AT109202B - Sicherheitseinrichtung für Fahrzeuge. - Google Patents

Sicherheitseinrichtung für Fahrzeuge.

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AT109202B
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Sicherheitseinrichtung für Fahrzeuge. 



    Bei elektrisch betriebenen Bahnen sind eine Reihe von Sicherheitseinrichtungen bekannt geworden, durch die selbsttätig der Strom abgeschaltet und gegebenenfalls die Bremsen ausgelöst werden, wenn   
 EMI1.1 
 
Zug nach kurzer einstellbarer Zeit oder Wegstrecke selbsttätig zum Stillstand kommt. Durch die Ein- richtung nach der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe in einer Weise gelöst, die sich vor dem
Bekannten durch grosse Einfachheit und Betriebssicherheit auszeichnet. 



   Das Wesen der neuen Einrichtung besteht darin, dass beim Loslassen des Fahrhebels oder eines
Kontaktes das Schaltorgan der Sicherheitsvorrichtung zunächst einen Teil seines Schaltweges zurücklegt und dabei lediglich das Zeitwerk einrückt, das mit dem Triebwerk des Fahrzeugs gekuppelt ist und eine ihm proportionale Geschwindigkeit besitzt ; erst nach Ablauf des Zeitwerkes wird von dem gleichen Schalt- organ mittelbar oder unmittelbar die Energiezufuhr abgeschnitten und gegebenenfalls die Bremse angelegt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung für ein elektrisches Fahrzeug dar- gestellt. Die Vorrichtung besteht aus dem   Druckknopfkontakt   a, dem ihm parallelgeschalteten Fuss- kontakt b, dem Elektromagnet e mit   Gegenfeder t, delll   als Schwinghebel ausgebildeten Schaltelement   c,   das das Schneckenrad r, den Druckstift   g   des Bremshilfsventils   n   und den Kontakt i trägt, und der von der Triebachse k aus angetriebenen Schneckenwelle m mit der Schnecke s. 



   Werden während der Fahrt die Kontakte a und b geöffnet, so wird der an der Hilfsstromquelle q liegende Elektromagnet stromlos, so dass der um den Punkt d drehbare Hebel c von der Feder t nach rechts aus der Fahrstellung   I   in die Eingriffstellung II gezogen wird. Dadurch gelangt das Schneckenrad r in Eingriff mit der von der Triebachse k entsprechend der Fahrgeschwindigkeit angetriebenen
Schnecke s und dreht sich unter Spannung der an ihm angreifenden Feder t je nach der Fahrtrichtung im Sinne oder gegen den Sinn des Uhrzeigers, so lange bis der Ausschnitt o des Rades r in den Bereich der Schnecke gelangt ist und dann der Hebel c von der   Feder t in   die Auslösestellung   III   gebracht wird. 



   In dieser Stellung schliesst der Kontakt i den Stromkreis der Auslösespule p des Hauptschalters h, der dadurch geöffent wird, und öffnet gleichzeitig mittels des Stiftes g das Vorsteuerventil n der   Brems-   vorrichtung, wodurch eine Notbremsung des Zuges eingeleitet wird. 



   Um die Bremse wieder zu lösen und das Wiedereinschalten des Hauptschalters h zu ermöglichen, genügt es, einen Augenblick den Stromkreis des Magneten e zu schliessen ; der Magnet zieht dann seinen
Anker an und bringt das Schneckenrad r ausser Eingriff mit der Schnecke s, so dass es augenblicklich von der Feder t in die gezeichnete Lage herumgerissen wird. Bei Öffnung des Magnetstromkreises wird der
Hebel c zunächst wieder nur in die Eingriffstellung   II gebracht,   da der Ausschnitt o des Rades r auf der entgegengesetzten Seite liegt.

   Befindet sich das Fahrzeug noch oder wiederum in Fahrt und ist der
Magnetstromkreis offen,   sä.   wiederholt sich der Aussehalt-und Bremsvorgang ; steht das Fahrzeug still, so bleibt der Hebel c in Stellung II stehen, bis er durch   Schliessen   eines der Kontakte a oder b wieder in
Stellung 7 gebracht wird. 



   Statt die Schaltkontakte a und b, wie dargestellt, mit Ruhestrom zu betreiben, ist es auch möglich, eine   Arbeitsstromschaltung   auszuführen. 



   Statt des Elektromagneten e kann beispielsweise ein Zylinder mit Kolben und Gegenfeder und ein beliebiges Druckmittel verwendet werden, wobei an die Stelle der Kontakte a und b Ventile und an
Stelle der Hilfsstromquelle q ein Behälter für das Druckmittel treten. Oder das Schaltorgan c kann unmittelbar mechanisch über ein geeignetes Sehaltwerk von Hand oder Fuss betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sicherheitseinrichtung für Fahrzeuge beim Versagen des Fahrzeugsführers, bei der ein entsprechend der Fahrgeschwindigkeit angetriebenes Triebwerk in Funktion tritt, nach dessen Ablauf selbsttätig die Energiezufuhr abgeschnitten und gegebenenfalls die Bremse des Fahrzeugs ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass beim Loslassen-des Fahrhebels, eines Pedals, eines Kontaktes oder eines Ventils, das die Auslösung bewirkende Schaltorgan zunächst einen Teil seines Schaltweges zurücklegt und dabei lediglich die Teile des genannten Triebwerkes miteinander in Eingriff bringt, bis ihm der Ablauf des Triebwerkes die Vollendung seines S. chaltweges gestattet.
    EMI2.1 von einer Fahrzeugachse aus angetriebenen Schnecke und aus einem auf einem Sehalthebel gelagerten Schneckenrad besteht, welches, an einer Stelle einen Ausschnitt aufweist, der die Schnecke aufzunehmen vermag.
    3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der durch Beeinflussung des Führers in Fahrstellung gehaltene Schalthebel bei Aufhören dieser Beeinflussung durch Federkraft zunächst in die Eingriffsstellung und nach Ablauf des Triebwerkes in die Auslösestellung gebracht wird.
    4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Beeinflussung von seiten des Führers entgegenwirkende Feder an dem Schneckenrad exzentrisch zu dessen Achse an einem solchen Punkt angreift, dass bei Fahrstellung des Schalthebels der Ausschnitt des Schneckenrades um 1800 gegenüber der Eingriffsstelle der Schnecke verschoben ist. EMI2.2
AT109202D 1926-04-14 1927-03-30 Sicherheitseinrichtung für Fahrzeuge. AT109202B (de)

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