DE44499C - Doppel-Zwischenbehälter bei mehrcylindrigen Dampfmaschinen mit stufenförmiger Expansion - Google Patents

Doppel-Zwischenbehälter bei mehrcylindrigen Dampfmaschinen mit stufenförmiger Expansion

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DE44499C
DE44499C DENDAT44499D DE44499DA DE44499C DE 44499 C DE44499 C DE 44499C DE NDAT44499 D DENDAT44499 D DE NDAT44499D DE 44499D A DE44499D A DE 44499DA DE 44499 C DE44499 C DE 44499C
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Germany
Prior art keywords
receiver
steam
cylinder
pressure cylinder
intermediate container
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44499D
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English (en)
Original Assignee
F. WELLNER und H. SCHMIDT in Pilsen, Böhmen
Publication of DE44499C publication Critical patent/DE44499C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0435Compound machines with double or plural expansion; Auxiliaries driven by main engine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Gas After Treatment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Bei Woolf- und Compoundmaschinen ist es üblich, zwischen dem Hoch- und Niederdruckcylinder einen Zwischenbehälter (Receiver) einzuschalten, durch welchen der' Dampf von beiden Seiten des Hochdruckcylinders streicht. Diese Anordnung mit blos einem Receiver bedingt, dafs der überströmende Dampf im Ganzen blos während einer Hubzeit (oder einer halben Tour) geheizt werden kann. Wird dagegen, wie in nachstehendem beschrieben ist, für jede Seite des Hochdruckcylinders je ein selbstständiger Receiver in Anwendung gebracht, so mufs bei entsprechender Rohrverbindung mit dem Niederdruckcylinder der Ueberströmungsdampf um eine volle Hubzeit länger im Receiver verweilen.
Bei Woolf'sehen bezw. Tan dem-Maschinen, bei welchen die Kolben beider Cylinder ihren Hub gleichzeitig beginnen und beenden, ist die Heizwirksamkeit des üblichen Receivers nur gering, weil der aus dem Hochdruckcylinder austretende Dampf, ohne Aufenthalt im Receiver, direct in den Niederdruckcylinder überströmt und erst nach Absperrung des grofsen Cylinders während circa eines halben Hubes im Receiver verbleibt.
Wird dagegen je ein selbstständiger Receiver für jede Cylinderseite des Hochdruckcylinders in Anwendung gebracht und die Verbindung mit den Cylindern in der Art durchgeführt, wie Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt, so wird der Auspuffdampf des Hochdruckcylinders α nicht sofort in den Niederdruckcylinder A überströmen, sondern während eines ganzen Hubes bei gleichzeitiger Compression und Heizung im Receiver verweilen, worauf erst der Uebertritt in den grofsen Cylinder erfolgt. In der darauf folgenden halben Hubzeit verbleibt der im Receiver zurückgebliebene Dampf auf gleichem Druck.
Der Ueberströmungsdampf wird also bei Anwendung von zwei getrennten Receivern I und II, verglichen mit der üblichen Anordnung mit einem Receiver, um eine volle Hubzeit länger und deshalb auch wirksamer geheizt.
Bei Compoundmaschinen ist die Heizwirksamkeit des üblichen einen Receivers wesentlich höher als bei den Woolf'sehen Maschinen, weil bei den ersteren der aus dem Hochdruckcylinder austretende Dampf erst während circa einer halben Hubzeit in dem Receiver comprimirt wird, bevor derselbe in den Niederdruckcylinder übertritt.
Bringt man jedoch bei einer Compoundmaschine zwei selbstständige Receiver in Anwendung, deren Verbindung mit den Cylindern bei vorlaufendem Kolben des Hochdruckcylinders α nach Fig. 2, bei vorlaufendem Kolben des Niederdruckcylinders A nach Fig. 3 durchgeführt ist, so wird der aus dem Hochdruckcylinder in den Receiver austretende Dampf während des ganzen Kolbenhubes comprimirt und in dieser Zeit, sowie in der darauf folgenden halben Hubzeit (jedoch bei constantem Receiverdruck) geheizt, bevor derselbe in den Niederdruckcylinder A übertritt, so dafs auch bei den Compoundmaschinen bei Anwendung von zwei selbstständigen Receivern I und II der Ueberströmungsdampf länger geheizt wird, als bei der üblichen Anordnung mit einem Receiver. Selbstverständlich läfst sich die Anbringung getrennter Receiver für
je eine Cylinderseile nur dann durchführen, wenn der Hochdruckcylinder getrennte Auslafs- und der Niederdruckcylinder getrennte Einlafsorgane besitzt. Durch die Anwendung von Doppelreceivern, wie beschrieben, wird die Dampfarbeit auf den Hoch- und Niederdruckcylinder in anderer Weise als bei der normalen Woolf- und Compoundmaschine mit blos einem Receiver vertheilt. Dieser Unterschied ist aus den resultirenden Dampfdiagrammen ersichtlich.
Fig. 4 zeigt das Dampfdiagramm einer normalen Woolf'schen Maschine mit einem Receiver,
Fig. 5 das Dampfdiagramm einer normalen Compoundmaschine mit einem Receiver,
Fig. 6 das Dampfdiagramm der Doppel-Receivermaschine. Dasselbe gilt gemeinschaftlich für die Woolf- und Compoundmaschine.
In constructiver Beziehung ist zu bemerken, dafs die getrennten Receiver für die beiden Cylinderseiten in einem gemeinschaftlichen Heizraum untergebracht werden können, wie dies beispielsweise Fig. 3 zeigt. Doppelreceiver können in gleicher Weise bei den Dreifach-Expansionsmaschinen mit Vortheil angewendet werden; es sind in diesem Falle zwischen dem ersten und zweiten und zwischen dem zweiten und dritten Cylinder je zwei getrennte Receiver in derselben Art anzuordnen, wie dies bei den Woolf- und Compoundmaschinen gezeigt wurde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei mehrcylindrigen Dampfmaschinen mit stufenförmiger Expansion die Anordnung je zweier getrennter Zwischenbehälter (Receiver) zwischen je zwei auf einander folgenden Dampfcylindern in solcher Art, dafs jeder dieser Behälter nur mit je einer Kolbenseite des zugehörigen Hochdruckcylinders und auch nur mit je einer Kolbenseite des zugehörigen Niederdruckcylinders in Verbindung gebracht werden kann, zum Zwecke, den Dampf langer als während einer halben Umdrehung im Behälter zu belassen und dadurch wirksamer beheizen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44499D Doppel-Zwischenbehälter bei mehrcylindrigen Dampfmaschinen mit stufenförmiger Expansion Expired - Lifetime DE44499C (de)

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