DE44755C - Neuerung an Bergbaukeilen - Google Patents

Neuerung an Bergbaukeilen

Info

Publication number
DE44755C
DE44755C DENDAT44755D DE44755DA DE44755C DE 44755 C DE44755 C DE 44755C DE NDAT44755 D DENDAT44755 D DE NDAT44755D DE 44755D A DE44755D A DE 44755DA DE 44755 C DE44755 C DE 44755C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedges
wedge
mining
innovation
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44755D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. W. ELLIOTT in Sheffield, Grfsch. York, England, 12 Clarkehouse Road
Publication of DE44755C publication Critical patent/DE44755C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C37/00Other methods or devices for dislodging with or without loading
    • E21C37/04Other methods or devices for dislodging with or without loading by devices with parts pressed mechanically against the wall of a borehole or a slit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B: Bergbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1888 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen in der Construction solcher im Bergbau verwendeten Keile, bei welchen man zuerst ein Loch in das Gestein bohrt und dann die Keile darin anbringt. Sie bestehen aus drei Stücken, einem centralen Schlackeil und den zwei Segmentstücken oder Backen. Indem nun der Schlagkeil zwischen die Segmente getrieben wird und sie aus einander treibt, führt er den Bruch, die Sprengung des Materials herbei.
Einer der hauptsächlichsten Nachtheile dieses Verfahrens ist, dafs, wenn der Keil so weit als möglich eingetrieben ist, wobei also der höchste Grad der Ausdehnung erreicht wurde, und das Mineral nicht genügend gesprengt wird, es unmöglich ist, einen ergänzenden Keil einzuführen oder die Ausdehnung in irgend einer Weise zu vermehren. Das Werkzeug mufs deshalb an seinem Platze bleiben, bis es entweder herausgehauen oder das Material auf andere WTeise gesprengt wird.
Bei dem vorliegenden Werkzeug werden zwei centrale oder treibende Keile verwendet, welche durch ihre ganze Länge gleichmäfsig spitz zulaufen, so dafs sie einander berühren, bis auf eine gewisse Entfernung von ihren dicken Enden, wo sie genügend aus einander gehen, so dafs auf jedes einzeln mit dem Hammer geschlagen werden kann.
Die Zuspitzung der Keile kann auch so sein, dafs der Druck zuerst auf das äufsere Ende des Loches im Gestein wirkt, um es stückweise zu lösen, oder so, dafs sich die Seitenstücke parallel zu einander trennen. Das dicke Ende der zwei centralen Theile wird mit einer Nuth versehen. Eine solche Nuth beginnt ungefähr bei einem Drittel der Länge der Stücke von ihrem dünnen Ende an und nimmt gegen das dicke Ende hin nach und nach an Tiefe zu, dadurch eine Kammer in Keilform bildend, für die Einführung eines dritten Centralkeiles. Die Seiten der Nuth bilden eine Bahn, um den Mittelkeil in einer Linie mit dem übrigen Werkzeug zu erhalten.
Die Mittelkeile können mit oder ohne Nuth hergestellt werden. Durch diese Anordnung können drei Mittelkeile benutzt werden, wohingegen beim alten System nur einer benutzt werden konnte. Aufserdem ist der Zweck erreicht, dafs der dritte Mittelkeil in seiner entsprechenden Stellung mit dem übrigen Theil des Werkzeuges gehalten wird.
Fig. ι der Zeichnung stellt den Keil in seiner Anfangsstellung im gebohrten Loch dar. α b sind die zwei Segmentstücke oder Backen, welche zuerst in das Loch eingeführt werden. c d sind die beiden Mittelkeile mit ihren äufseren verjüngten Enden.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch Fig. 1 bei O -P1 Fig. 3 ein Schnitt durch Fig. 1 bei Q-R,
Fig. 4 ein Schnitt durch Fig. 1 bei S-T;
Fig. 5 zeigt die Stellung der Keile mit den beiden eingeschlagenen Mittelkeilen und den dritten Mittelkeil f in der Stellung zum Einschlagen in der Nuth e geführt;
Fig. 6 ist ein Schnitt durch Fig. 5 bei V- W, Fig. 7 ein Schnitt durch Fig. 5 bei X- Y,
Fig. 8 ein Schnitt durch Fig. 5 bei Af-JV;
Fig. 9 zeigt die Stellung der Keile mit den eingeschlagenen Mittelkeilen;
Fig. 10 ist ein Schnitt durch Fig. 9 bei K-L, Fig. 11 ein Schnitt durch Fig. 9 bei G-H.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Bergbaukeilen mit Segmentstücken a b die Anwendung von zwei mit einer keilförmigen Nuth e und verjüngten Köpfen versehenen Keilen c d und eines in diese Nuth einzuführenden dritten Keiles f.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44755D Neuerung an Bergbaukeilen Expired - Lifetime DE44755C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE44755C true DE44755C (de)

Family

ID=319965

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT44755D Expired - Lifetime DE44755C (de) Neuerung an Bergbaukeilen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE44755C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE897232C (de) * 1951-02-22 1953-11-19 Frank Cookson Verfahren zur Hereingewinnung von Kohle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE897232C (de) * 1951-02-22 1953-11-19 Frank Cookson Verfahren zur Hereingewinnung von Kohle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1139627B (de) Schlagbohrgeraet fuer die Herstellung von Duebelloechern
DE236334C (de)
DE44755C (de) Neuerung an Bergbaukeilen
DE1256177B (de) Verfahren zum Setzen eines Bohrlochpackers und Bohrlochpacker zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE2922567C2 (de)
DE202007015134U1 (de) Bohrerführvorrichtung
DE493860C (de) Verfahren zur Herstellung von Bohrern mit Schneidentraegern aus Hartmetall
DE2717717A1 (de) Gesteinsbohrkrone
DE203743C (de)
DE596240C (de) Eiserner Grubenausbau
DE955399C (de) Wendelrutsche, insbesondere fuer den Untertagebetrieb
DE179586C (de)
DE212062C (de)
DE1783155C2 (de) Hydraulisches Steinsprenggerät
DE37715C (de) Brechwerkzeug für bergmännische Gewinnungszwecke
DE308327C (de)
DE2151644C3 (de) Leitplanke für Kettenkratzförderer
DE384099C (de) Meisselanordnung fuer Schlagwerkzeuge u. dgl.
DE391923C (de) Brechschlangenbohrer
DE927148C (de) Stahlgrubenstempel
DE1210395B (de) Schraemarm zur Aufnahme einer Schraemkette, insbesondere zum Schneiden von Steinen od. dgl. im harten Material
DE168970C (de)
DE1164450B (de) Strassenfraesmaschine zum Herstellen von Ausnehmungen fuer Markierungsstreifen
DE1189035B (de) Mitnehmerkopf fuer Drehschlagbohrmaschinen
DE6810415U (de) Bohrkrone fuer tieflochhaemmer