DE442905C - Schlag- und Schleudermuehle zum Zerkleinern feuchter Stoffe aller Art - Google Patents

Schlag- und Schleudermuehle zum Zerkleinern feuchter Stoffe aller Art

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DE442905C
DE442905C DEZ14661D DEZ0014661D DE442905C DE 442905 C DE442905 C DE 442905C DE Z14661 D DEZ14661 D DE Z14661D DE Z0014661 D DEZ0014661 D DE Z0014661D DE 442905 C DE442905 C DE 442905C
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    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Neuerung an Schlag- und Schleudermühlen aller Art, die mit Hilfe von Schlagscheiben, Stiftkörben, Schlägerkreuzen u. dgl. trocknes oder auch feuchtes, klebriges Mahlgut zerkleinern. Wenn feuchtes oder klebriges Mahlgut in diesen Maschinen verarbeitet wird, tritt der übelstand hervor, daß ein Teil des feuchten Mahlgutes an die Wand des umgebenden Gehäuses geschleudert wird und an dieser kleben bleibt. Das Gut, das sich nach und nach so in dem Gehäuse anhäuft, daß dieses sich mit ihm anfüllt, wirkt aber bremsend auf die schnell rotierende Schleuderwalze o. dgl. ein.
Dadurch wird die Leistung der Zerkleinerungsmaschine herabgesetzt, der Kraftbedarf aber ganz erheblich gesteigert, also ein ganz unrationelles Arbeiten erzielt.
Die eigenartige Neuerung an den Zerkleinerungsmaschinen nach der Erfindung beseitigt nicht nur diesen Übelstand λ-ollständig, sondern bewirkt auch noch eine Fortsetzung der Zerkleinerungsarbeit.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an der Schleuderwalze oder an den Stiftkörben ein sich bewegendes Förderband vorgesehen ist, auf das das Gut auftrifft und von dem es durch Schaber entfernt wird. Man kennt zwar schon die Benutzung von Förderbändern bei Zerkleinerungsmaschinen zu diesem Zweck. Das Neue gegenüber diesen bekannten Einrichtungen besteht darin, daß das Förderband so zur Schleuderwalze gelagert ist, daß das Gut auf den inneren Trumm aufgeschleudert wird und auf dem äußeren Trumm außerhalb des Zerkleinerungsumfanges durch Schaber entfernt wird. Das Förderband besteht aus einem rostartigen Gebilde, z. B. aus aneinanderliegenden oder auch aus mit Spielraum versehenen bewegliehen Walzen oder Stäben beliebiger Querschnittsform. Das Förderband kann auch aus nebeneinanderliegenden oder auch aus mit Spielraum versehenen beweglichen Walzen gebildet werden. Die Förderbänder oder Förderroste werden mit Hilfe von Ablenkrollen und Kurvenschienen, die zu beiden Seiten des Förderbandes im Gehäuse liegen, teilweise um den rotierenden Schleuderkörper herumgeführt. Ein Teil des durch den rotierenden Schlagkörper abgeschleuderten Gutes trifft auf das bewegliche Förderband, bleibt an ihm haften und wird unmittelbar nach außen abgeführt, oder auch noch einer weiteren Schlagwirkung durch das Aufschlagen des Gutes auf die Prallwalzen, Stäbe, Prallfläche o. dgl. des rostartig ausgebildeten Förderbandes unterzogen, bevor es ausgetragen wird. Dabei wird das in den Rostspalten sitzende Gut durch Ausdrückvorrichtungen beliebiger Art, wie Daumen, Räder o. dgl., nach außen herausgedrückt.
Die Neuerung ist an verschiedenen Schleudermühlenarten und in verschiedenen Abarten in der Zeichnung in den Abb. 1 bis 8 schematisch dargestellt.
In der Ausführungsform nach Abb. 1 ist die Abfuhr- und Zerkleinerungsvorrichtung an einer Zerkleinerungsmaschine mit Schlägerwalze // und Prallwalzen i vorgesehen, zwischen denen zunächst die Zerkleinerung des Gutes erfolgt. Die bewegliche Prall-
wand e, bestehend aus einem Förderbande aus Gewebe, Drahtgeflecht oder einem Gliederband, liegt hier zwischen der Schlägerwalze h und der Innenwand des Gehäuses c. Diese bewegliche Wand unispannt dabei seitlich die halbe Schlägerwalze h und ist so gelagert, daß der Einzugsschlitz bei ζ größer ist. als der Austrittsschlitz. Der größte Teil des zerkleinerten Gutes tritt bei d aus, während ίο der andere, von den Schlägerarmen h abgespritzte Teil des Gutes unten gegen die bewegliche Prallwand e abgeschleudert wird. Das klebrige Gut erfährt durch den Anprall auf die Wand e eine weitere zerkleinernde Wirkung und bleibt an ihr haften. Die Reinigung des Bandes e erfolgt schließlich durch Schaber g, die an geeigneten Stellen außen · \orgesehen sind.
In den Abb. 2, 3 und 4 sind mehrere Ausao führungsformen der Neuerung dargestellt, bei welchen die bewegliche Prallwand e aus einem Förderband besteht, das rostartig durchbrochen ist. Dieses dient nicht nur zum Abführen des aufgespritzten Gutes, sondern auch als Mittel zur Fortsetzung der Zerkleinerung. Die konstruktive Ausbildung und Ausgestaltung der rostartig durchbrochenen Prallwand ist beliebig.
In der in der Abb. 2 dargestellten Ausführungsform ist um eine Schlägerwalze h ein aus Stäben k oder Walzen I gebildetes, rostartig durchbrochenes Förderband e herumgeleitet, das über Walzen/ läuft und dessen innerer, um die Schlägerwalze h teilweise herumgeführter Trumm zwischen Kurvenschienen, die nicht besonders dargestellt sind, geführt ist. Die Zerkleinerung des Gutes findet hier zwischen der Schlägerwalze h und den .Stäben k oder den Walzen I des Förderbandes statt. Das anhaftende Gut wird von dem Förderbande außen durch Schaber oder durch Ausdrückvorrichtungen g, die im nächsten Ausfühnmgsbeispiel beschrieben werden, entfernt.
In den Abb. 3 und 4 ist eine Zerkleinerungsvorrichtung dargestellt, die aus einer Schlägerwalze h und einer Prallwalze m besteht. Das aus festen Gliedern η zusammengesetzte Förderband e umspannt die Schlägerwalze Λ im unteren Teil und an einer Seite. Der Spalt zwischen Schlägerwalze h und Förderband e kann gleichmäßig weit sein oder sich auch nach dem Austritt oder dem Eintritt erweitern. Das Gut, welches zunächst zwischen Schlägerwalze h und Prallwalze m zerkleinert wird, erfährt eine weitere Schlagwirkung zwischen Schlägerwalze Λ und den Gliedern η des Förderbandes e. Durch Abstreicher g wird das anhaftende Gut an beliebigen Stellen des Förderbandes e außen abgestrichen, während das in den Rostspalten sitzende Gut durch Daumenräder 0 oder sonstige Ausdrückvorrichtungen entfernt wird.
Eine andere Ausführungsform des Förderbandes zeigt die rechte Hälfte der Abb. 3. Hier besteht das Band aus beweglichen Prallwalzen r oder auch aus Querleisten, so daß die Rostspalten in der Querrichtung des Förderbandes verlaufen. Das zunächst zwischen den Armen h und der großen Prallwalze m zerkleinerte Gut wird weiter von den Schleuderarmen h gegen die Prallwalzen r geschleudert und hier nochmals einer Schlagwirkung ausgesetzt. Durch Schaber g und durch Daumenräder 0 wird das Förderband von dem anhaftenden Gut befreit.
In den Abb. 5 bis 8 ist die Einrichtung des Förderbandes an Zerkleinerungsmaschinen dargestellt, bei welchen das Gut zwischen schnell rotierenden Stiftreihen α und b (Abb. 5) oder Stiftkorb α und Schleuderwalze (Abb. 6) oder in anderen Abarten (Abb. 7 und 8) zerkleinert wird. Bei allen Ausführungen ist das Förderband so geführt, daß das Abstreichen am äußeren" Trumm erfolgt. Die Schaber werden so eingestellt, daß sie in einem geringen Abstand von der Prallfläche bleiben, damit eine Schutzschicht auf der beweglichen Wand bleibt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Schlag- und Schleudermühle zum Zerkleinern feuchter Stoffe aller Art mit einem sich bewegenden Förderband zum Auffangen des abgeschleuderten Gutes, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband als endloses Band zur Schleuderwalze so gelagert ist, daß das Gut auf den inneren Trumm aufgeschleudert und auf dem äußeren Trumm durch Schaber entfernt wird.
  2. 2. Ausführungsform der Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband aus dicht aneinanderliegenden oder aus mit Spielraum nebeneinander angeordneten beweglichen Walzen besteht.
  3. 3. Ausführungsform der Zerkleine- im rungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Ausdrückvorrichtungen, wie Daumenräder o. dgl., die zwecks Entfernen des Gutes in die öffnungen oder Spalten des Förderbandes eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEZ14661D 1924-08-26 1924-08-26 Schlag- und Schleudermuehle zum Zerkleinern feuchter Stoffe aller Art Expired DE442905C (de)

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DE (1) DE442905C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2175196A1 (de) * 1972-03-09 1973-10-19 Patentanstalt Neue Baustoffe
DE4227202A1 (de) * 1992-08-17 1993-02-18 Duerasch Hans Peter Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung und feinmahlung weicher und mittelharter mineralien ohne vor- und nachbehandlung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2175196A1 (de) * 1972-03-09 1973-10-19 Patentanstalt Neue Baustoffe
DE4227202A1 (de) * 1992-08-17 1993-02-18 Duerasch Hans Peter Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung und feinmahlung weicher und mittelharter mineralien ohne vor- und nachbehandlung

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