DE451652C - Maschine zum Aufwickeln eines Drahts, der sich in nebeneinanderliegenden Windungen in Form einer Acht auf zwei parallele Stifte auflegt - Google Patents

Maschine zum Aufwickeln eines Drahts, der sich in nebeneinanderliegenden Windungen in Form einer Acht auf zwei parallele Stifte auflegt

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DE451652C
DE451652C DEN24451D DEN0024451D DE451652C DE 451652 C DE451652 C DE 451652C DE N24451 D DEN24451 D DE N24451D DE N0024451 D DEN0024451 D DE N0024451D DE 451652 C DE451652 C DE 451652C
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DE
Germany
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pins
wire
cam
machine
winding
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Expired
Application number
DEN24451D
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English (en)
Inventor
Willem Koning
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F3/00Coiling wire into particular forms
    • B21F3/02Coiling wire into particular forms helically
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F3/00Coiling wire into particular forms
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/02Manufacture of incandescent bodies
    • H01K3/04Machines therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • 1wlaschine zum Aufwickeln eines Drahts, der sich in nebeneinanderliegenden Windungen in Form einer Acht auf zwei parallele Stifte auflegt. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Aufwickeln eines Drahts auf zwei Stifte in Form einer Acht und insbesondere eine Maschine, die einen Glühfaden für elektrische Lampen in dieser Form aufwickelt.
  • Bekanntlich wird der z. B. aus Wolfram bestehende, gerade Glühfaden vor dem Aufbringen auf das Traggestell gebogen, um ihm eine geeignete Form zur Aufhängung an den Trägern zu geben. Auch hat man schon vorgeschlagen, den Faden in Form einer Acht auf zwei parallele Stifte aufzuwickeln, die sich in demselben oder ungefähr demselben Abstand voneinander befinden wie die Sätze der Träger in der Lampe.
  • Die Maschine. gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte um ihre Symmetrieachse schwingbar sind und eine Vorratsspule derart unter ;der Einwirkungeines Steuergliedes steht, daß beim Hinundherschwingen der Stifte um einen Winkel von mindestens 18o° der Draht sich abwechselnd um den einen und den anderen der Stifte herumlegt, so daß Windungen in Achtform entstehen, die infolge achsialer Verschiebung der unter Einfluß einer Kurvenscheibe stehenden Symmetrieachse nebeneinander zu liegen kommen.
  • Zweckmäßig wird die Maschine nach der Erfindung mit einer Vorrichtung versehen, welche die Maschine selbsttätig stillsetzt, wenn die Stifte sich über eine gewisse Strecke in Richtung ihrer Symmetrieachse vorbewegt haben. Wenn die Maschine elektrisch angetrieben wird, kann zu diesem Zwecke die folgende Bauart verwendet werden.
  • Die Stifte erhalten die Bewegung in Richtung ihrer Symmetrieachse durch ein umlaufendes Organ, z. B. eine Kurvenscheibe, mit dem eine Kontaktscheibe sich mitdreht, die nach einer Hindrehung der Kurvenscheibe die Stillsetzung des Motors herbeiführt, so daß die Bildung der Windungen auf eine gewisse Länge beschränkt ist. Die Kurvenscheibe wird dann stillgesetzt und kann von Hand in die Ausgangsstellung zurückgebracht werden. Diese Ausgangsstellung kann durch einen Anschlag festgelegt werden.
  • Zu diesem Zwecke kann die Kurvenscheibe normal mittels einer Reibungskupplung von einem ununterbrochen sich drehenden Organ in einer solchen Richtung gedreht werden, daß der Draht regelmäßig auf die Stifte auf-,gewickelt werden kann. Die Reibungskupplung ermöglicht dem Arbeiter, die Kurvenscheibe von Hand in entgegengesetzter Richtung zurückzudrehen.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform einer Maschine gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist ein lotrechter Schnitt durch die Maschine nach der Linie I-I in Abb. 2. Abb.2 stellt eine Aufsicht auf die Maschine dar, bei der deutlichkeitshalber der metallene Deckel des Kastens, in dem die antreibenden Organe aufgestellt sind, fortgelassen ist.
  • Abb.3 ist ein lotrechter Querschnitt nach der Linie III-III in Abb. 2, und Abb. q. ist schließlich ein lotrechter Querschnitt nach der Linie IV-IV in Abb. 2.
  • Die Abb. 5 und 6 verdeutlichen symmetrisch die Bewegung der Stifte und das Aufwickevi des Drahts.
  • Die antreibenden Organe der dargestellten Maschine befinden sich in einem mit einem Deckel 2 versehenen metallenen Kasten i. Die Ilauptwelle 3 der Maschine ist in Lagern in den Wänden des. Kastens i gelagert und wird mittels einer Seilscheibe ¢ angetrieben (Abb. i und 2). Auf der Welle 3 ist ein Zahnrad 5 befestigt, das ein Zahnrad 6 antreibt; letzteres bildet ein Ganzes mit einer Büchse, die sich auf einer Welle 3 5 drehen kann und mit einem Exzenter 7 versehen ist, das die Exzenterstange 8 in hin und her gehende Bewegung; versetzt (Abb. ¢). Die Stange 8 ist finit einem Zahnsektor 9 verbunden, der sich um eine ortsfeste Welle io drehen kann, die in der Wand des Kastens i und in einem Bock i i befestit ist.
  • Der' Zahnsektor 9 treibt ein Ritzel 12 an, das auf einer in der Wand des Kastens i und in dem Bock i i drehbar gelagerten Welle 13 befestigt ist. Auf dem linken Ende der Welle 13 (Abb. 2) befinden sich zwei Stifte i ¢ und 15, auf die das Joch 16 geschoben ist. In letzterem sind die Stiftei 7 und 18 befestigt, auf welche der Draht in Form einer Acht aufgewickelt wird. Beim Drehen der Hauptwelle 3 erhält die Welle 13 mittels der beschriebenen Übertragung eine schwingende Bewegung, bei der sie sich jedesmal über einen Winkel von wenigstens i8o° hin und zurück dreht.
  • Auf dem linken Ende der Hauptwelle 3 ist eine Kurvenscheibe 2o befestigt, die eääien Hebel ei, der um 22 drehbar ist und durch die Zugfeder i9 mit einer Rolle 23 gegen die Kurvenfläche der Scheibe 20 gezogen wird, in hin und her gehende Bewegung versetzt. Das freie Ende des Hebels 21 ist gabelförmig ausgebildet und trägt eine Drahtrolle 2q., die auf Stiften 25 und 26 drehbar ist, welche mit Hilfe einer Stellschraube 27 eingestellt werden können (s. Abbildungen). Wenn, die Maschine in Gang ist, läuft der Draht von der Drahtrolle 24. zwischen den Führungsrollen 28 und 29 hindurch zu den Stiften 17 und 18, auf die er in Form einer Acht aufgewickelt wird. Die Hinundherbewegung des Hebels 2 i dient dazu, die Aufwicklung in achtförmigen Windungen auf die Stifte 17 und 18 zu ermöglichen, wie in Abb. 5 und 6 verdeutlicht ist.
  • In der Hauptwelle 3 ist ein Ritzel 30 (Abb. i und 2) ausgeschnitten, mittels dessen ein Zahnrad 3 i auf der der Welle 3 5 parallelen Welle 32 angetrieben wird. Ein mit dem Zahnrad 3i verbundenes Ritzel33 treibt ein auf der Welle 35 befestigtes: Zahn= rad 3 4 an, und eine Schnecke 36 auf der Welle 35 versetzt ein Schneckenrad 37, das sich auf der ortsfesten Welle 38 (Abb. 3) drehen kann, in umlaufende Bewegung. Auf der Büchse, die mit dem Schneckenrad 37 ein Ganzes bildet (s.. Abb.3), ist eine Kurvenscheibe 39 drehbar angeordnet, die durch eine Schraubenfeder 4.o an das Schneckeurad 37 gedrückt wird. Ein Reibungsring ¢i zwischen dem Schneckenrad und der Kurvenscheibe sorgt dafür, daß sich gewöhnlich zugleich mit dem Schneckenrad auch die Kurvenscheibe dreht, so daß die das Joch 16 tragende Welle 13, deren rechtes Ende durch Vermittlung einer Kugel und unter der Wirkung einer Schraubenfeder 4.2 gegen die Oberfläche der Kurvenscheibe gedrückt wird, eine Bewegung in ihrer Längsrichtung erhält. Beim Beginn des Wicklungsvorganges befindet sich die Kurvenscheibe in der in Abb. 2 dargestellten Stellung; sobald die Maschine in Gang gesetzt wird, dreht sich die Kurvenscheibe langsam in der Richtung des Pfeiles in Abb.2, so daß die Welle 13 sich allmählich nach rechts bewegt und der Draht in nebeneiüanderliegenden achtförmigen Windungen auf die Stifte 17 und 18 aufgewickelt werden kann. Wenn die Stifte sich über eine vorausbestimmte Strecke nach rechts bewegt haben, wird die Maschine selbsttätig abgeschaltet, z. B. dadurch, daß der Stromkreis eines die Maschine antreibenden Elektromotors selbsttätig unterbrochen wird. Zu diesem Zwecke ist auf der Nabe 44 der Kurvenscheibe 39 eine Büchse 45 (Abb. 3) angeordnet, die mittels einer Schraube 47 auf der Nabe 44 befestigt ist. Auf der Büchse 45 ist ferner ein Ring 49 aus isolierendem Stoff befestigt, über den eine Scheibe 48 aus Messing oder ähnlichem elektrisch leitenden Stoff gelegt ist. Blattfedern 51 und 52 (Abb. i und 2), die in dem zum Antrieb des Elektromotors dienenden Stromkreis liegen, legen sich gegen die Kontaktscheibe 48, so daß gewöhnlich eine leitende Verbindung zwischen den beiden Blattfedern vorhanden ist. Sobald aber die Blattfeder 51 in die Nut So der Kontaktscheibe 48 springt, wird der Strom unterbrochen, da die Blattfeder 51 nunmehr gegen den isolierenden Ring 49 sich anlegt.
  • Nachdem das Joch 16 durch ein anderes ersetzt worden oder umgedreht worden ist., falls es doppelt ausgeführt, d. h. nach zwei Seiten hin mit Stiften versehen ist, kann die Maschine von neuem in Gang gesetzt werden, was durch Drehung des über dem Deckel 2 auf der Büchse 45 befestigten Knopfes 46 bewerkstelligt werden kann. Beim Drehen dieses Knopfes wird die Kurvenscheibe 39 mitenommen, wobei die Reibung zwischen der' Kurvenscheibe 39 und dem Schneckenrad 37 zu überwinden ist. Die Kurvenscheibe wird in einer Richtung gedreht, die derjenigen des Pfeiles in Abb. 2 entgegengesetzt ist, so daß der Stromkreis über die Kontakte 5o und 51 wieder geschlossen wird. Die Scheibe 39 wird so weit gedreht, bis der Nocken 43 (Abb. i und 2) gegen das Ende der Welle 13 stößt und letztere infolgedessen in die, am weitesten nach links gelegene Stellung gebracht ist, worauf der Wicklungsvorgang wieder von neuem vor sich gehen kann.
  • Durch eine einfache Einrichtung kann man dafür sorgen, daß die Maschine auch selbsttätig stillgesetzt wird, sobald der Draht zwischen der Spule 24 und den Stiften 17 oder 18 zerreißt. Man kann z. B. einen schwachen elektrischen Strom durch den Teil des Drahtes zwischen der Spule 24 und den Stiften 17 oder 18 führen, und durch Anordnung eines. geeigneten Relais kann man dafür sorgen, daß der antreibende Elektromotor abgeschaltet wird, sobald dieser Strom durch Bruch des Drahte. zu fließen aufhört.
  • Das Aufwickeln der Windungen auf die Stifte 17 und i 8 geht folgendermaßen vor sich Man denke sich das Ende des Drahtes an dem Stift 18 befestigt und den Draht an dem Stift 17 anliegend. Das Joch 16 wird nun so gedreht, daß der Stift 17 den Draht mitnimmt und sich um diesen Stift eine Schleife bildet. Das Joch dreht sich über ungefähr 1800, aber bevor es diese Drehung vollbracht hat, bewegt sich die Drahtspule 24 in der Richtung. der Symmetrieachse der Stifte in Abb. i und 2 nach links, so daß der Stift 18 am Draht vorbeigeht; darauf bewegt sich die Drahtspule wieder zurück, so daß. der Draht an die andere Seite des Stiftes. 18 sich anlegt; nun drehen sich auch die Stifte in entgegengesetzter Richtung um ihre Symmetrieachse, wobei der Stift 18 den Draht mitnimmt.

Claims (3)

  1. PATL:NTANSYRÜCfiL: i. Maschine zum Aufwickeln eines Drahts, der sich in nebeneinanderliegenden Windungen in Form einer Acht auf zwei parallele Stifte auflegt, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Stifte (17, 18) um ihre Symmetrieachse (13) schwingbar sind und eine Vorratsspule (24) derart unter der Einwirkung eines Steuergliedes (2o) steht, daß beim Hinundherschwingen der Stifte um einen Winkel von mindestens 18o° der Draht abwechselnd um den einen (17) und den anderen (18) der Stifte sich herumlegt, so daß Windungen in Achtform entstehen, die infolge achsialer Verschiebung der unter Einfluß einer Kurvenscheibe (39) stehenden Symmetrieachse (13) nebeneinander zu liegen kommen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i mit eIektrischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß achsial zur Kurvenscheibe (39) und mit dieser sich drehend eine Kontaktscheibe (48, 49) vorgesehen ist, die nach einer Umdrehung der Kurvenscheibe die Stillsetzung des Motors herbeiführt, so daß die Bildung der Windungen auf eine gewisse Länge beschränkt ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch ekennzeichnet, daß der Antrieb der Kurvenscheibe unter Vermittlung einer Reibungslmpplung (41) erfolgt, so daß nach Stillsetzung des Antriebs ein Zurückdrehen der Kurvenscheibe von Hand (Knopf 46) bis zu einer Ausgangsstelle möglich ist, die durch einen Anschlag (43) festgelegt ist.
DEN24451D 1924-05-21 1925-04-21 Maschine zum Aufwickeln eines Drahts, der sich in nebeneinanderliegenden Windungen in Form einer Acht auf zwei parallele Stifte auflegt Expired DE451652C (de)

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