DE447778C - Einrichtung zum Bewegen des Schlittens von Rechenmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Bewegen des Schlittens von Rechenmaschinen

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DE447778C
DE447778C DEL67345D DEL0067345D DE447778C DE 447778 C DE447778 C DE 447778C DE L67345 D DEL67345 D DE L67345D DE L0067345 D DEL0067345 D DE L0067345D DE 447778 C DE447778 C DE 447778C
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Description

  • Einrichtung zum Bewegendes Schlittens von Rechenmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Rechenmaschine mit einem entsprechend der Betätigung einer Taste schrittweise bewegbaren Schlitten.
  • Die Erfindung bezweckt, in einfacher Weise den Schlitten nach beiden Richtungen zu steuern und ihn gleichzeitig in wirksamer Weise gegen eine weitere Bewegung als um einen Schritt zu sichern, unabhängig von der zur Betätigung der Taste angewandten Kraft.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt; es zeigt Abb. i eine Antriebsvorrichtung_ des Schlittens nach der Erfindung, Abb. z eine Seitenteilansicht der Rechenmaschine, Abb. 3 einen Teil von Abb. 1 bei Beendigung der Bewegung der Zahnstange nach links und Abb.4 einen wagerechten Schnitt nach Linie A -A von Abb. i.
  • In Abb. 2 ist das Tastenbrett mit i bezeichnet, und zwei Tasten 2, 2 sind in strichpunktierten Linien dargestellt. Die zum Verständnis des Erfindungsgegenstandes nicht erforderlichen Teile der Rechenmaschine sind weggelassen.
  • Der Schlitten ist in festen Schienen 4, 4 zweckmäßig auf Kugeln 5, 5 geführt. Am unteren Teile des Schlittens ist eine Zahnstange 6 befestigt, die an der Unterseite zwei Reihen entgegengesetzt gerichteter Zähne 7, 8 besitzt. An der Zahnstange 6 ist ein Sperrhebel 9 verschwenkbar angeordnet, der in Ausschnitte io einer unbeweglichen Sperrstange ii eingreifen kann. Der Abstand der Ausschnitte entspricht dem. Zahnabstande der Zahnstange 6 und dieser wiederum dem Abstande der Zahlenscheiben des Schlittens. Der Sperrhebel 9 besitzt einen Handgriff iz zum Ausschalten im Bedarfsfalle.
  • Unterhalb der Zahnstange 6 ist ein Führungsstück 13 befestigt, das senkrechte Gleitbannen für zwei Schieber 14, 15 aufnimmt. Jeder der Schieber besitzt einen nach unten zeigenden Arm 16 bzw. =7, die an einem Arm. je eines Winkelhebels befestigt sind; der zum Schieber 14 gehörige ist in Abb. 2 mit 18 bezeichnet. Es sind selbstverständlich zwei solcher Verbindungen vorgesehen, je eine für jeden der Schieber 13, 14.
  • Der Winkelhebel 18 besitzt einen länglichen Schlitz 23, in den ein feststehender Zapfen 24 greift. Der Zapfen 24 greift auch in einen entsprechenden Schlitz am unteren Ende eines Lenkers 25, der einen Zapfen 26 besitzt, der sich gegen einen Nocken 27 des Winkelhebels 18 legt. Das obere Ende desLenkers 25 ist an einem Arme eines Winkelhebels 28 angelenkt, der eine in einen Ausschnitt 29 des Sperrhebels 9 eingreifende Brücke 3o trägt. Der andere Arm des Winkelhebels 28 ist als ein Zapfen 31 ausgebildet, der in einen gegabelten kürzeren Arm eines Winkelhebels 32 greift, dessen längerer Arm eine Rast 33 trägt, die einen Daumen 34 der Hauptwelle 35 der Rechenmaschine arretieren soll.
  • Am Schieber 14 ist mittels eines Zapfens 36 (s. auch Abb. 3) eine Schaltklinke 37 angelenkt, die mit der Zahnreihe 7 der Zahnstange 6 zusammenarbeiten soll. Eine am inneren Ende der Schaltklinke 37 befestigte Schraubenfeder 38 zieht dieselbe nach unten. Der Schieber -14 bildet zusammen mit. den Seitenwänden des Führungsstücks 13 und einer Seitenwand 39 desselben eine senkrechte Führung für eine Sperrklinke 40, die in die Zahnreihe 8 der Zahnstange 6 greift. Mittels eines an der Sperrklinke 4o befestigten Zapfens 41, der in einen Langschlitz 42 der Schaltklinke 37 zwischen deren Enden faßt, ist die Sperrklinke mit der Schaltklinke 37 verbunden, ohne daß die Bewegung der Schaltklinke gestört wird. Die Schaltklinke 37 besitzt einen seitlichen Anschlag 43, der in die Sperrklinke 40 faßt, um die Bewegung der Schaltklinke nach der Sperrklinke infolge der Federwirkung 38 zu begrenzen.
  • Der Schieber 5 und seine zugehörigen Teile entsprechen den vorstehend in Verbindung mit dem Schieber 14 beschriebenen Teilen. Der Schieber 15 trägt in der angegebenen Weise eine Schaltklinke 47, die mit der Zahnreihe 8 zusammenarbeitet, und eine Sperrklinke 5o, die mit der Zahnreihe 7 der Zahnstange 6 zusammenarbeitet.
  • Die Arbeitsweise der Teile ist folgende: Angenommen, der Schlitten soll nach links bewegt werden, so wird die Taste 22 heruntergedrückt. Sie veranlaßt dabei den Winkelhebel 18, den Lenker 25 und den Schieber 14 zu steigen. Der Lenker 25 verschwenkt den Winkelhebel 28 um seinen Zapfen. Infolgedessen hebt die Brücke 3o den Sperrhebel g und bringt ihn außer Eingriff mit den Ausschnitten io der Sperrstange ii ; gleichzeitig bewegt das zapfenartige Ende 31 des Hebels 28 den Hebel 32 und bringt seine Rast 33 in Eingriff mit dem hocken 34, wodurch gleichzeitig die Hauptwelle 35 gegen Drehung gesperrt wird. Vor der angegebenen Bewegung war der Schieber 14 in der in Abb. i gezeigten Stellung, in der die Klinken 37 und 4o außer Eingriff standen. Der Schieber 14 bewegt bei seiner Aufwärtsbewegung mittels des Zapfens 36 die Schaltklinke 37 aufwärts, während die Feder 38 die Schaltklinke in Berührung mit der Sperrklinke 4o hält: Die Sperrklinke 4o erhält durch den Zapfen 41 ebenfalls eine Aufwärtsbewegung mit dem Schieber. Wenn die Spitze der Schaltklinke 37 die Sohle der Zahnreihe 7 erreicht, die genau über der Klinke liegt, so wird jede weitere Parallelbewegung der Schaltklinke verhindert; während der weiteren Aufwärtsbewegung des Schiebers 14 führt die Schaltklinke eine Verschwenkung um den Zapfen 36 aus, und die Spitze der Schaltklinke bewegt die Zahnstange 6 und den Schlitten nach links. Solange diese Bewegung andauert, vollführt die Sperrklinke 40 ihre Aufwärtsbewegung. Die Sperrklinke, die in der Ausgangstellung nach Abb. i über die Schaltklinke hinausragte, tritt im letzten Teile der Bewegung in eine Lücke der Zahnreihe 8 und steht mit ihr nach der Verschiebung der Zahnstange um Zahnabstand nach links in vollem Eingriff. Die verschiedenen Teile haben dann die in Abb. 3 gezeigte Stellung.
  • Bei dem nun folgenden Loslassen der Taste 22 stellt der Schieber 14 die Ausgangstellung der beiden Klinken 37 und 4o her und bringt sie außer Eingriff mit den Zahnreihen 7 und B. Gleichzeitig tritt der Sperrhebel 9 in einen der Ausschnitte io der Sperrstange 1i, um den Schlitten in der neuen Stellung zu verriegeln. Gleichzeitig wird ferner die Hauptwelle 35 entriegelt.
  • Will man den Schlitten nach rechts bewegen, so wird die mit dem Schieber 15 verbundene Taste heruntergedrückt, wodurch der Schieber 15 und die mit ihm verbundenen Teile in gleiches Weise wie vorstehend betätigt werden.
  • Wenn alle Klinken in Ruhestellung, wie in Abb. i dargestellt, außer Eingriff mit der Zahnstange 6 sind, kann der Schlitten von Hand durch Herunterdrücken des Griffes 12 des Sperrhebels g entriegelt werden. Der Schlitten kann dann frei nach beiden Richtungen um eine beliebige Anzahl Zahnabstände verstellt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum seitlichen Bewegen des Schlittens von Rechenmaschinen mittels einer Schalt- und einer Sperrklinke für jede Bewegungsrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten eine gleichgerichtete Zahnstange (6) mit zwei entgegengesetzt gerichteten, mit diesen Klinken (37, 4o bzw. 47, 5o) zusammenarbeitenden Zahnreihen (7, 8) trägt, wobei Jede Schaltklinke (37 bzw. 47) und die zugehörige Sperrklinke (4o bzw. 5o) in einem senkrecht zur Stange (6) auf und nieder bewegbaren, gegen Parallelverschiebung zur Stange (6) gesicherten und mittels einer Taste bewegbaren Schieber (14 bzw. 15) gelagert ist und mit je einer der Zahnreihen (7, 8) zusammenwirkt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schaltklinke (37 bzw. 47) in der Ruhestellung eine zur Zahnstange (6) schräge Lage einnimmt und an ihrem inneren Ende an dem zugehörigen Schieber allgelenkt ist, so daß die Klinke während der Bewegung des Schiebers nach der Zahnstange hin eine gleichgerichtete Bewegung wie der Schieber ausführt, bis sie mit ihrer Spitze in eine Zahnlücke eingreift und während der weiteren Schieberbewegung um einen Zapfen (36) des Schiebers verschwenkt wird, wobei sie die Zahnstange um eine Zahnteilung verschiebt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (4o bzw. 5o) derart durch die Schaltklinke (37 bzw. 47) gesteuert wird, daß sie erst während des letzten Teiles der Bewegung der Schaltklinke in die Zahnstange eingreift.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltklinken (37 bzw. 47) durch Federn (38) belastet sind, die eine Verschiebung der Schaltklinken zu den - Schiebern (14 bzw. 15) so lange verhindern, bis die Schaltklinken während der Bewegung des Schiebers nach der Zahnstange (6) hin mit dieser in Eingriff kommen.
DEL67345D Einrichtung zum Bewegen des Schlittens von Rechenmaschinen Expired DE447778C (de)

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