DE44455C - Bewegungsmechanismus für die Stempel der unter Nr. 39772 patentirten selbstthätigen Schmiedemaschine - Google Patents
Bewegungsmechanismus für die Stempel der unter Nr. 39772 patentirten selbstthätigen SchmiedemaschineInfo
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- DE44455C DE44455C DENDAT44455D DE44455DA DE44455C DE 44455 C DE44455 C DE 44455C DE NDAT44455 D DENDAT44455 D DE NDAT44455D DE 44455D A DE44455D A DE 44455DA DE 44455 C DE44455 C DE 44455C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/02—Special design or construction
- B21J7/14—Forging machines working with several hammers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schmiedemaschine.
Soll bei der durch das Patent No. 39772 geschützten Schmiedemaschine die Anzahl der
durch die Stofsscheiben g (s. Zeichnung dieser Patentschrift) ausgeübten Centralstöfse vermehrt
werden, so müssen nicht nur diese Scheiben, sondern auch die Stofsschieber / ausgewechselt
und durch entsprechende neue ersetzt werden. Hierbei zeigen sich nun folgende Uebelstände:
1. Bei wachsendem Durchmesser der Stofsscheiben, also bei vergröfserter Anzahl der
Höcker auf denselben bezw. der Centralstöfse, wächst der auf den Stofsschieber wirkende
Hebelarm, so dafs die Antriebsachsen der Stofsscheiben stärker als früher beansprucht
werden.
2. Die Gröfse der Stofsscheiben, also auch die Anzahl der fortschreitenden Centralstöfse,
ist sehr begrenzt, da diese Stofsscheiben schon bei einer nicht sehr weitgehenden Vergröfserung
die Arbeit behindern.
Der erste Uebelstand hat wieder den Nachtheil im Gefolge, dafs die Antriebsachse der
Stofsscheiben eine zur Ausübung der meisten Arbeiten unnöthige Stärke erhalten mufs, während
die zum Antrieb der- Stofsscheibe erforderliche Kraft bei den verschiedenen Gröfsen
derselben auch verschiedene Stärke bei geforderter gleicher Leistungsfähigkeit bedingt.
Die Beseitigung des zweiten Uebelstandes erfordert eine sehr grofse Ausdehnung des Gestelles
und damit eine nachtheilige Schwere und unnöthige Kosten der Maschine.
Alle diese Mängel werden durch die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende
Neuerung dadurch vermieden, dafs an Stelle der Stofsscheibe von kleinen Stirnrädern angetriebene,
mit innerer Verzahnung versehene Stofsringe verwendet werden.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 diesen Stofsring mit dem Stirnrade in der Ansicht,
während Fig. 2 einen Durchschnitt durch den Stofsring darstellt.
Auf die Antriebswelle k ist an Stelle der Stofsscheibe g des Haupt-Patentes ein kleines
Stirnrad α aufgekeilt, das mit der inneren Verzahnung des Stofsringes b im Eingriff steht.
Der Stofsring b ist in irgend einer geeigneten Weise geführt, wie dies beispielsweise
durch Anordnung von Führungsrollen yy an dem Maschinengestell dargestellt ist.
Bei dieser Anordnung ist ein Auswechseln der Stofsschieber und ein Ersetzen derselben
durch kürzere oder längere Schieber nicht nöthig, da der Abstand des wirkenden Höckers
von dem Mittelpunkt der Antriebswelle stets derselbe bleibt, gleichgültig, welchen Durchmesser
der Stofsring b besitzt (s. den punktirt gezeichneten Stofsring b1). Der auf Antrieb
der Stofsscheiben wirkende Hebelarm bleibt also auch stets derselbe, so dafs bei Verwen-
dung der verschiedensten Stofsringe die Antriebskraft auch stets dieselbe bleibt.
Mit der Gröfse der Stofsringe wächst natürlich auch die zulässige Anzahl der Hocker d dl
auf diesen Ringen und damit die Anzahl der fortschreitenden Centralstöfse. Da die Gröfse
des Stofsringes fast unbegrenzt ist, so kann auch eine beliebige Anzahl von Höckern
u. dergl. angewendet und jedes beliebige Schmiedestück auf der Maschine hergestellt
werden.
Bei Anwendung dieser Stofsringe b kann das Maschinengestell minimale Ausführungsdimensionen erhalten, da die arbeitenden
Theile niemals durch die Stofsringe behindert werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Als Ersatz für die mit Höckern, Nasen oder Coulissen ausgestatteten Stofsscheiben des Haupt-Patentes No. 39772 die Anordnung mit innerer Verzahnung ausgestatteter Stofsringe, welche durch auf der Antriebswelle (k) sitzende Stirnräder (a) angetrieben werden, zum Zwecke, bei gleicher Beanspruchung der Antriebswelle und bei stets gleichbleibender Antriebskraft eine beliebige Anzahl fortschreitender Centralstöfse mit stets gleicher Kraftwirkung ausüben zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44455C true DE44455C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44455D Expired - Lifetime DE44455C (de) | Bewegungsmechanismus für die Stempel der unter Nr. 39772 patentirten selbstthätigen Schmiedemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44455C (de) |
-
0
- DE DENDAT44455D patent/DE44455C/de not_active Expired - Lifetime
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