DE445330C - Einrichtung fuer Tiefenbestrahlung mit Roentgenstrahlen - Google Patents

Einrichtung fuer Tiefenbestrahlung mit Roentgenstrahlen

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DE445330C
DE445330C DES67910D DES0067910D DE445330C DE 445330 C DE445330 C DE 445330C DE S67910 D DES67910 D DE S67910D DE S0067910 D DES0067910 D DE S0067910D DE 445330 C DE445330 C DE 445330C
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Germany
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tube
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ray tube
rays
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DES67910D
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/02Constructional details
    • H05G1/04Mounting the X-ray tube within a closed housing

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Einrichtung für Tiefenbestrahlung mit Röntgenstrahlen. Es ist eine Einrichtung für Tiefenbestrahlung mit Röntgenstrahlen vorgeschlagen worden, die durch Einschluß der Röntgenröhre und der Zuleitungen in einer strahlen- und möglichst gasdichten, an der Trennwand zwischen Behandlungs- und Generatorraum angeordneten Kammer einen vollständigen Schutz gegen die schädliche Strahlung 'des Röntgenrohres sowie gegen ein Überschlagen der Hochspannung zum Körper des Patienten oder des Personals bietet und die eine völlige Abführung der nitrosen Gase und eine Trennung der damit gefüllten Räume von dein Behandlungsraum bewirkt.
  • Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung derartiger Einrichtungen, die den Zweck verfolgt, den von der Röhrenkammer eingenommenen Raum auf ein Mindestmaß zu beschränken und dadurch besonders die Zugänglichkeit des Patienten für den behandelnden Arzt zu erhöhen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die die Röhre und die Anschlußleitungen enthaltende Kammer mit Öl gefüllt ist. Infolge der bedeutend erhöhten Isolationsfähigkeit können sämtliche Abmessungen der Kammer verringert werden.
  • Die Ölisolation von Röntgenröhren sowie die damit erreichbare Verkleinerung der Röhrenlänge sind bekannt. Neu ist demgegenüber die Anwendung dieser Isolation für sämtliche gemäß dem Hauptpatent in dem Behandlungsraum liegenden Teile.
  • In den Abbildungen sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Eines davon ist in Abb. i in wagerechtem Schnitt, in Abb. 2 in Seitenansicht und in Abb.3 in Vorderansicht gezeigt. Es ist der Behandlungsraum B von dem Generatorraum durch eine Wand i getrennt. In dieser Wand sind wagerecht nebeneinander zwei Hohlstutzen 2 in Gestalt eines mit Blei überzogenen Eisengestelles befestigt, die an ihrem im Behandlungsraum B gelegenen Ende sich an ein im wesentlichen zylindrisches Gehäuse 3 für die Rö ntgepröhre q. anschließen. Innerhalb der Stutzen 2 sind die Zuführungsleitungen 5 für die Röhre angeordnet, die an dem im Generatorraum G liegenden Teil der Stutzen durch Isolatoren 7 geführt sind, an die die Hochspannungsleitungen der Anlage zur Erzeugung des Röhrenstromes angeschlossen sind. Die Röntgenröhre q. ist mit ihren Enden an hakenförmige Teile der als Zuleitung dienenden Metallstäbe 5 befestigt. Das die Röhre umgebende Gehäuse ist nahe bei den Enden an der Oberseite durch zwei Deckel g verschlossen, bei deren Abnahme die Röhre ausgewechselt werden kann.
  • In dem ebenfalls aus Blei mit entsprechenden Versteifungen gefertigten Gehäuse 3 ist an der Unterseite ein Schlitz 8 angebracht, der flüssigkeitsdicht mittels eines für Röntgenstrahlen durchlässigen Materials abgedeckt ist. Um das Gehäuse ist an der Stelle, wo sich der Schlitz 8 befindet ein Ring io gelegt, an dem eine Blende i i befestigt ist. Durch Verdrehung des Ringes kann in der in Abb.2 durch den Pfeil angedeuteten Weise die Blende verschieden zu der Röhre. eingestellt werden, so daß die Strahlen dem auf einem Lagerungstisch unterhalb des Röhrengehäuses angeordneten Patienten in verschiedener Richtung, zugeführt werden können.
  • Die gesamte, aus den Hohlstutzen 2 und dem Röhrengehäuse 3 bestehende Kammer ist- erfindungsgemäß mit Öl gefüllt, das zwecks besserer Abkühlung in Umlaufbewegung gehalten wird. Zu diesem Zwecke sind an die beiden Hohlstutzen 2, wie namentlich aus Abb. 3 erkenntlich ist, in dem Raum G Rohrleitungen 12 und 12' angeschlossen, die mit einem hochgelegenen . Ölbehälter 13 in Verbindung stehen. Das erwärmte Öl steigt durch die Leitung 12' nach dem oberen Ende dieses Behälters auf, kühlt sich in diesem ab und sinkt herab, wobei es sich durch das mit dem zweiten Hohlstutzen verbundene Rohr 12 nach diesem hin bewegt. Es tritt also ein Umlauf des Öles ein, wobei dieses an der Röntgenröhre entlang geführt wird.
  • Anstatt die Röhre unmittelbar an den Stromzuführungsleitern 5 zu lagern, kann sie auch auf besonderen Isolierstutzen angeordnet werden, wobei die Verbindung mit den Anschlußleitungen durch biegsame Perlschnüre o. dgl. erfolgt. Es kann dann die Röhre nach Öffnung der Deckel 9 je nach Wunsch genau entsprechend der Lage der Blende eingestellt werden.
  • Während nach dem Ausführungsbeispiel nach den Abb.i bis 3 die Röntgenröhre parallel zur Trennwand i und wagerecht angeordnet ist, ist gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel nach den Abb. q. bis 7, die dieselben Ansichten wie die Abb. i bis 3 darstellen, die Röhre senkrecht gelagert. Die Einrichtung der die Röhre und die Zuführungsleitungen enthaltenden Kammerteile ist dabei grundsätzlich dieselbe, nur sind die Hohlstutzen 2 übereinander angeordnet, und das die Röhre q. enthaltende Gehäuse steht senkrecht. Die Röhre ist mit ihrem unteren Ende zweckmäßig in einer an dem unteren Zuführungsleiter 5 angeordneten Pfanne 1q. gelagert und wird von dem Ende des oberen Leiters 5 gestützt. Das Röhrengehäuse 3 ist an der Unterseite zweckmäßig mittels eines Ständers 15 unterstützt; der Abschlußdeckel 9 befindet sich an seinem oberen Ende. Die Blende i i ist an dem der Wand abgekehrten Teil des Gehäuses 3 zunächst unverstellbar befestigt, da man im allgemeinen den Patienten selbst in jede beliebige Lage zu der in wagerechter Richtung austretenden Strahlung bringen kann.
  • Um eine in senkrechter Richtung schräge Strahlung auszunutzen, kann gemäß der Abb. 7 die Blende auch in senkrechter Richtung um den Röhrenmittelpunkt drehbar sein.
  • Die Hohlstutzen ä und das Gehäuse 3 werden gleichfalls vom 01 durchflossen, wobei eine selbsttätige Ölzirkulation, ähnlich derjenigen nach Abb.3, angewendet werden kann. In beiden Fällen ist eine noch wirksamere Kühlung erzielbar, wenn das Öl mittels einer Pumpe in Bewegung gehalten und energisch gekühlt wird. Auf jeden Fall kann der Ölbehälter 13 mit einer Wasserkühlung versehen sein. ' Schließlich kann auch eine an sich bekannte Wasserkühlung in der Kammer selbst vorgesehen sein, so daß ein äußerer Rundlauf des Öles wegfällt. In Abb.8 ist eine derartige Anordnung für eine Kammer nach Abb. i gezeigt. Eine Kühlwasserleitung 20 ist durch den einen Stutzen 2 ein-, durch den anderen herausgeführt. Die Leitung liegt an der 01-erseite der Kammerteile, so daß das aufsteigende warme Ü1 sich daran abkühlt. Abb. 9 und io zeigen eine Kühleinrichtung bei einer Kammer gemäß Abb. 5 mit senkrechtem Rijhrengehäuse 3. Die Kühlröhre 21 liegt als Schlinge ausgebildet in dem oberen Hohlstutzen, innen an dessen Oberseite. Der untere Hohlstutzen 2' ist schräg gestellt, damit das erwärmte 01 aus ihm durch das Röhrengehäuse 3 aufsteigen kann.
  • Abb. 5 und 6 lassen noch eine an sich bekannte einfache Ablesevorrichtung für den Röhren- und Heizstrom der Röhre erkennen. Es sind dabei zwei Meßgeräte 16, 17 in dem Generatorraum G auf dem oberen Isolator 7 angebracht, die von dem Behandlungsraum aus durch ein Fenster 18 sichtbar sind.
  • Die dargestellten Einrichtungen können nicht nur für die Behandlung des menschlichen Körpers, sondern auch für sonstige Zwecke, beispielsweise für die Durchstrahlung von Metall- und sonstigen Körpern zwecks Erkennung von Fehlstellen o. dgl., vorteilhaft verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung für Tiefenbestrahlung mit Röntgenstrahlen, bei der die Röntgenröhre in einer im Behandlungsraum befindlichen, bis auf die Blendenöffnung strahlendichten Kammer angeordnet ist, während der Hochspannungserzeuger durch eine Wand vom Behandlungsraum getrennt ist, durch die die Anschlußleitungen isoliert hindurchgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Röntgenröhre und die Wanddurchführungen in eine gemeinsame, ölgefüllte, die Trennwand durchsetzende Kammer eingeschlossen sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ölgefüllte Kammer aus einem die Röntgenröhre umfassenden, im wesentlichen zylindrischen Raum und zwei sich daran anschließenden, vorzugsweise als Träger für diesen dienenden und die Zuleitungen umgebenden Hohlstutzen besteht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit den im Generatorraum liegenden Enden der Hohlstutzen Ölleitungen derart verbunden sind, daß das Öl im Kreislauf durch die Stutzen und den Röhrenraum der Kammer bewegt werden kann. .I. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Oluinlauf durch Anordnung eines geeigneten Kühlbehälters selbsttätig erzeugt wird.
DES67910D Einrichtung fuer Tiefenbestrahlung mit Roentgenstrahlen Expired DE445330C (de)

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