DE440970C - Verfahren zur Erzeugung metallischer UEberzuege - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung metallischer UEberzuege

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DE440970C
DE440970C DESCH74724D DESC074724D DE440970C DE 440970 C DE440970 C DE 440970C DE SCH74724 D DESCH74724 D DE SCH74724D DE SC074724 D DESC074724 D DE SC074724D DE 440970 C DE440970 C DE 440970C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/22Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed electrically, magnetically or electromagnetically, e.g. by arc
    • B05B7/222Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed electrically, magnetically or electromagnetically, e.g. by arc using an arc
    • B05B7/224Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed electrically, magnetically or electromagnetically, e.g. by arc using an arc the material having originally the shape of a wire, rod or the like

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von metallischen Überzügen und besteht darin, daß zwischen dem Ende eines Drahtes aus dem Überzugsmetall und einem zweiten Leiter ein elektrischer Lichtbogen hervorgerufen wird und daß die Dämpfe des sich hierbei verflüchtigenden Metalles auf die Oberfläche des zu überziehenden Gegenstandes geleitet werden, wo sie sich sofort verdichten und eine zusammenhängende Schicht bilden, ähnlich wie bei den bekannten Metallspritzverfahren.
Gegenüber dem Metallspritzverfahren hat die Erfindung den Vorteil, daß der Überzug ein feineres Gefüge hat und daher auch in dünnerer Schicht aufgetragen werden kann. Dies erklärt sich dadurch, daß bei der Erfindung das Überzugsmetall in Dampfform, beim Metallspritzverfahren dagegen in Form eines zerstäubten Flüssigkeitsstrahles auf die Oberfläche des zu überziehenden Gegenstandes gelangt. Die Erfindung hat noch den praktischen Vorteil der größeren Beweglichkeit des Auftragsgerätes, da die Gasflaschen (für Sauerstoff, Acetylen ο. dgl.) in Fortfall kommen und an Stelle der Schlauchleitungen eine elektrische Leitungsschnur tritt. Ferner kann das Auftragsgerät leichter und handlicher ausgeführt werden als die bekannten [ Spritzpistolen, und die Bedienung wesentlieh vereinfacht, weil die Wartung der Reduzierventile fortfällt und das Ein- und Ausschalten jederzeit augenblicklich mittels eines beliebigen Stromunterbrechers (Schlüssel, Schalter, Druckknopf ο. dgl.) bewerkstelligt werden kann. Während der Arbeitspausen findet keinerlei Material- oder Energieverbrauch statt, und das Gerät ist stets betriebsbereit.
Die durch den Lichtbogen erzeugten Metalldämpfe müssen zu einem Strahl gerichtet werden, um unnötigem Materialverbrauch vorzubeugen. Dies geschieht gemäß der Erfindung mittels eines magnetischen oder elektromagnetischen Gebläses, und zwar dadurch, daß der Lichtbogen im Inneren einer Düse aus hitzebeständigem Stoff erzeugt wird oder auch durch gleichzeitige Anwendung beider Hilfsmittel. Die Metalldämpfe erhalten dadurch eine Spannung, welche hinreicht, die Luft zwischen Auftragsgerät und dem zu überziehenden Stoff zu verdrängen.
Der Vorschub des zu verflüchtigenden Drahtes kann durch eine beliebige Antriebsvorrichtung, zweckmäßig durch einen mit dem Lichtbogen in Reihe geschalteten Elektromotor erfolgen. Als Elektromotor verwendet man vorteilhaft eine einfache Spule
mit koachsialem, verschieblichem Anker, der durch Federkraft ο. dgl. aus der Spule herausgedrückt wird. Bei Stromschluß wird der Anker unter Überwindung der Richtkraft (der Feder o. dgl.) in die Spule hineingezogen, bei Stromunterbrechung wird er wieder herausgedrängt. Dieser Anker ist gemäß der Erfindung mit einem einseitig wir-' kenden Greifer versehen, der den Draht vorschiebt, wenn der Anker aus der Spule herausgedrückt wird. Da nun der Lichtbogen infolge des Abbrandes des Drahtes kurz nach dem Entstehen abreißt oder doch zum mindesten stark geschwächt wird und die Spule mit ihm in Reihe geschaltet ist, muß der Anker, der nach dem Einschalten in die Spule hineingezogen wird, kurz darauf zurückschnellen und hierbei den Draht um ein entsprechendes Stück mitnehmen, worauf das Spiel von neuem beginnt. Zweckmäßig wird auch die Spule des elektromagnetischen Gebläses mit dem Lichtbogen in Reihe geschaltet, damit kein unnötiger Stromverbrauch während der Arbeitspausen stattfindet. Man kann auch den Elektromotor selber als elektromagnetisches Gebläse ausbilden.
Das Verfahren läßt die gleichen Anwendungen zu wie das Metallspritzverfahren; es können also auch beispielsweise massive Körper in einer Matrize hergestellt werden. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform schematisch dargestellt. α ist ein Griff, b die Düse einer Metallisierungspistole gemäß der Erfindung, c ist eine Kohlenelektrode, die von rückwärts in die Düse hineingeschoben ist. Die Stromzuführung erfolgt über den mit Perlen/ isolierten Draht e und die Metallkappe d. Im Inneren des Griffs befindet sich der Spulenkörper g, auf den die Spule h aufgewickelt ist, deren Ende bzw. mit dem Draht e und der Zuleitung i verbunden sind. Innerhalb der Spule ist der hohle Eisenkern k verschieblich angeordnet. In der Ruhe ist dieser durch die Feder η teilweise aus der Spule herausgedrückt. Der Druck dieser Feder kann durch die. Mutter 0 geregelt werden. In einer konischen Bohrung des Kerns k befinden, sich drei kleine Metallkugeln m; sie werden durch die Feder I in den Kern hineingedrückt. Die Inneneinrichtung des Kerns bildet eine an sich bekannte Greiferanordnung für den eingeschobenen Draht p. Der Draht läßt sich bequem von unten nach oben verschieben, nicht aber umgekehrt, weil dann die Kugeln tiefer in die konische Bohrung hineingezogen werden,· wobei der Reibungswiderstand immer größer wird. Umgekehrt wird der Draht nur dann mitgenommen, wenn der Kern von unten nach oben bewegt wird.
Um die Pistole in Betrieb zu nehmen, verbindet man den Draht p mit einem der Pole der Stromquelle, die Zuleitung i mit dem zweiten, hält den Stromkreis jedoch durch einen beliebigen Schalter unterbrochen, der auch an der Pistole angebracht sein kann. Nunmehr führt man den Draht so tief in die Pistole ein, daß sein Ende die Elektrode c berührt. Wird jetzt der Stromkreis geschlossen, so wird infolge der hohen Stromstärke der Kern in die Spule hineingezogen. Hierbei wird die Berührung zwischen Drahtende und Elektrode gelockert, so daß ein Lichtbogen entsteht, der das Drahtende zur Verdampfung bringt. Infolge der Verringerung der Stromstärke wird der Kern wieder aus der Spule herausgedrückt, wobei er den Draht p mitnimmt und den Kontakt mit der Elektrode wieder herstellt oder doch wenigstens den Widerstand durch Verkürzung des Lichtbogens so weit verringert, daß das Spiel von neuem beginnen kann. Der Kern gerät demnach in eine schwingende Bewegung, durch die der zu verdampfende Draht ruckweise vorgeschoben wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung metallischer Überzüge mittels durch Lichtbogen verdampften Metalls, dadurch gekennzeichnet] daß das verdampfte Metall ohne Zuhilfenahme von Preßgas auf den zu überziehenden Gegenstand auftrifft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtbogen im Inneren einer Düse aus hitzebeständigem Stoff hervorgerufen oder einem magnetischen oder elektromagnetischen Gebläse ausgesetzt wird, oder indem beide Hilfsmittel zugleich angewandt werden, wodurch die Metalldämpfe zu einem Strahl gerichtet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub ruckweise durch einen Elektromotor mit schwingendem Anker (Spule mit Eisenkern) durch den Lichtbogen selbst bewirkt wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor gleichzeitig als magnetisches Gebläse ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH74724D 1925-07-03 1925-07-03 Verfahren zur Erzeugung metallischer UEberzuege Expired DE440970C (de)

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