DE449952C - Abbauschlitten - Google Patents

Abbauschlitten

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DE449952C
DE449952C DEG65153D DEG0065153D DE449952C DE 449952 C DE449952 C DE 449952C DE G65153 D DEG65153 D DE G65153D DE G0065153 D DEG0065153 D DE G0065153D DE 449952 C DE449952 C DE 449952C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an einem Abbauschlitten nach Patent 410356. Bei der bisherigen Ausführungsform des Schlittenbodens, welcher von Kufen, Rollen o. dgl. getragen wurde, wurde der ganze Druck der ausgeschobenen, also abgespreizten Spannsäule von dem Schlittenboden aufgenommen, so daß dieserhalb der Boden unverhältnismäßig massiv und stark to gebaut sein mußte, wodurch das Gewicht des Gesamtsdhlittens in nachteiliger Weise vergrößert wurde. Diesen Nachteil will die vorliegende Erfindung beseitigen. Die neue Ausführungsform des Abbauschlittens ist nun im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Schlittens eine Ausnehmung von geeignetem Querschnitt hat, in welcher eine SpannsäuAe 9 vertikal verschiebbar gehalten wird, derart, daß dieselbe in der Arbeitsstellung, also in ausgezogenem. Zustande, freigegeben und mit ihrem Fuß auf dem Liegenden zum Aufruhen kommt, bei Bewegung des Schlittens aber durch ein geeignetes Hebelwerk angehoben und in dieser Lage in genügendem Abstande von dem Liegenden festgehalten wird.
Zudem ist der Schlitten mit einem Dach versehen, welches beispielsweise aus einem
Drahtnetz nach Art der Drahtverzugsspitzen gefertigt, so daß der auf dem Schlitten tätige Arbeiter gegen Steinfall geschützt ist und trotzdem mit Gesicht und Gehör das Hangende in dauernder Beobachtung halten kann. In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Es zeigen
Abb. ι den Abbauschlitten im Aufriß, ίο Abb. 2 denselben in Draufsicht,
Abb. 3 eine Einrichtung, um die auf dem Schlitten befindliche Spannsäule vertikal zu verschieben und festzuhalten.
Der Boden ι des Abbauschlittens ruht auf Rollen 2 von geringem Durchmesser oder auf Kufen, ähnlich wie die Stangenschrämmmaschine. Auf demselben befindet sich die von dem Motor 3 angetriebene Winde 4. An dem auf dieser sich auf- und abwickelnden Seil 5, das 'an geeigneter Stelle im Abbauort befestigt ist, zieht sich der Schlitten an dem Kohlenstoß entlang. An seinem hinteren Ende ist das drehbare Steuerelement angeordnet. Letzteres besteht aus einem an der «5 Unterseite des Schlittenbodens drehbar befestigten Auslegearm 6, der eine scharfe Rolle 7 trägt. Durch einen an dem Arm 6 angebrachten und von Hand betätigten Lenkhebel 8 wird dieser Auslegearm 6 nach rechts und links bewegt, wodurch dem Schlitten eine mehr oder minder winkelige, von der geraden abweichende Bewegungsrichtung gegeben werden kann.
In der Mitte des Schlittenbodens ist eine Ausnehmung 14 vorgesehen, in welcher eine Spannsäule 9 vertikal verschiebbar gehalten wird.
Diese Ausnehmung kann rund oder länglich sein, um so in dem letzteren Falle die Spannsäule bis zur gewissen Grenze unabhängig von dem Stande des Schlittens näher oder weiter von dem Kohlenstoß aufstellen zu können. An der Spannsäule 9 ist ein Stellring ι ο angebracht, mit welchem die Säule auf einem Tragring 11 aufruht. Der Durchmesser des letzteren ist so gehalten, daß er dem Säulenfuß freien Durchgang gibt. An dem Tragring 11, welcher mit seinem Kragen 11« auf dem Boden 1 des Schlittens bei ausgeschobener Spannsäule, also "in deren Arbeitsstellung auf ruht, sind Hebelarme 12 befestigt, welche um einen Stützpunkt 13 sich drehen. Durch Herunterdrücken der äußeren Hebelenden wird der Tragring 11 angehoben. Die mit ' ihrem Stellring auf dem., letzteren ruhende ; Spannsäule wird hierbei 'ebenfalls angehoben !
und durch geeignete Feststellung der niedergedrückten Hebelenden in ihrer Lage, also in genügendem Abstande von dem Liegendisn, festgehalten.
In dieser Stellung der Spannsäule kann nun der Schlitten, gelenkt durch das Steuerelement, von dem "Windes eil fortbewegt werden. Die Spannsäule kann auch durch ein Bockgestell, dessen Schrägstreben mit ihren unteren Enden auf dem Schlittenboden befestigt sind und in welchem dieselbe vertikal gleiten kann, abgestützt werden, um ihr so während der Bewegung des Schlittens größere Stabilität zu geben.
Auf senkrechten Streben oder Ständern 15 ruht ein Dach 16. Letzteres besteht vorteilhafterweise aus Drahtgeflecht. Dieses kann nach Art der bekannten Drahtverzugsspitzen ausgeführt sein.
Auf dem Abbauschlitten werden nun die Gezähstücke (Werkzeuge), die für den Abbau benötigten Maschinen und das Ausbaumaterial mitgeführt.
Um bei geneigter Stellung des Schlittens, z. B. in Flözen mit stärkerem Einfallen, ein Abrollen der auf dem Schlitten befindlichen Gegenstände zu vermeiden, ist . am hinteren Ende des Schlittens eine Stützwand 17 angeordnet, die mit ihrem unteren Rande im Schlittenboden drehbar verlagert ist und mit ihrem oberen Rande in geeigneter Weise an den Streben 15 befestigt werden kann, um dieselbe so entsprechend der Neigung des Schlittens einstellen zu können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Abibauschlitten nach Patent 410356, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Schlittens eine Ausnehmung hat, in welcher eine Spannsäule (9) vertikal verschiebbar gehalten wird, derart, daß dieselbe in der Arbeitsstellung, also im ausgezogenen Zustande, freigegeben und mit ihrem Fuß auf dem Liegenden zum Aufruhen kommt, bei Bewegung des Schlittens aber durch ein Hebelwerk angehoben und in dieser Lage in genügendem Abstande von dem Liegenden festgehalten wird,
  2. 2. Abbauschütten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schütten ein Dach zum Schütze des auf demselben befindlichen Arbeiters hat, welches aus einem Drahtgeflecht, z, B, nach Art der bekannten Drahtverzugsspitzen, gefertigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG65153D 1925-08-25 1925-08-25 Abbauschlitten Expired DE449952C (de)

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