DE449333C - Ausbildung einer Duengerstreumaschine zum Mitfuehren und Verteilen groesserer Kunstduengermengen - Google Patents

Ausbildung einer Duengerstreumaschine zum Mitfuehren und Verteilen groesserer Kunstduengermengen

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DE449333C
DE449333C DEM93109D DEM0093109D DE449333C DE 449333 C DE449333 C DE 449333C DE M93109 D DEM93109 D DE M93109D DE M0093109 D DEM0093109 D DE M0093109D DE 449333 C DE449333 C DE 449333C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 10. SEPTEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE
M9310g 111145 b Tag der Bekamitmachimg über die Erteilung des Patents: i. September 192J.
Heinrich Meyer in Schildesche b. Hannover.
Ausbildung einer Düngerstreumaschine zum Mitführen und Verteilen größerer Kunstdüngermengen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1926 ab.
Im Landmaschinenbetrieb bedient man sich neuerdings mehr und mehr der Zugmaschine. In Anpassung an diese neuzeitliche Entwicklung erfordert das Kunstdüngerstreuverfahren, daß größere Kunstdüngermengen mitgeführt werden, die von den bisher verfügbaren menschlichen Arbeitskräften nicht bewältigt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine normale Kunstdüngerstreumaschine so auszu-
bilden, daß sie das Mitführen und Verteilen größerer Kunstdüngermengen ermöglicht. Das ist besonders wichtig bei Düngung größerer Schläge oder bei Vorratsdüngung (Kalk, Mergel u. dgl.).
Nach der Erfindung ist an den trichterförmigen Vorratskasten einer normalen Kunstdüngerstreumaschine ein zusätzlicher Vorratsbehälter in Form eines flachen, sich ίο über die ganze Breite der Maschine und gegen die Vorderkarre hin erstreckenden Kastens angeschlossen, an dessen vorderem Ende eine Plattform angeordnet ist, von welcher aus ein (oder mehrere) Arbeiter das Weiterschieben des Kunstdüngers nach dem Verteiler hin bewirken kann.
Der vorerwähnte zusätzliche Vorratsbehälter ist gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung leicht abnehmbar auf dem Gestell der Maschine angebracht. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι eine Seitenansicht und Abb. 2 einen Grundriß.
α ist eine Düngerstreuvorrichtung üblicher Art. Im Anschluß an den Saatkasten dieser Verteilervorrichtung ist der Sondervorratsbehälter b vorgesehen, der zweckmäßig flach mit möglichst großer Grundfläche ausgebildet ist und sich gegen die Vorderkarre der Maschine hin erstreckt, so daß eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf die Laufräder erzielt wird. Vor diesem flachen Kasten b ist ein Laufbrett c vorgesehen. Außerdem befindet sich in der Umgebung des Laufbrettes ein zweckmäßig am Vorratsbehälter b befestigter Schutzbügel, der das Herabfallen des auf der Plattform c stehenden Arbeiters verhindern soll. Der Boden des zusätzlichen Vorratsbehälters b hat zweckmäßig etwas Neigung gegen den Verteiler α hin, wobei diese Neigung einstellbar sein kann. Der auf der Plattform c stehende Arbeiter kann also den Kunstdünger mittels eines geeigneten Gerätes nach dem Saatkasten der Maschine schieben, so daß eine ständige, gleichmäßige Beschickung aus dem großen Düngervorrat gewährleistet ist.
Die Einrichtung läßt sich auch so treffen, daß die Handarbeit der Beschickung durch eine von den Laufrädern der · Maschine angetriebene selbsttätig wirkende Fördervorrichtung ersetzt wird, z. B. ein endloses Förderband, welches den Inhalt des Vorratsbehälters b schaufel- oder greiferartig weiter schiebt. Endlich könnte auch die Bodenfläche des Vorratsbehälters b zu dem gleichen Zwecke ganz oder teilweise schüttelrutschenartig ausgebildet sein.
Handelt es sich um besonders große, in dem Vorratskasten lagernde Kunstdüngermengen, so wird das AVeiterschieben von Hand immerhin den Vorteil haben, daß man sich besser den verschieden gelagerten Mengen anpassen kann, und daß eine unmittelbare Überwachung der Weiterbeförderung möglich ist. Infolge der flachen Form des Vorratsbehälters b läßt sich dessen Beschickung, z. B. von einem daneben stehenden Fahrzeuge aus, leicht vornehmen.
Der Vorratsbehälter wird zweckmäßig leicht abnehmbar auf dem Maschinengestell befestigt, damit er im Bedarfsfalle schnell aufgesetzt und wieder entfernt werden kann.
Ein besonderer Vorzug der Einrichtung ist auch, daß sie an jeder vorhandenen Maschine mit Vorderkarre leicht und ohne besondere Aufwendungen anbringbar ist.
Endlich wird durch die neue Ausbildung eine Entlastung der Streuvorrichtung α erzielt. Würde man einen genügend geräumigen Vorratsbehälter über der Streuvorrichtung anbringen, so würde die schwere Düngermenge in ganzer Höhe dauernd auf der Streu-Vorrichtung lasten, so daß die Antriebsvorrichtung übermäßig unter dem Einfluß des erheblichen Gewichts der Düngersäule litte. Wichtig ist also die seitliche Lage der Ladefläche, ferner auch die schrägstehende Abschlußwand über dem Verteilerkasten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Ausbildung einer Düngerstreumaschine zum Mitführen und Verteilen größerer Kunstdüngermengen, dadurch gekennzeichnet, daß an den trichterförmigen Vorratskasten einer normalen Kunstdüngerstreumaschine sich ein zusätzlicher Vorratsbehälter in Form eines flachen, sich über die ganze Breite der Maschine und gegen die Vorderkarre"Tim erstreckenden Kastens anschließt, an dessen vorderem Ende eine Plattform angeordnet ist, von welcher aus ein (oder mehrere) Arbeiter das Weiterschieben des Kunstdüngers nach dem Verteiler hin bewirken kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Vorratsbehälter leicht abnehmbar auf dem Gestell der Maschine angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM93109D 1926-01-27 1926-01-27 Ausbildung einer Duengerstreumaschine zum Mitfuehren und Verteilen groesserer Kunstduengermengen Expired DE449333C (de)

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DE (1) DE449333C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE880078C (de) * 1937-11-03 1953-06-18 Georg Schieferstein Kommanditg Mineralduengerverteiler

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