DE445870C - UEberwoelbter Erdringofen - Google Patents

UEberwoelbter Erdringofen

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DE445870C
DE445870C DEB125371D DEB0125371D DE445870C DE 445870 C DE445870 C DE 445870C DE B125371 D DEB125371 D DE B125371D DE B0125371 D DEB0125371 D DE B0125371D DE 445870 C DE445870 C DE 445870C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/02Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge of multiple-chamber type with permanent partitions; Combinations of furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Überwölbter Erdringofen. Gegenstand der Erfindung ist ein überwölbter Erdringofen, und zwar handelt es sich um eine weitere Ausbildung des Ofens nach Patent 436773-Nachstehend ist der Ofen an Hand der Zeichnungen beschrieben Abb. i ist eine Aufsicht bzw. Grundriß in Höhe A -A (Abb. 2) ; Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie a-a (Abb. i) ; Abb. 3 ist ein Querschnitt nach @ Linie b-b (Abb. i) ; Abb. 4 ist ein Längsschnitt nach Linie c-c (Abb. i) ; Abb. 5 ist ein Längsschnitt nach Linie d-d (Abb. i) ; Abb. 6 ist ein Längsschnitt nach Linie e-c (Abb. i).
  • Der Ofen liegt mit seinem ganzen Bau in der Erde und hat Einsteiglöcher F, S (Abb. 3). Die seitlichen Trockenanlagen T liegen parallel zum Ofen (Abb. i). Der Ofen hat 28 Kammern. Für den Ofenzug sind zwei Ventilatoren vorgesehen, der eine für Rauch-, der andere für Schmauchgase. Die in der Mitte des Ofens liegenden Kanäle, Zugkanal a, Rauchkanal b, Schmauchkanal c und Saugkanal d, befinden sich zwischen zwei parallel liegenden massiven Wänden (Abb.2 und 3), die gleichzeitig als Träger für die Dachkonstruktion verwendbar sind. In der massiven Wand sind ferner die Abzugskanäle P für Rauch- und Schmauchwärme eingebaut (Abb. 2 und 5). Die die Kanäle a bis d trennenden, aus porösen Steinen hergestellten Böden sind in der Länge des Ofens auf drei Stellen unterbrochen (Abb.3 und 4). Diese drei Unterbrechungen sind mit Klappen x versehen. Wenn die Feuerzone dem Ventilator am nächsten liegt, sollen die Klappen x verhüten, daß die Gase gleich heiß auf dem kürzesten Wege nach dem Ventilator i abziehen. Die Rauchgase werden viehmehr, durch die geschlossenen Klappen gezwungen, von den Ventilatoren i lang durch die Kanäle a und d gezogen, um den Rauchkanal b und den Schmauchkanal c in großer Länge zu bestreichen. Dadurch wird die in den Kanälen b und c vorhandene Hitze wesentlich gesteigert. Der Ofen arbeitet mit unterem Rauchabzug. Die Rauchgase gelangen zuerst in den Rauchfuchs e und gehen dann durch das Rauchventil in den Saugkanal d (Abb. 3). Der Rauchfuchs e ist mit einem Schamotteschieber versehen; welcher durch Unterstellen eines Holzstückes geöffnet bleibt. Nach Abbrennen des Holzstückes schließt sich der Schieber selbsttätig, und es wird ein unnötiges Erwärmen des Kanals e wie auch des Rauchventils verhindert. Bei erfolgter Schließung des Schamotteschiebers werden die Rauchventile weitergesetzt. Die Rauchgase aus Saugkanal d gehen dann durch eine von den drei durch Klappen x abgesperrten Unterbrechungen in den Zugkanal a (Abb. 4). Von hier aus werden die Rauchgase durch den Ventilator i in den Rauchkanal b gedrückt. Die im Kanal b vorhandenen trockenen, heißen Rauchgase werden für zwei Zwecke verwendet. Der erste Teil zum Schmauchen, der andere Teil wird in das Vorfeuer geleitet. Zu beiden Seiten in der Kanalwand liegen für die Kanäle b und c die eingebauten Rauch- und Hitzeabzugskanäle p (Abb. 2 und 3). Kanal P steht mit Kanal lz in Verbindung und dieser wieder mit den Schüttlöchern g (Abb. 2). Vor Eintritt des Kanals P in den Kanal h ist ein Schamotteschieber l eingebaut, um die Wärme abzusperren, wenn ein Kanal außer Tätigkeit ist (Abb. 2). Sollten sich im Rauchkanal b zu viel Rauchgase sammeln, so können dieselben durch eine sich bei Überdruck selbstöffnende Rauchklappe i in den am Ende des Ofens stehenden kleinen Schornstein geleitet werden (Abb.4).
  • Es werden zwei Kammern f zugleich geschmaucht. Die erste Kammer schmaucht mit der Abzugswärme aus den abkühlenden Kammern, und zwar wird hierzu der Sehamotteschieber l geöffnet. Die Abzugswärme gelangt durch die Schüttlöcher g in den Kanal h und p, der mit Deckeln o abgeschlossen ist, welche während des Schmauchens abgenommen werden (Abb. 2 und 5). In dem Schmauchkanal c befinden sich Schieber v, die die Wärme nach Belieben absperren (Abb.6). Die Luft im Schmauchkaual c wird von den Rauchgasen, die im Kanal b und d sind, bestrichen und noch mehr erhitzt. Die warme Luft wird von dem zweiten Ventilator angesaugt. Die warme Luft im Kanal c wird durch Entfernen der Deckel o in den Kanal P und dann nach Ka nal h und durch die Schüttlöcher g nach den zu schmauchenden Kammern f geleitet (Abb. 2 und 3). Die zweite Schmauchkammer wird genau so gehandhabt wie die erste. Es werden nur noch die trockenen, heißen Rauchgase hinzugesetzt aus Kanal b, wozu Deckel n abgehoben wird, so daß der Einsatz äußerst hoch erwärmt wird.
  • In den Außenseiten der Kammern befinden sich zwei Abzugsfüchse y, welche mit Schamotteschiebern versehen sind (Abb. i). Während des Schmauchens sind die Schieber durch Unterstellen eines Holzstücks geöffnet. Die Schamotteschieber schließen sich beim Verbrennen des Holzstücks selbsttätig, damit das Feuer den Abzugsschacht s nicht unnötig erwärmt. Die Schmauchgase gehen auf dem kürzesten Wege durch die Abzugsfüchse y, die in den Abzugsschacht s münden (Abb. i). Durch Ziehen der Schmauchglocke t gelangen die Schmauchgase in den Kanal u, der um den ganzen Ofen geht (Abb. 2 und 3). Im Kanal u sind Blechschieber vorgesehen, die den Zug abschließen. Die Schmauchgase im Kanal u gehen durch den Ventilator 2, und dieser drückt sie noch heiß in die künstlichen Trockenanlagen (Abb. i). Für jede Schüttlochreihe zu beiden Seiten des Ofens ist je ein Kanal p in der Kanalwand eingebaut (Abb. i und 2). Die Eingriffslöcher w sind verschließbar und führen zu den Abzugskanälen P, die mit Deckeln n und o versehen sind. Jeder Kanal ist mit einem Einsteigloch Z für Ausbesserungen versehen (Abb. 6). Der Kanal c ist in der Mitte durch eine Wand getrennt (Abb.2).
  • Mit der neuen Anordnung wird ein sparsamer Brennstoffverbrauch erzielt. Der Ofen eignet sich für Massenfabrikation.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Überwölbter Erdringofen nach Patent 436 %%3, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere, die Rauch- und Schmaüchkanäle (a, b, c, d) enthaltende Ofenaufbau durch zwei massive Kanalwände gebildet wird, in denen die Rauch- und Schmauchluftabzüge der Ofenkammern liegen und die das Dach unterstützen.
  2. 2. Erdringofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,. daß der bei jeder Schüttlochreihe angeordnete Verbindungskanal (h) von den in der Kanalwand liegenden, ihn mit dem Rauch- und Schmauchkanal verbindenden Abzugskanälen (p) mittels Schamotteschieber (L) abgesperrt werden kann.
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