DE445261C - Ausloese-Apparat fuer Totmannvorrichtungen an elektrisch betriebenen Fahrzeugen - Google Patents

Ausloese-Apparat fuer Totmannvorrichtungen an elektrisch betriebenen Fahrzeugen

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DE445261C
DE445261C DEM94047D DEM0094047D DE445261C DE 445261 C DE445261 C DE 445261C DE M94047 D DEM94047 D DE M94047D DE M0094047 D DEM0094047 D DE M0094047D DE 445261 C DE445261 C DE 445261C
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dead man
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DEM94047D
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Rheinmetall Air Defence AG
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Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/02Dead-man's devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
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  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

  • Auslöse-Apparat für Totmannvorrichtungen an elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die auch für Einmannbetrieb verwendet werden, ist es üblich, sogenannte Totmannvorrichtungen einzubauen. Dieselben beruhen z. B. darauf, daß der Führer beständig entweder einen Knopf an der Fahrkurbel oder ein Pedal niederdrücken muß, und daß beim Loslassen dieser Vorrichtungen der Fahrstrom unterbrächen und die Bremsen betätigt werden. Ein Nachteil derartiger Vorrichtungen besteht nun darin, daß dieselben auch bei stillstehendem Fahrzeug wirken, sofern sie nicht durch den Führer vermittels Betätigung eines Schalters außer Tätigkeit gesetzt werden. Es sind zwar bereits auch Apparate bekannt, die dieses Außertätigkeitsetzen selbsttätig besorgen, und dieselben beruhen entweder auf dem Prinzip des Zentrifugalschalters oder einer mit dem Fahrzeuggetriebe gekuppelten Schraubenspüidel mit Wandermutter. Die erstgenannte Art dieser Apparate hat den Nachteil, daß die Totmannvorrichtung bei kleineren Fahrgeschwindigkeiten nicht wirkt; bei der zweiten Art Vorrichtungen müssen sich deren Antriebswellen immer im gleichen Sinne drehen, was entsprechende Einrichtungen benötigt.
  • Durch den Apparat gemäß vorliegender Erfindung wird nun diese Aufgabe auf einfache und zuverlässige Art gelöst; dabei bleibt die Totmannvorrichtung bis zu den kleinsten Geschwindigkeiten wirksam.
  • Abb. i zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. i bedeutet eine zwangläufig mit dem (nicht gezeichneten) Fahrzeuggetriebe verbundene Welle, 2 eine zweite Welle, die vermittels der Reibungskupplung 3 mit der ersteren gekuppelt werden kann. Die Kupplung 3 wird durch einen erregten Elektromagneten 4 in der ausgekuppelten Lage gehalten, wobei eine Feder 5 zusammengedrückt ist. Wird infolge Loslassens eines Totmannkontaktes g die Erregung des Elektromagneten q. unterbrochen, so rückt die freiwerdende Feder 5 die Reibungskupplung ein, und die Welle 2 dreht sich, sofern das Fahrzeug in Bewegung ist. Kontakte 6, die auf der Welle 2 sitzen, schließen dabei einen zu dem nichtgezeichneten Hauptschalter und Bremsventil führenden Stromkreis S, wodurch einerseits der Hauptschalter ausgelöst und anderseits ein Bremsventil betätigt und somit das Fahrzeug zum Stillstand gebracht wird. Nachdem die Kontakte 6 diesen Stromkreis geschlossen haben, wird ein weiteres Drehen der Welle 2 durch einen nicht angegebenen Anschlag verhindert. Beim Wiederbetätigen der Totmannvorrichtung wird die Reibungskupplung wieder ausgekuppelt und die Welle 2 durch Rückstellfedem 7 in die ursprüngliche Lage zurückgedreht.
  • In der Regel ist es erwünscht, daß die Sicherheitsoperationen erst eine gewisse Zeit nach dem Loslassen des Totmannkontaktes eintreten, damit z. B. beim Rangierdienst der Führer sich auf die andere Seite des Führerstandes begeben kann, wofür daselbst ein weiterer Totmannkontakt anzubringen ist.
  • Eine gewisse Verzögerung ist beim vorliegenden Apparat deshalb vorhanden, weil nach dem Einrücken der Kupplung die Welle 2 sich um einen gewissen Winkel drehen muß, bis die Sicherheitsoperationen erfolgen. Dieser Drehung entspricht ein bestimmter Weg des Fahrzeuges, der z. B. durch entsprechende Bemessung der Übersetzung zwischen der Welle i und dem Fahrzeuggetriebe bestimmt werden kann.
  • Um nun zu vermeiden, daß die diesem bestimmten Weg entsprechende Zeit bei hoher Fahrgeschwindigkeit nicht zu kurz oder bei kleiner Fahrgeschwindigkeit nicht zu lang wird, ist zwischen Totmannkontakte und Auslöseapparat ein Zeitrelais 8 eingeschaltet worden, wodurch erreicht wird, daß die Verzögerung der Wirkung der Sicherheitsoperationen aus einer Kombination von Weg und Zeit besteht. Dieses Relais 8 schließt beim Unterbrechen seiner Erregung nach einer bestimmten, einstellbaren Zeit.
  • Während der Fahrt ist wahlweise einer der beiden angegebenen Totmannkontakte 9 vom Führer niederzudrücken, beim Loslassen desselben wird dem Zeitrelais 8 und dem Elektromagneten q. der Strom abgeschnitten. Nach Ablauf der Einstellzeit des Relais wird nun, sofern das Fahrzeug in dieser Zeit auch den dem Schaltwinkel der Welle 2 entsprechenden Weg zurückgelegt hat, durch den Stromkreis S der Hauptschalter ausgeschaltet und die Bremsung eingeleitet. Drückt aber der Führer vor Ablauf dieser Zeit wieder auf einen der Totmannkontakte, so unterbleiben obige Operationen.
  • Es sind aber auch andere Kombinationen möglich; z. B. kann der Elektromagnet q. in Serie zum Zeitrelais geschaltet werden, wobei letzteres dann Offnungs- statt Schließkontakte erhalten muß. In diesem Falle ist die Verzögerung gleich der Summe der Einstellzeit des Relais und der von der Fahrgeschwindigkeit abhängigen, dem Schaltweg des Auslöseapparates entsprechenden Zeit.
  • Das Auslösen des Hauptschalters und die Betätigung des Bremsventils kann statt elektrisch auch auf mechanischem Wege von der Welle 2 aus erfolgen. Eine beispielsweise Ausführung dieser Variante zeigt Abb. 2. Die Kontakte 6 und deren Walze in Abb. z sind durch eine Kurvenscheibe to ersetzt. Wird die Welle 2 infolge Einrückens der Kupplung gedreht, so wird nach einer gewissen Drehung der Welle 2 eine Rolle x=, die am einen Ende eines zweiarmigen Hebels 12 gelagert ist, durch die Scheibe zo so verstellt, daß durch den Hebel 12 mechanisch der Hauptschalter ausgelöst und das Bremsventil betätigt werden.
  • Statt der Reibungskupplung 3 in Abb. Z könnte z. B. auch eine Klauenkupplung verwendet werden, die beim Unterbrechen der Erregung des Elektromagneten q. durch eine dadurch freiwerdende Federkraft eingeschaltet und gegen das Ende des Schaltwinkels durch Auflauf auf einer schiefen Ebene wieder ausgerückt wird. Da aber die Welle 2 erst wieder in die ursprüngliche Lage zurückgehen soll, wenn der Elektromagnet von neuem erregt wird, so müßte hierbei noch eine passende Haltevorrichtung vorgesehen sein.
  • Zwecks Platzersparnis könnte die Welle 2 hohl und die Welle z in die Welle 2 hineingeschoben sein.
  • Ferner könnte an Stelle der Feder 5 der Elektromagnet q. gesetzt werden, so daß die Kupplung 3 bei Erregung desselben eingerückt würde. Das Ausrücken derselben könnte hierbei entweder durch das Eigengewicht oder durch eine Feder (am Platze des bisherigen Elektromagneten q.) geschehen.
  • Die Totmannkontakte 9 müßten in diesem Falle beim Loslassen öffnen statt schließen und ferner in Reihe geschaltet werden. Diese Variante hat den Vorteil, däß bei unbesetztem Fahrzeug (z. B. Schleppfahrt) die Reibungskupplung ohne weiteres ausgerückt ist, da in solchen Fällen die Stromquelle in der Regel abgeschaltet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Auslöse-Apparat für Totmannvorrichtungen an elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die bei Stillstand des Fahrzeuges nicht wirken sollen, und wobei die gewünschten Sicherheitsoperationen (Auslösen des Hauptschalters, Betätigung der pneumatischen Bremsen) von einer normalerweise stillstehenden Welle aus gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß beim Loslassen des Totmannkontaktes (9) durch Fernbetätigung eine mit dem Fahrzeuggetriebe zwangläufig verbundene Welle (x) durch eine Reibungskupplung (3) mit der erstgenannten Welle (2) gekuppelt wird, so daß dieselbe um einen gewünschten Betrag bis zur Einleitung der Sicherheitsoperationen gedreht, dann durch einen Anschlag angehalten und nach Wiederbetätigung eines Totmannkontaktes durch Rückstellfedern (7) in die ursprüngliche Lage zurückgeführt wird.
  2. 2. Auslöse-Apparat nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Totmannkontakt und Auslöse-Apparat ein Zeitrelais (8) eingeschaltet ist, um eine Verzögerung in der Wirkung der Sicherheitsoperationen aus einer Kombination der Einstellzeit des Relais und der von der Fahrgeschwindigkeit abhängigen, dem Schaltweg des Auslöseapparates entsprechenden Zeit zu erzielen.
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