DE257985C - - Google Patents

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DE257985C
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plow
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working
winding
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/68Cable systems with one or two engines ; e.g. electrically-driven or with diesel generating set

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Maschinenpflug mit zu beiden Seiten einer Windemaschine arbeitenden Seilzuggeräten, die derart bewegt werden, daß das arbeitende Gerät sich stets gegen die Kraftmaschine bewegt, hingegen das leer gehende Gerät sich von der Kraftmaschine entfernt. Derartige Einrichtungen sind zwar schon vorgeschlagen worden, sie haben aber wegen anderer ihnen
ίο anhaftender Nachteile keine praktische Bedeutung erreichen können.
Bei einer der bekannten Einrichtungen wird nämlich das an dem Ende der Furchen erforderliche Umstellen des Pfluges nicht durch motorische, sondern durch menschliche Kraft bewirkt. Hierdurch konnte man aber einesteils nur einen mit einer kleinen Anzahl Pflugkörper versehenen, leichten Pflug anwenden, und die Umstellung verursachte trotzdem
ao einen \ großen Zeitverlust, andernteils konnte die Kreuzung der Seile nur durch Anwendung einer komplizierten Konstruktion vermieden werden.
Sodann wurde vorgeschlagen, das Zurück-
s5 ziehen der Pflüge nicht durch maschinelle, sondern durch animalische Kraft zu bewirken, und es konnte bei dieser Lösung einesteils ein Bodenbeackerungsgerät mit größerer Arbeitsbreite nicht verwendet werden, da die Tiere dasselbe samt dem sich abwickelnden schweren Drahtseile mit der erforderlichen Geschwindigkeit zu schleppen nicht imstande gewesen wären, andernteils erhöhte die Benutzung der Vorspannkräfte mit Rücksicht auf die geringe Arbeitsleistung die Kosten des Ackerns in erheblicher Weise.
Bei einer anderen Einrichtung muß man zum Zurückziehen der leeren Pflüge außer der ackernden Kraftmaschine noch zwei kleinere Kraftmaschinen anwenden, was die Kosten der Einrichtung sehr erhöht und auch den Betrieb verteuert, da die kleinen Maschinen den leer laufenden Pflug abwechselnd ziehen und der Betrieb daher zeitweise ausgesetzt werden muß.
Man hat auch schon vorgeschlagen, die Bodenbeackerungsgeräte stets bis zur Mitte des Feldes fahrend arbeiten zu lassen; dies erforderte durch das Aufwickeln der überflüssig langen Seile eine komplizierte und schwer zu handhabende Einrichtung, bei der der sich leer bewegende Pflug immer von der Bewegung des arbeitenden Pfluges abhängig '-war.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Einrichtung, bei der diese gekennzeichneten Nachteile vermieden sind. Eine beispielsweise Ausführungsform ist auf der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt.
Die Lokomotive 1 ist mit vier wagerecht angeordneten Seiltrommeln ausgerüstet, von denen jede für sich allein drehbar ist und von denen zwei (nämlich 9 und 3) abwechselnd zum Schleppen des in Arbeit befindlichen Pfluges oder eines anderen Bodenbearbeitungs-
gerätes mittels eines stärkeren Drahtseiles dienen, während die anderen zwei Seiltrommeln (nämlich 7 und 8) mittels je eines dünneren Drahtseiles das Schleppen des leer laufenden Gerätes bewirken. Von den mit einer Aushebe- und Steuervorrichtung versehenen Pflügen ist der eine, 4, mit nach rechts wendenden und der andere, 2, mit nach links wendenden Pflugkörpern ausgestattet.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist die folgende: Die Maschine ist auf dem Wege zwischen zwei gleichzeitig aufzuackernden Feldern oder in der Mitte der aufzuackernden Felder aufgestellt. Ihr gegenüber steht an den Feldgrenzen je eine Ankerrolle oder ein Ankerwagen 5, 6. Vor dem Beginn der Arbeit wird der eine Pflug neben die Ankerrolle, der andere hingegen neben die Maschine gebracht. Auf dieser wird nun die Trommel 9 in das Triebwerk eingeschaltet, wodurch sie, sich in der Pfeilrichtung drehend, den Pflug 2 zu sich heranzieht und dieser hierbei den Boden aufackert. Gleichzeitig wird auch die Trommel 8 eingeschaltet, wodurch dieselbe unter Vermittlung des um die Rolle 6 sowie des um die Führungsrollen des Pfluges gelegten dünnen Seiles den Pflug 4 nach der Rolle 6 hinschleppt. Nach dem auf diese Weise durchgeführten Beackern eines Streifens werden die Trommeln 9 und 8 aus- und die Trommeln 3 und 7 eingeschaltet, wodurch sich beide Pflüge in entgegengesetzter Richtung bewegen und demnach jetzt der Pflug 4 ackert, während der Pflug 2 aus dem Boden ausgehoben zur Ankerrolle 5 zurückgeschleppt wird.
Die Einrichtung ist derart getroffen, daß diejenige Trommel, welche das Aufwickeln des den Pflug zurückschleppenden dünnen Seiles bewirkt, stets mit einer größeren Umfangsgeschwindigkeit gedreht wird als die zum Schleppen des arbeitenden Pfluges dienende Trommel, wodurch der sich leer bewegende Pflug die Anker rolle stets früher erreicht, ehe der arbeitende Pflug zur Lokomotive gelangt, und demzufolge an den Enden der Furchen keine Betriebspausen entstehen.

Claims (1)

  1. Pate nt-An SPRU CH:
    Maschinenpflug mit zu beiden Seiten einer Windemaschine arbeitenden Bodenbearbeitungsgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß die Windemaschine vier unabhängig voneinander antreibbare Windetrommeln besitzt, von denen zwei abwechselnd das arbeitende Gerät nach der Maschine hinziehen, während die beiden anderen das leer gehende mit Hilfe je einer Ankerrolle schneller zurückziehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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