DE443634C - Nutenverschluss fuer elektrische Maschinen mit unterteilten, in radialer Richtung wirkenden Keilflaechen an den Verschlussstuecken - Google Patents

Nutenverschluss fuer elektrische Maschinen mit unterteilten, in radialer Richtung wirkenden Keilflaechen an den Verschlussstuecken

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DE443634C
DE443634C DER56917D DER0056917D DE443634C DE 443634 C DE443634 C DE 443634C DE R56917 D DER56917 D DE R56917D DE R0056917 D DER0056917 D DE R0056917D DE 443634 C DE443634 C DE 443634C
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wedge
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electrical machines
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/48Fastening of windings on the stator or rotor structure in slots
    • H02K3/487Slot-closing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

  • Nutenverschlug für elektrische Maschinen mit unterteilten, in radialer Richtung wirkenden Keilflächen an den Verschlußstücken. Bei. Läufern elektrischer Maschinen mit in Nuten des Läufers eingebetteten Wicklungen ist es bekannt, die Nuten durch Verschlußstücke, die mit keilartigen Anzugflächen versehen und in die Nuten eingeschoben werden, abzuschließen, die dann die Wicklung halten und die gleichzeitig infolge ihrer keilartigen Anzugflächen eine zusätzliche Pressung auf die Wicklung in radialer Richtung gestatten. Auch ist es bekannt, diese mit keilartigen Anzugflächen versehenen, unter Umständen sehr langen Verschlußstücke in mehrere ae@hsial kürzere Stücke von verschiedener Dicke und Abstufung zu unterteilen, um jedes einzelne Keilstück für sich festziehen und hierdurch für die einzelnen Teile der Wicklung die jeweils gewünschte Pressung erreichen zu können. Alle diese bisher bekannten geteilten und ungeteilten Nuteüverschlußstücke haben indes den Nachteil, daß die Steigung ihrer Anzugflächen im Verhältnis zu der Größe der Keile nur sehr gering ist.
  • Will man bei diesen bekannten Verschlußkeilen eine erhebliche Anpressung in radialer Richtung erreichen, so ist man gezwungen, den Keil ziemlich tief in achsialer Richtung einzutreiben, wodurch aber nicht selten die Biegrenzungswände der in, der Regel aus geschichtetem Eisen bestehenden Nuten und ebenso auch die Isolation der Wicklung beschädigt werden. Die in mehrere Keilstücke unterteilten Keile haben weiterhin noch den Nachteil, daß ihre keilartigen Anzugflächen gegeneinander gleichgerichtet sind, die Keilstücke also in gleicher Richtung wirken, wodurch sie gegeneinander weder verspannt noch abgestützt werden können. Wollte man letzteres beispielsweise bei den bekanntem Ausführungsarten vornehmen, so würde ein Keil stets den benachbarten Keil. lösen, die gegenseitige Verspannung oder Abstützung also unmöglich sein.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Nutenverschluß, bei dem bereits durch Eintreiben der Keilstücke um ein verhältnismäßig geringes Wegstück eine erhebliche radiale Einwärtsbewegung der Keilstücke und dabei eine genügend hohe Pressung auf die Wicklung ausgeübt wird. Diese Wirkung wird dadurch erreicht, daß die keilaxtige Steigung der Keile gegenüber den bekannten: Ausführungsarten beträchtlich erhöht wird. Um diese beträchtliche Erhöhung der Steigung in den Keilen überhaupt unterbringen zu können, ist es erforderlich, daß die Keile in bekannter Weise unterteilt sind' jedoch mit dem Unterschied, daß die einzelnen Keilstücke mit ihren Anzuglächen nicht, wie bekannt, einander gleich, sondern paarweise einander entgegengesetzt gerichtet sind, die Keile also paarweise oder gruppenweise in entgegengesetzten Richtungen wirken. Das hat den Vorteil, daß .stets mehrere benachbarte Keile oder Keilgruppen gegeneinander verspannt oder abgestützt werden köAnen, was bei der bekannten gleichmäßigen, Anordnung nicht möglich ist.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung. näher erläutert.
  • In Abb. i ist ein aus mehreren Teilkeilen bestehender Doppelkeil gezeigt, bei dem die Steigungen, i der Keile z und 3 entgegrengesetzt zueinander gerichtet sind. Zweckmäßigerweise werden hierbei die unteren Stücke z, die auf der Wicklung aufliegen, aneinandezstoßend angeordnet.
  • Mit dieser extremen Steigung in radialer Richtung kann auch eine extreme Steigung in der Umfangsrichtung vereint werden;, wie dies Abb. z in Draufsicht bei unterteilten Keilstücken 3 für eingesetzte Zähne (Mitnehmer q.) erkennen läßt.
  • Um diese .erhebliche radiale Steigung zu erzielen, kann auch das Mittel der Abb.3 gewählt werden, welches darin besteht, daß der Keil 3 seine Unterlage a seitlich übergreift, so daß die mechanische Festigkeit des Keiles und die notwendige Höhe der seitlichen Keilflächen (in Berührung mit den Seitenflächen der Nutöffnung) erhalten bleibt.
  • Derart eingesetzte Keilstücke bedürfen mitunter der Sicherungen ihrer Lage. Hierzu können Nuteneinsatzstücke gemäß Abb. q. verwendet werden. Der obere Teil der Abbi1-
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976105C (de) * 1953-08-08 1963-02-28 Licentia Gmbh Nutenverschlusskeil fuer die Laeufer von elektrischen Maschinen, insbesondere der Induktoren von Turbogeneratoren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976105C (de) * 1953-08-08 1963-02-28 Licentia Gmbh Nutenverschlusskeil fuer die Laeufer von elektrischen Maschinen, insbesondere der Induktoren von Turbogeneratoren

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