DE445102C - - Google Patents

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DE445102C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D41/00Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. JUNI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 f (123814 VIJjSSf J
Franz lrmischer, Maschinenfabrik u. Eisengießerei in Saalfeld a. S.
Schützen für Drahtwebstühle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1923 ab.
Die Erfindung betrifft einen für Drahtwebstühle bestimmten Webschützen mit Schwertspindel, der den besonderen Eigenschaften der verschiedenen Schußdrahtsorten dadurch entspricht, daß sie im Schützen einem Streck-, Richte- oder Glättverfahren durch Walzen unterworfen werden, die außerdem bewirken, daß der Draht gespannt und gleichmäßig von der Spule abgezogen wird sowie daß durch Drahtlagen, die von der Spule verfrüht abspringen, die Gleichmäßigkeit der vom Schützen zu leistenden Drahtabgabe nicht gestört wird. Die dazu dienenden, mit dem Schützen verbundenen Vorrichtungen sind verstellbar und auswechseibar gelagerte Walzen, durch die sich der Schützen mit einer bestimmten, der Verarbeitung jeder Drahtsorte entsprechenden Walzenanordnung versehen läßt und gleichzeitig erreicht wird, daß harte Drähte sich beim Abzüge strecken und weiche, z. B. tombakene Drähte geglättet werden, zum Unterschiede von bekannten Schützen, die Stifte oder Stäbchen haben, die den Schußfaden
nur führen, nicht spannen, strecken und richten. Soweit sie auch spannend wirken, geschieht es nicht zum Strecken, Richten und Glätten des Schußdrahtes, sondern nur dazu, den Textilfaden derart festzuhalten, daß ein verfrühtes Abfallen der Fadenwindungen von der Spule oder eine Verdrehung des Florbandes unterbleibt.
Zur gesteigerten Gleichmäßigkeit in der ίο Schußdrahtabgabe hat der vorliegende Schützen einen Drahtauslaß, der sowohl aus einem in der Schützenwand gelagerten verstellbaren Rahmen als auch aus Rollen besteht, die in einem Vorbau des Schützens sitzen. Zum Unterschiede von bekannten Vorbauten dieser Art, die z. B. in der Textilweberei als Fadenspänngewicht dienen, hat der vorliegende Schützen einen unbeweglichen Vorbau, der statt als Drahtspannwerk nur als Streckvorrichtung dient. Der neue Schützen ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt.
Abb. ι zeigt in Drauf- und Seitenansicht einen mit fester/ und einstellbaren Walzen versehenen Schützen;
Abb. 2 und 3 sind eine vergrößerte Seiten- und Draufsicht eines Schützenteils;
Abb. 4 ist ein die Schußdrahtführung erläuternder Schnitt nach der Linie e-f der Abb. 3;
Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie a-b von Abb. 6;
Abb. 6 ist eine Draufsicht und Abb. 7 ein Schnitt nach Linie c-d von Abb. 6. *
Der von dey τ des Schützens in der Längsrichtung sich abwickelnde Draht geht durch ein Auge 3 des Steges 4 über drei oder mehr Walzen. Von diesen drei beispielsweise dargestellten Walzen 5, 6, 7 hat die mittelste, 6, federnde, durch Schrauben 10, 11 verstellbare Lager 12, 13, durch die sich unter Hub oder Senkung der Walze 6 die Spannung des Schußdrahtes verändern läßt. Die WaI-zen 5, 6, 7 sitzen in einem gemeinsamen Rahmen 8, um insgesamt gegen Walzen von andrem Durchmesser oder andrer Anordnung ausgewechselt werden zu können und dadurch das Verweben von Drähten beliebiger andrer Beschaffenheit zu fördern. Nach der Führung des Drahtes von der Spule 1 zu den Walzen 5, 6, 7 muß das unterhalb der Walze 7 vortretende, abwärts gerichtete Drahtende gehoben, um die Walze 7 gewunden und in entgegengesetzter Richtung weitergeführt werden. Diese Richtungsumkehr wird durch das Kurvenstück 9 bewirkt, gegen das das frei eingeführte Drahtende stößt, wobei es angehoben wird, so daß man es leicht über die Walze 7 zur Mitte des Schützens und über eine Rolle 14 bringen kann, die in einem durch Schlitze 15, 16 und Stifte 17, 17 längsverstellbaren Lager 19 der Schützenwand 20 sitzt. Die Längsverstellbarkeit des Lagers 19 dient zur Ausgleichung der Verschiedenheit des Kraftanspruchs, den das Abwickeln des Drahtes von der Spindel 1 erfordert, je nachdem es sich um harten oder \veichen, glatten oder rauhen, dicken oder dünnen Draht handelt. Die Rollen 8°, ga, über die der Sch/ißdraht den Schützen durch den Auslaß verläßt, sitzen in einem Vorbau 21 der Schützenwand 20. Die punktgestrichelten Linien der Abb. 3 und 5 deuten die Drahtführung an.
Die Schützenwand 20, das verstellbare Lager 19 und den Vorbau 21 verbindet ein pyramidenförmiger Kanal 23, in dessen Sohle die Rolle 14 mit Kopf und Fuß gelagert ist. Durch diese Lagerung wird verhütet, 'IaB sich der Schußdraht zwischen Lager 19 und Rolle 14 festklemmt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Für Drahtwebstühle bestimmter Schützen mit Schwertspindel, dadurch gekennzeichnet, daß namentlich zur Verarbeitung harter, ungeglühter Drahtsorten der von der Spindel (1) kommende Draht zu seiner Spannung, Streckung, Richtung oder Glättung über eine Gruppe von mdn^ destens drei Spannwalzen (5, 6, 7) geleitet wird, deren eine federnd gelagert ist.
2. Schützen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur verstellbaren Lagerung die Zapfen der Walze (6) auf durch Schrauben (10, 11) spannbareu Federn (12, 13) liegen.
3. Schützen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (5, 6, 7) in einem gemeinsamen Rahmen (8) sitzen, durch dessen Auswechselbarkeit der Schützen auf die Beschaffenheit der jeweils zu verarbeitenden Drahtsorten eingestellt werden kann.
4. Schützen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer gleichmäßigen Schußdrahtabgabe der Drahtauslaß (22) mit der in einem einstellbaren Rahmen (19) der Schützenwand (20) gelagerten Rolle (14) und den im Vorbau (21) sitzenden Rollen (8°, 9°) arbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5646157A (en) * 1991-12-05 1997-07-08 Novartis Corporation Disposal of obsolete treated seed

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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