daß dann das Gestell mit dem Wagen in an sich bekannter Weise um eine wagerechte Querachse derart gedreht wird, daß das Gut in die Kasten durch deren offene Vorderenden eingefüllt werden kann, worauf nach Zurückdrehen des Gestelles in die ursprüngliche Lage der Wagen nach dem Destillationsofen verfahren wird.
  2. 2. Verfahren, um das gemäß Anspruch i in die Kasten eingeführte Gut nach erfolgter Trockendestillation aus den Kasten zu entfernen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen gegen eine den Kästen entsprechende Anzahl von in einem Gestell untergebrachter Messerbleche geschoben wird, wobei diese durch die ihnen zugekehrten Kastenenden zwischen Gut und Kastenboden hineindringen und dabei das Gut losmachen, und daß dann das Gestell mit dem Wagen derart gedreht wird, daß eine Entleerung des Kasteninhaltes erfolgt, worauf der Wagen in die normale Lage zurückgedreht und nach dem Ladeplatz zurückgeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einem um eine zeagerechte Achse (5) drehbaren Rahmenwerk (3) besteht, an dessen einer Giebelseite eine der Anzahl der auf dem Wagen vorhandenen Kasten (2) entsprechende Anzahl von Deckeln (4) befestigt ist, die derart angeordnet sind, daß sie beim Einschieben des Wagens in das Rahmenwerk jeden Kasten oben und am Hinterende abdecken, das andere Ende aber offen lassen, um die Einfüllung des Gutes von einer oder mehreren oberhalb dieses Endes angeordneten Einführungsrinnen zu ermöglichen.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einem drehbaren Rahmenwerk von der in Anspruch 3 angegebenen Art besteht, bei welchem die Deckel (4) durch in einer gegen die Drehachse senkrechten Ebene liegende Armpaare (il) ersetzt sind, die an ihrem der Einfahrtrichtung des Wagens in das Rahmenwerk zugekehrten Ende durch Messerbleche (12) verbunden sind, welche gegebenenfalls durch in dem Kastenboden angeordnete Führungen (13) gesteuert werden.
  5. 5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Rahmenwerk vorhandenen Arme (ri) mit ihren Messerblechen (12) durch in den Kasten selbst angeordnete Messerbleche (14) ersetzt sind, welche mit Einrichtungen (16, 17) zur Verbindung mit einer Hebevorrichtung (ig) versehen sind, durch welche sie nach dem Kippen der Wagen längs den Kastenböden verschoben werden können, um das Gut zu lösen und die vollständige Entleerung der Kasten zu erleichtern.
DEP52563D 1925-04-06 1926-03-27 Verfahren und Vorrichtung zur Erleichterung der Fuellung und Entleerung der bei Trockendestillation von bituminoesen Stoffen benutzten Kasten Expired DE452008C (de)

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