DE445144C - Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe - Google Patents

Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe

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DE445144C
DE445144C DESCH70024D DESC070024D DE445144C DE 445144 C DE445144 C DE 445144C DE SCH70024 D DESCH70024 D DE SCH70024D DE SC070024 D DESC070024 D DE SC070024D DE 445144 C DE445144 C DE 445144C
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spring
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/26Positively-acting devices, e.g. latches, knives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drives For Endless Conveyors (AREA)

Description

  • Fangvorrichtung für Förderkörbe. Eine große Zahl der heute üblichen Fangvorrichtungen für Förderkörbe u. dgl. gehört zu jener Gattung, bei der zur Betätigung der Fänger im Augenblick des Seilbruches eine zwischen Seil und Förderkorb eingefügte Feder durch das auf ihr ruhende Gewicht des Förderkorbes in Spannung gehalten wird. Zwar hat man schon angestrebt, diese Hauptfeder in ihrer Arbeit zu entlasten, indem man die Bewegung der eigentlichen Fänger besonderen Hilfsfedern zuschiebt und der Hauptfeder nur die Aufgabe stellt, die Hilfsfedern zu entriegeln. Jedoch bedeutet die hierbei vorgenommene Verbindung der Hauptfeder mit dem Seil eine Schwächung derselben, denn die Hauptfeder hat beim Seilbruch nicht nur Reibungswiderstände zu überwinden, sondern es fällt ihr auch noch darüber hinaus die Aufgabe zu, den ihr anhaftenden Seilschwanz relativ zum Korb zu beschleunigen. Da die Masse dieses Seilschwanzes bei großem Seilgewicht sehr beträchtlich sein kann, so müssen zur rechtzeitigen Entriegelung der Fänger sehr starke Federkräfte wirksam werden. Da aber die Hauptfeder nur durch das Gewicht des Förderkorbes gespannt gehalten wird und dieser Förderkorb bei der normalen Fahrt im Schacht unvermeidlich in gewissem Grade durch Längsschwingungen des Seiles. zum Tanzen kommt, so darf die Kraft der Hauptfeder praktisch nur einen Bruchteil des Gewichtes des leeren Korbes betragen. Es muß deshalb angestrebt werden, die Auslösung der Fänger unabhängig vom Seil zu gestalten.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, und zwar unter Beibehaltung von Hilfsfedern zur Einrückung der Fangklauen durch ein in der Fahrtrichtung bewegliches Gewicht (Tanzgewicht), das durch eine besondere Feder (Tanzfeder) getragen wird. Die Tanzfeder wird im Regelfalle durch das auf ihr ruhende Tanzgewicht gespannt, sie kann und muß sich aber beim Absturz nach Seilbruch entspannen und das Tanzgewicht relativ zum Förderkorb verschieben. Diese Wirkung wird zur Auslösung der gespannten = Hilfsfedern benutzt, und zwar entweder durch unmittelbare Einwirkung auf Riegel oder zur Auslösung von weiteren Hilfsfedern, die ihrerseits wieder die Hauptverriegelung der Fänger lösen.
  • Es ist zwar schon früher die Wechselwirkung zwischen einer fallenden Masse und einer Feder für Fangvorrichtungen ausgenutzt worden. Diese Wechselwirkung sollte aber unmittelbar die notwendigen Kräfte zur Betängung der Fänger liefern. Da aber der Bewegung der Fänger durch Verschmutzung erhebliche Reibungskräfte entgegenstehen und der Eingriff in die Spurlatten mit einem gewissen Nachdruck erfolgen muß, so waren diese Einrichtungen nicht imstande, eine sichere Fangvorrichtung zu schaffen. Die Wechselwirkung zwischen einer fallenden Masse und einer Feder ist auch bereits in der Weise benutzt worden, daß eine Druckluftbremse oder elektrische Kräfte ausgelöst wurden, die den Förderkorb bei Seilbruch abbremsen. Es ist also, um überhaupt die genannte Wechselwirkung praktischen Bedürfnissen dienstbar zu machen, als notwendig befunden worden, statt der Federn zur Erzeugung der Bremskraft eine fremde Hilfskraft, wie Druckluft oder elektrische Energie, heranzuziehen, die ihrerseits ein neues Glied der Unsicherheit in die ganze Einrichtung hineinträgt. Ein solcher fremder Energiespeicher mit seinen anhaftenden Nachteilen wird nun gemäß der Erfindung entbehrlich, indem die Massenwirkung auch zur Auslösung von verriegelt gehaltenen Bremsfedern benutzt wird. Hierdurch wird die Fangvorrichtung wesentlich einfacher und daher sicherer.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Abb. i und 2 in schematischer Darstellung in den beiden bezeichnenden Stellungen wiedergegeben, während Abb. 3 eine abgeänderte Einzelheit .erkennen läßt.
  • Der Korb a hängt an dem Seil s, während die die Fänger c betätigenden Federn b sich gegen den Förderkorb a abstützen. Im Regelbetrieb wird der Eingriff der Fangklauen c mit den Leitbäumen oder Spurlatten d durch Riegel e verhindert. Diese Riegele werden durch ein Kniehebelgestänge ä, g gegen die Wirkung der Federn/,/ in der Riegelstellung gehalten. Der Knickpunkt A -der Hebel g, g steht durch eine Stange h mit einem Gewicht! in Verbindung, das durch eine Feder h getragen wird. Während des Regelbetriebs preßt das Gewicht! die Feder k entsprechend zusammen,; so daß es keinen Einfluß auf die Stange h ausübt. Mit dem Bruch des Seiles s und dem Absturz des Förderkorbes a schwebt auch Gewicht! im Raume, läßt also im Druck auf seine Unterlage nach, so daß sich die Feder h entsprechend ausdehnt und das Gewicht i relativ zum Förderkorb a der Absturzrichtung entgegen bewegt, bis durch die überschießende Federkraft die Stange k angehoben und der Knickpunkt A der Hebel g bis in die Strecklage bzw. darüber hinaus bewegt wird; dann werden die Federn f, f sich entspannen und die Riegel e, e zurückziehen, so daß die Fänger c, c unter der Wirkung der so freigegebenen Federn b, b in Eingriff mit den Spurlatten d, d gelangen können.
  • Um im Regelbetrieb bei vertikalen Schwingungserscheinungen eine unzeitige Bewegung des Gewichtes! infolge Resonanz zu verhindern, kann nach Abb. 3 das Gewicht i kolbenartig mit entsprechendem Spiel sich in einem Zylindergehäuse m bewegen, das mit Öl o. dgl. gefüllt ist, so daß eine Art Ölbremse entsteht.
  • Die Einrichtung gestattet natürlich, die Federenergie sowohl zum Einrücken der Fangklauen c als auch zum Bewegen der Riegel e sowie zum Bewegen der Gestänge g beliebig stark zu bemessen, während bei den bisher üblichen Vorrichtungen mit Federantrieb mindestens eine Federkraft durch das Gewicht des leeren Förderkorbes begrenzt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fangvorrichtung für Förderkörbe mit Ausschaltung der durch den am Förderkorb hängenbleibenden Seilschwanz bedingten Wirkungsverzögerung, bei der die die Energie zum Einrücken der Fänger liefernden Federn unabhängig vom Seil zwischen Förderkorb und Fänger geschaltet und durch Verriegelungen während des Regelbetriebes in einer der Ausrückung der Fänger entsprechenden Stellung unter Spannung gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der Verriegelung (e, c) im Falle des Seilbruches durch eine weitere Feder (h) erfolgt, die während ° des Regelzustandes durch =ein senkrecht verschiebliches Gewicht (i) gespannt gehalten wird, aber bei Seilbruch unter entsprechender Relativverschiebung dieses Gewichtes gegen den Förderkorb die Gelegenheit erhält, sich entsprechend zu entspannen.
  2. 2. Fangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegel (e, e) zum Sperren der unter dem Druck von Federn (b, b) stehenden Fänger (c, c) durch ein Kniehebelgestänge (g, g) derart zusammengeschlossen sind, daß im Regelbetrieb die Kniehebel über ihre Knicklage hinaus in einer Sicherheitsstellung gehalten werden, während sie bei Seilbruch unter der Wirkung der sich entspannenden Auslösefeder. (h) so weit über ihre Mittellage hinaus nach der anderen Seite bewegt werden, daß unter der Wirkung von Federn (f, f) das Zurückziehen der Riegel (e, e) erfolgt.
  3. 3. Fangvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslösegewicht (c) samt Feder (h) sich kolbenartig mit Spiel in einem Gehäuse (m), das mit Öl o. dgl. gefüllt ist, bewegt, um eine unzeitige Wirkung infolge Resonanzschwingungen zu verhindern.
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