DE448189C - Vorrichtung zum Auskristallisieren von Salzen - Google Patents

Vorrichtung zum Auskristallisieren von Salzen

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DE448189C
DE448189C DEK91962D DEK0091962D DE448189C DE 448189 C DE448189 C DE 448189C DE K91962 D DEK91962 D DE K91962D DE K0091962 D DEK0091962 D DE K0091962D DE 448189 C DE448189 C DE 448189C
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DEK91962D
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KALI IND AKT GES
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KALI IND AKT GES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D9/00Crystallisation
    • B01D9/0004Crystallisation cooling by heat exchange
    • B01D9/0013Crystallisation cooling by heat exchange by indirect heat exchange

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auskristallisieren von Salzen.
  • Es ist iiblich, die Lösungen, aus welchen Kristalle bei tieferen Temperaturen ausgefällt werden sollen, mit Rohrschlangen abzukühlen, in welchen das I (kühlmittel fließt.
  • Diese Rohrschlangen bedecken sich jedoch außen rasch mit Kristallen, wodurch Wärmeübergang und Leistung abnehmen.
  • Durch umständliche Maßnahmen, entweder durch Abtauen unter Inkaufnahme von Kälteverlusten oder durch Abkratzen, müssen diese Kristalle entfernt werden.
  • Es sind auch Vorrichtungen bekannt, welche die Abkühlung mittels beweglicher Kühlflächen bewirken, die sich in der abzukühlenden Lösung drehen. Diese Vorrichtungen arbeiten meistens mit zwangläufiger Flüssigkeitsführung im Gegenstrom zum Kühlmittel und haben zur Vergrößerung der Wirkung vielgestaltige Oberflächen. Erfahrungsgemäß werden aber alle Einbauten und vielgestaltigen Oberflächen durch die stürmische Kristallbildung bald unwirksam.
  • Viele auskristallisierende Lösungen bilden harte Kristallkrusten, welche mit Schabern nicht entfernt werden können. Die mit Schaber versehenen, bekannt gewordenen Vorrichtungen arbeiten mit geringen Umfangs geschwindigkeiten der Trommeln, wobei das zu kühlende Material auf die Trommel aufgetragen und während einer Umdrehung gekühlt und wieder abgenommen wird. Die Trommel ist hierbei meist gleichzeitig Austragvorrichtung für das Gut. Im Gegensatz dazu arbeitet der Gegenstand der Erfindung mit hohen Umfangs geschwindigkeiten der Kühltrommel in der abzukühlenden Lösung.
  • Durch die Rotation bildet sich an der Außenfläche der glatten, von der Flüssigkeit vollständig bedeckten Trommel eine Flüssigkeitsschicht, welche mitrotiert tod, die man in der Hydrodynamik und Aerodynamil ; als Grenzschicht bezeichnet. Aus dieser Flüssigkeitsschicht sind, da sie an der Wand haftet, die Kristalle bereits ausgeschieden. Die Abkühlung des Inhaltes des Behälters und die Ausscheidung der Kristalle während des ganzen Betriebes vollzieht sich in Zonen, welche von der Trommel entfernter liegen. Die sich I,ildenden Kristalle fließen mit der auskristallisierten Lösung ab und gelangen von da in Vorrichtungen bekannter Art, welche Flüssigkeiten von festen Stoffen trennen. Der bedeutende technische und wirtschaftliche Fortschritt solcher rotierender Kristallisatoren gegenüber bekannten Vorrichtungen ist der vollkommen kontinuierliche Betrieb und die Vermeidung der Verluste und Produktionsminderungen des periodischen Betriebes.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt. I ist ein Kristallisationsbehälter, 2 der Zulauf für die abzukühlende Flüssigkeit, 3 deren Ablauf.
  • Eine Walze 6 rotiert in Lagern 4 und 5, welche durch Stopfbüchsen II und 12 vom äußeren FlüssigIçeitsraum getrennt sind. Das Kühlmittel tritt als Flüssigkeit bei IO ein, umspült die Innenwand der rotierenden Walze, wobei es infolge der aus der Lösung zugeführten Wärme verdampft. Der Dampf wird durch 7, 8 und 9 wieder abgesaugt.
  • Stopfbüchsen I3 und 14 dichten die feststehenden Rohrleitungen gegen die rotierende Walze ab. Die Umfangsgeschxvindigkeit, bei der die Bildung der Grenzschicht mit Sicherheit erfolgt und daher das Anhaften von Kristallen an der Wandung mit Sicherheit vermieden wird, liegt bei 6 m/sek. Die Erfahrung hat gezeigt, daß Großapparaturen mit Umfangsgeschwindigkeiten von 6 m an und darüber ohne jede äußere Reinigung der Trommel beliebig lang im Dauerbetrieb stehen können. Irgend, welche Vorrichtungen an der Außenseite der rotierenden Trommel zum Schaben, Kratzen oder Bürsten sind nicht notwendig, ja sogar schädlich, da sie die Grenzschicht stören würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCH: Vorrichtung zum Auskristallisieren von Salzen mit in der abzukühlenden Lösung umlaufenden und von dieser vollständig bedeckt gehaltenen Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die eine vollkommen glatte Oberfläche besitzenden, nicht von Schabern o. dgl. bestrichenen Hohlkörper mit einer Umfangsgeschwindigkeit von mindestens 6-mlsek in der Lösung umlaufen.
DEK91962D Vorrichtung zum Auskristallisieren von Salzen Expired DE448189C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059883B (de) * 1957-11-16 1959-06-25 Basf Ag Vorrichtung zum Abscheiden fester Stoffe aus Loesungen
EP1403237A4 (de) * 2001-07-05 2004-09-08 Asahi Glass Co Ltd Apparat und verfahren zum aufreinigen von festem material

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DE1059883B (de) * 1957-11-16 1959-06-25 Basf Ag Vorrichtung zum Abscheiden fester Stoffe aus Loesungen
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