DE553537C - Vorrichtung zum Verdampfen von Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Verdampfen von Fluessigkeiten

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DE553537C
DE553537C DE1930553537D DE553537DD DE553537C DE 553537 C DE553537 C DE 553537C DE 1930553537 D DE1930553537 D DE 1930553537D DE 553537D D DE553537D D DE 553537DD DE 553537 C DE553537 C DE 553537C
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troughs
trough
heating
stirring
longitudinal direction
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E M S IND PROCESSES Ltd
EDWIN GILBERT LLEWELLYN ROBERT
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E M S IND PROCESSES Ltd
EDWIN GILBERT LLEWELLYN ROBERT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verdampfen von Flüssigkeiten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verdampfen von Flüssigkeiten l>z'v. zum Auskristallisieren von Salzen aus ihren Lösungen. in der deutschen Patentschrift 442 308 ist ein Verfahren zum Destillieren bzw. zur Behandlung von Kohle oder ähnlichen kohlehaltigen Stoffen bei niedriger Temperatur beschrieben, bei welchem die Stoffe durch eine Reihe von in der gleichen Ebene nebeneinander angeordneten Retorten oder Trögen quer zu deren Längsrichtung hindurch befördert werden. Es hat sich ergeben, daß mit Hilfe einer in geeigneter Weise abgeänderten Vorrichtung ein ähnliches Verfahren angewandt werden kann, um Flüssigkeiten zu verdampfen oder Salze aus ihren Lösungen auszukristallisieren. Das mittels der abgeänderten Vorrichtung ausführbare Verfahren ist insbesondere geeignet für die Behandlung von Materialien, bei welchen die Einwirkung des Heizmittels oder Kühlmittels einer vollständigen Kontrolle bedarf, um die besten Ergebnisse erzielen zu können, oder wenn irgendwelche schädliche Einwirkung auf das Material während dessen Behandlung vermieden werden soll.
  • Die neue Vorrichtung kann auch für organische Stoffe, wie z. B. Sojabohnen, Sojamehl, Kaffeebohnen ug dgl, verwendet werden oder mit bestem Erfolge auch dann, wenn Kristalle gewonnen werden sollen, gleichviel ob die zu behandelnden Stoffe Kristallwasser enthalten oder nicht, wie z. B.
  • Glaubersalz oder Ammonium-Nitrat. Bei Stoffen, wie Glaubersalz, welches leicht übersättigte Lösungen ergibt, ist es ferner wichtig, die Lösung kühlen zu können, sobald die richtige Konzentration erreicht ist.
  • Gemäß der Erfindung sind in an sich bekannter Weise hohlzylindersektorförmige Tröge nebeneinander angeordnet. Über diese wird das Material in stetigem Arbeitsgang in der Querrichtung transportiert und während des Transportes mittels rotierender Werkzeuge, Schaufeln 0. dgl. in Bewegung gehalten oder umgerührt. Die Tröge sind aus einer Anzahl gleichartiger Elemente gebildet, von denen jedes mit einem Mantel umkleidet ist, wobei der Durchfluß des zur Kühlung oder Heizung jeder einzelnen Retorte dienenden Mediums mittels getrennter Reguliervorrichtungen genau geregelt werden kann.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Bild I zeigt einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Bild 2 zeigt einen Querschnitt durch die in Bild I dargestellte Vorrichtung.
  • Die Bilder 3 bis 6 zeigen schematisch verschiedene Schaltungen für die Rohrleitungen, die einen Teil der in den Bildern I und 2 dargestellten Vorrichtung bilden und die für den Umlauf von Kühlwasser oder eines anderen Kühl oder Heizmittels dienen.
  • Bild 7 zeigt einen Längsschnitt durch ein abgeändertes M Ausführungsbeispiel.
  • Bild 8 zeigt einen Schnitt längs Linie VII-VII des Bildes 7.
  • Bei dem in den Bildern I bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Trocliner oder Verdampfer aus einer Serie von halbkreisförmigen Trögen, die Seite an Seite als fortlaufende Lagen und quer zur Beförderungsrichtung des Materials angeordnet sind; die Tröge bilden die obere Wandung eines geschlossenen Behälters 2, der einen Kühlmittel- oder Heizmittelmantel bildet.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht der Trockner oder Verdampfer aus zwei Reihen von Trögen A und B, die im Innern eines äußeren Gehäuses angeordnet sind.
  • Die Anordnung ist so getroffen, daß das Material von einem Einlauftrichter 3 unter Vermittlung einer Rinne 4 und eines geeignet gestalteten Verteilers oder Verschlusses 5 dem ersten Trog der einen Serie von Trögen zugeführt wird; von diesem Trog wandert das Material durch die benachbarten Tröge der gleichen Reihen, fließt über den Rand des letzten Troges dieser Reihe herüber, fällt auf die untere Trogreihe B und wird schließlich einer - Sammelrinne g zugeführt, von der es mittels einer (nicht dargestellten) Förderschnecke im trockenen Zustande abgeleitet wird. Zur Beförderung des Materials durch die Tröge hindurch dienen Paddel oder Rührwerke S.
  • Für jeden Trog I ist ein Rührwerkzeug 8 vorgesehen, wobei die Rührwerkzeuge auf einer sechseckigen oder anders gestalteten, dem betreffenden Troge zugeordneten und gleichachsig mit ihm verlaufenden Welle 10 befestigt sind.
  • Die die Rührwerkzeuge 8 tragenden Wellen IO sind vorzugsweise an ihren Enden mit dampfdichten PackungenrI versehen, werden zweckmäßig von auf der Außenseite des Gehäuses angeordneten Lagern 14 getragen und durch Kegelrädergetriebe I2 angetrieben. Die Antriebsritzel 12 für die nebeneinanderliegenden Wellen IO sind auf einer durchlaufenden Welle 13 befestigt, die von Lagern getragen wird, die ihrerseits durch am Hauptrahmen I6 befestigte Auslegerarme 15 getragen werden. Diese Längswel-1eI1 I3 tragen Kettenräder, welche ihrerseits unter Vermittlung einer Kette, auf einer Welle befestigter Kettenräder und weiterer Ketten oder Riementriebe durch einen elektrischen Motor oder eine andere Krafterzeugungsanlage re angetrieben werden.
  • Wo dies notwendig oder wünschenswert ist, können die die Rühnverkzeuge tragenden Wellen hohl ausgebildet sein und für den Durchfluß eines Heiz- oder Kühlmittels dienen, oder die Wellen können in anderer Weise zum gleichen Zweck hergerichtet sein, z. B. dadurch, daß sie mit einem Mantel umgeben werden.
  • Lufteinlaßöffnungen 20 sind in den Seiten-und Endwandungen des Gehäuses vorgesehen, um den Zutritt der zur Ableitung der Feuchtigkeit von dem zu trocknenden Material dienenden Luft zu regeln. An der Oberseite des Trockners sind Auslässe 21 zur Entfernung des Dampfes vorgesehen.
  • Diese Auslässe 21 sind an eine Hauptleitung 22 angeschlossen, die ihrerseits an ein Sauggebläse oder an einen Abzugskamin angeschlossen sein kann. Unter l Umständen kann der Zutritt der Frischluft durch die Einlässe 20 dadurch geregelt werden, daß auch die Einlässe 20 mit einer Hauptzuführungsleitung verbunden werden, wobei die Frischluft von einer Zentralstelle zugeführt und an dieser Stelle vorgewärmt oder in anderer Weise behandelt werden kann.
  • Die Tröge I werden mittels eines geeigneten, in die Mäntel 2 eingeleiteten Wärmeträgers, wie z. B. heißer Gase, Dämpfe oder Flüssigkeiten erhitzt. Zur Zuführung des Wärmemittels zu den Mänteln 2 dienen der oberen bzw. der unteren Trogreihe zugeordnete Rohre 25 und 26, mit denen die Mäntel durch mit Hähnen 29 und 30 versehene Rohre 27 bzw. 28 verbunden sind; durch die Hähne kann der Durchfluß des heißen Gases, des Dampfes oder der Flüssigkeit- geregelt werden.
  • Wenn das zu behandelnde Material eine hohe Verdampfungstemperatur erfordert, wird erhitztes 01 als Heizmittel verwendet und wird entweder durch die Rohre 37 oder in einigen Fällen auch durch die Rohre 25 und 26 dem Trockner zugeführt.
  • Im oberen Teil der Mäntel 2 sind eine Anzahl von Luftrohren an den dargestellten Stellen vorgesehen, die zur Ableitung von Luft aus dem Mantelraum dienen.
  • Die Rohrleitungen für das Heizmittel sind so angeordnet, daß die Temperatur der Tröge geändert und reguliert werden kann.
  • Weitere Rohrleitungen sind vorgesehen, um, falls erforderlich, den Umlauf von Kühlwasser oder anderen Kühlmitteln durch die Mäntel zu ermöglichen, so daß das Material gekühlt oder kristallisiert wird, bevor es der Ablaufrinne 9 zugeführt wird.
  • Diese weiteren Rohrverbindungen sind mit Mehrwegehähnen 31, 32, 33 und 34 versehen, wodurch die Strömungsrichtung des Kühlmittels durch die Trogmäntel 2 hindurch umgedreht werden kann, und durch welche außerdem ermöglicht wird, entweder die beiden Reihen von Mänteln parallel oder in Serie zu kühlen. Wenn die Hähne so gestellt sind, daß das Kühlmittel nacheinander durch die verschiedenen Mäntel fließt, so tritt das Kühlmittel vorzugsweise zuerst in die untere Reihe B ein und tritt erst dann in die obere Reihe A über.
  • Die Bilder 3 bis 6 zeigen, in welchen verschiedenen Arten man durch Änderung der Stellung der Mehrwegehähne 3I, 32, 33 und 34 den Rühlwasserstrom durch die Mäntel leiten kann.
  • Bild 3 zeigt den Lauf des Kühlwassers vom Zuführungsrohr 7 zur oberen Reihe 24 des Verdampfers und zur unteren Reihe B; die beiden Kühlwasserströme sind parallel geschaltet. Der Lauf des Kühlwassers für die obere Reihe A ist durch eine volle Linie, der Lauf des Kühlwassers für die untere Reihe B durch eine punktierte Linie, und die Strömungsrichtung ist durch Pfeile angedeutet.
  • Bild 4 zeigt gleichfalls eine Parallelschaltung der Ströme, wobei gleichfalls der Lauf des Kühlwassers durch die obere Reihe A mittels voller Linien und durch die untere Reihe B mittels punktierter Linien angedeutet ist. In diesem Falle jedoch fließt das Kühlmittel oder ein anderes Mittel in umgekehrter Richtung durch die Mäntel 2 als bei der in Bild 3 dargestellten Schaltung.
  • Bild 5 zeigt eine Anordnung der Ventile und Rohre, bei welcher das Kühlwasser oder ein anderes Mittel nacheinander durch die Mäntel 2 der beiden Reihen und B hindurchtritt, wobei die Strömungsrichtung des Kühlwassers durch Pfeile angedeutet ist.
  • Bild 6 zeigt gleichfalls eine Anordnung, bei welcher das Kühlwasser nacheinander durch die Mäntel beider Reihen A und B des Verdampfers hindurchtritt. Jedoch ist die Strömungsrichtung der Flüssigkeit entgegengesetzt der Strömungsrichtung gemäß Bild 5.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das zu behandelnde Material wird von Hand oder mittels eines Eimerelevators in den Trichter 3 gefüllt, läuft durch die Rinne 4 und den kombinierten Verschlußverteiler 5 zum ersten Trog I der oberen Reihe. Besteht das Material aus einer Lösung kristallisierbaren Salzes, so üben die Schaufeln oder Rührwerkzeuge 8 eine aufwirbelnde oder durchmischende Wirkung auf das Material aus, wodurch es in innige Berührung mit den erhitzten Oberflächen der Tröge I gebracht und die schnelle Entfernung der Feuchtigkeit bewirkt wird. Solange das Material sich im flüssigen Zustande befindet, fließt es von einem Trog in den anderen über in dem Maße, in dem neues Material vom Trichter 4 aus zugeführt wird; wenn ein bestimmtes Behandlungsstadium erreicht ist und das Material eine kristalline Form angenommen hat, erfolgt die Weiterbeförderung des Materials durch die Vorrichtung infolge der Tätigkeit der Rührwerkzeuge und Schaufeln, welche dann gleichzeitig eine zerkleinernde Wirkung auf die kristallinen Massen ausüben, wodurch ein Anbacken bzw. Zusammenbacken vermieden wird und wodurch das Material den letzten Trog der Serie in gleichförmigem und fein zerteiltem Zustande erreicht.
  • Bei dem in den Bildern 7 und 8 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Einrichtung aus einem äußeren Gehäuse I4, welches an seinem einen Ende mit einem Einfülltrichter 46 und am entgegengesetzten Ende einen Auslaß 47 für das Material aufweist.
  • Die Tragfläche für das Material besteht im Innern des Gehäuses aus einer Anzahl von Trögen 50 mit im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt. Die Tröge sind aus einer Anzahl von einander gleichen Teilen in der dargestellten Weise zusammengesetzt, wobei jeder Teil einen Mantel 51 für das Heiz- bzw. Kühlmittel nebst den notwendigen Ein- und Auslässen aufweist.
  • Außerdem ist jeder dieser Teile mit zwei nach unten gerichteten Flanschen 52 versehen, mit denen die verschiedenen Teile miteinander durch Bolzen oder in anderer Weise verbunden werden können und die gleichzeitig zum Tragen der Tröge auf den Längsträgern 53 dienen.
  • Die Mittel zur Bewegung des Materials innerhalb j eden Troges bestehen aus einer Anzahl von in der Längsrichtung zu den Trögen angeordneten Stangen oder Schienen 55, 56, die um ein festes, gleichachsig zum Trog verlaufendes Rohr 57 angeordnet sind.
  • Die Stangen oder Schienen 55, 56 sind an jedem Ende des Troges an Scheiben 58 befestigt, welche in Drehung versetzt werden können, wobei ein oder mehrere Tröge mit derartigen Mitteln zur Bewegung des Materials verstehen sein können.
  • Das feste Rohr 57 erstreckt sich nach außen durch die Wandungen des Gehäuses hindurch und wird durch außerhalb des Gehäuses angeordnete Lager 59 getragen. Das Rohr 57 ist aus zwei Teilen zusammengesetzt, welche durch mit Öffnungen versehene Flanschen 6o zusammengehalten werden.
  • Das Rohr 57 dient zur Durchleitung eines Heiz- oder Kühlmittels und ist auf der einen Hälfte mit einer Anzahl von Löchern 6I versehen, durch die das Wasser o. dgl. aus dem Rohr 57 in eine das Rohr umgebende und an beiden Enden mittels Flanschen 63 am Rohr 57 befestigte Trommel 62 übertreten kann. Die andere Hälfte des' Rohres 57 ist kurz vor dem einen Ende der Trommel 62 mit einer Ausflußöffnung 64 versehen.
  • Jedes Ende des festen Rohres 57 wird durch ein konzentrisches Rohrstück 65 unter Zwischenfügung von Dichtungen 66 umschlossen; das Rohrstück 65 tritt durch die Wandung des Gehäuses 45 hindurch und wird durch außerhalb dieses Gehäuses angeordnete Lager 68 getragen.
  • Die die Stangen oder Schienen 55, 56 tragenden Scheiben 58 sind an den inneren Enden der Rohrstücke 65 befestigt und - werden zusammen mit jedem Satz von Rührstäben mittels eines Schneckengetriebes 70, 7I angetrieben. Das Schneckenrad 71 ist durch einen Keil oder in anderer Weise auf dem rohrförmigen Antriebsteil 65 befestigt. Die Scheiben 58 sind außerdem mit äußeren Abschlußringen 73 versehen und das Gehäuse mit Abschlußplatten 74.
  • Das Heiz- oder Kühlmittel wird von der Hauptleitung 79 dem Innern des Rohres oder der Rohre 57 zugeführt, tritt durch die Öffnungen 6i in den rohrförmigen Teil 62 über, durch welchen eine große Heiz- oder Kühlfläche in Kontakt mit dem in den Trögen 50 befindlichen Material gebracht wird.
  • Das Heiz- oder Kühlmittel tritt dann von dem rohrförmigen Teil 62 wieder durch die Öffnung 64 in den zweiten Teil des Rohres 57 über und wird von dort über das nach abwärts gerichtete Rohr 84 der Hauptabflußleitung 85 zugeführt. Ein Heiz- oder Kühlmittel wird auch den Trögen durch die Rohre 86 zugeführt, welche an die Mäntel 51 angeschlossen sind, durchströmt die Mäntel 51 und tritt dann durch die Rohre 57 in die Hauptabflußleitung 85 über.
  • Die in der Längsrichtung der Tröge angeordneten Stangen oder Schienen, welche die Mittel zur Bewegung des Materials bilden, können gerade, schraubenförmig oder in irgendeiner anderen Weise angeordnet und außerdem, falls erforderlich, mit geraden oder gekrümmten, quer verlaufenden Verbindungsgliedern versehen sein; in den Fällen, in denen das in den Trögen befindliche Material leicht durch heftige Stöße beschädigt werden kann, können die äußeren Ränder der Bewegungsteile mit Bürsten oder anderen nachgiebigen Teilen besetzt sein.
  • PATENTANSPRÜC1-lE : I. Vorrichtung zum Verdampfen von Flüssigkeiten bzw. zum Auskristallisieren von Salzen aus ihren Lösungen, zur Trocknung organischer Stoffe sowie zur Trocknung von Salzen mit oder ohne Gehalt von Kristallwasser, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinander angeordneten, hohlzylindersektorförmigen Tröge (I bzw. 60), über welche das Material auf ihrer ganzen Länge in der Querrichtung hinwegbewegt und während dieser Bewegung mittels um die Achse der betreffenden Tröge umlaufender Werkzeuge, Schaufeln o. dgl. umgerührt werden, aus einer Anzahl gleichen artiger Elemente gebildet werden, von denen jedes mit einem zur Bildung einer Heiz- oder Kühlkammer dienenden Mantel umkleidet ist. Gleichzeitig sind jeder Heizkammer Reguliervorrichtungen für das Heiz- oder Kühlmittel zugeordnet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Tröge ein oder mehrere in seiner Längsrichtung konzentrisch angeordnete rohrförmige Teile (57, 02) für den Durchtritt eines Heiz- oder Kühlmittels zugeordnet sind, welche von den umlaufenden, die Oberfläche des Troges (50) bestreichenden Rührschaufeln (55,56) gleichzeitig bestrichen werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der rohrförmigen Teile (62) einen Träger bildet für die Einrichtungen (55, 56), welche zum Aufrühren undloder zum Weiterbefördern des Materials während des Durchlaufes durch die Vorrichtung dienen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufrühren des Materials und/oder zum Befördern des Materials innerhalb der Tröge aus einer Mehrzahl von Stäben oder Schienen (55, 56) besteht, die in der Längsrichtung des zugehörigen Troges angeordnet sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Längsrichtung der Tröge verlaufenden Stangen 0. dgl. mit einer Mehrzahl von quer verlaufenden, geraden oder gekrümmten zusätzlichen Bewegungselementen versehen sind.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufrühren dienenden Teile längs ihrer äußeren Kanten mit Bürsten oder ähnlichen nachgiebigen Teilen besetzt sind.
DE1930553537D 1930-04-26 1930-04-26 Vorrichtung zum Verdampfen von Fluessigkeiten Expired DE553537C (de)

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