DE449063C - Vorrichtung zum Aufsuchen und Einschneiden kahler Stellen in Pelzfellen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufsuchen und Einschneiden kahler Stellen in Pelzfellen

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DE449063C
DE449063C DER68324D DER0068324D DE449063C DE 449063 C DE449063 C DE 449063C DE R68324 D DER68324 D DE R68324D DE R0068324 D DER0068324 D DE R0068324D DE 449063 C DE449063 C DE 449063C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B15/00Mechanical treatment of furs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufsuchen und Einschneiden kahler Stellen in Pelzfellen. Es sind Vorrichtungen zur Untersuchung der Haarseite von Pelzfellen (Anbrachen) bekannt, bei welchen das Messer in einem mit Handgriff versehenen Blasrohr angeordnet oder ein gebräuchliches Kürschnermesser mit einem Blasrohr starr verbunden ist.
  • Bei der ersteren dieser bekannten Vorrichtungen befindet sich das Messer im Druckluftkegel, so daß der Luftstrom unter Hemmung seiner Geschwindigkeit ausgebreitet in zwei Hälften geteilt wird und schädliche Luftwirbelungen erzeugt werden, die ein Hinundherflattern der Pelzhaare bewirken, was, für die ordnungsgemäße Scheitelung der Haare nachteilig ist. Bei der zweiten dieser bekannten Vorrichtungen liegt das Messeraußerhalb des Blasrohres und des ausströmenden Druckluftkegels und die Schneide des Messers parallel zur Achse dieses Druckluftkegels. Durch diese Parallelführung der Druckluftachse mit der Messerschneide trifft der Luftstrom oberhalb der Messerspitze auf das Fell auf, so daß die aufgefundene kahle Fellstelle nicht unmittelbar, wie es für ein ungehindertes Arbeiten Erfordernis ist, eingeschnitten werden kann. Beide Vorrichtungen sind auch, da sie mit der Hand geführt werden müssen, in der Benutzung unpraktisch, außerdem ist die durchhängende Schlauchleitung arbeitshemmend.
  • Das Wesen der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß an dem nach unten gerichteten Kopf eines mit Tischklemme versehenen, einen Drucklufterzeuger und ein Blasrohr tragenden Ständers eine Messerklinge angebracht ist, deren Spitze auf die Mittelachse des aus dem Blasrohr austretenden Druckluftstromes auftrifft, so daß die :Messerspitze derart im Druckluftkegel liegt, daß sie mit diesem auf einen gemeinsamen Punkt des zu untersuchenden Felles gerichtet ist. Hierbei besitzt das Messer, welches parallelogrammförmig ausgebildet ist, zwei gegenüberliegende Schneidspitzen und-- ist am Ständerkopf verschiebbar befestigt, um aus der wirksamen Lage in eine unwirksame abgedeckte Lage gebracht werden zu können, so daß bei Nichtgebrauch der Vorrichtung Verletzungen durch die Messerspitze vermieden werden. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand m einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, es zeigt: Abb. i eine Seitenansicht, Abb.2 eine Ansicht gegen die Messerseite und Abb.3 das Messer in zurückgezogener im.-wirksamer Lage.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Ständer a mit Tischklemme b, an dessen zurückgebogenem, nach unten gerichtetem Kopf c eine gleichmäßig dünne, parallelogrammförmige Messerklinge d mit zwei gegenüberliegenden Schneidspitzen s und s' umsteckbar und, auswechselbar auf einem verschiebbaren Trägere befestigt ist, und zwar erfolgt diese lösbare Befestigung durch Langlochösen g in der Messerklinge d, die auf im Messerträger festzuziehende Kopfschrauben f aufgesteckt werden. Der Messerträgere ist in einer Vertiefung h des Ständerkopfes schlittenartig geführt und wird durch einen durch einen Schlitz i des Ständerkopfes hirndurchtretenden, eine Flügelmutter k tragenden Gewindestift l in der vorgeschobenen wirksamen sowie der zurückgezogenen, unwirksamen und verdeckten Lage der Messerklinge festgeklemmt. Mit dem Ständer a ist ein Drucklufterzeuger in: Gestalt eines mit einem Elektromotor m direkt gekuppelten Ventilators n starr verbunden, der zweckmäßig am unteren Ende des. Ständers befestigt wird. Der Schalter o zum Aus- und Einschalten des Betriebsstromes für den 1VIotor ist außen am Motorgehäuse oder am Traggriff p vorgesehen. Von dem Ventilator führt .ein ziemlich starkes, in eine Vertiefung des, Ständers eingelegtes Blasrohr r bis fast an die Spitze der Messerklinge d. . Der Austritt bzw. die Düse t des Blas- oder Druckluftrohres ist flach gehalten, damit durch den Luftstrom halten wird. eine Das Scheitelung Blasrohrmundstück der Fellhaare ist zur er-Spitze der Messerklinge d derart ausgerichtet, daß die Mittelachse des Luftstromes an der Messerspitze vorbeiführt und diese und der Luftstrom auf einen gemeinsamen Punkt des bei der Untersuchung- dicht vor der Messerspitze vorbeibewegten Felles gerichtet sind, wodurch ein unmittelbares Einschneiden aufgefundener kahler Stellen ermöglicht wirrt. Bei der nur wenige zehntel Millimeter betragenden Stärke der Messerklinge d können Luftwirbelungen durch die zur Hälfte im Luftkegel liegende Messerspitze nicht oder nur sehr gering auftreten, aber auch dann nur unterhalb bzw. hinter der Messerspitze, wo dieses für die Scheitelung der Haare ohne Einfluß ist.
  • Die vorbeschriebene Vorrichtung wird bei Gebrauch derart an der Arbeitsplatte des Kürschners angeklemmt, daß der Kürschner hinter der Spitze des Messers steht. Die zu untersuchenden Felle werden mit beiden Händen erfaßt und mit -der Haarseite in ausgespannter Haltung flicht an der Spitze der Messerklinge vorbeibewegt, wobei durch den Luftstrom eine Scheitelung der Haare erfolgt, so daß die Haut sichtbar wirrt. Zeigt sich bei der Untersuchung des Felles eine kahle Fellstelle, so zieht er diese auf die Spitze des Messers und macht einen längeren oder kürzeren Einschnitt in das Fell.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufsuchen und Einschneiden kahler Stellen in Pelzfellen, bei der eine Blaseinrichtung mit einer Schneideinrichtung zusammenarbeitet, gekennzeichnet durch einen mit Tischklemme (b) o. dgl. versehenen, ein Blasrohr (r) tragenden Ständer (a), an dessen nach unten geneigtem Kopf (e) eine auswechselbare und umsteckbare sowie aus der wirksamen in die unwirksame Lage zurückzieh bare Messerklinge (d) angeordnet ist, deren Spitze auf die Mittelachse des aus dem Blasrohr (r) austretenden Druckluftstromes auftrifft, so daß die Spitze der Messerklinge derart im Druckluftkegel liegt, daß sie mit diesem auf eine gemeinsame Stelle- des zu untersuchenden Pelzfelles gerichtet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an das Blasrohr (r) angeschlossene Drucklufterzeuger (n) starr- mit dem Ständer (a) verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerklinge (d) parallelogrammförmig ausgebildet ist und zwei gegenüberliegende Schneidspitäen besitzt.' ¢. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerklinge (d) auf einem im Kopf (c) des Ständers (a) verschiebbaren und festklemmbaren-Träger (e) mittels. Langlochös.en (g) und Kopfschrauben (f) befestigt ist.
DER68324D 1926-01-05 1926-01-05 Vorrichtung zum Aufsuchen und Einschneiden kahler Stellen in Pelzfellen Expired DE449063C (de)

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