DE449802C - Aufhaengung des Bremsbackentraegers fuer Trommelbremsen an Schienenfahrzeugen - Google Patents
Aufhaengung des Bremsbackentraegers fuer Trommelbremsen an SchienenfahrzeugenInfo
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- DE449802C DE449802C DEK102026D DEK0102026D DE449802C DE 449802 C DE449802 C DE 449802C DE K102026 D DEK102026 D DE K102026D DE K0102026 D DEK0102026 D DE K0102026D DE 449802 C DE449802 C DE 449802C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H1/00—Applications or arrangements of brakes with a braking member or members co-operating with the periphery of the wheel rim, a drum, or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27.SEPTEMBER1927
27.SEPTEMBER1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Of GRUPPE
Knorr-Bremse Akt-Ges. in Berlin-Lichtenberg*).
Trommelbremsen sind für die Abbremsung von Fahrzeugen infolge der geringen Abnutzung
des Bremsbelages an den Bremsbacken und wegen der geringen Hublänge des Bremsgestänges besonders vorteilhaft. Sie
sind bisher für Schienenfahrzeuge kaum verwendet worden, weil die Anbringung der die
Bremsbacken tragenden Scheibe schwierig ist. Befestigt man sie am Fahrzeuguntergestell
oder am Wagenkasten, so stört die durch das Tragfederspiel bedingte Abstandsveränderung
jener Teile von der Achsmitte. Eine unmittelbare Anbringung der Trägerscheibe für
die Bremsbacken auf der Achse ist nur unter Anwendung verwickelter Hilfsvorrichtungen
möglich, da die Scheibe gegenüber der umlaufenden Achse in Ruhe verbleiben muß.
Gegenstand der Erfindung ist eine Aufhängung für die Bremsbackenträgerscheibe einer
ao Trommelbremse, die sich durch Einfachheit
und Zuverlässigkeit auszeichnet.
Die Aufhängung ist auf der Zeichnung in Abb. ι in Seitenansicht,
Abb. 2 in Ansicht von oben dargestellt,
as Die Trägerscheibe α für die Bremsbacken b liegt innerhalb der auf der Achse aufgekeilten Bremstrommel c. Mit der Scheibe ist ein Hebel d gelenkig verbunden. Der Hebel ist gegabelt, und der obere gestreckte Teil ist durch den Bolzen e mit der Scheibe β verbunden. Der abgezweigte Teil des Hebels d greift mittels eines Langloches um den in der Scheibe α festsitzenden Bolzen / und verhindert ein seitliches Ausschwingen der Scheibe. Das andere Ende des Hebels d ist auf eine Welle g· aufgekeilt, die in Lagerböcken h am Fahrzeuggestell oder am Wagenkasten gelagert ist. Am anderen Ende der Welle ist ein zweiter Hebel / aufgekeilt, der mittels eines Bolzens mit einem auf der Achsbüchse fest angebrachten Lagerauge k verbunden ist. Dieser zweite Hebel muß sich mit dem gestreckt verlaufenden Teil des Hebels d vollständig decken, so daß er in Abb. 1 nur an der Ansatzstelle des abgezweigtem Teiles des Hebels d als punktierte Linie in die Erscheinung tritt.
as Die Trägerscheibe α für die Bremsbacken b liegt innerhalb der auf der Achse aufgekeilten Bremstrommel c. Mit der Scheibe ist ein Hebel d gelenkig verbunden. Der Hebel ist gegabelt, und der obere gestreckte Teil ist durch den Bolzen e mit der Scheibe β verbunden. Der abgezweigte Teil des Hebels d greift mittels eines Langloches um den in der Scheibe α festsitzenden Bolzen / und verhindert ein seitliches Ausschwingen der Scheibe. Das andere Ende des Hebels d ist auf eine Welle g· aufgekeilt, die in Lagerböcken h am Fahrzeuggestell oder am Wagenkasten gelagert ist. Am anderen Ende der Welle ist ein zweiter Hebel / aufgekeilt, der mittels eines Bolzens mit einem auf der Achsbüchse fest angebrachten Lagerauge k verbunden ist. Dieser zweite Hebel muß sich mit dem gestreckt verlaufenden Teil des Hebels d vollständig decken, so daß er in Abb. 1 nur an der Ansatzstelle des abgezweigtem Teiles des Hebels d als punktierte Linie in die Erscheinung tritt.
Die Wirkungsweise der Aufhängung nach der Erfindung ist die folgende:
Die Scheibe α wird durch die Hebel i
und d sowie die Welle g derart getragen, daß sie konzentrisch im Bremstrommelgehäuse
*) Von dem Palentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Bruno Sollor\ in Potsdam.
ruht. Senken sich infolge des Federspieles bei der Fahrt die Längsträger des Wagens,
so erfährt die Welle g eine Verschiebung, wie sie beispielsweise in Abb. ι strichpunktiert angedeutet
ist. Dabei dreht sich der Hebel I um den Punkt k. Der abgezweigte Teil des
Hebels d vermag sich wegen des Langloches auf dem Bolzen/ mit dem Radius e-f zu verdrehen.
Die Scheibe α wird durch diese Drehung nicht berührt, da ihr Aufhängepunkt
in der Längsachse des Bolzens k liegt, der ja an der ungefederten Achsbuchse der Achsmitte
gegenüber in Ruhe verbleibt.
Der Erfindungsgegenstand ist nicht auf die daigestellte Ausführungsform beschränkt; es
sind vielmehr Abänderungen des Ausführamgsbeispiels denkbar. Wesentlich ist lediglich der
Umstand, daß die in der Bremstrommel befindliche Bremsbackenträgerscheibe an einem
ao Hebelsystem angeordnet ist, das einerseits an einem nicht abgefederten, der Radachse
gegenüber in Ruhe verbleibenden Teil und andereisexts am abgefederten Fahrzeugteil gelagert
ist, wobei die jeweils wechselnde Abstandsänderung des abgefederten Wagenteils ag
der Radachse gegenüber auf die Lagerung der Bremsbacken wirkungslos bleibt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Aufhängung des Bremsbackenträgers für Trommelbremsen an Schienenfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsträgerscheibe zentrisch in der Bremstrommel durch ein Hebelsystem gehalten wird, dessen einer Festpunkt (k) am nicht abgefederten Fahrzeugteil und dessen anderer Festpunkt (g) am abgefederten Teil des Fahrzeugs angebracht ist, wobei die Angriffspunkte [e, f) des Hebelsystems an der Bremstrommel so gewählt sind, daß Lageveränderungen des abgefederten Fahrzeugteils, die durch das Federspiel hervorgerufen werden, hinsichtlich der Lage der Bremsbackenträgerscheibe unwirksam gemacht werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK102026D DE449802C (de) | 1926-12-15 | 1926-12-15 | Aufhaengung des Bremsbackentraegers fuer Trommelbremsen an Schienenfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK102026D DE449802C (de) | 1926-12-15 | 1926-12-15 | Aufhaengung des Bremsbackentraegers fuer Trommelbremsen an Schienenfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449802C true DE449802C (de) | 1927-09-27 |
Family
ID=7239805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK102026D Expired DE449802C (de) | 1926-12-15 | 1926-12-15 | Aufhaengung des Bremsbackentraegers fuer Trommelbremsen an Schienenfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449802C (de) |
-
1926
- 1926-12-15 DE DEK102026D patent/DE449802C/de not_active Expired
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