DE448011C - Schlagstiftmuehle mit senkrechter Achse mit das Schlagwerk umgebendem Sieb - Google Patents

Schlagstiftmuehle mit senkrechter Achse mit das Schlagwerk umgebendem Sieb

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DE448011C
DE448011C DEB119379D DEB0119379D DE448011C DE 448011 C DE448011 C DE 448011C DE B119379 D DEB119379 D DE B119379D DE B0119379 D DEB0119379 D DE B0119379D DE 448011 C DE448011 C DE 448011C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/22Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with intermeshing pins ; Pin Disk Mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. AU GUST 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50 c GRUPPE 9 BH9379IHI50C
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 21. Julii§2j.
Walter Baur in Köln-Braimsfeld.
Schlagstiftmühle mit senkrechter Achse mit das Schlagwerk umgebendem Sieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. April 1925 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schlagstiftmühle mit senkrechter Achse mit einem das Schlagwerk umgebenden Sieb. Die Erfindung besteht darin, daß dieses Sieb als eine das Schlagwerk umgebende· Siebschleuder ausgebildet ist.
Die Ausbildung des Siebes als Siebschleuder ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil die Trennung des feinen vom groben ίο Mahlgut durch die Schleuderwirkung beschleunigt und infolgedessen die Leistung der Mühle unter Verringerung des Kraftverbrauches erhöht wird. Bei den bekannten Mühlen mit feststehenden Sieben findet die Trennung der feinen von den gröberen Mahlgutteilen nur dann statt, wenn die feinen Teile genau auf alle Sieböffnungen treffen. In allen den Fällen, in denen das Mahlgut auf einen festen Teil des Sieb- oder Gitterwerkes auftrifft, wird es wieder in das Mahlwerk zu-
rückgeschleudert und erneut der Wirkung der Schläger ausgesetzt. Dies ist jedoch durchaus überflüssig, weil die gewünschte Feinheit bereits erreicht war.
Die senkrechte Anordnung der Mühlenachse hat für den ganzen Aufbau der Mühle und für die Anordnung der umlaufenden Teile noch besondere Vorzüge, weil diese Teile nach bloßem Abnehmen des oberen Dekkels ohne weiteres zugänglich und auswechselbar sind.
Die Schlagstiftmühle nach der Erfindung ist in erster Linie für Farbstoffzerkleinerung bestimmt, kann aber auch zur Zerkleinerung anderen Mahlgutes dienen. Sie bildet eine Maschine, in der das Mischen und das Abreiben erfolgt, die also eine besondere Mischmaschine entbehrlich macht. Bei den bisher bekannten Schlagmühlen enthält das Mahlao gut beim Verlassen der Mühle noch einen starken Prozentsatz an sandigen Körnern. Demgegenüber ist bei der Schlagstiftmühle nach der Erfindung eine so hohe Feinheit des Enderzeugnisses gewährleistet, daß das Mahl-S5 gut die Mühle ohne jedes Körnchen verläßt. Auf der Zeichnung ist die Mühle nach der Erfindung in einer Ausführungsform schematisch im Längsschnitt veranschaulicht.
Auf der Treibwelle 1, die in einem Bock 2 gelagert ist, sitzt die Treibscheibe 3." Diese Scheibe setzt mittels Kegelräder 4,5 eine Hohlwelle 6 in Umdrehung, die in der senkrechten Längsmittelachse der Mühle liegt und in einem Lager 7 gelagert ist. In der Hohlwelle 6 steckt eine zweite Hohlwelle 8, die durch Kegelräder 9, 10,11, 12 von der Welle 1 aus angetrieben wird. In der Hohlwelle 8 befindet sich eine dritte stehende Welle 13, die ihren Antrieb von der Welle 1 durch Kegelräder 14,-1 s erhält.
Auf der Welle 6 ist eine Scheibe 16 befestigt, die eine stehende Siebtrommel 17 trägt. Die Trommel 17 ist oben durch einen Deckel 18 überdeckt. Die Welle 8 trägt eine Scheibe 19, von der kantige Stifte 20 nach oben ragen. Diese Stifte liegen zwischen ähnlichen Stiften 21, die von einer auf der Welle 13 befestigten Scheibe 22 nach unten hervorstehen.
Die Siebtrommel 17 ist außen in einem gewissen Abstande von einem zylindrischen Gehäuse 23 umgeben, dessen Boden 24 mit Öffnungen 25 versehen ist. An das Gehäuse 23 schließt sich nach unten, ein Trichter 26 mit einer Auslauf öffnung 27 an. Das Gehäuse 23, ■ 26 ist auf Beinen 28 gelagert. Durch den i Deckel 29 des Gehäuses ist ein oben mit einem Trichter 30 versehenes Einlaßrohr 31 hindurchgefühlt, das auch durch den Deckel 18 der Siebtrommel 17 hindurchgeht und sich in zwei Teile 32, 33 gabelt, aus denen das Mahlgut zwischen Öffnungen 34 in der Scheibe 22 in den Wirkungsbereich der Schlagstifte 20, 21 gelangt.'
Durch das Zusammenwirken dieser Schlagstifte mit der Siebtrommel 17 ist eine kolloidale Zerkleinerung des Mahlgutes und eine überaus innige Mischung des Mahlgutes erreicht.
Die Umlaufgeschwindigkeit der Schlag-Stiftscheiben 19, 22 und der Scheibe 16 mit der Siebtrommel 17 muß entsprechend dem Mahlgut abgestimmt sein. In der Regel werden die beiden Scheiben 19,22 sich im entgegengesetzten Sinne drehen, wie dies auch bei der auf der Zeichnung dargestellten Mühle angenommen ist. Es ist jedoch auch möglich, daß beide Scheiben in der gleichen Richtung umlaufen, aber mit verschiedenen Geschwindigkeiten. Die Drehgeschwindigkeit der Siebtrommel 17 kann ebenso groß sein wie die Umlaufgeschwindigkeit der einen der beiden Scheiben 19,22 oder kleiner oder auch größer als diese Geschwindigkeit.. Ferner kann auch die untere oder die obere Scheibe feststehen und nur eine Scheibe sich drehen. • Die Hauptvorzüge der beschriebenen Maschine bestehen darin, daß durch die Vereinigung zweier bisher getrennt verwendeter Maschinen die Herstellungskosten verringert, an Raumbedarf gespart und die Reinigungskosten vermindert sind. Weiterhin ist die Bedienung einfacher als diejenige zweier Maschinen, und auch der Gesamtverschleiß ist geringer. Ferner sind die Gestehungskosten des Enderzeugnisses infolge der Erhöhung der Arbeitsleistung herabgesetzt.
Die beschriebene Maschine mit ihrer Sieboder Sichter trommel (Zentrifuge) 17 ist in der Hauptsache für nasses Mahlgut bestimmt, kann aber auch für trockenes Mahlgut verwendet werden. Gegebenenfalls können zum Vor- und Nachsieben zwei ineinanderliegende Siebmäntel anstatt der einen Trommel Verwendung finden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schlagstiftmühle mit senkrechter Achse mit das Schlagwerk umgebendem Sieb, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb als eine das Schlagwerk umgebende Siebschleuder ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB119379D 1925-04-22 1925-04-22 Schlagstiftmuehle mit senkrechter Achse mit das Schlagwerk umgebendem Sieb Expired DE448011C (de)

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DE448011C true DE448011C (de) 1927-08-06

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DE (1) DE448011C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2757872A (en) * 1952-01-15 1956-08-07 Stolberger Zink Ag Crushing mill
US3023973A (en) * 1959-03-17 1962-03-06 Entoleter Centrifugal impacting apparatus
DE1258712B (de) * 1964-03-26 1968-01-11 Sturtevant Mill Co Aufgabevorrichtung fuer Stiftmuehlen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2757872A (en) * 1952-01-15 1956-08-07 Stolberger Zink Ag Crushing mill
US3023973A (en) * 1959-03-17 1962-03-06 Entoleter Centrifugal impacting apparatus
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