DE447477C - Schalldaempfender Auspufftopf fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Schalldaempfender Auspufftopf fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- DE447477C DE447477C DED50394D DED0050394D DE447477C DE 447477 C DE447477 C DE 447477C DE D50394 D DED50394 D DE D50394D DE D0050394 D DED0050394 D DE D0050394D DE 447477 C DE447477 C DE 447477C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/08—Silencing apparatus characterised by method of silencing by reducing exhaust energy by throttling or whirling
- F01N1/083—Silencing apparatus characterised by method of silencing by reducing exhaust energy by throttling or whirling using transversal baffles defining a tortuous path for the exhaust gases or successively throttling exhaust gas flow
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/16—Silencing apparatus characterised by method of silencing by using movable parts
- F01N1/165—Silencing apparatus characterised by method of silencing by using movable parts for adjusting flow area
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Description
Die neuzeitlichen Vorschriften in der Ausbildung und Zulassung von schalldämpfenden
Auspufftöpfen für Brennkraftmaschinen zielen darauf hin, daß die gebräuchlichen
Klappen an den letzteren in Fortfall kommen müssen, dabei aber immer noch eine schalldämpf ende Wirkung vorhanden sein soll.
Bisher sind Auspuff topfe mit Schalldämpfung
bekannt, bei welchen im Innern des ίο Topfes drehbare, mit Löchern ausgestattete
Dämpfungsscheiben vorgesehen sind, doch haben diese den Nachteil, daß einerseits der
für den Motor sehr schädlich auftretende Gegendruck der Abgase nicht aufgehoben
wir'd und anderseits eine Regelung in der Stärke der Diämpfung nicht gegeben ist, so
daß auch die Möglichkeit nicht vorhanden ist, mit Schalldämpfung einen Gegendruck
auf den Motor zu verhüten.
Die vorliegende Erfindung beseitigt die erwähnten Nachteile, und es wird ein schalldämpfender
Auspufftopf geschaffen, welcher in einfacher Weise unter Vermeidung der üblichen
Auspuffklappe eine, Regelung der Stärke in der Abdämpfung ermöglicht, dabei 'eine
schädliche Wirkung auf den Motor nicht ausübt. Gleichzeitig kann eine Stauung der Abgase
nicht eintreten, dagegen werden die Abgase zerstreut und dadurch eine gute Abkühlung
und Dämpfung erzielt.
Zu diesem Zweck ist der Auspufftopf derart ausgebildet, daß im Innern desselben in
gewissen Abständen gelochte Scheiben paarweise aufeinanderliegend angeordnet sind, von
denen die eine Scheibe fest am Topf angepaßt sitzt, während die anliegende Gegenscheibe
um ihre Achse gegenüber der Nachbarscheibe verdreht werden kann. Die Scheibenpaare
weisen übereinstimmende Durchtrittsöffhungen auf, welche den ankommenden
Abgasstrom in verschiedene kleine Ströme zerlegen, so daß bei Verdrehung der einen
Scheibe die Durchtrittsöffhungen eine Verengung erfahren. Die Scheibenpaare sind auf
einem Flacheisen, das in der Mittelachse den Topf durchquert, angebracht, wobei die eine
statt auf dem Flacheisen gelagert, während die andere mit Spiel aufgesetzt ist und in der
Größe gegenüber der Nachbarscheibe kleinere Form aufweist. Das Flacheisen ist einerseits
am Boden des Topfes gehalten, die andere Seite des Flacheisen steht mit dem Auspuffrohr in beweglicher Verbindung, welches
in dem Auspuffstutzen drehbar untergebracht ist.
Die beiliegende Zeichnung läßt den Gegenstand gemäß der Erfindung in beispielsweiser
Ausführungsform erkennen, und zwar zeigt Abb. ι einen achsialen Längsschnitt und
Abb. 2 einen solchen um go° gedreht, während Abb. 3 einen Querschnitt veranschaulicht.
Der Auspufftopf« weist im Ausführungsbeispiel ovale Form auf und trägt einerseits
den Eintrittstutzen b und anderseits den Austrittsstutzen c für die Abgase, wobei der erstere
außerhalb der Mittelachse liegt, während der letztere in der Mittelachse des Topfes angeordnet
ist. Innerhalb des Topfes α sind Räume d, e, f, g vorgesehen, welche durch Einschaltung
von Zwischenwänden gebildet werden, die aus gegeneinanderliegenden Scheibenpaaren
hi, kl, mn bestehen. Diese sind mit übereinstimmenden Durchtrittsöffnungen ο ausgestattet,
wobei der Durchtrittsquerschnitt der Löcher eines Sicheibenpaares, dem Querschnitt
des Eintrittsstutzens b entspricht, so daß eine Stauung der abziehenden Gase
nicht eintreten kann, dagegen eine gute Zerstreuung und damit eine Abkühlung und
Dämpfung der Gase erreicht wird.
Die Anordnung der Scheibenpaare im Auspufftopf ist derart, daß die Scheiben h, k, in
in ihrer Form dem lichten Umfang des Topfes angepaßt sind und daher fest in demselben
sitzen. Die Scheiben i, I, ti dagegen sind gegenüber den Nachbarscheiben in ihrem Umfang
kleiner gehalten, so daß sie in einem bestimmten Maße verdreht werden können. In der Mittelachse sind die Scheibenpaare
auf einem Flacheisisn ρ gelagert, derart, daß die Scheiben i, I, η mit dem Querschnitt des
Flacheisens angepaßten Aussparungen q versehen sind, während die Scheiben h, k,m größere
Aussparungen/' aufweisen, so daß ein Spielraum geschaffen ist und das Flacheisen
eine gewisse Drehung ausführen kann, ohne durch die Kanten der Aussparungen r daran
gehindert zu werden, welche aber nur so weit geht, daß die Durchtrittsöffnungen ο in
den Scheibenpaaren bei einer Drehung niemals ganz abgedeckt werden. Das Flacheisen
ρ durchragt den Auspufftopf in seiner Mittelachse und ist einerseits mit dem Boden
durch eine bewegliche Verbindung verschraubt, während anderseits das Flacheisen mit Vorsprüngen versehen ist und mit Lappen
s verbunden ist, die an dem Auspuffrohr t angebracht sind. Das letztere ist im Stutzen c
des Auspufftopfes geführt und in geeigneter Weise durch einen Anschlagring ti vor Verschiebung
gesichert.
Auch die Scheibenpaare werden vor Längsverschiebung dadurch gesichert, daß das
Flacheisen an den Stellen, an welchen die Scheibenpaare sitzen, Abstufungen aufweist,
gegen welche einerseits die Schieibenpaare gelegt werden, während anderseits Stifte ν
vorgesehen sind, so daß die Scheibenpaare in ihrer Stellung festgehalten werden.
Die Handhabung des Auspufftopfes geschieht in der Weise, daß in Normalstellung
die Durchtrittsöffnungen ο der Scheibenpaare miteinander übereinstimmen und die Abgase
durch Aufprallen auf die einzelnen Zwischenwände und Zerteilen des Gasstromes in verschiedene,
kleinere Ströme 'eine gute Kühlung
und Abdämpfung erfahren. Zwecks stärkerer Abdämpfung wird das Austrittsrohr t
verdreht, wodurch das Flacheisen ρ mitgenommen wird und die auf demselben festsitzenden
Scheiben I, I, η um ihre Mittelachse ebenfalls verdreht werden, bis die Kanten
der Aussparungen/" der am Topf festsitzenden Scheiben h, k, m die Verdrehung begrenzen,
wobei die Durchtrittsöffnungen teilweise bis zu einem bestimmten Maße abgedeckt werden und so die Abdämpfung jeweils eine
Regelung erfährt (Abb. 3 punktiert gezeichnet). Auf diese Weise wird auch bei normaler
Stellung der Scheibenpaare eine gute Abdämpfung erzielt und jeder schädliche Gegendruck
auf den Motor vermieden, da die Querschnitte vom Eintrittsstutzen und die Gesamtquerschnitte
der Durchtrittsöffnungen übereinstimmen.
An Stelle der drei in dem Auspufftopf eingeschalteten Zwischenwände kann eine beliebige
Zahl gewählt werden, weiterhin kann auch die Verbindung von Flacheisen und Auspuffrohr
in anderer geeigneter Weise geschehen.
Durch die Lagerung der Scheibenpaare auf dem Flacheisen wird die Möglichkeit der
Reinigung bei Verrußen begünstigt, da nach Lösen der Bodenschraube und Abnehmen des
Deckels das Auspuffrohr mit daran befestigtem Flacheisen samt den Scheibenpaaren herausgezogen
werden und in schneller Weise die Reinigung vor sich gehen kann.
Claims (6)
1. Schalldämpfender Auspufftopf für Brennkraftmaschinen mit im Innern des
Topfes vorgesehenen, mit Löchern ausgestatteten drehbaren Dämpfungsscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung
der Abgase durch mehrere in Zwischenräumen angeordnete Paare von aufeinanderliegenden
gelochten Scheiben (A I, kl, mn) geregelt wird, deren übereinstimmende
Durchtrittsöffnungen (o) gegeneinander verdrehbar sind.
2. Auspufftopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Topf ovale
Form besitzt und jeweils die eine Scheibe {h, k, m) eines jeden Paares fest im Topf
sitzt und in ihrem Umfang der lichten Weite des Topfes entspricht, während die
andere Scheibe [i, I, n) verstellbar angeordnet
und kleiner ist.
3. Auspufftopf nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsquerschnitte
des Eintrittsstutzens (b) und der in den Scheibenpaaren vorgesehenen
Durchtrittsöffnungen (o) gleich sind.
4. Auspufftopf nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die
Mitten der Scheibenpaare ein in der Längsrichtung des Topfes liegendes Flacheisen
(p) sich erstreckt und die einen Scheiben ii,l,n) jedes Paares mit ihren
Aussparungen (q) fest auf dem Flacheisen gelagert sind, während die anderen
Scheiben (h, k, tn) größere Aussparungen ir) aufweisen und einen Spielraum frei
lassen.
5. Auspuff topf nach Ansprüchen 1 bis 4, :oo
dadurch gekennzeichnet, daß das Flacheisen (p) mit Abstufungen versehen ist,
gegen welche einerseits die Scheibenpaare gestützt und anderseits mittels angeordneter
Stifte (v) vor Verschiebungen ge- 10g schützt sind.
6. Auspufftopf nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Flacheisen
einerseits mit dem Auspuffrohr (i), welches drehbar im Auspuffstutzen (c) ge- no
lagert ist, durch Lappen (5) verbunden ist und durch einen Anschlagring (ti) gehalten
wird, während das Flacheisen am anderen Ende beweglich befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED50394D DE447477C (de) | Schalldaempfender Auspufftopf fuer Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED50394D DE447477C (de) | Schalldaempfender Auspufftopf fuer Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE447477C true DE447477C (de) | 1927-07-26 |
Family
ID=7052619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED50394D Expired DE447477C (de) | Schalldaempfender Auspufftopf fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE447477C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10354699B4 (de) * | 2003-11-22 | 2012-06-21 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Abgasschalldämpfer für Brennkraftmaschinen |
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- DE DED50394D patent/DE447477C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10354699B4 (de) * | 2003-11-22 | 2012-06-21 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Abgasschalldämpfer für Brennkraftmaschinen |
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