DE268336C - - Google Patents

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DE268336C
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ram
rope
cylinder
base
hole
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/02Couplings; joints
    • E21B17/023Arrangements for connecting cables or wirelines to downhole devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5 a. GRUPPE
JOHN EDWIN PROSSER in TULSA, V. St. A.
Drehbarer Sockel für Drahtseilrammen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1913 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883 die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 2. Mai 1912 anerkannt.
Die Erfindung bezieht sich auf einen drehbaren Sockel für Drahtseilrammen, eine Vorrichtung, welche hauptsächlich bei der Bohrung von Brunnen oder bei der Bohrung von Löchern für die Gewinnung von Rohöl u. dgl. verwendet wird.
Es sind bereits Rammen bekannt, bei denen das untere Ende des Zylinders, in welchem sich die Ramme führt, einheitlich mit einem Teil ausgebildet ist, der dem unteren Sockel entspricht, und die Ramme muß demnach von oben aus in den Zylinder eingeführt werden. Das obere Ende wird dann durch ein Verschlußstück abgeschlossen, das aufgeschraubt wird. Dieses Verschlußstück wird sehr rasch losgerissen infolge der häufigen Schläge, die von der Ramme ausgeführt werden, und die Anordnung hat den weiteren Nachteil, daß das Verschlußstück jedesmal abgenommen werden muß,'wenn ein neues Seil mit der Ramme oder dem Kolben- verbunden werden .soll. Diese Nachteile wurden etwas aufgehoben durch eine Anordnung, in welcher jene Teile, die die Schläge des Kolbens aufnahmen, einheitlich mit dem Zylinder ausgebildet waren, und der Zylinder selbst war am unteren Ende durch einen zweiten, mit diesem Ende verschraubbaren Sockel abgeschlossen. In der letzterwähnten Anordnung muß der untere Sockel entfernt werden, wenn das Innere des Zylinders zugänglich gemacht werden soll, was dann geschehen muß, wenn ein neues Seil angeschlossen werden soll oder Reparaturen vorgenommen werden sollen. In beiden Anordnungen ist die Ramme hohl ausgebildet, da sie das Seil aufzunehmen hat, und erstreckt sich durch die Bohrung des Zylinders. Damit nun die Luft, welche eintritt, wenn die Ramme an ihrem unteren Punkt ist, entweichen kann, und um auch Fremdkörper, die dann eindringen, entfernen zu können, wurden im oberen Teil des Zylinders Auslaßöft'nungen vorgesehen. Dabei hat sich jedoch herausgestellt, daß, wenn diese Öffnungen genügend groß sind, um der Gesamtluft im Innern den Durchtritt zu gestatten, sie auch so groß sind, daß die Zylinderwände dadurch beträchtlich geschwächt werden.
Diesen Anordnungen gegenüber zeichnet sich die vorliegende Ramme dadurch, aus, daß der Untersockei einheitlich mit dein eigentlichen Zylinder ausgebildet ist, so daß die Ramme selbst leicht zugänglich ist, wenn der Sockel von der Bohrstange abgenommen ist.
Ferner sind Mittel vorgesehen, um der Luft, dem Sand oder dem Wasser den Austritt aus dem Zylinder zu gestatten, wenn sich die Ramme bewegt. Weiterhin ist ein Zweck der Erfindung, das Seil möglichst außer Berührung mit dem Zylinder zu erhalten, da es sonst !eicht in seiner Bewegung beschädigt würde.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar.
Fig. ι ist ein Aufriß eines solchen Sockels; Fig. 2 ist eine Vorderansicht;
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch den Sockel;
Fig. 4 zeigt in Einzelheitsansicht und in
etwas größerem Maßstabe das Seilschloß, und Fig. 5 zeigt in größerem Maßstabe einen
ίο Schnitt zur Darstellung der Teile in jener Lage, welche sie einnehmen, wenn der Werkzeugträger mit dem beweglichen Stück der Vorrichtung in Berührung steht.
Der eigentliche Sockel umfaßt einen mittleren, zylinderischen Teil 10, unter welchem ein abgeflachter Teil 11 angeordnet ist, und zwar sind die Flächen 12 dieses Teiles in Gegenüberstellung so, daß ein Schraubenschlüssel oder eine Zange leicht angesetzt werden kann.
Unter diesem abgeflachten Teil befindet sich wieder ein zylinderischer Teil 13, dessen Durchmesser gleich ist dem Durchmesser des Zylinders 10. Über dem Teil 10 des Zylinders befindet sich eine kegelförmige Verlängerung 14, die ihrerseits in einen etwas dünneren Zylinder 15 ausläuft. Dieser Zylinder 15 ist mit Nuten 16 versehen, so daß ein Werkzeug auch hieran befestigt werden kann. Die obere Kante und die untere Kante des Zylinders ist abgeschrägt, wie bei 17 angedeutet.
Durch diesen Zylinder erstreckt sich eine Bohrung. Der Durchmesser dieser Bohrung ist nicht überall gleichgehalten. Ein zylinderisches Stück 18 der Bohrung beginnt etwas unterhalb der abgeflachten Stellen 12 und endigt unterhalb des kegelförmigen Stückes 14. Die Bohrung 18 liegt über einer kegelförmigen Ausbohrung 19, die mit Innengewinde versehen ist und zur Aufnahme des Bohrwerkzeuges oder der Bohrstange dient. Oberhalb der Bohrung 18 befindet sich eine Bohrung20 von etwas kleinerem Durchmesser, und die von einer Bohrung nach der anderen hinführende Schulter 21 ist etwas abgeschrägt, wie namentlich in Fig. 3 ersichtlich. Wenn es wünschenswert erscheint, können mehrere Reihen von Öffnungen 22 und 23 von der Bohrung 18 aus durch die Wand des Zylinders 10 führen.
Die Ramme besteht aus einem zylinderischen Körper 24, der gerade so groß ist, daß er in der Bohrung 18 gleitet. Das obere Ende der Ramme ist bei 25 abgeschrägt in Übereinstimmung mit der Abschrägung der Schulter
21. Auch durch diesen Zylinder erstreckt sich eine Bohrung 26, deren Durchmesser kleiner ist, wie der der Bohrung 20.
Da die Bohrung in der Ramme selbst kleiner ist als die Bohrung 20 im zylinderischen Teil 15, und da das obere Ende der Ramme etwas konisch ausgebildet ist, so liegt der Mittelteil der Ramme etwas höher als jene Stelle, an welcher die Ramme mit dem Zylinder in Berührung tritt (Fig. 5). Zwischen dem Seil und jenem Teil der Ramme, der infolge der Schläge aufgestaucht werden kann, ist also eine verhältnismäßig schwere Metallmasse vorhanden. Der untere Teil der Bohrung in der Ramme erweitert sich nach unten, wie bei 27 angedeutet, und dient zur Aufnahme des kegelförmigen Seilschlosses 28. An diesem Schloß ist das Seil 29 befestigt.
Bei dieser Anordnung werden Schläge und andere Beanspruchungen von der Ramme aus auf ein einheitliches Stück übertragen und von hier aus jedem Teil mitgeteilt, welcher das Werkzeug trägt. In bekannten Anordnungen Avar das Drahtseil vermittels eines Drehstückes, das aus mehreren Teilen bestand, mit der gleichfalls aus mehreren Teilen bestehenden Ramme verbunden, und letztere war unmittelbar oder vermittels eines Untersockels mit dem Werkzeugträger verbünden. Die Verbesserungen an diesen Rammen haben wohl zu einer Verringerung der Anzahl der Teile geführt, die das Seil mit dem Werkzeug verbinden, aber selbst bei diesen verbesserten Anordnungen wurden die Schläge des Kolbens oder der Ramme durch Schraubenverbindungen hindurch auf das Werkzeug übertragen. Da die Bohrstange mit dem Werkzeug zusammen häufig 1500 kg wiegt, und da die Belastung' infolge eines Schlages der Ramme gegen einen Teil des Zylinders noch erhöht wird, so ist leicht einzusehen, daß jede Schraubenverbindung zwischen dem Zylinder und den anzuhebenden Teilen rasch zerstört wird. Es ist ferner zu berücksichtigen, daß nach der verbesserten Anordnung die ganze Vorrichtung nur aus zwei Teilen besteht, die leicht voneinander getrennt werden können, wenn ein neues Seil angeschlossen oder wenn Reparaturen vorgenommen werden sollen. Die Bohrung 20 dient dabei als Führung für das Seil 29, wenn die Ramme auf und ab bewegt wird, und da diese Führung gewöhnlich genügend groß ist, so kann das Seil darin auf und ab gezogen werden, ohne daß es in Reibungseingriff mit der Wand der Bohrung tritt. Infolge des großen Unterschiedes der beiden Bohrungen 18 und 20 wird sich in dem oberen Ende der Bohrung 20 keine Luft, Wasser o. dgl. anstauen, so daß die Ramme fest gegen die Schultern 21 anschlägt, ohne daß sich ein Luftkissen bildet.
Infolge der Abschrägung der Schulter 21 wird verhindert, daß die Schläge die Kanten dieser Schultern zerstören. Auch ein Einschneiden in das Seil oder ein Knicken desselben, wenn die Ramme gegen das obere Widerlager anstößt, wird dadurch verhindert, daß die Seilbohrung 26 bei dieser Schlagstellung
innerhalb der weiteren Bohrung 20 liegt. Der Durchmesser der Bohrung in der Verlängerung 15 ist beträchtlich größer als der äußere Durchmesser des Seiles, während die Bohrung 26 nur unbedeutend größer ist. Infolge dieser Anordnung wird das Seil konachsial zum Zylinder erhalten, umsomehr, als die Ramme in dem Zylinder gleitbar geführt ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Drehbarer Sockel für Drahtseilrammen, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel mit einer das Gleiten der Ramme gestattenden Bohrung versehen ist, welche sich nach oben in einer etwas dünneren Bohrung zur Führung des Seiles fortsetzt, wobei die Schulter zwischen den beiden Bohrungen abgeschrägt ist, so daß die
    gleichfalls oben abgeschrägte Ramme durch ihre Schläge diese Schulter nicht zerstört.
  2. 2. Drehbarer Sockel für Drahtseilrammen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ramme selbst eine Bohrung etwas kleineren Durchmessers vorgesehen ist, als sie die Verlängerung (20) der Bohrung im Zylinder besitzt, so daß durch diese beiden Bohrungen das Seil in der Achse des Sockels geführt ist.
  3. 3. Drehbarer Sockel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsteil für die Ramme und der zur Aufnahme des Werkzeuges bestimmte Teil in einem Stück ausgebildet sind, so daß die Einsetzung eines neuen Seiles in die Ramme ohne Abschraubung eines Untersockels o. dgl. stattfinden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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