DE445277C - Zaehlmaschine fuer Muenzen und aehnliche flache Koerper - Google Patents

Zaehlmaschine fuer Muenzen und aehnliche flache Koerper

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DE445277C
DE445277C DEN26515D DEN0026515D DE445277C DE 445277 C DE445277 C DE 445277C DE N26515 D DEN26515 D DE N26515D DE N0026515 D DEN0026515 D DE N0026515D DE 445277 C DE445277 C DE 445277C
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DE
Germany
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coins
disc
counting machine
flat bodies
shaft
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DEN26515D
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NEUE GELDZAEHLMASCHINEN GES M
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NEUE GELDZAEHLMASCHINEN GES M
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Description

  • Zählmaschine für Münzen und ähnliche flache Körper. Die Erfindung betrifft eine Zählmaschine für Münzen oder ähnliche flache Körper, bei der mit Hilfe der Münzen die Zählvorrichtung weitergeschaltet wird. Bisher wurden die Münzen zu diesem Zweck durch einen Kanalgeschoben, in den ein Ende eines Schalthebels des Schaltrades eingreift, der mit Hilfe der Münzen aus dem Kanal verdrängt wird. Da es verschieden große und dicke Münzen gibt, so mußte für- jede Münzensorte ein besonderer Führungskanal vorrätig gehalten werden, um den gleichen Winkelausschlag des Schalthebels durch die verschiedenen Münzen zu erreichen. Durch die Erfindung wird dieser Nachteil beseitigt und ein für alle Münzensorten passender Antrieb des Schaltrades geschaffen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zwei gegenläufige, einander gegenüberstehende Rollen, die zwischen ihren Randflächen einen der Dicke der Münzen entsprechenden Spalt bilden, die Münzen einzeln mittels rollender Reibung erfassen und mit einer mit dem Zählwerk im Bewegungszusammenhang stehenden und mit Aussparungen zum Eingreifen der Münzen versehenen Scheibe kuppeln.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i zeigt eine Ansicht der Vorrichtung von oben, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie I- I der Abb. i und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie II-II der Abb. i.
  • Die zu zählenden Münzen i treten aus ihrem Sammelbehälter oder Verteilungsraum durch ein Mundstück 2 aus. Unterhalb des Mundstücks 2 sind Rollen 3 und q. auf parallelen Wellen 5 bzw. 6 so angeordnet, daß diese Rollen einander in der Richtung ihrer Durchmesser gegenüberstehen und zwischen ihren Umfangsoberflächen ein schmaler Spalt 7 verbleibt, in den die aus dem Mundstück 2 austretende Münze i hineinrutscht.
  • Die zwischen den Rollen 3 und q. in dem Spalt 7 eingeklemmte Münze i greift teilweise in eine von zehn Aussparungen 8 des Umfanges einer Scheibe 9 ein, welche auf der Antriebswelle io eines nicht dargestellten Zählwerkes befestigt ist. Gegenüber der Scheibe 9 ist eine Leitrolle i i für die Münze i auf einem bei 12 drehbar gelagerten Hebel 13 frei drehbar angeordnet. Der Hebel 13 ist mit einem Handgriff 14 und einem Stift 15 versehen, der mit einem Loch 16 einer feststehenden Platte 17 in Eingriff gebracht werden kann, um mittels des Hebels die Leitrolle i i in einer bestimmten Lage festhalten zu können, die der Größe der Münze entspricht. Den verschiedenen Münzensorten entsprechend sind mehrere Löcher 16 stufenweise auf der Platte 17 angeordnet.
  • Um den Abstand der Rollen 3 und q. der Dicke der Münzen entsprechend ändern zu können, ist die Welle 5 der Rolle ¢ in einstellbaren Lagern 18 und i 9 gelagert. Das Lager 18 ist mit einer Feder 2o belastet, die bestrebt ist, das Lager 18 von dem Lager 21 der Welle 6 zu entfernen. An dem Lager 18 greift eine Stellschraube 22 an, mittels welcher es gegen den Druck der Feder 2o verschoben werden kann. Das Lager i 9 der Welle 5 ist auf einem Zapfen 23 angeordnet, um den es sich beim Verstellen des Lagers 18 drehen kann. Die Wellen 5 und 6 stehen durch Zahnräder 24 und 25 im Bewegungszusammenhang und werden mittels der Kegelräder 26 und 27 mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben.
  • In eine Aussparung 8 der Scheibe 9 greift eine Rolle 3o ein, die auf einem Arm eines bei 291 drehbar gelagerten und mit einer Feder 28 belasteten zweiarmigen Hebels 29 angeordnet ist. Auf dem anderen Arm des Hebels 29 ist eine Klinke 31 gelagert, die in ein mit der Scheibe 9 festverbundenes Schalt- und Sperrad 32 eingreift.
  • Mit der Scheibe 9 ist durch die Welle io ein Zahnrad 33 verbunden, das in ein mit einem Stift 34 versehenes Zahnrad 35 eingreift. Der Stift 34 stößt bei jeder Umdrehung des Zahnrades 33 an einen Arm eines Sternrades 36 (Abb.3) und dreht dieses um einen bestimmten Winkel. Das Sternrad 36 ist mit seitlich vorspringenden Stiften 37 versehen, in deren Bahn ein Arm 38 einer bei 39 drehbar gelagerten Klinke 40 hineinragt, deren Zahn 41 in eine Rast 42 einer verschiebbar gelagerten Stange 43 unter dem Einfluß einer Feder 44 eingreift und dadurch die Stange 43 in ihrer Anfangslage festhält. Die Stange 43 ist mit einer Feder 45 belastet, die beim Auslösen des Klinkenzahnes 4o aus der Rast ¢ 1 die Stange 42 so weit vorschiebt, daß ihr vorderes Ende 46 in den Querschnitt des Mundstücks 2 vorspringt und dadurch das Austreten von Münzen aus dem Mundstück verhindert, wie Abb: 2 zeigt.
  • Die mit gleicher Geschwindigkeit und entgegengesetzt sich drehenden Rollen 3 und 4 erfassen eine Münze nach der anderen und drücken die einzelnen Münzen unter Vermeidung schädlicher gleitender Reibung in eine Aussparung 8 der Scheibe 9. Die in eine Aussparung 8 eintretende Münze r überträgt die Umfangskraft der Rollen 3 und 4 auf die Scheibe 9 so lange, bis sie diese Rollen und die Aussparung 8 passiert hat. Zwischen den Rollen 3 und 4 und der Scheibe 9 stellt die Münze einen Bewegungszusammenhang her, wodurch die Scheibe 9 um einen bestimmten Winkel gedreht wird. Diese Drehung bewirkt jedesmal die Fortschaltung des Zählwerks um eine Einheit. Gleichzeitig rollt die Sperrolle 3o des Hebels 29 um eine Aussparung auf dem Umfang der Scheibe 9 weiter und bewirkt dadurch, daß die Klinke 31 das Schalt- und Sperrad 32 um einen Zahn weiterbewegt. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Kraft, die zur Überwindung des Widerstandes der Sperrolle 3o nötig ist, zum Antrieb der Scheibe 9 wieder nutzbar gemacht wird.
  • Der Drehwinkel der Scheibe 9 ist von der Größe der Münzen i völlig unabhängig, da die verstellbare Leitrolle i i gestattet, für alle vorkommenden Münzensorten eine und dieselbe Scheibe 9 zu verwenden.
  • Nach der Zählung einer bestimmten Anzahl Münzen wird die Maschine ausgerückt. Wenn z. B. die hundertste Münze die Scheibe g verlassen hat, stößt ein Stift 37 des Sternrades 36 an den Arm 38 der Finke 40, worauf diese die Sperrstange 43 freigibt, die dann das Mundstück 2 sperrt und gegebenenfalls auch den Antrieb der Wellen 3 und 4 ausrückt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zählmaschine für Münzen und ähnliche flache Körper, bei der die Münzen _zum Antrieb einer Zählvorrichtung benutzt werden, gekennzeichnet durch zwei sich entgegengesetzt drehende, einander gegenüberstehende Rollen (3, 4), die zwischen ihren Umfangsflächen einen der Dicke der Münzen (i) entsprechenden Spalt (7) bilden und die Münzen einzeln mittels rollender Reibung mit je einer der Aussparungen (8) einer mit dem Zählwerk im Bewegungszusanunenhang stehenden Scheibe (9) in Eingriff bringen und diese mittels der Münze drehen.
  2. 2. Zählmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager der Welle einer Rolle (3, 4) der Dicke der verschiedenen Münzensorten entsprechend gegen die Welle der anderen Rolle (4, 3) verschiebbar angeordnet sind.
  3. 3. Zählmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Scheibe (9) in der Längsrichtung des Spaltes (7) eine die Münzen -an ihrem Rande führende Leitrolle (i i) verstellbar angeordnet ist. q:. Zählmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem mit Aussparungen (8) versehenen Umfang der Scheibe (9) ein federbelasteter Hebel (29) gleitet oder rollt, der mit einer. Schaltklinke (31), die an einem mit der Scheibe (8) verbundenen Schältrade (32) angreift, -zu einem Hilfsantrieb für die Scheibe (9) verbunden ist.
DEN26515D 1926-10-30 1926-10-30 Zaehlmaschine fuer Muenzen und aehnliche flache Koerper Expired DE445277C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763135C (de) * 1936-02-06 1952-12-08 Dora Huhn Geldzaehlvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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