DE444912C - Schleudervorrichtung mit hintereinandergeschalteten Schleudergruppen zur gegen-seitigen unmittelbaren Beeinflussung von Gasen oder Daempfen mit Flessigkeiten - Google Patents

Schleudervorrichtung mit hintereinandergeschalteten Schleudergruppen zur gegen-seitigen unmittelbaren Beeinflussung von Gasen oder Daempfen mit Flessigkeiten

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DE444912C
DE444912C DED48687D DED0048687D DE444912C DE 444912 C DE444912 C DE 444912C DE D48687 D DED48687 D DE D48687D DE D0048687 D DED0048687 D DE D0048687D DE 444912 C DE444912 C DE 444912C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning
    • B01D47/08Spray cleaning with rotary nozzles
    • B01D47/085Spray cleaning with rotary nozzles with nozzles which are partly immersed in the washing fluid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Schleudervorrichtung mit hintereinandergeschalteten Schleudergruppen zur gegenseitigen unmittelbaren Beeinflussung von Gasen oder Dämpfen mit Flüssigkeiten.
  • Fliehkraftschleuderwascher sind in verschiedenen Abarten bekannt. Einen Fortschritt auf dem von W. F el d bearbeiteten Gebiete der senkrechten Gegenstromgruppenwascher mit in jeder Gruppe rundlaufender Flüssigkeit erstrebt die vorliegende Neuerung. Die konzentrische Trichtergruppe nach F e 1 d (Gas- und Wasserfach I925, S. 388) ergibt ungleiche Wirkungen : Der weiteste Hebekonus hat bei niedrigster Hubhöhe die größte Geschwindigkeit und saugt die Hauptmenge der rundlaufenden Waschflüssigkeit weg, so daß die engeren und entsprechend langsamer kreisenden Innenkegel mit höherem Hub weniger beaufschlagt werden, auch an sich weniger Flüssigkeit umsetzen können.
  • Diese bekannten Schleudergruppen rotieren außerhalb des Gasstromes und beeinflussen dessen Bewegung und die Durchwirbelung von Gas- und Flüssigkeit kaum. Beginnt der Gasstrom unter dem Einfluß der Schleuderflüssigkeit eine kreisende Bewegung anzunehmen, so wird diese jeweils von Gruppe zu Gruppe unterbrochen infolge der senkrechten Führung in den Steigöffnungen.
  • Ebenso ist die Waschwirkung in der erbreiterten Berieselungszone völlig ungleichmäßig, da der von den Kegeln fliehende Flüssigkeitsschleier sich nicht mit zunehmender Weite ausdehnt, somit nach dem Mantel hin zwischen den Tropfen immer größere Zwischenräume sich auftuen, durch die das Gas unbeeinflußt hochsteigt. Lediglich der Flüssigkeitsstrom durchdringt die Trichtergruppe, deren äußere Randteile kaum auf die Gas. bewegung einwirken, die folglich eine besondere Fördervorrichtung bedingt.
  • Diese Nachteile einer verminderten, ungleichmäßigen Arbeitsweise vermeidet das neue Verfahren, indem bei geringerer, aufgeteilter Hubhohe die Waschfliissigkeit sämtliche Hel) eringe nacheinander beaufscblagt und die Gase gleichmäßig über den Wasserquerschnitt in ununterbrochene Spiralwinzungen zerlegt werden. Flüssigkeit sowohl als Gase werden gleichzeitig geschleudert, und zwar in verschiedene Richtung. Somit wird ohne Gegenläufigkeit eine vereinfachte ausgiebigè Desintegratorwirkung erreicht bei geringerer Umdrehungszahl. Da die Flüssigkeit tangential entgegengesetzt zur Drehbewegung abgeschleudert und vom nächst höheren Ringband wieder aufgefangen wird, so entsteht in den gewundenen Ringdurchlässen zwischen den Bändern eine gesteigerte Wechselwirkung des gleichzeitig mitgeschleuderten Gases. Bei siebartiger Durchlöcherung des oberen Randes dringt auch Flüssigkeit nach der äußeren Fläche jedes Schleuderringes und wird hier durch die Fliehkraft gehalten und verspritzt, so daß nicht nur eine obere Randwirkung, sondern eine bedeutend erbreiterte Waschzone unter und über jedem Ring entsteht, die um so wirksamer wird, jc niedrigere Spiralwindungen das Gas beschreibt. Diese eigenartige Führung der Gase und Flüssigkeiten infolge des Umbiegens und Ineinandergreifens der Ringe oder Spiralbänder steigert weiter die Waschwirkung und die Ausscheidung flüssiger Bestandteile. - Ohne durch die Rotation gehemmt zu werden, erfolgt der stete Rücklauf der Flüssigkeit von außen nach innen durch geschlossene Rohre unter Ausnutzung der Gefälles nach einem zentralen Überlaufbecken, -das gleichzeitig als Tauchverschluß wirkt.
  • Von jedem Rücklaufrohr können Abzweigungen nach den einzelnen Schleuderringen oder -windungen angebracht werden. Der Bau der neuen Schleudergruppe erfordert bei geringerer Höhe weniger Kosten. Entsprechend der größeren Gasdurchlässigkeit bei gesteigerter Waschwirkung leistet der neue Wascher bedeutend mehr.
  • Seine eigenartige Wirkungsweise dürfte aus bei'folgender Skizze ohne weiteres klar werden : An der'Drehachse 1 sind die Trichtertreppen 2 starr'befestigt. Die im Randbecken 3 angestaute Flüssigkeit fließt der Schleuder durch das Rücklaufrohr 4 immer wieder zu, indem sie unter Gefälleausnutzung aus dem mittleren überlaufbecken 5 in die Schleuder überfließt und immer wieder über sämtliche Trichter 2 hinweggeschleudert wird nach dem Mantel. Vom Rücklaufrohr 4 können weitere Abzweigungen 6 zur Beaufschlagung von Zwischentrichtern angeordnet werden. Ein Tauchverschluß 7 in dem mittleren Üb erlaufb ecken sichert gegen ein Aufsteigen des Gases außerhalb der Schleuder.
  • Durch siebartige Löcher 8 am oberen Rande der Trichter dringt auch Flüssigkeit auf deren Außenseite und wird die Waschwirkung so verdoppelt. Die in der mittleren SchlEeudergruppe angedeuteten Trichter g mit nach unten erweitertem Rande bewirken eine Ausscheidung der Flüssigkeitstropfen neben einer Rückleitung des Gasstromes nach der Achse hin.
  • Eine besondere Ausbildung des Randbeckens zwecks Absonderung fester Gemengteile aus der Flüssigkeit - bzw. der Einbau von Heiz- oder Kühischlangen oder Doppelmantel zwecks Wärmeaustausch - kann in bekannter-Weise erfolgen, unbeschadet der Waschwirkung. Ebenso können feststehende Arme mit Kratzer zwecks Reinhaltung der Schleudern eingebaut werden.
  • Die Wirksamkeit wird erhöht durch die abwechselnde Anordnung von Gruppen mit nach unten erweiterten Trichtern oder Spi ralen, derart, daß die Fliehkraft die Flüssigkeitsnebel nach unten fördert, entgegengesetzt zu den Gasen, die nach der Achse hin hochgeführt werden.
  • PATENTANSPRÜCE : E : I. Schleudervorrichtung mit hintereinandergeschalteten Schleudergruppen zur gegenseitigen unmittelbaren - Beeinflussung von Gasen oder Dämpfen mit Flüssigkeiten zwecks Waschung, Küh-Ring, Erhitzung, Absorption, Kondensation, Trennung, Umwandlung u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß konzentrische Ringbänder oder Spiralen, die zweckmäßig S- bis Z-artigen Querschnitt erhalten, derart in und übereinanderfassen, daß eine Trichtertreppe entsteht, über welche die durch Fliehkraft geschleuderte Flüssigkeit stufenartig von Ring zu Ring zerspritzt wird durch die in Spiralwindungen zerlegten Gasströme, welche neben einer Beschleunigung und Umbiegung eine intensive erbreiterte Waschwirkung erleiden, indem die kreisende Flüssigkeit teils über, teils unter den Ringen zerstäubt wird, um schließlich in einem Randbecken aufgefangen und andauernd zu den Innenwindungen zurückgeleitet zu werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Rand der Trichterbänder bald nach oben, bald nach unten angeordnet ist, so daß die Gasströme beliebig nach außen oder innen gedrängt werden, hingegen die Flüssigkeit nach oben oder unten fließt.
DED48687D 1925-09-03 1925-09-03 Schleudervorrichtung mit hintereinandergeschalteten Schleudergruppen zur gegen-seitigen unmittelbaren Beeinflussung von Gasen oder Daempfen mit Flessigkeiten Expired DE444912C (de)

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