DE142102C - - Google Patents

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DE142102C
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DE
Germany
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steam
compressor
piston
saw frame
cylinder
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DENDAT142102D
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/02—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
    • B27B3/12—Mechanisms for producing the reciprocating movement of the saw frame; Arrangements for damping vibration; Arrangements for counter-balancing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Man hat sich bisher bestrebt, die Leistung gewöhnlicher, durch Riemen betriebener Vollgatter dadurch zu erhöhen, daß man zum Ausgleich der Beschleunigungsdrücke der hin- und hergehenden Massen Kompressionszylinder angewendet hat.
Ein günstiges Arbeiten wurde bei Vollgattern auch dadurch erzielt, daß statt des Riemenantriebs direkt wirkende Dampfzylirider aufgesetzt wurden, bei welchen ein Teil der Beschleunigungsdrücke durch die Kompressionsdrücke des Dampfzylinders aufgenommen wird. Für sich allein genügt aber keines dieser beiden Mittel den gestellten Anforderungen vollkommen, wohl aber eine zweckentsprechende Verbindung beider Einrichtungen und diese ist Gegenstand vorliegender Erfindung.
Sollten die Massenbeschleunigungsdrücke allein durch Kompressoren ausgeglichen werden, wie dies bei der ersten Art der angeführten Vollgatter, welche mit Riemen angetrieben werden, angestrebt wird, so treten für die Arbeitsleistung ungünstige Beanspruchungen der Gestänge und infolge der mehrfachen Übertragung
Leistungsverluste zutage, die hauptsächlich daher rühren, daß die Arbeitsleistung des Gatters durch den Riemen geführt wird und durch das ganze Gestänge der Maschine übertragen werden muß.
Demgegenüber wird bei der Verbindung eines direkt aufgesetzten Dampfzylinders mit einem oder mehreren Kompressorzylindern die Arbeit unmittelbar auf den Sägerahmen übertragen.
Weiter erfährt die Kompressionswirkung auch dadurch eine Erhöhung, daß dieselbe bei gleich großem Kompressionszylinder um den Unterschied der Dampf- und Luftkompression gesteigert wird, weil die anwendbare Dampfspannung bedeutend höher ist als die praktisch zulässige Luftkompressionsspannung.
Ferner ergibt sich bei einem Dampfkompressionsgatter bei gleichen Arbeitsleistungen ein geringerer Dampfverbrauch gegenüber einem einfachen Kompressionsgatter, da die mechanischen Verluste (innere Arbeit der Dampfmaschine, Schleif- und Gleitverluste bei Seilen und Riemen, innere Arbeit der Transmission) in Wegfall kommen.
Sollten die Beschleunigungsdrucke allein durch die Dampfkompression aufgenommen werden, wie dies bei der zweiten oben erwähnten Ausführung angestrebt wird, so müßten, um bei den erforderlichen großen Kompressionen die nötige Leistung erzielen zu können, sehr große Zylinder zur Anwendung kommen. Dies würde sehr kleine Füllungen bedingen, wodurch .eine sehr ungünstige Dampfverteilung auftreten würde.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Verbindung gestattet günstige Abmessungen für den Dampfzylinder zu wählen, und es steigert sich die Leistungsfähigkeit wesentlich dadurch, daß die Wirkung der unausgeglichenen Beschleunigungsdrücke aufs Gestänge wegfällt.
Beiliegende Zeichnung zeigt mehrere Ausführungen solcher Verbindungen von Dampfzylinder und Kompressor in schematischer Darstellung,
und zwar zeigen die Fig. 1,3, 5 und 7 Vertikalschnitte, die Fig. 2, 4 und 6 dazugehörige Grundrisse.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei welcher zwei einfach wirkende, mit gemeinschaftlicher vertikaler Kolbenstange α versehene Dampfkolben d in übereinander aufgestellten Zylindern b arbeiten. Die Dampfverteilung besorgen die Ein- und Auslaßorgane c. Die Kolbenstange α ist in ihrer Mitte durch ein Querstück f mit der hohlen Kompressorkolbenstange g, welche den Dampfzylinder b verschiebbar umgibt und an deren Enden die ringförmigen Kompressorkolben h befestigt sind, fest verbunden. Die Kompressorkolben h bewegen sich in den mit den Dampfzylindern fest verbundenen Kompressorzylindern i. An der mit der Kompressorkolbenstange g fest verbundenen Traverse j ist mittels Verbindungsgestänge k der Gatterrahmen m befestigt.
An dieser Ausführungsform sind die Dampfund Kompressorkolben nur am äußeren Umfange gedichtet. Die Größe der Kompressionsspannung ist abhängig von dem vom Kompressorkolben beschriebenen Volumen und dem Volumen des Rohres bezw. der Kolbenstange g. Sollte das daraus sich ergebende Verhältnis zu groß oder zu klein sein, so kann eine ange■■' messene Kompression durch Wahl einer Kolbenstange g von entsprechendem Querschnitt oder durch Verwendung eines Zusatzkompressionsraumes erzielt werden.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist die hohle Kompressorkolbenstange g durch zwei volle Stangen gx ersetzt, welche mit der Traverse j fest verbunden sind. Die ringförmigen Kompressorkolben sind hierbei am äußeren und inneren Umfange mit Dichtungen versehen.
Nach der Ausführungsform in den Fig. 5 und 6 sind statt der beiden Kompressorzylinder mit ringförmigem Querschnitt mehrere, beispielsweise vier, einfache Kompressionszylinder in symmetrischer Anordnung zu den Dampfzylindern vorgesehen, während Fig. 7 eine ähnliche Anordnung mit nur einem doppelt wirkenden Dampfzylinder und zwei ebenfalls doppelt wirkenden Kompressionszylindern zeigt, in welchem Falle die Kolbenstangen durch Stopfbuchsen hindurchgeführt werden müssen.
Bei den durch die Fig. 1 bis 6 dargestellten Anordnungen empfiehlt es sich, einen der beiden Zylinder (mit Rücksicht auf das be-■ queme Anlassen der Maschine den oberen) als Niederdruckzylinder auszubilden. Wichtiger als die hierbei erzielte Dampfersparnis ist der Umstand, daß durch die Verbundwirkung weitaus größere Füllungen in beiden Zylindern erreichbar sind, somit eine geringere Ungleichförmigkeit der Maschine sich ergibt.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche: j
    ι . Sägegatter, gekennzeichnet durch un- 65 , mittelbar auf das Gatter aufgesetzte Dampf- ]
    zylinder in Verbindung mit ebenso angeordneten Kompressoren, wobei die Kolbenstangen sowohl der Dampf- als auch der Kompressorkolben mit einer den Gatterrahmen tragenden Traverse starr verbunden sind.
  2. 2. Ausführungsform des Sägegatters nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ringförmige Kompressionsräume und eine hohle 75 ! Kompressorkolbenstange mit ringförmigen Kolben, wobei die Kompressionsräume von innen durch die einfach wirkenden Dampfzylinder," deren einer als Niederdruckzylinder ausgebildet sein kann, begrenzt sind, welche eine Führung für die auf ihnen verschiebbare Kompressorkolbenstange bilden.
  3. 3. Ausfuhrungsform des Sägegatters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ' die ringförmigen Kompressorkolben durch mehrere volle Kolbenstangen verbunden sind.
  4. 4. Ausführungsform des Sägegatters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß j neben jedem Dampfzylinder zwei oder mehrere Kompressorzylinder symmetrisch aufgestellt sind.
  5. 5. Ausführungsform eines Sägegatters I nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen unmittelbar auf die Sägegattertraverse aufgestellten doppelt wirkenden Dampfzylin- ; der, mit dessen Kolbenstange sich gleichzeitig und in gleichem Sinne die Kolben- ; stangen zweier ebenfalls doppelt wirkender ! Kompressoren bewegen. 100 '
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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