DE44847C - Neuerung an der durch Patent 42 346 geschützten eintriebigen Paarung der Ventilspindeln mit ihren Ventilen bei Ventilsteuerungen für Pumpen mit selbstthätig geöffneten und zwangläufig geschlossenen Ventilen - Google Patents

Neuerung an der durch Patent 42 346 geschützten eintriebigen Paarung der Ventilspindeln mit ihren Ventilen bei Ventilsteuerungen für Pumpen mit selbstthätig geöffneten und zwangläufig geschlossenen Ventilen

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DE44847C
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A. RIEDLER in Aachen
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
ALOIS RIEDLER in AACHEN.
geschlossenen Ventilen.
Zusatz zum Patent No. 42346 vom 23. December 1886.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. März 1888 ab. Längste Dauer: 22. December 1901.
Bei der Steuerung selbsttätiger Ventile für Pumpen , Gebläse u. s. w. durch belastete Steuerungsspindeln nach dem Patent No. 42346, wobei die Steuerungsspindeln durch Stopfbüchsen in die Ventilkasten ragen und während der Bewegung der Steuerung in den Stopfbüchsen eine hin- und hergehende Bewegung ausführen, ist es bei gröfserem Betriebsdruck unvermeidlich, dafs der Flüssigkeitsdruck im Innern der Ventilkasten auf den Querschnitt der Steuerungsspindeln nach oben drückt und dadurch die Wirkung der Belastung der Steuerungsspindeln beeinflufst, nämlich um den Betrag dieses Druckes auf die Steuerungsspindeln die Wirkung der Belastung verringert. Dieser Flüssigkeitsdruck auf den Querschnitt der Steuerungsspindel äufsert sich beständig im Druckvemilkasten; im Saugventilkasten tritt derselbe jedoch nur während der Druckwirkung des Pumpenkolbens auf, so dafs die Wirkung der Belastung während der Druckzeit der Pumpe verringert wird, während der Saugzeit aber sich voll äufsert, weil der Flüssigkeitsdruck auf die Spindel während der Saugwirkung ohne wesentlichen Einflufs bleibt.
Diese Verminderung der Belastungswirkung kann dadurch beseitigt werden, dafs die Drehwelle w, welche die Bewegung vom Antrieb empfängt und durch einen Uebertragungshebel auf die Ventilbelastung überträgt, nicht aufserhalb des Ventilkastens angebracht wird, sondern nach Fig. 1 und 2 in den Ventilkasten gelegt wird, beispielsweise derart, dafs die Welle n> quer durch den Ventilkasten und beiderseitig mit gleichem Durchmesser durch Stopfbüchsen 11 geht, so dafs kein einseitiger Flüssigkeitsdruck auf den Wellenquerschnitt auftreten kann. Die eintriebige Paarung zwischen Ventil und Steuerung findet innerhalb des Ventilkastens statt, ebenso auch die Ventilbelastung durch eine Feder oder durch Gewichte. Statt der belasteten, durch Stopfbüchsen nach aufsen geführten Steuerungsspindel ist dann eine einfache Traghülse α anzubringen, auf welche die Belastungsfeder drückt. Diese Hülse wird sammt der Belastungsfeder durch die Steuerung gehoben, wenn das Ventil ν für die selbstthätige Eröifnung freigegeben werden soll; sie folgt unter dem Einflufs der Federbelastung kraftschlüssig der Steuerung und wird gesenkt, sobald das Ventil ν sich schliefsen soll. Der Antrieb der Steuerung kann mittelst eines Hebels h1, welcher die Belastungsfeder hebt und senkt und mittelst eines aufserhalb des Ventilkastens auf der Drehwelle w befestigten Steuerungshebels h, wie im Patent No. 42346 angegeben, durch beliebige Excenter oder Kurbeln mit oder ohne Voreilung erfolgen. Der Antrieb kann ferner von jedem mit dem Kolben der zu steuernden Pumpe
oder mit dem Kolben einer benachbarten gekuppelten Pumpe hin- und hergehenden Gestänge erfolgen, wenn die hin- und hergehende Bewegung solchen Gestänges entsprechend verkleinert auf den Steuerungshebel h übertragen wird, oder wenn von der hin- und hergehenden Bewegung solchen Gestänges eine entsprechende schwingende Bewegung des Steuerungshebels h abgeleitet wird. Alle solche Anordnungen ergeben dieselbe Wirkung, wie im Patente No. 42346 dargelegt. Auch in der im Patent No. 42346 beschriebenen Anordnung kann die schwingende Verbindungsstange zwischen Antriebsexcenter und Steuerungshebel bei gleicher Wirkung der Steuerung durch ein hin- und hergehendes Gestänge ersetzt werden. Der Antrieb der Steuerung kann aber durch ein hin- und hergehendes Gestänge auch derart bewirkt werden, dafs nicht der ganze Weg, sondern nur ein Theil des Gestängeweges auf den Hebel h übertragen wird, dieser mithin keine regelmäfsige Schwingung ausführt, sondern während eines Theiles des Gestängeweges ganz in Ruhe bleibt und erst gegen das Hubende, wenn das Ventil ν geschlossen werden soll, eine Schwingung ausfuhrt, durch welche die Federbelastung freigegeben und das Ventil geschlossen wird, beispielsweise in der Anordnung, dafs das Ende des Hebels h mittelst einer Rolle oder eines Schleif backens auf einer Curvenbahn mn ο gleitet, welche mit dem Gestänge g hin- und hergeht, so dafs gegen Ende des entsprechenden Pumpenhubes der Hebel /2 am Curvenstück η ο abgleitet, wodurch die Belastung das Ventil ν schliefst, während nach erfolgtem Hubwechsel das Gestänge s wieder entgegengesetzt sich bewegt und der Hebel beim Auflaufen auf die Curve von ο nach η wieder gehoben wird, die Belastungsfeder vom geschlossenen Ventil abhebt und während des Gleitens an den mit dem Gestänge s gleichgerichteten Schleifflächen η m und wieder zurück von m bis η in der gehobenen Lage erhält. Das Auf- und Abgleiten auf der Curve η ο■' erfolgt kraftschlüssig unter dem Einflufs der Federbelastung.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei der durch das Patent No. 42346 geschützten Anordnung ein- oder mehrsitziger Ventile:
    ι. die Abänderung, dafs die durch die Stopfbüchse des Ventilkastens hindurchtretende und behufs des nöthigen Kraftschlusses durch Gewichts-, Feder- oder Flüssigkeitsdruck belastete Steuerspindel durch eine innerhalb des Ventilkastens angeordnete, ebenfalls behufs des nöthigen Kraftschlusses durch Gewichts-, Feder- oder Flüssigkeitsdruck belastete Hülse α ersetzt wird, behufs Vermeidung der Uebertragung des innerhalb des Ventilkastens auf die Steuerspindel einseitig wirkenden Flüssigkeitsdruckes auf die Steuerungstheile;
  2. 2. der Ersatz des umlaufenden Kreisexcenters durch eine an einem hin und her gehenden Gestänge befestigte Curvenbahn.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44847D Neuerung an der durch Patent 42 346 geschützten eintriebigen Paarung der Ventilspindeln mit ihren Ventilen bei Ventilsteuerungen für Pumpen mit selbstthätig geöffneten und zwangläufig geschlossenen Ventilen Expired - Lifetime DE44847C (de)

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