DE446764C - Zeitzuender fuer Geschosse - Google Patents

Zeitzuender fuer Geschosse

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DE446764C
DE446764C DEV21215D DEV0021215D DE446764C DE 446764 C DE446764 C DE 446764C DE V21215 D DEV21215 D DE V21215D DE V0021215 D DEV0021215 D DE V0021215D DE 446764 C DE446764 C DE 446764C
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Germany
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striker
disc
ring
rings
powder
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Expired
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DEV21215D
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Vickers Ltd
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Vickers Ltd
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/10Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by combustion
    • F42C9/12Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by combustion with ring combustion elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Zeitzünder für Geschosse, welche zwei oder mehr Satzringe enthalten, die mit ringförmigen Nuten zur Aufnahme des Pulvers oder der Zünderladung versehen sind, deren Verbrennungserzeugnisse durch Austrittslöcher in den Ringen unmittelbar in die freie Luft entweichen. Diese Austrittslöcher werden mittels metallener Scheiben oder Schließstücke verschlossen, die während des Abbrennens der üblichen Pulverkörper, die zu dem Pulver oder den Zünderladungen der beiden Ringe gehören, ausgestoßen werden. Infolge der hohen Drehgeschwindigkeit der Geschosse, bei welcher diese Zünder zur Anwendung kommen, hat die Schließscheibe oder das Schließstück und der Pulverkörper des unteren Satzringes oder von jedem der unteren Ringe (d. i. der Ring oder die Ringe, welche das Pulver oder die Zünderladung tragen, die vom Pulver oder der Zünderladung des ersten oder oberen Ringes zur Entzündung gebracht wird) das Bestreben, durch die Zentrifugalkraft nach außen geschleudert zu werden, mit dem Erfolg, daß der Zünder unwirksam wird. Der Hauptzweck der Erfindung ist es, dieses Bestreben zu unterdrücken.
Nach der Erfindung wird die obengenannte Scheibe oder das Schließstück des unteren Satzringes oder jedes der unteren Satzringe in ihrer Lage durch ein Halteglied festgehalten, welches zwar zuläßt, daß die ge-
nannte Scheibe oder das Schließstück durch die infolge des Abbrennens ihres Pulverkörpers erzeugten Gase ausgestoßen wird, dagegen verhindert, daß die genannte Scheibe 5 oder das Schließstück und der Pulverkörper durch die Zentrifugalkraft, wie oben erwähnt, nach außen geschleudert wird. Dieses Halteglied kann aus einem aufgeschnittenen Drahtring bestehen, welcher federnd in eine eingedrehte Nut in der die Schließscheibe oder das Schließstück aufnehmenden Vertiefung im Satzringe eingeklemmt ist und der gegen die Außenfläche der erwähnten Scheibe oder des Schließstückes in der Nähe ihres Umfanges drückt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den obengenannten unteren Satzring, der mit einem Halteglied nach der Erfindung versehen ist.
Abb. 2 ist eine vergrößerte Darstellung des rechten Teils der Abb. 1.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht von Abb. 2. A ist der obengenannte untere Satzring und A' die ringförmige Nut in ihm zur Aufnahme des Pulvers oder der Zünderladung. B ist der Pulverkörper, der zu dem erwähnten Pulver oder der Zimderladung gehört. C ist das Schließstück und D die Haltevorrichtung. Diese Haltevorrichtung hat die ■ Form eines aufgeschnittenen Ringes, welcher kreisförmig ist, wenn das Schließstück C die Form einer Kreisscheibe hat, der aber in dem veranschaulichten Beispiel die in Abb. 3 dargestellte Gestalt hat in .Übereinstimmung mit der Form des Schließstückes, und der der Einfachheit halber stets als Ring bezeichnet wird. Der obenerwähnte Drahtring D ist in eine eingedrehte Nut α eingeklemmt, die in der zur Aufnahme des Schließstückeb C dienenden Vertiefung im Satzring A gebildet ist, so daß er gegen die Außenfläche des Scbließstückes in der Nähe von dessen Umfang drückt und das Schließstück in einer Lage gegen den Ansatz ax der \rertiefung hält, wie in Abb. 2 dargestellt. Bei der vorliegenden Bauart greift der Drahtring D an allen Seiten in die eingedrehte Nut α ein, aber auf Wunsch kann er so gebogen sein, daß er nur an den entgegengesetzten Seiten der Nut einfaßt.
Beim Schuß hält der Drahtring D das Schließstück C und den Pulverkörper B in ihrer Stellung gegen den Druck der Zentrifugalkraft. Wenn aber dieser Pulverkörper zur Entzündung gebracht wird, drücken die hierbei entstandenen Gase das Schließstück aus seiner Vertiefung heraus. Das Schließstück wird entweder durch den Drahtring hindurch, welcher in seiner Stellung in seiner eingedrehten Nut α verbleibt, hinausgeworfen [ oder zusammen mit dem Drahtring ausgestoßen, der aus der genannten Nut hinausgeworfen wird. Das Schließstück kann nach Belieben aus hartem oder weichem Metall hergestellt sein, und die oben beschriebene Haltevorrichtung gestattet es, einen hinreichend wasserdichten Verschluß zwischen dem Schließstück und dem Ansatz ax der Vertiefung herzustellen, gegen welchen das Schließstück drückt.
Der obere Satzring (d. i. der Satzring, welcher das Pulver oder die Zünderladung trägt, die infolge des Stoßes beim Abfeuern entzündet wird) kann eine Schließscheibe oder ein Schließstück gewöhnlicher Bauart haben, aber auf Wunsch kann dieser Ring mit einer Halteeinrichtung für die Scheibe oder das Schließstück in der oben beschriebenen Weise versehen werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Zeitzünder mit zwei oder mehreren Satzringen, die mit ringförmigen Nuten zur Aufnahme des Pulvers oder der Zünderladung versehen sind, deren Verbrennungserzeugnisse durch Austrittslöcher in den Ringen unmittelbar in die freie Luft-entweichen," dadurch gekennzeichnet, daß die Schließscheibe oder das Schließstück (C) des unteren Satzringes oder jedes der unteren Satzringe an ihrem Platze durch ein Halteglied (D) gehalten wird, welches zwar zuläßt, daß die genannte Scheibe oder das Schließstück durch die infolge des Abbrennens ihres
    . Pulverkörpers (B) erzeugten Gase ausgestoßen wird, dagegen verhindert, daß die genannte Scheibe oder das Schließstück und der Pulverkörper vor dem Abbrennen durch die Zentrifugalkraft nach außen geschleudert· werden. ■ - - -
  2. 2. Zeitzünder nach Anspruch 1, da- ' durch gekennzeichnet, daß das Halteglied (D) aus einem aufgeschnittenen Ring besteht, welcher federnd in eine eingedrehte Nut (a) in der zur Aufnahme der Schließscheibe oder des Schließstückes (C) die-
    • nenden Vertiefung im ■ Satzring eingeklemmt ist und gegen die Außenfläche der erwähnten Scheibe oder des Schließstückes in der Nähe ihres Umfanges drückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEV21215D 1925-05-28 1926-04-29 Zeitzuender fuer Geschosse Expired DE446764C (de)

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