DE44942C - Neuerung an Dampfpflügen nach dem Zweimaschinensystem - Google Patents

Neuerung an Dampfpflügen nach dem Zweimaschinensystem

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DE44942C
DE44942C DENDAT44942D DE44942DA DE44942C DE 44942 C DE44942 C DE 44942C DE NDAT44942 D DENDAT44942 D DE NDAT44942D DE 44942D A DE44942D A DE 44942DA DE 44942 C DE44942 C DE 44942C
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DE
Germany
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steam
drums
drum
rope
machine system
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44942D
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English (en)
Original Assignee
R. KATZ in Grofs-Kostomlat, Böhmen
Publication of DE44942C publication Critical patent/DE44942C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/68Cable systems with one or two engines ; e.g. electrically-driven or with diesel generating set

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich geschieht das Dampfpflügen bei Anwendung des Zweimaschinensystems in der Weise, dafs sich an den Kopfenden des Feldes je eine Lokomotive befindet, unter deren Kessel eine von der Dampfmaschine betriebene Seilwindetrommel gelagert ist, und dafs der Pflug oder das sonstige Ackergeräth in das von Trommel zu Trommel laufende Seil eingeschaltet ist. Durch abwechselndes Inbetriebsetzen beider Windetrommeln veranlafst man nun das Hin- und Herbewegen des Ackergeräthes zwischen beiden* Maschinen, und so oft dasselbe bei einer Maschine anlangt, wird diese um die doppelte Breite der gezogenen Furchen vorwärts bewegt.
Aus dem Gesagten folgt, dafs jede der beiden Maschinen nur während der halben Zeit ihrer Verwendung in Thätigkeit ist.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, ein beständiges Arbeiten beider Maschinen und folglich Zeit- oder Kohlenersparnifs zu erzielen.
Der Erfindung gemä'fs geschieht dies in der Weise, dafs man auf den verticalen Achsen der beiden Windetrommeln je eine zweite Windetrommel anbringt und die beiden zweiten Windetrommeln durch ein auf dieselben gewickeltes und folglich als Seiltransmission functionirendes Seil verbindet. Während sich das Ackergeräth gegen die eine Maschine hin bewegt, wickelt die zweite Maschine das die zweiten Windetrommeln verbindende Seil auf, und die dadurch veranlafste Drehung der zweiten Windetrommel, gegen welche sich das Geräth bewegt, arbeitet am Aufwickeln des dasselbe bewegenden Seiles mit.
Beiliegende Zeichnung stellt die Ausführung der Erfindung in Fig. 1 im Aufrifs ,und in Fig. 2 im Grundrifs dar, wobei die beiden Lokomotiven nicht ersichtlich gemacht sind und der Abstand zwischen den Maschinen kürzer dargestellt ist, als er dem Mafsstabe der Trommeln entsprechend sein sollte.
Aufser den beiden Trommeln α α, auf welche sich das den Pflug b bewegende Seil c1 c2 aufwickelt, sind noch zwei Trommeln dd vorhanden, nämlich je eine auf der Achse f jeder der beiden Trommeln a a. Um diese zweiten Trommeln d d sind die beiden Enden eines Seiles c in entgegengesetzter Richtung aufgewickelt , wie auf der darunter befindlichen Trommel α, so dafs beim Abwickeln der Seilenden c1 oder c2 das darüber befindliche Ende des Seiles c sich aufwickelt, und umgekehrt.
Die Trommeln α und d sind zu ihrem Antriebe mit Zahnrädern al und dl versehen, in welche die Getriebe a2 d2 eingreifen; letztere sitzen auf den von den zugehörigen Dampfmaschinen getriebenen verticalen Wellen gg.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Arbeitsphase wird der Pflug b nach rechts bewegt, wozu die rechtsseitige Trommel a in dem der Bewegung von Uhrzeigern entgegengesetzten Sinne angetrieben wird. Gleichzeitig wird die linksseitige Trommel d in gleichem Sinne angetrieben, so dafs Seil c von der rechtsseitigen Trommel d abgewickelt und dadurch diese Trommel auch in Rotation versetzt wird. Das mit der rechtsseitigen Trommel d verbundene Zahnrad dl überträgt die Energie auf das zugehörige Getriebe d2 und die Welle g, welche, wie schon gesagt, mittelst des Getriebes α2 das Zahnrad al der rechtsseitigen Trom-, mel a ■, treibt.
Zur Bewegung des Pfluges in entgegengesetztem Sinne müssen, wie leicht begreiflich, beide Maschinen umgesteuert werden.
Schliefslich ist noch zu bemerken, dafs hh . . . in den Armen h1 gelagerte Führungsrollen für die Seile sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Dampfpflügen nach dem Zweimaschinensystem die Einrichtung, beide Maschinen gleichzeitig auf dasselbe Ackergeräth dadurch wirken zu lassen, dafs man aufser den Seilen, welche das Ackergeräth mit je einer Trommel der beiden Dampfmaschinen verkuppeln, noch ein Seil anbringt und es um zwei weitere, mit den erstgenannten Trommeln auf derselben Achse sitzende Trommeln so wickelt, dafs es sich stets in einer der Bewegungsrichtung des mit dem Ackergeräthe verbundenen Seiles entgegengesetzten Richtung bewegt und daher mithilft, das Ackergeräth nach der einen oder der anderen Richtung hin zu bewegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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