DE284342C - - Google Patents

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Publication number
DE284342C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
drum
plow
agricultural
rope
Prior art date
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Expired
Application number
DE1913284342D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Herdliczka
Eduard Kund
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEBRECZENI MEZOEGAZDASAGI GEPG
Original Assignee
DEBRECZENI MEZOEGAZDASAGI GEPG
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Filing date
Publication date
Application filed by DEBRECZENI MEZOEGAZDASAGI GEPG filed Critical DEBRECZENI MEZOEGAZDASAGI GEPG
Application granted granted Critical
Publication of DE284342C publication Critical patent/DE284342C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/68Cable systems with one or two engines ; e.g. electrically-driven or with diesel generating set

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 284342 KLASSE 45 a. GRUPPE
ERNST HERDLICZKA und EDUARD KUND in PALLAGPUSZTA b. DEBRECZEN, Ungarn.
Seiles o. dgl. gegen sich ziehenden Kraftmaschine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entfernen von fahrbaren landwirtschaftlichen Maschinen von der Kraftmaschine, die die landwirtschaftliche Maschine in Bewegung hält. Die Erfindung ist auf der Zeichnung in
Fig. ι in Stirnansicht,, und in
Fig. 2 in Seitenansicht schematisch beispielsweise dargestellt.
An der landwirtschaftlichen Maschine,' z. B. einer Bodenbearbeitungsmaschine, ist eine Trommel 1 befestigt, die mit dem Laufrad 4 der Maschine so verbunden ist, daß die Drehbewegung der Trommel auf das Laufrad bzw. die Bewegung des letzteren auf die Trommel übertragen" wird. Zu diesem Zwecke ist die Trommel z. B. an einer Welle 2 befestigt, die mittels eines an ihr befestigten Zahnrades 3 mit einem auf der Achse des Laufrades festsitzenden Rad 5 in Verbindung steht. Die Laufräder sind mit Greifern ausgestattet.
Um die Trommel 1 herum ist ein Drahtseil 6 o. dgl. herumgewickelt, dessen anderes Ende um eine an der Kraftmaschine befestigte, von dieser angetriebene Trommel 7 herumgeführt ist. Wird das Seil 6 von der Kraftmaschine auf ihre eigene Trommel 7 aufgewunden und von der Trommel 1 der landwirtschaftlichen Maschine abgewickelt, dann wird die Trommel 1 in Drehung versetzt, und die Trommel 1 bewegt das Laufrad der landwirtschaftlichen Maschine, so daß sich die letztere fortbewegt.
Die zwischen den Laufrädern und der Trommel der landwirtschaftlichen Maschine eingeschaltete Übersetzung kann im übrigen konstruktiv beliebig, z. B. als Ketten-, Reibrad-, Riemen- u. dgl. m. Übersetzung ausgebildet und braucht demnach nicht unbedingt eine Zahnradübersetzung zu sein. Die Übersetzung ist zweckmäßig derart, daß die Trommel eine größere Umlauf- bzw. Umfangsgeschwindigkeit hat als die Laufräder, weil dadurch ein besserer Wirkungsgrad erzielt wird und die Fortbewegung auch bei ungünstigen Terrainverhältnissen gesichert ist. Die Übersetzung ist zweckmäßig so eingerichtet, daß sie geändert werden kann, ferner daß sie eine Abschaltung der Laufräder von der Trommel ermöglicht.
Die beschriebene Einrichtung kann im landwirtschaftlichen Betriebe vielfach angewendet werden; im folgenden sollen nur vier verschiedene Anwendungsbeispiele näher erläutert werden:
i. Die Trommel 1 und die Übersetzung zu den Laufrädern ist an einem nach der einen Seite arbeitenden, leicht aushebbaren, mehr-
scharigen Pflug befestigt. Die Kraftmaschine ist mit zwei Seiltrommeln ausgerüstet; mittels der einen, sich zweckmäßig langsamer bewegenden Trommel wird der Pflug von der Kraftmaschine unmittelbar gegen sich gezogen, wobei der Pflug ackert, während mittels der anderen, zweckmäßig schneller bewegten Trommel das Seil von der Trommel ι des Pfluges abgewickelt und eingezogen wird, wodurch der ίο Pflug, dessen Schare ausgehoben sind, mit möglichst großer Geschwindigkeit sich von der Kraftmaschine entfernt.
2. An zwei Pflügen, von denen der eine nach rechts und der andere nach links arbeitet, ist je eine Trommel mit der dazugehörigen, zu den Laufrädern führenden Trommel angebracht. Die Kraftmaschine besitzt für jeden Pflug je zwei Seiltrommeln, also insgesamt vier, und wird in der Mitte der zu bearbeitenden Tafel aufgestellt. Die Kraftmaschine arbeitet hierbei in der Weise, daß, während sie an der einen Seite den einen Pflug unmittelbar gegen sich zieht, der andere Pflug mit ausgehobenen Scharen mittels der neuen Einrichtung von der Kraftmaschine entfernt wird, und zwar zweckmäßig" mit größerer Geschwindigkeit, um die sonst am Ende der einzelnen Gänge durch das Hinunterlassen und Aufheben der Pflugschare verursachte Betriebsstörung zu vermeiden.
3. Die neue Einrichtung ist an einem Balancepflug angebracht, und die Kraftmaschine ist mit zwei Trommeln versehen. Die Kraftmaschine zieht mit Hilfe der einen, zweckmäßig sich langsamer bewegenden Trommel den Pflug unmittelbar gegen sich, während sie mittels der anderen, zweckmäßig sich schneller bewegenden Trommel das sich von der Trommel des Pfluges abwickelnde Seil aufwindet, wodurch der umgelegte Pflug von der Kraftmaschine entfernt wird.
4. Die neue Vorrichtung ist an einem Balancepflug in zwei Ausführungen angebracht, und der Pflug wird von zwei zu beiden Seiten des Pfluges angeordneten Kraftmaschinen bewegt, von denen jede mit zwei Seiltrommeln ausgestattet ist. Der Pflug wird von den Kraftmaschinen in der Weise hin und her bewegt, daß, während die eine Maschine den Pflug unmittelbar gegen sich zieht, die andere Maschine mit Hilfe der neuen Vorrichtung den Pflug von sich zu entfernen sucht und somit die .erste Kraftmaschine unterstützt.
Die neue Einrichtung kann bei beliebigen fahrbaren landwirtschaftlichen Maschinen (Ernte-, Säe-, Rübenaushebe-, rotierende Bodenbearbeitungsmaschinen usw.) zum Entfernen derselben von der Kraftmaschine Verwendung finden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Seilantrieb für die Fahrräder landwirtschaftlicher Maschinen, insbesondere zum Entfernen der landwirtschaftlichen Maschinen von der dieselben mittels eines Seiles o. dgl. gegen sich ziehenden Kraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß auf der landwirtschaftlichen Maschine eine Seiltrommel (1) vorgesehen ist, die ihre Drehbewegung auf die Laufräder der Maschine überträgt, so daß durch Zug an dem Seile die Laufräder der Maschine in Drehung versetzt werden und die Maschine in der dem Zug des Seiles entgegengesetzten Richtung fährt.
2. Die für die Einrichtung nach Anspruch ι bestimmte landwirtschaftliche Maschine, an welcher eine oder mehrere Seiltrommeln befestigt sind, die mit den Laufrädern der Maschine durch eine die Drehbewegung übertragende Übersetzung verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913284342D 1912-10-29 1913-07-16 Expired DE284342C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU1664X 1912-10-29

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DE284342C true DE284342C (de) 1915-05-25

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ID=90720799

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DE1913284342D Expired DE284342C (de) 1912-10-29 1913-07-16

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DE (1) DE284342C (de)
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GB (1) GB191319265A (de)
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CN109630640B (zh) * 2019-01-16 2025-08-26 张建平 斜指式摩擦轮传动动力装置

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GB191319265A (en) 1914-03-19
NL1664C (nl) 1917-05-01
FR461952A (fr) 1914-01-16

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