DE450164C - Galvanisches Bad mit bewegten Kathoden - Google Patents

Galvanisches Bad mit bewegten Kathoden

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DE450164C
DE450164C DET32411D DET0032411D DE450164C DE 450164 C DE450164 C DE 450164C DE T32411 D DET32411 D DE T32411D DE T0032411 D DET0032411 D DE T0032411D DE 450164 C DE450164 C DE 450164C
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Germany
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cathodes
moving
galvanic bath
bath
baths
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DET32411D
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TECH BERATUNGSSTELLE fur MASC
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TECH BERATUNGSSTELLE fur MASC
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D21/00Processes for servicing or operating cells for electrolytic coating
    • C25D21/10Agitating of electrolytes; Moving of racks

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

in Bielefeld.
In neuererer Zeit werden häufig bei galvanischen Bädern höhere Stromdichten angewandt, um auf diese Weise die Galvanisierungsdauer abzukürzen. Bei diesem Verfahren bewegt man die Kathoden, die Badflüssigkeit oder auch beides, um die beim Galvanisierungsprozeß sich bildenden Wasserstoffbläschen, die sich auf der Ware festsetzen und hier den Metallniederschlag verhindern, abzustreifen. Bei ίο den Bädern, bei denen die Kathoden in einer Richtung durch die Badflüssigkeit hindurch-, bewegt werden, ist der Niederschlag an der vorderen Seite der Ware in der Bewegungsrichtung stärker als an der Rückseite. Um dieses auszugleichen) hat man die Gegenstände in bestimmten Zeitabständen gewendet, oder man hat die Bewegungsrichtung nach Art der Antriebe für Waschtrommeln in gewissen Zeitabständen geändert. Die Neuerung sieht nun ebenfalls die Änderung in der Drehrichtung vor, jedoch derartig, daß auf zwei Vorwärtsschübe ein Rückwärtsschub erfolgt. Die doppelte Zahl der Vorwärtsschübe ist erforderlich, damit die Ware durch das ganze Bad wandert. Die Bewegungen erfolgen ruckweise, so daß die Ware während der größten Zeit der Galvanisierung unbewegt ist. Hierdufch wird gewissermaßen eine Kombination der Bäder mit ruhenden und der Bäder mit bewegten Kathoden geschaffen, die die Vorteile der Bäder mit ruhenden Kathoden (gleichmäßig starker Überzug) und die Vorteile der Bäder mit bewegten Kathoden (Anwendung hoher Stromdichten) vereinigt, aber deren Nachteile vermeidet. In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsart dargestellt;
Abb. ι stellt die Antriebsvorrichtung einer Badanlage im Aufriß und Abb. 2 einen Grundriß dar, ohne das eigentliche Bad und ohne jeden Zubehör, α und δ in Abb. 2 sind Kettenräder, auf der die Bewegungskette c, diemitMitnehmernocken für die Kathoden versehen ist, aufgespannt, ist. Unter c befindet sich die Kathodenschiene, auf der die Kathodenhaken in der bekannten Weise aufgehängt werden, um von 4! der Kette durch die Mitnehmernocken durch das Bad geführt zu werden. Das Kettenrad a wird durch das Kegelräderpaar d angetrieben. Das Rad e hat Triebstockverzahnung, in der an einer Seite zwei Nocken f2 und an der andern Seite ein Nocken f1 mit umgekehrter Drehrichtung eingreift. Die Hauptantriebsscheibe g treibt die beiden Nockenwellen an. Die verschiedenartige Drehrichtung der beiden Nockenwellen wird durch die beiden Zahn- 5! räder h2 und h1 erreicht.
Die zu behandelnden Gegenstände werden an einer beliebigen Stelle, die aber besser immer die gleiche sein soll, auf die Kathodenschiene und mithin in die Transportkette c gehängt. Die beiden Nocken f 2 kommen zum Eingriff und bewegen den Gegenstand um zwei Teilungen vor. Der Gegenstand kommt nun zur Ruhe, bis der Nocken fx zum Eingriff kommt und den Gegenstand um eine Teilung 6; zurückbewegt. Nun steht der Gegenstand wieder in Ruhe bis zur Wiederholung der geschilderten Vorgänge. Die Nockenwellen sind gegenseitig versetzt und duich Zahnräder angetrieben, damit ein gleichzeitiges Eingreifen ψ der Nocken unmöglich ist. Durch Wahl der Übersetzung hat man es in der Hand, die Durchgangsdauer durch das Bad zu bestimmen, und man hat somit eine sichere Kontrolle über die Zeitdauer. Das Einhängen und Herausheben der Gegenstände kann kontinuierlich erfolgen, ohne den Antrieb stillsetzen zu müssen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Bewegen der Kathoden in galvanischen Bädern, gekennzeichnet durch eine Ausbildung, vermöge welcher die Bewegung ruckweise mit größerem Vor- und kleinerem Rückschritt erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt nt
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970804C (de) * 1951-05-26 1958-10-30 Friedr Blasberg Spezialfabrik Verfahren und Einrichtung zum Galvanisieren
DE976499C (de) * 1951-05-29 1963-10-10 Langbein Pfanhauser Werke Ag Vorrichtung zum Verschieben von Galvanisiergestellen in Galvanisieranlagen

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DE970804C (de) * 1951-05-26 1958-10-30 Friedr Blasberg Spezialfabrik Verfahren und Einrichtung zum Galvanisieren
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