DE445129C - Fuehrung fuer Haengespindeln an Milchschleudern - Google Patents

Fuehrung fuer Haengespindeln an Milchschleudern

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DE445129C
DE445129C DEP48600D DEP0048600D DE445129C DE 445129 C DE445129 C DE 445129C DE P48600 D DEP48600 D DE P48600D DE P0048600 D DEP0048600 D DE P0048600D DE 445129 C DE445129 C DE 445129C
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DE
Germany
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spindle
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cable
milk
support
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/12Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings

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  • Dairy Products (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. JUNI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 g GRUPPE
(P 48600 Ill\45g)
Jules Persoons und Alphonse Persoons in Thildonck, Belgien. Führung für Hängespindeln an Milchschleudern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1924 ab.
Die Priorität der Anmeldung in Belgien vom 2. April 1924 ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine Führung für Hängespindeln für Milchschleudern, bei welcher ein die Spindel umgebendes Kabel oder Seil, das über fest gelagerte Bolzen gespannt ist, mit einer daran angreifenden Spindelquerstütze zusammenwirkt. Es sind wohl bereits mit ähnlichen Mitteln wirkende Führungen bekannt geworden, doch sind diese Führungen noch insofern unvollkommen, als das den Widerstand gegen die Spindel-
ablenkungen ausübende Seil nur immer an einer Stelle zwischen zwei Kabellagerungsbolzen von der Spindelquerstütze angegriffen wird und infolgedessen zu geringen Gegendruck auf die Spindel ausübt. Diese bekannten Führungen genügen ebensowenig wie diejenigen, bei welchen die Spindel an sich kreuzenden Kabeln oder Seilen abgestützt ist. Bei dem Gegenstande der Erfindung gelangt nun das an sich bekannte, die Spindel umgebende und über feststehende Bolzen gespannte Seil mit einer besonderen kreuz- oder sternförmigen Spindelquerstütze in einer eine vollkommenere Wirkung sichernden Weise zur Anwendung derart, daß jeweils ein Stützarm der Spindelquerstütze, gleichviel nach welcher Richtung hin die Ablenkung jeweils erfolgt, immer zugleich an mehreren zwischen je zwei Stützbolzen gelegenen Stellen an das Seil angreift, so daß dieses bei geringerer Abweichung aus seiner Mittellage einen erhöhten Widerstand ausüben kann und die Ablenkungen der Spindel beim Umlauf trotz der nachgiebigen Lagerung auf ein geringstes Maß beschränkt werden.
Zur Erzielung dieser Wirkung gelangt eine
kreuz- oder sternförmige Spindelquerstütze zur Anwendung, von der jeder einzelne Arm zwischen zwei Kabellagerungsbolzen am Kabei angreift.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen senkrechten Schnitt durch einen Teil der Milchschleuder,
Abb. 2 eine Draufsicht der Spindelquerstütze,
Abb. 3 einen Schnitt durch dieselbe.
Bei der in Abb. 1 dargestellten Milchschleuder hängt das Schleuder gefäß 1 an einer Spindel 2, auf welcher die Antriebsschnecke 3 sitzt, die mit dem Schneckenrad 4 in Eingriff steht. Die Schnecke 3 ruht in ihrem oberen Teil in...einem. Lager 5 und- in. ihrem, unteren-Teil in einem Kugellager 6, welches in dem Gehäuse 7 für die Führung 8 sitzt. Auf der Spindel 2 sitzt lose eine Spindelquerstütze 9, welche aus vier Armen 10, 11, 12 und 13 besteht, die an ihren Enden eine Durchgangsöffnung 14 für ein Kabel 15 haben. Dieses ist über vier symmetrisch liegende Bolzen 16 des Gehäuses 7 gespannt. Das Kabel 15 wird beispielsweise an dem Arm 11 bei 17 befestigt, geht hierauf um den Bolzen 16, dann durch die Öffnung des Armes 10, hierauf wieder um einen Bolzen 16 durch den Arm 13 usw. Je nach Erfordernis wird man das Kabel ein oder auch mehrere Male diesen eben beschriebenen Weg verfolgen lassen. Die Enden des Kabels werden zweckmäßig in der Durchgangs-' öffnung eines Armes festgelegt. Die Zahl der Arme kann natürlich ebenfalls den jeweiligen Verhältnissen entsprechend gewählt sein. Die Kabel können auf den Bolzen 16 durch Klemmen-18*0. dgl. festgelegt werden oder auch in Einkerbungen der Bolzen liegen, wodurch ein Abschieben des Kabels in senkrechter Richtung vermieden wird.
Infolge ihrer einfachen Bauart kann die Führung im Durchmesser sehr klein gehalten werden. Wird beispielsweise durch eine ungleiche Belastung des Schleudergefäßes der Arm 10 nach außen gedrückt, so vollführt der gegenüberliegende Arm 12 eine Bewegung nach innen. Dadurch wird aber der Widerstand um so mehr erhöht, je größer der Ausschlag ist, während kleinen Abweichungen nur wenig Widerstand entgegengesetzt wird.
In der Praxis wird es sich empfehlen, die in den Armen des Kreuzes 9 angeordneten Durchgangsöffnungen für die Kabel nach außen hin zu erweitern und die Ränder abzurunden (Abb. 3 Ziffer 20), um ein Durchscheuern des Kabels zu verhindern.

Claims (1)

  1. 85 Patentanspruch:
    Führung für Hängespindeln an Milchschleudern mit einem die Spindel ringsum umgebenden, über fest gelagerte Bolzen gespannten Kabel oder Seil und einer daran angeschlossenen Querabstützung für die· Spindel*, gekennzeichnet durch eine kreuz- oder sternförmige Ausbildung der Spindelquerstütze derart, daß jeweils ein Stützarm zwischen zwei Kabellagerungsbolzen (16) am Kabel (15) angreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP48600D 1924-04-02 1924-08-17 Fuehrung fuer Haengespindeln an Milchschleudern Expired DE445129C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE445129C true DE445129C (de) 1927-06-03

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FR584307A (fr) 1925-02-05

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