DE441745C - Presse zum Ziehen von Hohlkoerpern aus Metallblechen - Google Patents

Presse zum Ziehen von Hohlkoerpern aus Metallblechen

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DE441745C
DE441745C DER60393D DER0060393D DE441745C DE 441745 C DE441745 C DE 441745C DE R60393 D DER60393 D DE R60393D DE R0060393 D DER0060393 D DE R0060393D DE 441745 C DE441745 C DE 441745C
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thumb
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
    • H01B11/14Continuously inductively loaded cables, e.g. Krarup cables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D24/00Special deep-drawing arrangements in, or in connection with, presses
    • B21D24/10Devices controlling or operating blank holders independently, or in conjunction with dies
    • B21D24/12Devices controlling or operating blank holders independently, or in conjunction with dies mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM II. MÄRZ 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7c GRUPPE 15
(R 60393 I'l7c)
Charles Joseph Rhodes und George William Berry in Wakefield, York, England.
Presse zum Ziehen von Hohlkörpern aus Metallblechen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1924 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 17. September 1923 beansprucht.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Presse zum Ziehen von Blech. Es sind bereits Ziehpressen bekannt, bei denen ein unbeweglicher Stempel vorgesehen ist, der mit einem beweglichen Stempel zusammenwirkt, und wobei von einem beweglichen Teil der Presse· zwecks Herstellung gleichmäßigen
Druckes auf einen oder mehrere Ziehringe des unteren Stempels während des ganzen Ziehverfahrens ein Daumenscheibenmechanismus betätigt wird. Die Erfindung unterscheidet sich von dem Bekannten dadurch, daß die Daumenscheiben, die mit den Ziehringen verbunden sind und dieselben steuern,
jede auf einer schwebenden bzw. senkrecht auf und nieder gehenden Welle sitzen, die in Lagern getragen ist, die von einem beweglichen Teil der Presse aus betätigt werden, z. B. von dem Stempel, so daß, während dieser arbeitet, die Welle auf und nieder geht und die Daumenscheiben schwingen, um die Bewegungen der Ziehringe zu steuern.
Die Erfindung bezieht sich weiter auf ίο Einrichtungen zum Regeln des Druckes und zum Regeln der Zeitfolge in der Betätigung der Teile für die Stufenfolge beim Ziehen, wie das im einzelnen in der nachstehend beschriebenen Ausführungsform dargelegt ist. In dieser Ausführungsform ist Abb. 1 ein Aufriß, teilweise im Schnitt einer Ausführungsform der Presse.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach 2-2 der Abb. 1, wobei einzelne Teile entfernt sind. Abb. 3 und 4 sind, ähnlich den Abb. 1 und 2, Darstellungen einer zweiten Ausführungsform der Presse, wobei Abb. 4 ein Schnitt nach 4-4 der Abb. 3 ist.
Abb. 5 ist ein Querschnitt durch die Presse.
In der Ausführungsform der Erfindung nach den Abb. 1 und 2 ist der Preßteller a, der den oberen Stempel a1 trägt, mit Stangen b verbunden, die sich durch das Gestell.c der Presse, welches den Unterstempel d trägt, erstrecken und unten mit einer die Daumenscheiben tragenden Querwelle d1 mit Hilfe von Schlitten d20 verbunden sind, die in Führungen d% des Rahmens cx der Presse gleiten können. Auf diesen Stangen ist gleitbar eine Platte e angeordnet, die einen Puffer e1 trägt, der mit dem äußeren oder Hauptpreßring d2 des Unterstempels verbunden ist, und der derart betätigt werden kann, daß er einen gleichmäßigen Druck auf das Werkstück aufrechterhält. Diese Platte oder Pufferträger e arbeitet zusammen mit einer »Zieh«-Daumenscheibe f oder mehreren solcher, von denen zwei dargestellt sind, die fest auf der Daumenscheibemvelle d1 sitzen. Die Platte stützt sich mit Rollen e'z oder mit anderen Einrichtungen zur Aufhebung der Reibung, die von Konsolen es getragen werden, auf die Daumenscheiben f. Weiter ist in der Nähe des Mittelpunktes der Platte eine »Gegenzieh «-Spindel g vorgesehen, die sich durch den ersten Puffer und benachbarte Teile erstreckt und auf einen zweiten Puffer g1 einwirkt, der mit dem inneren oder Gegenziehring gz verbunden ist. Diese Gegenziehspindel ist einstellbar, z. B. durch Schrauben g3, mit einem Schlitten oder gleichartigen Mitteln g* verbunden, der in Führungeng5 geführt wird unterhalb der Platte e, und mit einer anderen Daumenscheibe h auf der Daumenscheibenwelle d1 zusammenwirkt, die als die »Gegenzieh«- Daumenscheibe bezeichnet werden mag.
Die Haupt- oder Ziehdaumenscheiben/ sind mit dem Rahmen der Presse bei i durch einstellbare Verbindungsstangen i1 verbunden, von denen j ede in einem Schlitz i2 der entsprechenden Daumenscheibe gleitbar ist. Die Konstruktion ist dabei so, daß, wenn der Teller α sich senkt, die Daumenscheiben um ihre Mittelpunkte schwingen. Der Umriß der Daumenscheiben/ ist dabei so gewählt, daß die Pufferplatte e sich nicht senkt, bis ihre Rollen einen besonderen Teil der Daumenscheiben erreichen, in welchem Augenblick der Oberstempel ax den Unterstempel d erreicht und der Mechanismus sich im ganzen senkt. Der Betrag des Druckes, der für das erste Ziehen an dem Werkstück erforderlich ist, wird bestimmt und ausgeübt durch Einstellschrauben /, die auf die Pufferplatte wirken; der Druck, der erforderlich ist für den »Gegenzug«, wird bestimmt durch die Einstellung der Gegenzugspindel g, die bei g3 mit Schraubengewinde versehen ist, um eine Verlängerung ihres Führungsschlittens aufzunehmen, wodurch der Druck des »Gegenzug« - Puffers g% geändert werden kann. Der Umriß der obenerwähnten Gegenzugdaumenscheibe h ist derart, daß er zu einer späteren Zeit als die Hauptdaumenscheiben f tätig wird, so daß die Gegenzugspindel g, die den Puffer g1 trägt, ihre aktive Bewegung oder Herabsinken nicht beginnt, ehe nicht der erste Zug vollendet ist.
Eine Einstellung der Daumenscheibe gegen die Daumenscheibenwelle rf3 kann mit Hilfe der Schlitze;'1 und der Schrauben oder Bolzen j2 erzielt werden.
In der Ausführungsform der Abb. 3 und 4.100 ist die Konstruktion im allgemeinen und die Betätigung der Stempel und Druckringe für den Zug und den Gegenzug dieselbe. Gleiche Bezugszeicheii sind dabei in diesen Abbildungen für die gleichen Teile wie in den Abb. ι und 2 verwendet worden. Bei dieser Konstruktion wird indessen die .Schwingung der ersten Daumenscheiben / und der Gegenzugdaumenscheibe h bewirkt durch eine Zahnstangenvorrichtung; die Stangen b, die oben mit dem Stempel in Verbindung stehen, sind unten mit dem Rahmen k verbunden, die die Daumenscheibenwelle d1 tragen. An der letzteren ist, nahe an jedem Ende, ein Zahnrad ks angebracht, das mit einer Zahnstange kz in Eingriff steht, die durch den Preßrahmen c1, und zwar an jeder Seite eine, getragen wird.
Die Zahnräder ks sind mit den ersten Ziehdaumenscheiben f verbunden, und alle schwin- iao gen auf der Daumenscheibenwelle. Die letztere selber schwingt dagegen nicht.
Die Wirkung der Presse ist folgende: Während des ersten Niederganges des Preßtellers α wird der äußere Preßring d2 in genauem Abstand von der Vorderseite des Stempels und mit gleicher Geschwindigkeit gesenkt. Es folgt hieraus, daß nach dem Ausschneiden das zu ziehende Metall bei einem vorherbestimmten Druck zwischen der Unterfläche des Oberstempels a1 und der
ίο Oberfläche des Ziehringes d2 festgehalten wird. Sofort danach wird das Rohstück in Form einer leichten Schale über den zweiten Ziehring g2 gezogen. Dann ruht die Außenseite dieser Schale im Bohrungsdurchmesser des Oberstempels a1. Bei Erreichung der Maximallänge des vom ersten Ziehri«g d2 gestatteten Zuges beginnt der zweite Ziehring g2 seinen Niedergang in gerade derselben Weise wie der erste Ziehring. Das Metall wird über den festen Mittelblock da des unteren Stempels gezogen. Da die gezogene Schale sich ausdehnt, wird sie in dem Oberstempel a1, während des Hochgehens der letzteren, festgehalten und später ausgeworfen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Presse zum Ziehen von Blech, welche einen festen Boden hat, worauf sich ein unbeweglicher Stempel befindet, mit welchem ein beweglicher Stempel zusammenwirkt, sowie ein von einem beweglichen Teil der Presse zwecks Herstellung gleichmäßigen Druckes auf einen oder mehrere Ziehringe des unteren Stempels während des ganzen Ziehverfahrens betätigter Daumenscheibenmechanismus, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumenscheibe bzw. Daumenscheiben (f und Ii), die mit dem bzw. den Ziehringen (d" und g2) verbunden sind und dieselben steuern, je auf einer »schwebenden« bzw. senkrecht auf und nieder gehenden Welle (d1) sitzen, welche in Lagein getragen ist, die von einem beweglichen Teil der Presse aus betätigt werden, z. B. von dem Stempel (a), so daß, während dieser arbeitet, die Welle auf und nieder geht und die Daumenscheibe bzw. Daumenscheiben schwingen, um die Bewegungen des Ziehringes oder der Ringe zu steuern.
2. Presse nach Anspruch 1 mit einer Mehrzahl von Ziehringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumenscheiben (f und Ii) die Ziehringe (d2 und g2) in solcher Weise steuern, daß sie gegeneinander und gegen den festen Mittelblock des Unterstempels in vorherbestimmter Folge zurückweiche^ um einen geradeseitigen Gegenstand von größerer Tiefe bei nur einem Hub der Presse herzustellen, bei gleichem Druck auf das Arbeitsstück während aller Stufen des Ziehverfahrens.
3. Presse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstangen (b) mit der Daumenscheibenwelle (d1) mit Hilfe von Lagern (d20) verbunden sind, die in dem Preßrahmen gleitbar sind, und wobei die Daumenscheiben (f und h) zur Erzeugung des Hauptzuges und des Gegenzuges, exzentrisch zu ihren Achsen, an dem Rahmen der Presse befestigt sind, so daß die Daumenscheiben während der Bewegung des Stempels zum Schwingen gebracht werden.
4. Presse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstangen (b) mit einem Rahmen (k) ver- bunden sind, der die Daumenscheibenwelle (ei1) trägt, welche ein oder mehrere Zahnräder (fe3), von denen jedes in eine feste Zahnstange (k2) eingreift, besitzt, so daß, wenn der Stempel (a) sich bewegt, die Daumenscheiben (f und Ii) auf der Daumenscheibenwelle (d1) in Schwingungen versetzt werden.
5. Presse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine beweg- go liehe Pufferplatte (e) vorgesehen ist, durch die die Führuugsstangen (b) hindurchgehen, wobei dieser Träger einen nachgiebigen Puffer (e1) trägt, der mit dem »ersten« Ziehring (d2) verbunden ist, und wobei die Platte (e) einstellbar ist, um, z. B. durch Schrauben (;), den Druck auf den Ring (ei2) zu ändern.
6. Presse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gegenziehspindel (g) sich durch den Puffer (e1) erstreckt und einen anderen Puffer (g1) trägt, der mit dem Gegenziehring (g2) verbunden ist, wobei der Druck, der durch diesen Puffer (g1) ausgeübt wird, durch Schrauben (gs) geregelt wird.
7. Presse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumenscheiben (f und h) auf der Daumenscheibenwelle (d1) eingestellt werden können, z. B. mit Hilfe von Ausschnitten und Schrauben (/*■ und /2), so daß der Gegenzug nicht anfängt, ehe nicht der erste Zug vollendet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DER60393D 1923-09-17 1924-02-24 Presse zum Ziehen von Hohlkoerpern aus Metallblechen Expired DE441745C (de)

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