DE451852C - Verfahren zur Herstellung von Produkten aus plastischen Stoffen, insbesondere Biskuitgebaeck und aehnlichen Esswaren, durch Schneid- und Praegewerkzeuge - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Produkten aus plastischen Stoffen, insbesondere Biskuitgebaeck und aehnlichen Esswaren, durch Schneid- und Praegewerkzeuge

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DE451852C
DE451852C DER64504D DER0064504D DE451852C DE 451852 C DE451852 C DE 451852C DE R64504 D DER64504 D DE R64504D DE R0064504 D DER0064504 D DE R0064504D DE 451852 C DE451852 C DE 451852C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/004Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking forming the dough into a substantially disc-like shape with or without an outer rim, e.g. for making pie crusts, cake shells or pizza bases
    • A21C11/006Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking forming the dough into a substantially disc-like shape with or without an outer rim, e.g. for making pie crusts, cake shells or pizza bases by pressing or press-moulding

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Produkten aus plastischen Stoffen, insbesondere Biskuitgebäck und ähnlichen Eßwaren, durch Schneid- und Prägewerkzeuge. Die Priorität der Anmeldungen in England vom 4. Juni und 13. Dezember 1924 ist in Anspruch geno mmen. Die Erfindung bezieht sich auf diejenige Art der Herstellung von Biskuitgebäck und ähnlichen Eßwaren (wie Zuckerplätzchen sowie von Lehmziegeln und anderen Gegenständen dieser Art), bei der eine plastische NZasse in Blattform gepreßt und geschnitten wird, und zwar auf die Herstellung mittels Schablonenmesser, in denen Druckblöcke oder Stempel arbeiten.
  • Die Erfindung will dieseHerstellungsweise durch ein Verfahren verbessern, demzufolge auf die blattförmige Masse das Messer zunächst nur bis zu einem gewissen Grad zur Wirkung gebracht wird und dann erst der Druckblock oder Stempel. Bei solchem Vorgehen wirkt das Schablonenmesser hinreichend begrenzend auf die Masse, so daß ein untunliches Ausbreiten derselben vermieden wird, wogegen die gewünschte Formgebung erst durch den Druckblock oder Stempel erfolgt.
  • Nach diesem begrenzten bzw. teilweisen Schneiden kann man das Messer und den Druckstempel Relativbewegungen verschiedener Art gegeneinander ausführen lassen zwecks Loslösens der Biskuits o. dgl., die an den Druckstempeln hängenbleiben wollen.
  • Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die unterbrochene Schneidbe"vegung erst dann wiederaufgenommen wird, wenn der Druckblock oder -stempel zum Anhalten gekommen ist, zu welchem Zeitpunkt alles überstehende Material über die Schneidkante .der Messer hinausgeschoben ist.
  • Zur Ausführung der Erfindung kann man sich irgendwelcher Stempel- und Messerköpfe und eines Getriebes, das die vorstehend angegebenen Bewegungen bewirkt, bedienen, doch erscheint es vorteilhaft, dem Messerkopf seine Bewegung durch den ihn begleitenden Kopf der Druckstempel zu erteilen, die beide federnd miteinander verbunden sind, und mit dem Messerkopf ein Getriebe zu verbinden, daß die oben bezeichneten Bewegungen herbeiführt.
  • Eine Schneid- und Preßvorrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt der in ihren wesentlichen Teilen dargestellten Vorrichtung, Abb. 2 eine Stirnansicht zu Abb. i mit teilweisem Schnitt, Abb. 3 dieselbe Stirnansicht unter Fortlassung einiger Teile zur besseren Verdeutlichung, Abb. q. eine Zusammenstellung von fünf schematischen Ansichten mit teilweisen Schnitten, welche die dargestellten Einzelteile der Vorrichtung in den weiter unten zu dein in Abb.5 gegebenen Schaubild erläuterten Stellungen zeigt, Abb.5 das eben erwähnte Schaubild der Bewegungsvorgänge von Messer und Stempel. Abb. 5a, 5b und 5c sind abgeänderte Ausführungen zu Abb. 5 und dienen zur Erläuterung der Abb. 6, 7, B.
  • Abb. 6, 7 und 8 sind abgeänderte Ausführungen zu Abb. q..
  • Zufolge dem durch Abb. i bis 5 veranschaulichten Beispiel kommen Druckstempel a zur Anwendung, die am Rand bei b einen Ausschnitt haben, um aus dem Teil Biskuits mit hochstehenden Rändern oder mit Mittelteilen, die dünner sind als die Randpartien, zu erzeugen. Diese Druckstempel a sind in Schablonenmessern c der bekannten Art so angebracht, daß sie zu keiner Zeit darüber hinausragen. In der Lage Abb. q.a bei Beginn einer Bewegungsperiode haben die Stempel a ihren Höchstabstand von den Kanten der Messer c, wobei sie Löcher d in der Messerwandung freilegen. Die eigentlichen Stempel a können ohne Rücksicht auf die Druckflächen gleichmäßigen Querschnitt haben und durch Löcher in einem Messerkopf f hindurchgehen, deren Form mit derjenigen der Messer c übereinstimmt, und können an einem Kopf g befestigt werden, der seinerseits an einem Balken h sitzen oder selbst als solch ein Balken ausgebildet sein kann, der in der erforderlichen Weise in Bewegung gesetzt wird, wozu die Arme i dienen.
  • Der Kopf f für die Messer (Abb. 3) kann von dem Kopf g oder Balken h für die Druckstempel a durch kräftige Federn j (Abb. i) getrennt sein, so daß sie sich nur dann synchron bewegen, wenn nicht durch besondere Mittel die Bewegung aufgehalten oder geändert wird.
  • Wie dargestellt, ist der Messerkopf f durch Säulen k mit der Plattem verbunden, deren Ansätze n in Führungen o des Balkens h laufen und an Spindeln p mit Gewindeköpfen angefügt sind, die durch den Balken h und durch die Federn j hindurchgehen.
  • Die Spindeln p sind mit ihren oberen Enden an einem Balken r befestigt, der mit einem Paar beweglicher Platten s versehen ist, die je von einer Nockenscheibe t angetrieben werden, die ihrerseits ihren Antrieb von einem Winkelräderpaar u erhalten. Ein Winkelräderpaar v am Balken. r ermöglicht die Einstellung dieses Balkens mit der Hand gegenüber den Teilen f, g; h. Mit w sind einstellbare Feststellmuttern bezeichnet, die dazu dienen, die Lage des Kopfes f zum Kopf g festzulegen.
  • Die ganze Anordnung ist derart, daß, ausgehend von der bei Abb. q.a gezeigten Anfangslage der Teile, die Messer c und die Druckstempel a zusammen auf das Teigblatt x zugehen, wobei keine Relativbewegung zwischen den Messern und den Stempeln stattfindet, bis die Messer bis zu einem bestimmten Grad in den Teig eingedrungen sind (Abb. q.b) und dann von den Nockenscheiben t angehalten werden, während die Stempel a ihren Weg fortsetzen. Die zwischen diesen Teilen befindliche Luft entweicht dabei durch die Löcher d". Wenn die Druckstempel a am Ende ihres Hubes ankommen (Abb. 4c), werden die Messer c von den Nockenscheiben t freigegeben und vollenden ihren Hub rasch unter der Wirkung der Federn j (Abb. 4d), worauf die Druckstempel a ihren Rückhub antreten, bei dessen Ausführung die Messer sich nicht bewegen, bis die ursprüngliche Ausgangsstellung der Messer c relativ zu den Stempeln a wieder erreicht ist (Abb. 4e), worauf die Messer und die Stempel gemeinsam in die Ausgangslage zurückgehen.
  • Diese Bewegungsverhältnisse sind durch das Diagramm (Abb.5) verdeutlicht, worin die Abszisse die Zeit und die Ordinate dve zurückgelegten Wege angibt. Dabei ist zu beachten, daß die Nockenscheiben t während eines Doppelhubes der Maschine eine vollständige Umdrehung machen, und daß die Nockenscheiben in Abb. i und 2 in der Lage gezeichnet sind, die dem Zustand im Augenblick 7 der Abb. 5 entspricht.
  • Vom Zeitpunkt r bis zur Mitte zwischen den Punkten 5 und 6 entsteht keine Relativbewegung zwischen den Messern und den Druckstempeln, «-o dann die ersteren von den Nockenscheiben angehalten werden. Dieses Anhalten dauert bis zum Zeitpunkt 7, wo die Nocke eingreift, auf der die Platten s laufen.
  • Die Einstellung der Muttern w und die Tiefe des Absatzes der Nockenscheiben t sind so gewählt, daß im Zeitpunkt 7 die Messer c von dem Tisch y angehalten werden, auf dem das Teigblatt x liegt, so daß nun ein Zwischenraum zwischen den Muttern w und dem Balken li entsteht, der gerade genügt, um die Messer bis zur Mitte zwischen den Zeitpunkten 8 und 9 festzuhalten, wo sie sich dann wieder gemeinsam mit den Stempeln a bewegen.
  • Der Balken 1a ist mit Zapfen hl- dargestellt, die durch Gleitstücke lzz hindurchgehen, an deren einem ein Zapfen für gewöhnlich festgemacht ist, z. B. durch den mittels einer Schraube verstellbaren Stift 10 (Abb.2). Diese Anordnung ist so, daß, wenn die Zapfen frei sind, die verschiedenen Balken und Köpfe um die Zapfen geschwungen werden können, damit man die Messer und die Druckstempel nachsehen und reinigen kann.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß verschiedene Ausführungsmöglichkeiten bestehen; z. B. kann man, bevor das -Messer c vorrückt, um das begrenzte Teigstück, wie beschrieben, abzutrennen, auf die Stellung Abb. ,4c die Stellung Abb. 6a folgen lassen" bei der der Stempel a etwas zurückgenommen ist. Dadurch wird jegliche Neigung des Teigstückes zum Anhaften am Stempel a überwunden, die dagegen auftreten würde, wenn der Stempel a seine vorherige Lage beibehielte.
  • Die Stellung Abb.6b zeigt in der geänderten Ausführung die Lage der Abb. ¢d. Die Stellungen sind in Abb. 4e und Abb. 6c dieselben.
  • Das Diagramm Abb. 5a zeigt in größerem Maßstab als Abb. 5 angenähert die erforderlichen Bewegungen.
  • In ähnlicher Weise kann gewünschtenfalls beim Hochgehen des Messers c dem Stempel a eine Vorwärtsbewegung relativ zum Messer c gegeben werden, so daß er als Ausstoßkolben wirkt, falls das abgetrennte Teigstück an diesen Teilen hängenbleibt. Diese Bewegung kann entweder dadurch erzielt werden, daß man den Stempel d feststehend macht, -während das Messer c zurückgeht, oder das Messer c nach seinem Rückgang von der Teigfläche hinweg feststellt und dann den Stempel a vorgehen läßt. Im ersteren Fall folgt auf die Lage Abb. q.d die Lage Abb. 7, die im Diagramm Abb.5b angegeben ist, während im zweiten Falle auf die Lage Abb. q.d die Lage Abb.8 folgt, die im Diagramm Abb. 5c angegeben ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Verfahren zur Herstellung von Produkten aus plastischen Stoffen, insbesondere Biskuitgebäck und ähnlichen Eßwaren, durch Schneid- und Präg-werkzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der plastische Stoff zunächst teilweise geschnitten, dann geprägt und schließlich von der übrigen Stoffmasse vollständig abgeschnitten wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung von Biskuits u. dgl. Produkten aus einer plastischen Masse in Blattform die blattförmige Masse erst vorgeschnitten wird, daß die Bewegung der Schneidwerkzeuge dann verzögert wird, währenddem die Masse geprägt wird, und daß das Prägen vor dem endgültigen Abtrennen des geprägten und vorgeschnittenen Stücks von der Masse vollendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß vor Beendigung des Vorschneidens der Prägstahl etwas zurückgezogen wird.
  4. 4.. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem vollständigen Abtrennen des Gutes das Messer zurückgezogen wird, während das Prägwerkzeug stehenbleibt, wobei das Messer seine Bewegung fortsetzt, bis das Prägwerkzeug darüber hinausgeht.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß nach vollständigem Abtrennen des Gutes das Messer stehenbleibt, während das Prägwerkzeug etwas zurückgezogen wird, worauf das Messer und das Prägwerkzeug sich in entgegengesetzter Richtung bewegen, damit das Prägwerkzeug über das Messer hinausgeht.
DER64504D 1924-06-04 1925-06-04 Verfahren zur Herstellung von Produkten aus plastischen Stoffen, insbesondere Biskuitgebaeck und aehnlichen Esswaren, durch Schneid- und Praegewerkzeuge Expired DE451852C (de)

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DER64504D Expired DE451852C (de) 1924-06-04 1925-06-04 Verfahren zur Herstellung von Produkten aus plastischen Stoffen, insbesondere Biskuitgebaeck und aehnlichen Esswaren, durch Schneid- und Praegewerkzeuge

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DE (1) DE451852C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3820338A4 (de) * 2018-07-10 2022-06-01 Onbread Ltd. System zum bedrucken von nahrungsmitteln
US11464365B2 (en) 2014-04-10 2022-10-11 ONBREAD Ltd. Food imprinting device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11464365B2 (en) 2014-04-10 2022-10-11 ONBREAD Ltd. Food imprinting device
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