DE443124C - Drehrohrofen - Google Patents

Drehrohrofen

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DE443124C
DE443124C DET31139D DET0031139D DE443124C DE 443124 C DE443124 C DE 443124C DE T31139 D DET31139 D DE T31139D DE T0031139 D DET0031139 D DE T0031139D DE 443124 C DE443124 C DE 443124C
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Germany
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dust
attached
gases
rotary kiln
smoldering
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Expired
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DET31139D
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Mannesmann Demag AG
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Demag AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B1/00Retorts
    • C10B1/10Rotary retorts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Drehrohrofen. Beim Betriebe von der Kohlen- usw. S,chwelang dienenden Drehrohröfen, in denen das zu ents,chwelende Gurt mittels Förderschnecke vom Eintragsende der Ofentrommel zu deren A.ustragsende geleitet und während seines, Durchgangs durch die Trommel entschwelt wird, hat es sich gezeigt, .daß während des Schwelvorgangs namentlich an der Einfallstelle des Gutes sowie in der Trocknungs- und Ausgarungszone Staubentwicklung und -aufwirbelung statt- finden. Der an diesen Stellen besonders stark aufgewirbelte Staub wird von den abziehenden Schwelgasen aufgenommen und ist aufs ihnen nur schwer zu entfernen; die aus den Schwelgasen gewonnenen Nebenprodukte, wie Teer o. dgl., weisen dann einen entsprechend. hohen Staubgehalt auf.
  • Um nun staubfreie trockene Schwelgase und somit auch technisch staubfreie Nebenprodukt.e zu erzielen, ist man bestrebt, diese Staubauäwirbesungen im Ofeninnern nach Möglichkeit zu vermeiden und Mittel vorzusehen, die das Durchtreten der während des Schwelprozesses sich bildenden Schwelgase durch die Ofentrommel gestatten, ohne daß sie hierbei mit dem Schwelgut oder etwaigem auftretenden Staub unnötigerweise in Berührung kommen.
  • So z. B. hat man für das Niederschlagen von Staubwirbelungen" und Abführen der Schwelgase ein mit Schlitzen versehenes, der Ofenlänge entsprechendes Rohr oder kegelförmige, undicht ineinandergeschobene Rohrschüsse, die ein solches bildeten, eingebaut, in das die Schwelgase eintreten und: entweichen sollten. Dann, aber auch hat man durch Umbörd:elung der inneren Kanten der einzelnen Gänge der Förderschnecke selbst einen spiralförmig unterbrochenen Kanal im Innern der Schnecke gebildet, in den die Schwelgase ,eintreten und entweichen sollen.
  • Durch dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung soll nun mit besonders einfachen Mitteln obige Wirkung erzielt und an den Stellen der Ofentrommel, an denen Staubaufwirbelungen stattfinden können, ein mit der Trommelwandung parallel verlaufender Kanal im Innern der Förderschnecke geschaffen werden, durch den die Schwelgase unberührt mit dem Schwelgut abziehen und der die Staubwirbelungen niederhält. Die Erfindung besteht darin, daß dieser Kanal durch einfachste Mittel gebildet wird, die an den Schneckengängen leicht und mühelos lösbar angebracht werden können, so daß bei etwaigen Beschädigungen einzelner Stellen diese schadhaften Stellen ohne große Kosten und Mühen ,erneuert oder bei Betriebsstörungen leicht entfernt werden können.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungs.-gegenstand schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch die Trommel eines Drehrohrofens, während Abb.2 einen Trommelquerschnitt darstellt, und zwar an einer Stelle, wo der Gegenstand der Erfindung angebracht ist.
  • Mit i ist die Trommel des Drehofens, mit 2 die für das Fördern des zu, entschwe- Lenden Gutes eingebaute Förderschnecke bezeichnet. An den Stellen, an denen Staubawfwirbelungen auftreten können, werden nun gemäß der Erfindung einfache kreissegmentförrrtige Einzelbleche 3 im Schneckeninnern derart angebracht,- daß zwischen ihnen Schlitze q. verbleiben, durch die die Schwelgase in den durch diese Bleche gebildeten Kanal. eintreten. Das Anbringen der einzelnen Bleche 3 geschieht zweckmäßig in. lösbarer Weise, so daß bei etwaigen Beschädigungen einzelner Bleche diese leicht und bequem entfernt und durch neue Bleche ersetzt werden können.
  • Durch das Anbringen dieser den Abzugskanal für die Schwelgase bildenden Bleche wird dort, wo sie angebracht sind, eine S.taubwirbelung des Schwelgutes verhindert, so daß die abziehenden Schwelgase nahezu staubfrei sind und besondere Relnigungsvorrichtungen für diese Gase in Fortfall kommen. Etwaige doch mitgerissene geringe Staubteilchen werden dann in bekannter Weise am Austragkopfe des Ofens durch eine in ein Hilfsrohr 5 vorgesehene kleine Schnecke 6, die in, entgegengesetzter Richtung zur Hauptschnecke 2 läuft, niedergeschlagen und in das Ofeninnere zurückgebracht, wo sie mit dem entschwelten Gut abgeführt werden. Die abziehenden Schwelgase sind dann, wie Versuche ergeben haben, ,praktisch staubfrei ebenso wie die aus diesen Gasen niedergeschlagenen Nebenprodukte, wie Teer o. dgl.
  • An Stelle der Bleche können auch andere Mittel treten, z. B. können diese aus kurzen, mit Schlitzen versehenen Rohrstücken bestehen, die dann ebenfalls entgegen dien bekannten langen Rohren schnell und mühelos einzeln ausgewechselt werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Drehrohrofen mit im Innern befindlicher Förderscluiecke für das zu entschwelende Gut, bei dem zwecks Verhinderung von Stawbwirbelungen und Erzielung .einer staubfreien Abführung der während des Schwelvorgangs sich: bildenden Schwelgase .ein mit -der Ofenwandung parallel verlaufender Abzugskanal im Innern der Färders.chnecke vorgesehen is:t, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Abzugskanal durch Einbau möglichst einfach gestalteter Platten gebildet wird, die an den Schneckengängen in geeigneter Weise auswechselbar angebracht sind.
  2. 2. Diehrohro£en nach Anspruch r, dadurch gekemmzeiclniet, da.ß die den Abzugskanal bildenden Platten aus rechteckigen Blechtafeln bestehen, die unter B.elassuag von Durchtrittsschlitzen für die Schwelgase an den Scnneckengängen lösbar angebracht werden.
DET31139D 1925-12-03 1925-12-03 Drehrohrofen Expired DE443124C (de)

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