DE449059C - Kompensationseinrichtung fuer Tastkontakt-Schnellregler - Google Patents
Kompensationseinrichtung fuer Tastkontakt-SchnellreglerInfo
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- DE449059C DE449059C DEM96324D DEM0096324D DE449059C DE 449059 C DE449059 C DE 449059C DE M96324 D DEM96324 D DE M96324D DE M0096324 D DEM0096324 D DE M0096324D DE 449059 C DE449059 C DE 449059C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/24—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
- Kompensationseinrichtung für Tastkontakt-Schnellregler. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kompensaeonseinrichtung für Tastkontakt-Schnellxegler, welche zum Ausgleichen der unproporUonal zur Erregerspannung sich verändernden magnetischen Zugkraft des von der Erregung beeinflußten Eisenkerns eine Wälzorgananordnung besitzt.
- Bei den. meisten bisher bekannten Wälzhebelorganen, die mit einer bestimmten Abrollkurve für den Wälzhebel ausgerüstet sind, stimmt dieses Organ nur mit einer einzigen Chaxakteristik der Erregermaschine überein.
- Die Erfindung sieht nun eine verstellbare Kutrvenform vor, die durch Einstellen in verschiedene Stellungen verschiedenen Charakteristiken angepaßt werden kann.
- In .Abt. i der schematischen Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
- i ist ein Drehstromgenerator mit Erregerwicklung z und Erregermaschine 3 mit Nebenschlußwicklung 4 und Nebenschlußregulator 5.
- Der Schnellregler 'besteht aus dem Wechselstromsystem 6 und dem Gleichstromsystem 7 mit den .Hebeln 8 und 9 und den Kontakten io und i i. Letztere sind durch einen Kondensatoir i z - überbrückt und besorgen das bekannte periodische Kurzschließen und Wiedereinschalten des Nebenschlußregulators 5.
- Die Kompensationseinrichtung besteht aus einem Kurvensegment 13, einem Hebel: 14 und einer Regulierfeder 15. Das Kurvensegment 13 ist drehbar gelagert und kann in verschiedenen Stellungen festgehalten werden. Der Magnetkern greift mit seiner Spitze 16 in die Pfanne 17 des Hebels i4.
- Abb. a und 3 stellen die Wirkungsweise des veränderlich einstellbaren Kurvensegmentes 13 dar, gezeichnet für eine angenommene Erregercharakteristik.
- Die Kurve, die bei dieser Annahme als Auflage für den Hebel. dient, habe einen Radius von c. Die Exreg.erspannung soll von Leerlauf bis Vollast von 4o bis 8o Volt variieren.. Stellung I sei die Hebelstellung, die Leerlauf mit 40 Volt Erregerspannung entspricht; Stellung II deutet Vollast bei 8o Volt Erregerspannung an. Bei, e greift der Gleichstromkern ein, bei f die Regulierfeder.
- Bei SteUung I ist das Hehelarmverbältnis entsprechend den Hebellängen g wid h. Wächst nun die Erregerspannung 'bis Vollast, d. h. bis 8o Volt, so ändert sich das Hebelverhältnis. Der Angreifpunkte des Kernes wird durch Abrollen des Hebels 14 auf der Kurve vom Radius c um den Winkel b nach unten gedrückt. Der Hebel 14 berührt die Kurve jetzt weiter links, d. h. er liegt jetzt in Stellung I I auf, -und die. Hebelarme von Feder und Magnetkraft haben :sich geändert in i und k. Der Federhebelarrn hat sich verlängert, der Magnethebelarm verkürzt und durch die Wahl der Kurve wird Proportionalität der beiden Kräfte bei der angenommenen Charakteristik erreicht. Bis hierher ist der Vorgang bei allen derartigen Reglern der gleiche. Es wurde bis jetzt eine mittlere Kurve gewählt, die dann für alle Arten von Erregermaschin .en gelten mußte.
- Betrachten wir ,nun Abb.3 und die Änderungen. der Hebelverhältnisse bei den gegebenen Spannungen und der gleichen Federkraft. Die Kurve habe ,einen Radius m. Wird nun vom Gleichstromkexn bei einer Spannung von 8o Volt eine Zugkraft nach unten ausgeübt, so wird der Hebel i q. nicht mehr um den Vffinkel b auf -der Kurve abgerollt, sondern um den Winkel b'. Daraus .folgt nun, daß der Kontakt i i in Abb. i, der mit dem Gleichstromkern durch Hebel 9 verbunden ist, bei Anwendung der Kurvem zwischen Leerlauf und Vollast ebnen viel größeren Weg zu machen hat als bei der Kurve c. Dadurch wird aber nicht nur *die Reguliergeschwindigkeit und Reguliergenauigkeit des Reglers herabgemindert, sondern es entstehen außerdem auch Pendelungen, da dazu noch die für diesen Fahl nicht mehr richtig eingestellte Dämpfung 18 des Schnellreglers kommt.
- Die Kurve mit Radiusm ist zu klein für die gewählte Erregerspannung von q.o bis 8o Volt. Die Kurve mit Radius m eignet sich daher nur für Erregermaschinen mit flacherer Charakteristik, bei der sich die Erregerspannung zwischen Leerlauf und Vollast nur zwischen 40 und 6o Volt ändert. Wir erhalten dann bei 6o Volt Stellung III in Abb. 3 mit dem Winkel b und gleichem Kontaktweg wie in Abb. z bei der Kurve c und ebenfalls Winkel b.
- Es ist nun klar, daß eine bestimmte, beliebig gewählte Kurve nicht für alle Erregermaschinen anwendbar ist und daher für einen Schnellregler, der für alle Arten von Erregermaschinen arbeiten soll, nur eine der jeweiligen Erregercharakteristiken entsprechend einstellbare Kurve zweckmäßig ist; jeder Teil des Kurvenbogens ist dabei für eine gewisse Erregercharakteristik einwandfrei gültig und wird dafür in die gewünschte Stellung gebracht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kompensationseinrichtung für Tastkontakt-Schnellregler zum Ausgleichen der unproportional zur Erregerspannung sich verändernden magnetischen Zugkraft des von der Erregung beeinflußten Eisenkerns in Form einer Wälzorganauordnung, dadurch gekennzeichnet, da:ß die nach verschiedenem Krümmungsradius geformte Kurve, auf der sich das Wälzorgan abrollt, der Erregercharakteristik entsprechend einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH449059X | 1926-09-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449059C true DE449059C (de) | 1927-08-31 |
Family
ID=4515420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM96324D Expired DE449059C (de) | 1926-09-16 | 1926-09-30 | Kompensationseinrichtung fuer Tastkontakt-Schnellregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449059C (de) |
-
1926
- 1926-09-30 DE DEM96324D patent/DE449059C/de not_active Expired
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