DE44351C - Neuerungen an Schreibmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Schreibmaschinen

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DE44351C
DE44351C DENDAT44351D DE44351DC DE44351C DE 44351 C DE44351 C DE 44351C DE NDAT44351 D DENDAT44351 D DE NDAT44351D DE 44351D C DE44351D C DE 44351DC DE 44351 C DE44351 C DE 44351C
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Germany
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DENDAT44351D
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English (en)
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M. H. WOHLFELD in Berlin, Kl. Hamburgerstrafse 24/25 I
Publication of DE44351C publication Critical patent/DE44351C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE IS: Druckerei.
Die mit Segment - Typenplatte arbeitenden Schreibmaschinen, bei denen die Segmentplatte nach jedem Buchstaben um ein Intervall verschoben wird, bedürfen meist zweier getrennter Mechanismen, um die Buchstabeneinstellung und das Abdrucken des Buchstabens, sowie den Weitertransport der Typenplatte um ein Intervall herbeizuführen. Man gebrauchte infolge dessen auch beim Schreiben die Mitwirkung beider Hände.
In der nachfolgend beschriebenen und in Fig. ι bis 5 der Zeichnung dargestellten Anordnung werden diese combinirten Bewegungen von einer Stelle aus durch die Verbindung zweier zweiarmiger Hebel erzielt, von denen der eine aufser seiner Verticalschwingung noch eine Horizontaldrehung, aber nicht um den Drehpunkt für die Verticalbewegung, sondern um einen zweiten Punkt vollführen kann.
Es ist durch diese Verbindung ermöglicht, dafs man den in doppelter Weise drehbaren Hebel sowohl zur Einstellung der mit ihm. in horizontaler Drehbarkeit verbundenen Typenplatte , wie zur eigentlichen Druckoperation (infolge seiner verticalen Bewegung) und auch zum Weitertransport des ganzen Mechanismus um ein Buchstabenintervall verwenden kann.
Die Anordnung ist die folgende:
Der von den Oesen 0 an der gezahnten Transportstange t gehaltene Schreibapparat besteht aus dem mit Buchstabenmarkirungen versehenen Untergestell A, welches auf den Schienen α ruht. Dieses Untergestell trägt den festen Zapfen %, auf welchem wieder fest der Arm m sitzt. Auf dem Zapfen \ sitzt drehbar die Typenplatte s mit dem Gummitypensegment s1, auf deren Verlängerung der um i drehbare zweiarmige Hebelarm h h} sich befindet. Der letztere ist durch die mit Kugelgelenken ausgerüstete Stangen, Fig. 1, mit dem im Arme m drehbaren zweiarmigen Hebel h2 h3 verbunden, dessen unterer Zapfen /z4 auf dem im Untergestell A gelagerten Hebel d aufliegt. Dieser Hebel d trägt den frei auf der Zahnstange t aufliegenden Transporthebel ο1 und den unteren Druckstift e.
Beim Schreiben dreht man den Hebel h hl so, dafs sein Zeiger i1 über dem zu schreibenden Buchstaben steht, darauf drückt man den Hebelarm h nieder, so dafs er in den gezahnten Sector s2 des Untergestelles A eingreift, wobei der Arm hx mittelst der Stange η den Hebel hs h3 in Bewegung setzen und mittels Ansatzes h* den Arm d niederdrücken wird. Dabei verschiebt der in horizontale Stellung kommende Arm ο1 den ganzen Schreibapparat seitlich um einen Zahn der Zahnstange t, und am Ende dieses Niederdrückens erfolgt, Fig. 3, durch den Zapfen e der Abdruck des auf der Unterseite des Typensectors s1 befindlichen Buchstabens auf dem Papierblatt π, welches auf der Druckunterlage p, Fig. 1 und 3, ruht.
Bei dem durch Feder / am Hebel d, Fig. 4 und 5, bewirkten Hochbewegen des Hebels d gelangen das elastische Typenblatt s} und die anderen Theile wieder in ihre frühere Lage, wobei der Sperrhebel o1 in den nächsten Zahn der Zahnstange t sich einlegt.
Die den Gummitypensector sl tragende Typenplatte s besitzt an ihrem anderen Ende

Claims (1)

  1. die Rolle r, Fig. ι, mit welcher sie auf dem Rande r1 der Unterlagsplatte A aufruht.
    Das Papier π wird zwischen der Gummiwalze g und der federnden Deckschiene &, Fig. i, geführt.
    Am Hebel d ist noch ein kleiner zweiarmiger Hebel χ χ1 angebracht, den man benutzen kann, um einen Weitertransport des Schreibapparates ohne Hervorbringung eines Buchstabens zu ermöglichen. Es ist nämlich durch Drücken auf diesen Hebel möglich, wie Fig. 4 und 5 zeigen, zwar den Transporthebel d in Thätigkeit zu setzen, während aber durch Druck auf diesen Hebel, nicht die Gummitypenplatte sl auf das Papier aufgedrückt werden kann.
    Paten τ-Anspruch:
    An Schreibmaschinen mit Zeigereinstellung die Anwendung zweier auf einander wirkender zweiarmiger Hebel h hl, /j2/13, von denen der eine, h h\ sowohl um i vertical drehbar ist, als auch um eine aufserhalb dieses Drehpunktes gelegene Achse horizontal gedreht werden kann, in Verbindung mit der den doppelt beweglichen Hebel Ji h' tragenden Typensegmentplatte s und der den Druck- und Transporthebel Jf' hs tragenden Segmentscala A, zu dem Zwecke, um durch den doppelt drehbaren Hebel Ii hl sowohl die Buchstabeneinstellung, als auch den Druck und den Transport hervorzubringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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