DE212062C - - Google Patents

Info

Publication number
DE212062C
DE212062C DENDAT212062D DE212062DA DE212062C DE 212062 C DE212062 C DE 212062C DE NDAT212062 D DENDAT212062 D DE NDAT212062D DE 212062D A DE212062D A DE 212062DA DE 212062 C DE212062 C DE 212062C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
drill head
cavity
wedges
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT212062D
Other languages
English (en)
Publication of DE212062C publication Critical patent/DE212062C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/08Means for retaining and guiding the tool bit, e.g. chucks allowing axial oscillation of the tool bit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 212062-KLASSE 5 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Bohrköpfe für Gesteinbohrer, u. dgl., deren Höhlungen konisch gestaltet sind, und zwar so, daß der kleinere Durchmesser an ihrer Mündung liegt. Die Keile zum Festhalten des Werkzeugs in der gewünschten Lage sind dabei so ausgebildet, daß das Werkzeug eine dauernde und sichere Befestigung in dem Bohrkopf erhält. Insbesondere sind solche Bohrköpfe bekannt,
ίο bei denen mehrere in der Bohrkopfhöhlung angeordnete, um den Bohrer liegende Keilstücke durch eine unten in der Höhlung befindliche Feder ständig vorgedrückt werden, um den Bohrerschaft festzuklemmen. Diese Art von Bohrkopf besteht also aus vielen Teilen und erfordert auch besondere Werkzeuge, mit denen man beim Auswechseln des Bohrers das eine oder andere Keilstück entgegen der Federwirkung zurückdrücken muß.
Diese Übelstände werden gemäß der Erfindung vermieden, und zwar dadurch, daß in der Innenwandung der Bohrkopfhöhlung zwei einander gegenüberliegende, parallele Längsnuten vorgesehen sind, welche derart verlaufen, daß die Innenweite des Bohrkopfes, zwischen den Nuten gemessen, überall gleich ist. Hierdurch ist es möglich, die Anzahl der erforderlichen Keilstücke auf zwei mit halbkreisförmigem Querschnitt zu beschränken, wodurch die Verwendung von Federn und die Anwendung besonderer Werkzeuge zwecks Auswechselns des Bohrers überflüssig werden.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht; es sind:
Fig. ι ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i. .
Der Bohrkopf α mag ein Stück mit der Kolbenstange b einer Gesteinbohrmaschine bilden, wobei die Höhlung des Kopfes konisch gestaltet ist, mit dem kleinsten Durchmesser an der Mündung. Zwei Keile c besitzen an ihren Außenflächen dieselbe Schrägung wie ■ die Höhlung und bilden mit ihren Innenflächen eine dem Querschnitt des Bohrschaftes d entsprechende Öffnung von quadratischem, achteckigem oder anderem winkligen Querschnitt. Die Größe der Keile c ist so gewählt, daß sie zusammengelegt gerade noch ihre Einführung durch die verengte Öffnung des Bohrkopfes gestatten und in ihrer eingeführten Lage noch genügend Raum zum Einsetzen des Bohrschaftes d lassen. Um aber die Einführung von zwei solchen konisch ausgebildeten Keilstücken in eine entsprechend gestaltete, sich nach vorn verjüngende Höhlung überhaupt zu\ermöglichen, sind in der Innenwandung des Bohrkopfes einander gegenüberliegende, parallele Längsnuten vorgesehen, welche so ausgebildet sind, daß die Innenweite des Bohrkopfes zwischen den Nuten gemessen überall gleich ist. Werden nämlich dann die beiden Keilstücke zwecks Einführens in die Bohrkopf-
höhlung aufeinandergelegt, so erlaubt der jetzt länglich runde Querschnitt der Keile, daß seine einander gegenüberliegenden Spitzen in den Längsnuten der Bohrkopfhöhlung gleiten, bis die Tiefe erreicht ist, zu der die Keilstücke eingeschoben werden sollen. Dann lassen sie sich auseinanderbewegen, um dem Bohrschaft Platz zu machen.
Die Keilstücke sind zweckmäßig mit Schulteransätzen e versehen, damit man die Keile nach dem Einsetzen des Bohrers etwas heraustreiben kann, um den Bohrer besser zu zentrieren. Dies ist z. B. dadurch zu bewirken, daß ein beliebiges stumpfes Werkzeug zwisehen der Schulter und dem Bohrkopf eingesetzt wird. Zu Beginn der Bohrarbeit und erforderlichenfalls auch in ihrem weiteren Verlaufe werden bei dem Stoß, den der Bohrer bei seiner Vorwärtsbewegung und durch den Widerstand an dem Gestein erfährt, die Keile nach vorn geschleudert, wodurch sie den Bohrer in der Bohrstellung ständig von selbst festklemmen.
Zwecks Entfernung des Bohrers erhält der Kopf e eines der Keile c von vorn einen scharfen Hammerschlag, worauf der Bohrer sich augenblicklich löst und leicht entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bohrkopf für Gesteinbohrer u. dgl., in welchem der Bohrer durch Keile in einer sich nach vorn verjüngenden Höhlung festgeklemmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenwandung des Bohrkopfes (a) zwei einander gegenüberliegende parallele Längsnuten (f) so angebracht sind, daß die Innenweite des Bohrkopfes, zwischen den Nuten gemessen, überall gleich ist, was die Verwendnng von nur zwei der Bohrkopfhöhlung entsprechend gestalteten Keilstücken (e) ermöglicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT212062D Active DE212062C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE212062C true DE212062C (de)

Family

ID=473817

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT212062D Active DE212062C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE212062C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2412393A1 (fr) * 1977-12-23 1979-07-20 T I Litein Dispositif pour la fixation d'outils a percussion

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2412393A1 (fr) * 1977-12-23 1979-07-20 T I Litein Dispositif pour la fixation d'outils a percussion

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1217175B (de) Pneumatisch-hydraulisches Blindnietgeraet
DE1275499B (de) Schraemmeissel od. dgl. Werkzeug mit einer eingesetzten zapfenartigen Hartmetallspitze
DE212062C (de)
EP2502694A1 (de) Aufsatz, Werkzeug und Verfahren zur Bohrkernentfernung aus Hammerbohrkronen
DE1278968B (de) Druckluftschlagwerkzeug
DE1953675C3 (de) Werkzeug zum Schneiden von Kabeln o.dgl
DE9405435U1 (de) Vorrichtung zum Stanzen von Löchern in hohlen Werkstücken
DE276758C (de)
DE1552346A1 (de) Verfahren zum Spannen und Loesen eines Werkzeugkegels und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE125229C (de)
DE568529C (de) Mit Abbauhaemmern starr verbundener Keilkopf
DE3933329A1 (de) Kerngreifer
DE206629C (de)
DE183846C (de)
DE210330C (de)
DE2617954A1 (de) Halterung fuer schraem-meissel
DE118176C (de)
DE2248080A1 (de) Schlagwerkzeug in form eines splinttreibers, durchschlaegers, koerners od. dgl
DE268336C (de)
DE239528C (de)
DE99279C (de)
DE222217C (de)
DE940880C (de) Vorrichtung zum Loesen von mittels Kegelsitzes an einer Bohrstange befestigten Schlagbohren
DE141892C (de)
DE1930415A1 (de) Vorrichtung zum Einschlagen von Naegeln